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BMW 7er (G11/G12)
Die sechste Generation 7er-BMW, Modell G11/G12
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Kategorie: Fahrbericht

BMW-Modellreihe: G11 G12

29.08.2015
Mit Schlüsselerlebnis: Der neue BMW 750Li xDrive und BMW 730d. Vorstellung mit Fahrbericht.
7-forum.com bei der Presse-Präsentation der neuen 7er-Reihe in Portugal

 

Unser erster Live-Eindruck von der neuen 7er-Reihe vor zwei Monaten im Rahmen einer Sitzprobe war sehr positiv: das luxuriösere Ambiente, die höhere Wertigkeit im Detail, die erweiterte Ausstattung und das modernere Design beeindruckten. Nun galt es über die weiteren Qualitäten zu urteilen. BMW setzt auf einen neuen Materialmix aus Stahl, Alu, Magnesium und Karbon, und spart damit bis zu 130 kg Gewicht ein. Wie macht sich das Mindergewicht beim Fahren bemerkbar? Was taugt das neue aktive Fahrwerkssystem mit 2-Ach Luftfederung und funkionieren die neuen Fahrerassistenzsysteme? Diese und weitere Fragen verlangten geradezu nach einer Probefahrt. Noch vor der offiziellen Publikumsweltpremiere, die der neue 7er auf der IAA im September in Frankfurt feiert, und noch vor dem offiziellen Marktstart Ende Oktober 2015, war es soweit, und wir von 7-forum.com bekamen den Schlüssel zum "Driving Luxury" im Rahmen der internationalen Presse Vorstellung der neuen 7er-Reihe übergeben.

>> direkt zum Fahrbericht

Schlüsselerlebnis

Der neue BMW Display-Schlüssel

Der neue BMW-Display-Schlüssel - wem
er zu groß ist, für den gibt es
zusätzlich noch einen "normalen" Schlüssel
.

 

Die Innovationen beim neuen 7er beginnen beim neuen Schlüssel: erstmals gibt es einen Schlüssel mit Touch-Screen, über den wichtige Fahrzeuginformationen (ist der 7er abgeschlossen?) abgerufen werden können. Noch viel interessanter: über den Schlüssel kann der 7er sogar ferngesteuert ein Stück weit gefahren bzw. eingeparkt werden! Eines von mehreren geniales Features, die sonst (noch) kein anderer Hersteller anbietet (siehe folgendes Video).

"Display-Key" heißt der neue Schlüssel und wird serienmäßig zum 7er mitgeliefert. Funktionen, die im bisherigen 7er über die BMW Remote App per Handy zur Verfügung standen gibt es nun direkt im Schlüssel. Ohne Zweifel ist die Fernbedienung schick, aber sie ist auch groß und passt neben dem Handy kaum auch noch in die Hosentasche. Und wer möchte schon regelmäßig seinen Schlüssel aufladen müssen - auch wenn es im Fahrzeug per Induktion kabellos funktioniert? Erste Reaktionen im Web und auch aus unserer Community belegen es: man(n) will ihn trotzdem haben, den neuen Display-Schlüssel, denn er ist ein prima vorzeigbares Luxus-Spielzeug. Im Prinzip trifft dieser Begehrlichkeit auf das ganze Auto zu. Aber so ist das eben mit dem Luxus, den BMW mit dem 7er neu definieren möchte, und der beim Schlüssel beginnt.


Das Video zeigt, wie den Journalisten im Rahmen der int. Presse Präsentation der neuen 7er-Reihe am 28.08.2015 in Portugal das ferngesteuerte Parken per Displaykey im neuen 7er vorgeführt wird.

Presse-Vorstellung der neuen 7er-Reihe in Portugal

Auf Einladung von BMW bin ich für 7-forum.com nach Portugal zur int. Pressepräsentation gereist, und bevor es auf Testfahrt geht, wird den Teilnehmern im alten Zollamt in Porto noch ein BMW 740Le mit neuen PlugIn-Hybrid Antrieb präsentiert. Das Auto wird im nächsten Jahr, genau wie auch der 760i/Li und weitere Dieselvarianten nachgeschoben und soll nur 2,1 Liter auf 100 km verbrauchen - übrigens nicht mehr als der BMW 225xe Active Tourer, der über 100 kg leichter ist, über 100 PS weniger Leistung hat und ebenfalls über einen PlugIn-Hybrid-Antrieb, aber über weniger Batteriekapazität verfügt. Andreas Welter ist einer der vielen BMW-Experten vor Ort und stellt das Fahrzeug vor.

BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid im alten Zollhaus in Porto
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid im alten Zollhaus in Porto,
die blauen Nierenstäbe deuten auf den PlugIn-Hybriden hin.

Das ebenfalls in Porto gezeigte BMW 730i Artcar von César Manrique aus dem Jahr 1990 stößt auf nicht ganz so viel Interesse bei den Gästen - kein Wunder, denn man ist ja schließlich für den neuen 7er angereist. Bei mir ist das etwas anderes, denn ich bin seit über 20 Jahren nicht nur Fan der 7er-Reihe, sondern fahre sie auch genauso lange. Das gezeigte Artcar erinnert mich an meinen allerersten 7er-BMW, ebenfalls ein 730i der zweiten 7er-Modellgeneration E32. Bis heute bin ich seit dem E32 alle 7er-Generationen im Alltag gefahren; aktuell bin ich Besitzer eines 730Ld (F02 LCI). Daher kann ich den neuen 7er mit seinem direkten Vorgänger vergleichen.

Design-Evolution beim 7er-Exterieur

Vor dem alten Zollhaus hat BMW seine 7er-Testfahrzeuge, bestehend aus 750Li xDrive (G12) und 730d (G11), imposant in Reih' und Glied aufgestellt (siehe Foto). Nachdem ich das Auto live bisher nur in einem lichtentzogenen closed room gesehen hatte, gefällt mir das Auto auch bei Tageslicht. Man darf BMW beglückwünschen, denn man hat es geschafft, das bereits gelungene Design des Vorgängers zu perfektionieren, und zwar mit mehr Tiefe und Details. Das Auto wirkt nun imposanter als zuvor, dynamischer aber auch elegant, und trotz seiner Größe noch weniger klobig.

BMW 7er-Reihe in Porto: BMW 750Li xDrive und BMW 730d Limousinen
BMW 7er-Reihe in Porto: BMW 750Li xDrive und BMW 730d Limousinen

Gerade die Seitenlinie ist nun erheblich gefälliger. Die dort nun verlaufende Doppelsicke sorgt für eine dynamische Linie, die bei Tageslicht durch Schattenwurf noch betont wird. Auch der neue Airbreather vor dem vorderen Radhaus mit sich unterhalb der Türen anschließender Chromleiste wertet die Seitenlinie deutlich auf. Das viele Chrom haben wir den Amerikanern und Chinesen zu verdanken, wo der 7er eine wichtige Rolle spielt, und auf dessen Märkte Rücksicht auch beim Design genommen werden muss. Wem das zu viel Chrom ist, dem sei die kostenlose Option "Shadowline" empfohlen, bei der die Chromleisten schwarz lackiert werden, und sich das Auto sportlicher präsentiert.

Vorne ist die eigentlich schon zu große BMW-Niere des Vorgängers nochmals gewachsen, und verfügt nun über eine sichtbare Luftklappensteuerung. Je nach Kühlbedarf ist sie offen, dann sieht man wie bisher hässliche Aussteifungsstreben durch die Niere blickend, oder geschlossen, dann sieht man mehr Nierenstäbe, die allerdings aus der Nähe wenig edel wirken, und im Paket "Pure Excellence" durch noch mehr Chrom betont werden. Die bis an die Niere reichenden Scheinwerfer, die ab Werk serienmäßig mit LED und optional mit Laser-Licht (1.200 Euro) ausgestattet sind, gehören seit dem im Jahr 2011 vorgestellten 3er der Modellreihe F30 offenbar zur Design DNA von BMW. Keine Sorge, im Rückspiegel unterscheidet sich der 7er schon aufgrund der sehr großen Niere und seiner Breite deutlich vom 3er.

BMW 7er, G11/G12, Niere
BMW Niere, oben im geöffneten Zustand: es werden Versteifungsstreben sichtbar;
Mitte: im geschlossenen Zustand, hier Paket "Pure Excellence" mit mehr Chrom-Effekt;
Unten: "normale" BMW Niere im geschlossenen Zustand.

Die Heckansicht ist optisch in die Breite gezogen worden, und wirkt präsent wie bisher. Die BMW-typisch in L-Form geformten Rückleuchten sind flacher als zuvor, haben einen Tiefeneffekt von der Seite erhalten, und sind mit einem Chromband verbunden. Die Auspuffblenden haben sich größenmäßig mehr als verdoppelt und sind unten ganz nach außen gerutscht, und sind ebenfalls optisch verbunden, hier durch eine Chromspange. Diesel und Benziner können anhand der Auspuffblende nicht mehr unterschieden werden. Nur die V12-Variante im nächsten Jahr soll eine eigene Blende erhalten.

In Portugal habe ich auch die Gelegenheit mit Nader Faghihzadeh, verantwortlich für das 7er-Design, zu sprechen. Er erzählt vom Designprozess, von seinen Inspirationsreisen durch die ganze Welt, seinem längeren Aufenthalt in Shanghai, wo er Luxus neu kennen lernte. Er erzählt von dem BMW-internen Wettbewerb, bei dem er sich mit seinem 7er Exterieur Entwurf gegen andere Designer-Kollegen durchgesetzt hat. Auch macht er mich auf Details am neuen 7er aufmerksam, die ich so nicht direkt wahrgenommen hätte. Es ist faszinierend mit Faghihzadeh zu sprechen, aber es fällt mir nun schwerer, das neue 7er-Design als Evolution zu bezeichnen, denn Faghihzadeh hat am Reißbrett mit einem leeren Stück Papier angefangen.

BMW Designer Nader Faghihzadeh erklärt im Hotel Six Senses Douro Valley das 7er-Design
BMW Designer Nader Faghihzadeh erklärt im Hotel Six Senses Douro Valley das 7er-Design

Zu den bemerkenswerten Design-Details am neuen 7er zählt z. B. der neue Außenspiegel, den er sich künftig nicht mehr mit dem 5er teilen muss. Der Spiegel ist nur noch mit einem flachen Steg mit der Fahrzeug verbunden und scheint aus der verchromten Fensterzierleiste heraus zu wachsen. Das sieht nicht nur edler aus, sondern optimiert auch die Aerodynamik. Apropos Fenstergrafik: Die Chromzierleiste an der hinteren Tür inkl. dem BMW-typischen "Hofmeisterknick" ist nun erstmals aus einem Stück gefertigt. Auch hier sind Fertigungsprozesse optimiert worden, die die Wertigkeit des Fahrzeugs spürbar erhöhen.

Bei meiner ersten Begegnung mit dem neuen 7er in der Langen Foundation bei Neuss kam die Frage auf, was das für eine "Nase" zwischen den Nieren am 7er ist. Als "Nase" ist das hochglanzpolierte, schwarze Kunststoffstück gemeint, dass die beiden Nieren miteinander verbindet, vor allem bei hell lackierten 7ern deutlich auffällt, und in unserer Community nicht unbedingt positiv ankam. "Es handelt sich hierbei um den optischen Lückenschluß der Scheinwerferlinie" erklärte Faghihzadeh. Technik ist also nicht dahinter.

Spürbar mehr Luxus im Innenraum

Beim Einsteigen in den neuen 7er fällt auf, dass die Innenhöhe geringer geworden ist. Es sind nur zwei Zentimeter, aber gefühlt muss ich als 2-Meter-Mann den Kopf mehr "einziehen" beim Einsteigen. Sitzt man erst im Auto fällt die geringere Kopffreiheit eigentlich nur im Fond auf, wenn dort das neue Panorama-Schiebedach verbaut ist. Zwischen Heckscheibe und Mulde für das Schiebedach bleibt da nur wenig Bewegungsfreiheit für den Kopf.

Alu/Chrom Elemente im Interieur des neuen 7ers
BMW 740Le in Porto. An das viele Alu/Chrom im neuen 7er muss man sich erstmal gewöhnen. Wie man sieht, werden Fingerabdrücke auf den Touch-Oberflächen, siehe Kamera-Schalter am Schalthebel (3. Bild von links in der Mitte), deutlich sichtbar.

Einmal Platz genommen, fühlt man sich wohl im neuen 7er. Das gesteppte Leder wirkt hochwertiger - genau wie alle anderen verwendeten Materialien. Keine Fläche ist unberührt gelassen, wie BMW Chef-Designer Adrian van Hooydonk betont. "Sie werden hier keinen schwarzen Kunststoff finden", erklärt van Hooydonk. Das bedeutet, es gibt keine "normalen" schwarzen Tasten mehr. Stattessen gibt es Keramik, galvanisierte und in Alu bzw. Chrom gefasste Schalter, die allerdings bei Sonneneinfall schwerer abzulesen sind. Einzig den Blinkerhebel aus Plastik haben die BMW Designer offenbar übersehen. Schieberegler wie sie z. B. zuvor bei der Lüftungssteuerung zum Einsatz kamen, sowie weitere Bedienelemente wie beispielsweise die Fahrdynamiktasten neben dem Schalthebel sind durch Touch-Oberflächen ersetzt worden. Leider unvermeidbar: die Touchflächen speichern Fingerabdrücke sichtbar ab, und geben kein "Feedback" in Form eines Tastenklicks. Letzteres ist gerade bei der Sitzheizungsbetätigung unschön.

Das Cockpit im neuen 7er ist BMW-typisch fahrerorientiert ausgeführt, und unterscheidet sich in seinem grundsätzlichen Aufbau nicht von dem anderer BMW-Modelle. So findet man sich als BMW-Fahrer direkt zurecht. Zum Glück hat keine rechteckige Monitorwand Einzug gehalten, wie es in der Mercedes S-Klasse der Fall ist. Wie gehabt gibt es Tacho-Instrumente, die sich hinter dem Lenkrad einpassen, und auf Wunsch durch ein multifunktionales Instrumentendisplay (390 Euro Aufpreis) ersetzt werden. Letzteres ist auf 12,3 Zoll Größe zu viel gewachsen, denn nun muss das Lenkrad ein Stück weit nach dem Display ausgerichtet werden, damit man es durch das Lenkrad vollständig überblicken kann. Trotz der neuen Größe, endet die Tacho-Skala bei 260 km/h auf der 3-Uhr-Stellung, und man fragt sich warum. Im Fahrbetrieb schaut man aber sowieso mehr auf die Anzeigen in der Windschutzscheibe, die durch das neue, ebenfalls (um 75%) vergrößerte Head-Up-Display (1.390 Euro Mehrpreis) eingespiegelt werden. Das per "Mode" Taste im Lenkrad abrufbare, kontextintensive Menü wird nun nicht mehr im Tacho, sondern im Head-up-Dislplay angezeigt - ein spürbarer Komfort- und Sicherheitsgewinn.

Deutlich vergrößertes multifunktionales Instrumentendisplay im neuen 7er.
Deutlich vergrößertes multifunktionales Instrumentendisplay im neuen 7er. Das grüne Lenkrad mittig zeigt an, dass der Spurhalteassistent gerade in Funktion ist.

Der Bordbildschirm ist neu und ähnlich wie bei allen neuen BMW-Modellen freistehend und ohne Blendschutz auf der Mittelkonsole platziert. Er rückt etwas nach vorne, und lässt sich nun auch per Fingerwisch bedienen.

Die Bedienung per Touchscreen ist intuitiv wie beim Handy oder Tablet Computer, man muss sich als alter 7er-Fahrer nur daran gewöhnen, dass es sie überhaupt gibt. Ich habe mich jedenfalls während meiner Testfahrt dabei erwischt, wie ich "kompliziert" über den iDrive Controller Optionen aktiviert habe, die ich auch einfach per Fingerwisch hätte einstellen können. Wer auf Fingerabdrücke auf dem Monitor verzichten möchte, dem bleibt der Weg über das bekannte iDrive-Bediensystem, das im neuen 7er-System weiter entwickelt wurde, d. h. iDrive-Tasten und Menüführung wurden optimiert.

Einen weitere Möglichkeit, Fingerabdrücke auf Bildschirm und Tasten zu vermeiden, bietet BMW mit der neuen Gestensteuerung an, die BMW als weltweit erster Hersteller serienmäßig im 7er anbietet. Über eine Kamera werden ausgeführte Bewegungen überhalb des Schalthebels registriert und in Kommandos übersetzt, ohne dass Tasten berührt werden müssen. So kann beispielsweise die Lautstärke des Radios durch drehenden Zeigefinger lauter oder leiser gestellt werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Gesten frei zu definieren und mit dem Wunschkommando zu hinterlegen. Die Technik funktioniert, und man bekommt den Dreh schnell heraus. Trotzdem ist es eher Spielerei, denn die Lautstärke lässt sich per Drehknopf doch schneller und feinfühliger regeln, als mit Gestensteuerung. In der Praxis dürfte die Bedienung per Geste daher eher nicht zum Normalfall werden. Neben der Bedienung über Gesten, Touch-Screen und iDrive Controller gibt es weiterhin eine Sprachsteuerung, die ebenfalls weiter entwickelt wurde, und nun vollständige Sätze versteht.

Executive Lounge

BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge
BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge

Einen BMW will man selbst fahren - auch den neuen 7er! Aber man sollte auch mal hinten Platz nehmen, vor allem, wenn man in der Langversion sitzt und über die optionale "Executive Lounge" (12.450 Euro Mehrpreis) verfügt. Dann gibt es einen "Chef-Sessel", hinten rechts im Fahrzeug, den man quasi als Liegesitz umfunktionieren kann. Dazu fährt der Beifahrersitz besonders weit nach vorne, um dann eine Fußstütze herauszufahren - alles selbstverständlich elektrisch. Man hat dann in etwa so viel Platz wie einst in einem BMW L7 (E38), d. h. bis zu einer Körpergröße von ca. 180 cm besteht die Möglichkeit, seine Beine auszustrecken. Was den Chef freut, stört allerdings den Chauffeur: er hat keine freie Sicht auf den Außenspiegel mehr.

Neben diesem "Ececutive Lounge Seating" umfasst das Ausstattungspaket "Executive Lounge" eine 4-Zonen-Klimaautomatik, elektrisch verstellbare Komfortsitze und Massagefunktion im Fond sowie Aktive Sitzbelüftung für alle Plätze. Dazu kommt die Executive Lounge Fondkonsole mit ausklappbarem Tisch und das Fond-Entertainment Experience einschließlich BMW Touch Command.


Das Video zeigt, wie auf Knopfdruck der Passagier auf dem Chefsessel hinten rechts mehr Platz erhält, in dem der Vordersitz max. nach vorne fährt. Außerdem steigt der 2m große Autor dieses Berichts ein, wobei deutlich wird, dass die Kopffreiheit im Fond nicht gerade üppig ist.

Ebenfalls neu ist ein "Vitality Programm", das auf längeren Fahrten ein aktives Körpertraining zur Regeneration ermöglicht. Dazu gibt es im Fond per Monitor ein Trainingsprogramm in Kombination mit Sitzmassage serviert. Einmal ums Auto laufen bei einem Zwischenstopp dürfte mehr für die Vitalität des Körpers bringen. Trotzdem eine nette Idee, und irgendwie musste man ja noch einen drauf setzen, denn "schlichte" Massagesitze hat ja auch bereits der Wettbewerb im Programm.

Touch Command, Beduftung und Soundsystem

Das Touch Command ist völlig neu (das im aktuellen VW Phaeton angebotene, herausnehmbare Bedienteil für die Klimaanlage im Fond geht zwar in die gleiche Richtung, ist aber funktional bei weitem nicht so leistungsfähig), und wird sicher wie einst das iDrive Bediensystem schnell seine Nachahmer finden. Es ist ein 7 Zoll großer Bildschirm auf der Fond-Mittelkonsole in Form eines Tablet-Computers (von Samsung mit Android Betriebssystem), der herausnehmbar ist und per WLAN mit dem Auto verbunden ist. Darüber lassen sich Komfort-, Infotainment- und Kommunikationsfunktionen steuern. Außerdem lässt es sich als normalen Tablet-PC mit Apps und Kamera nutzen. Auch das "Fond Entertainment Experience" wird über das Tablet gesteuert, inkl. Neigungsverstellung der Bildschirme. Leider verfügen die Bildschirme des Fond-Entertainmentsystems, die "schwebend" an den Rücksitzlehnen der Vordersitze montiert sind, nicht über Touch-Screens, was die Bedienung eher kompliziert, zumal für beide Bildschirme nur ein Bedientablet zur Verfügung steht.

Mercedes hat es vorgemacht: Neu ist ein Beduftungssystem (Ambient Air Paket, 320 Euro) im 7er, über das zwei verschiedene Duftnoten (aus einer Auswahl von acht Düften) im Fahrzeug ausgeströmt werden können. Die Beduftung erfolgt auch in der höchsten Stufe noch so unaufdringlich, dass man schon genau darauf achten muss, um es zu bemerken.

Das neue Bediensystem für den Fond im 7er: ein aus der Mittelkonsole herausnehmbares Samsung Tablet
Das neue Bediensystem für den Fond im 7er: ein aus der Mittelkonsole herausnehmbares Samsung Tablet, das auch als "normales" Tablet genutzt werden kann.

Ebenfalls neu ist das Bowers & Wilkins Diamond Surround Sound System, das einen hervorragend klaren Klang erzeugt. In unserem Testfahrtzeug waren spezielle Testlieder abgelegt, die den Sound voll zur Geltung brachten. Atemberaubend dieser Sound! Nicht ganz so perfekt ist das Design der Anlage im Vergleich zur Bang & Olufsen Anlage, die noch im Vorgänger zum Einsatz kam. Der Center-Speaker vorne wirkt unter einer Plastikabdeckung bei weitem nicht so edel, wie der elektrisch ausfahrbare Lautsprecher in Alu-Optik von B&O im Vorgänger. Auch die Lautsprecher in den Türen, die in Nautilusform ausgeführt sind, sehen abends beleuchtet nicht ganz so attraktiv aus.

Ambientes Licht

Richtig gemütlich wird es im 7er, wenn es dunkel wird. Dann kommt die neue ambiente Beleuchtung im Fahrzeug voll zur Geltung. Diese ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich erweitert worden, und lässt nun mehr verschiedene Farbkombinationen zu. Wer sich auch das Panorama Glasdach mit "Sky Lounge" bestellt hat (2.100 Euro Mehrpreis), erhält zusätzlich eine farbliche Inszenierung mit über 15.000 beleuchteten Grafikflächen im Glas. BMW hat deutlich nachgelegt, aber gegen die Mercedes S-Klasse kann der 7er nicht anleuchten. Die ambiente Beleuchtung in der S-Klasse ist auch bei Tag zu erkennen und ist überhaupt deutlich ausgeprägter. Dagegen wirkt der 7er regelrecht dezent, zu dezent. Etwas mehr hätte aus meiner Sicht nicht geschadet. Weiterhin stört mich die im Fond-Fensterrahmen hochkant platzierten Leuchten. Sie wirken billig und passen nicht zum sontigen Luxus-Ambiente.

BMW 750Li xDrive Individual (G12) am Hotel Six Senses Douro Valley
BMW 750Li xDrive Individual (G12), abends am Hotel Six Senses Douro Valley

Innovationsträger 7er

Der neue BMW CEO Harald Krüger sagt über den neuen 7er: "in diesem Fahrzeug steckt alles, was wir bei BMW heute können". Das ist keine Neuigkeit, denn die 7er-Reihe war immer schon Technologieführer und Vorreiter. Man erinnere sich an den ersten elektronischen Tachometer (im ersten 7er, Modell E23), an Xenonlicht (im zweiten 7er, Modell E32) an das erste ab Werk verbaute Navigationssystem (im dritten 7er, Modell E38), an das iDrive-System (im vierten 7er, Modell E65/E66), an die aktiv mitlenkende Hinterachse (im fünften 7er, Modell F01/F02) usw. Alles Innovationen, die im 7er neu eingeführt wurden, und inzwischen in andere BMW-Modelle übertagen wurden.

Die nun sechste Generation 7er-BMW, die BMW-intern als Modell G11 (Langversion G12) bezeichnet wird (das Rätsel, warum nicht folgerichtig mit "G01" fortgeführt wurde, konnte auch mit den BMW Experten in Portugal nicht aufgelöst werden), kommt ebenfalls gleich mit mehreren Innovationen, an denen sich der Wettbewerb wird messen müssen: das Automatisches Einparken per Fernbedienung wird erstmals weltweit in einem Serien-Automobil angeboten, genau wie die neue Gestensteuerung im Fahrzeug. Auch die Art der Gewichtsreduzierung dank EfficientLightWeight und CarbonCore ist völlig neu. Karbon wird erstmals in der Rohbaustruktur einer Großserienfertigung eingesetzt und durchläuft alle Fertigungsschritte samt Lackierung.

Testfahrt im BMW 750Li xDrive

BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto
BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto

Bevor ich endlich den V8 Biturbo Motor meines ersten Testfahrzeugs, ein magellangrauer BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge starten darf, erläutert ein freundlicher BMW Mitarbeiter kurz die Handhabung des neuen 7ers. Im Vergleich zum Vorgänger haben sich einige Dinge geändert, z. B. ist die 4-Tastenleiste neben dem Lenkrad links entfallen, so dass Assistenzsysteme über den Bordbildschirm aktiviert bzw. deaktiviert werden müssen. Auch die Menüführung im Bordcomputer hat sich geändert, so dass ich die eine oder andere Einstellmöglichkeit nicht direkt finde. Im Prinzip hat sich die Software aber zum Positiven weiter entwickelt. Auch der neue Spurhalte-Assistent bedarf einer kurzen Einführung, aber insgesamt ist die Bedienung als intuitiv zu bezeichnen, und es sollte Niemanden schwer fallen, das Auto auch ohne Studieren der Betriebsanleitung zu fahren.

Ausstattungsliste BMW 750Li xDrive

Ausstattungsliste des getesteten BMW 750Li xDrive
(zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)

Schnell noch den Sitz eingestellt: der Fahrersitz lässt sich wie gewohnt per (nun auch verchromten) Tasten links am Sitz einstellen, und ist äußerst bequem. Auch wenn es nur Nuancen sind, ist eine Weiterentwicklung erkennbar. So ist der Einstellbereich etwas erweitert worden, und die nun auch für die Vordersitze erhältliche Massagefunktion gefällt. Auch die sehr angenheme Sitzbelüftung schalte ich direkt an, denn es ist heiß in Portugal und die Klimaanlage hat Mühe, den zuvor in der Sonne geparkten 7er herunter zu kühlen. Für meine Bedürfnisse könnte - wie auch schon im Vorgänger - die Klimaanlage etwas stärker sein, und die Lüftung leiser.

BMW hat für die Testfahrt eine ganz besondere Route vorgeschlagen und über ConnetedDrive im Fahrzeug abgelegt: eine Route, die maximales Fahrvergnügen bereiten soll! Vom alten Zollhaus in Porto soll es u. a. über die N222 auf eine ca. 150 km lange Fahrstrecke zum Hotel gehen, bei der Fahrvergnügen quasi garantiert ist. Wie das? Maximales Fahrvergnügen - so wollen es Forscher herausgefunden haben - ergibt sich bei einem optimalen Verhältnis aus Geraden und Kurven: für jede Sekunde Kurve, sollte es anschließend ca. zehn Sekunden lang gerade aus gehen. Dieses ideale 10 zu 1 Verhältnis hat BMW gesucht und in Portugal mit der N222 gefunden. BMW hat also für die Pressepräsentation des neuen 7ers nichts dem Zufall überlassen: besonders attraktive Fahrstrecke, gutes Wetter im südlichen Gefilde, und ein neues, sehr schickes und ressourcenschonendes Hotel.

BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge
unser Testwagen in Portugal am 28.08.2015: ein BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge

Der V8-Motor im 750Li xDrive ist wie schon aus dem Vorgänger bekannt eine Wucht und passt ideal zum "Dickschiff" 7er-BMW. Er ist angenehm leise und vibrationsarm, und in jeder Situation steht ein so derartiger Schub zur Verfügung, dass man sich fragen muss, wozu man noch eine V12-Motor-Variante benötigt. Noch ruhiger geht's im neuen 7er zu, und die Außenwelt scheint wie ein leiser gestellter Film an einem vorbei zu rauschen. Das Entschwinden der Außengeräusche macht das Fahren noch komfortabler, verleitet aber auch zu schnellerem Fahren, da man Geschwindigkeiten gedämpfter wahrnimmt. Gut, dass das neue, vergrößerte Headup-Display auch Tempolimits anzeigt, und diese als max. zulässige Geschwindigkeit übernommen werden können. Damit lassen sich Tickets bequem vermeiden.

Der nur bei höheren Drehzahlen in den Innenraum hinein dringende Motorsound ist trotz Turbolader wie schon bei seinem Vorgänger (nach dem Facelift 2012) ok. Das einst blecherne Motorgeräusch ist weg und jetzt mag man den Motor auch gerne mal hören. Bzgl. der Motorlaufs im Stand vermisse ich die guten alten V12-Zeiten eines E32iger oder E38iger 7ers. An die Laufruhe der damaligen V12-Motoren ohne Turbolader kommt heute kein BMW Motor mehr heran. Bei allem Fortschritt, ist eben nicht alles besser geworden. Den Aha-Effekt bei Mitfahrern ("Ich habe gar nicht bemerkt, dass der Motor schon ist!") gibt es heute leider nicht mehr, d. h eine gewisse Grund-Vibration ist im 750Li xDrive bei laufendem Motor zu verspüren.

BMW 730d, Head-up-Display
neues, vergrößertes Headup-Display im neuen 7er

Die Kombination des V8-Motors mit dem 8-Gang ZF-Automatikgetriebe ist perfekt. Die nicht spürbaren Schaltvorgänge scheinen noch einen Kick schneller vonstatten zu gehen, ohne dass es unkomfortabel wird. Besser geht's nicht! Gleiches gilt für das neue adaptive, luftgefederte Fahrwerk namens "Executive Drive Pro" mit elektromechanischen Dämpfern, dass sich in gewissem Umfang per Kamera und über Navigationsdaten vorausschauend der Straße anpasst. Der Fahrkomfort ist damit noch spürbar komfortabler als im Vorgänger. Im Komfortmodus bewegt man sich sprichtwörtlich auf Wolke 7, wobei das Auto bei größeren Unebenheiten weniger zu schaukeln beginnt als noch sein Vorgänger. Im Sportmodus legt sich der 7er um 10 mm tiefer und wird straffer, ohne komplett unkomfortabel zu werden. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modi sind deutlich ausgeprägter als bisher, womit der Spagat zwischen Sport und Komfort noch besser gelingt. Komfortabler im Komfortmodus, sportlicher im Sportmodus - und wer sich nicht entscheiden kann, dem bleibt noch der neue Adaptive Mode, bei dem sich das Auto dem Fahrverhalten des jeweilien Fahrers anpasst. Letzter Modus passt aber irgendwie trotzdem nie zu meinem Fahrverhalten, wobei das Auto auch nicht wirklich Zeit hatte, sich auch an mich zu gewöhnen. Ein "Schweben" über Unebenheiten gibt es auch weiterhin nicht, und wirklich spürbar ist es nicht, dass eine Kamera für Vorkonditionierung der Dämpfer vor außergewöhnlichen Unebenheiten sorgt.

Die Hinterradlenkung ("Integral Aktivlenkung"), die nun endlich auch mit dem Allradantrieb xDrive kombinierbar ist, tut ihr übriges zum perfekten Fahrverhalten des neuen 7ers bei. Gefühlt sitzt man in einem Auto, das eine Klasse kleiner ist, so zackig geht es um's Eck. Um einige Grad lenkt die Hinterachse mal in Richtung der Vorderräder mal entgegengesetzt vollautomatisch mit. Nachteil: beim Parken kommt es schon mal vor, dass der Einfahrtswinkel trotz gleicher Lenkradstellung nicht genau dem Ausfahrtswinkel entspricht.

In schnellen Kurven lässt sich das immer noch hohe Gewicht nicht verleugnen, jedoch bleibt der 7er stets gutmütig und noch wichtiger: berechenbar. Das Untersteuern in zu schnell gefahren Kurven kommt langsam und quasi mit Ansage, so dass man sich gut an schnelleres Kurvenfahren herantasten kann. Die elektromechanische Lenkung funktioniert dabei sehr gut, der Spagat von sehr leichtgängig bis sportlich hart ist auch hier verbessert. Das Feedback von der Straße könnte aber ein wenig präziser sein. Ebenfalls sehr wichtig beim Kurvenräubern: das weiter optimierte Ansprechverhalten der Bremsen. Sie reagieren noch schneller, sind noch standfester und lassen sich sehr gut dosieren.

Testfahrt im BMW 730d

BMW 730d (G11) an der Atlantikküste von Portugal in Porto

Den perfekten 750Li xDrive tausche ich am nächsten Tag gegen den "Brot-und-Butter" 7er mit Dieselmotor in Kurzversion ohne Executive Lounge und ohne Allradantrieb ein. Es ist gefühlt eine Klasse weniger Auto, denn im Fond wird hier so mit Platz gegeizt, dass Bein- und Kopffreiheit auf das Niveau einer Oberklasse-Limousine zurück gehen. Für mich als fast zwei Meter Mann ist der Platz im Fond zwar ausreichend, aber "ausreichend" reicht in diesem Segment einfach nicht. Und Platz ist es doch, was diese Fahrzeugklasse in erster Linie ausmacht, und den man nicht - wie sonst fast alle anderen Extras - als Option in anderen Farhzeugklassen bestellen kann. Wenn schon 7er, dann bitte Langversion!

  Vergleich der technischen Daten der letzten BMW 730d Generationen:
Der neue BMW 730d (G11) wiegt 85 kg weniger als sein Vorgänger. Trotz weniger Gewicht, mehr Leistung und optimierten Getriebe ergibt sich keine Verbesserung der Beschleunigung von 0-100 km/h.
    BMW 730d (E38 LCI) BMW 730d LCI (E65 LCI) BMW 730d (F01 LCI) BMW 730d (G11)
  Gewicht 1.905 kg 1.975 kg 1.840 kg 1.755 kg
  Motor 6-Zyl.-Turbo 6-Zyl.-Turbo 6-Zyl.-Turbo 6-Zyl.-Turbo
  Hubraum 2.926 cccm 2.993 cccm 2.993 cccm 2.993 cccm
  Leistung 135 kW / 184 PS 170 kW / 231 PS 190 kW / 258 PS 195 kW / 265 PS
  0-100 km/h 9,2 Sek. 7,7 Sek. 6,1 Sek. 6,1 Sek.
  vmax 220 km/h 238 km/h 250 km/h 250 km/h
  Verbrauch 8,7 l/100 km 8,2 l/100 km 5,6 l/100 km 4,5 l/100 km

Der 730d mit Reihen-Sechsyzlinder Dieselmotor ist der Einstieg in die 7er-Welt, bietet "nur" 265 PS, aber 620 Nm Drehmoment, und ist sicher nicht untermotorisiert. Kein Wunder also, dass der 730d in Deutschland der meist verkaufte 7er-BMW ist. Auch ich stellte bei Vorstellung des Vorgängers im September 2009 fest: "Nie hätte ich damit gerechnet, dass der 730d soviel Spaß machen könnte. Betrachtet man neben den Fahrleistungen noch den Spritverbrauch, so muss die Vernunftwahl auf den 730d fallen."

Nur noch 4,5 Liter Verbrauch stehen für den neuen 730d im Datenblatt (bei Serienbereifung) - fast 50% weniger als beim 750Li xDrive, der mit 8,3 Litern angegeben, und über einen Liter weniger als noch beim Vorgänger F01. Der Verbrauch, der Preis und insgesamt die Vernunft sprechen also für den 730d, sein Diesel-typisches "Tuckern" dagegen nicht. Immerhin: den BMW Ingenieuren ist es gelungen, dem 730d die Trecker-Manieren noch ein wenig mehr auszutreiben, d. h. der neue 730d läuft etwas ruhiger als sein Vorgänger. Die seit dem Facelift des Vormodells in die 7er Reihe eingezogene (abschaltbare) Start-Stop-Technik sorgt bei jeder roten Ampel für ein deutliches Schütteln beim Aus- und Angehen des Motors. Dieses Schütteln gibt es noch immer, vielleicht etwas weniger als im Vorgänger. Sobald der 730d rollt, merkt man aber eigentlich nur noch bei stärkeren Beschleunigungsvorgängen, dass man in einem Dieselfahrzeug sitzt.

Testfahrt im BMW 730d (G11)

Auf der Landstraße ist der 730d genauso flink unterwegs wie der tags zuvor gefahrene 750Li xDrive. Über 150 kg weniger Gewicht, die 14 cm kürzere Karosse und ein ähnliches Drehmoment sorgen für Chancengleichheit. Der schnellere Zwischenspurt des V8-Motors wird im 730d durch höhere Kurvengeschwindigkeiten wett gemacht. Ähnlich sieht es mit dem Fahrspaß aus! Natürlich ist der Vorwärtsdrang im 750iger gewaltiger und geht mit gedämpften V8 Sound einher, aber der 730d muss sich gerade bei Geschwindigkeiten, die auf Landstraßen gefahren werden, nicht verstecken. Auch der Dieselmotor hört sich beim Beschleunigen gut an, wenngleich es deutlich lauter und kerniger zur Sache geht. Da es auch in der Kurzversion ein Luftfahrwerk gibt, bewegt sich der 730d auf dem selben Komfortniveau wie der 750Li xDrive.

Auf Spurensuche: der neue Driving Assistant Plus

Eine ganze Armada von Sicherheits- und Assistenzsystemen gibt es im neuen 7er, und zeigt, was BMW aktuell technisch drauf hat. So beinhaltet das neue Paket "Driving Assistang Plus" (3.100 Euro Aufpreis) eine Spurverlassens- und Spurwechselwarnung, eine Auffahr- und Personenwarnung mit City-Anbremsfunktion, eine Querverkehrswarnung hinten, eine Prävention Heckkollision, Speed Limit Info und eine aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go Funktion. Ebenfalls dazu gehört der neue Spurhalte-Assistent (mit aktivem Seitenkollisionsschutz), der über eine Stereokamera in der Windschutzscheibe und Radar die Fahrbahn scannt, und durch gezielte Lenkeingriffe das Auto auf Spur halten soll. Ein grünes Lenkrad im Instrumentendisplay signalisiert: System ist bereit! Solange eine Hand am Lenkrad ist, arbeitet das System. Nimmt man beide Hände weg, so fordert das System nach wenigen Sekunden dazu auf, die Hände wieder ans Lenkrad zu nehmen. Passiert dies nicht, schaltet sich das Assistenzsystem ab. Somit wird längeres autonomes Fahren auf der Autobahn gezielt verhindert - die Gesetzeslage zwingt BMW dazu. Leider funktionierte die Technik in beiden Testwagen nicht wirklich gut. Viel zu oft fährt das Auto zu nah an den Rand der gewählten Spur, oder noch schlimmer: die Spur wird kommentarlos gewechselt! Ohne gezieltes Gegensteuern wäre ich gleich mehrfach in die Leitplanken gefahren oder wäre mit anderen Verkehrsteilnehmern kollidiert! Vom integrierten Seiten-Kollisionsschutz war nichts zu merken, obwohl ich immer erst so spät wie möglich eingegriffen habe (siehe Video), um Unfälle zu vermeiden. Die Autobahnen in Portugal sind nicht ganz so geradlinig wie in Deutschland, aber wenn das System überfordert ist, müsste es zumindest warnen, was allerdings nicht passierte. Folgendes Video zeigt, wie schlecht das System bei meiner Testfahrt funktionierte:


Driving Assistant Plus bei einer Testfahrt in einem BMW 730d (G11) am 29.08.2015 in Portugal

Ebenfalls neu ist das deutlich erweiterte Surroundview-System, das nun auch über eine Frontkamera verfügt. Es ermöglicht u. a. eine Abbildung der Fahrzeugumgebung aus der Vogelperspektive, wobei die Projektion durch mehrere Kameras rund um das Auto errechnet wird. Das System ist eher Spielerei, als dass es tatsächlichen Nutzen bringt. Die serienmäßige Park Distance Control (PDC) sollte im Normalfall zum Einparken ausreichend sein. Trotzdem erzeugt es einen weiteren "Wow"-Effekt, und beeindruckt in der Praxis, wie folgendes Video zeigt:


Surround View im neuen 7er, Test in einem BMW 730d (G11) am 29.08.2015 in Portugal

Fazit

Chapeau! Die sechste BMW 7er-Generation ist ein ehrenvoller Nachfolger der bisherigen 7er-Generationen. Wieder hat BMW es geschafft, in vielen Details ein "Schüppchen" draufzulegen. Der neue 7er kann einfach mehr: er löst den scheinbaren Widerspruch, gleichzeitig sportlicher und komfortabler zu sein, er ist sicherer, luxuriöser, individueller und moderner. Er verbraucht weniger, ist leichter, leuchtet weiter, riecht besser und sieht gut aus. Was will man mehr? Vielleicht autonomes Fahren, das über das Einparken hinaus geht? Den Spagat, ein perfekt funktionierendes autonom fahrendes Auto mit den Tugenden eines perfekten Fahrerautos zu kombinieren gilt es dann in einer der nächsten 7er-Generationen zu lösen.

 

Testwagen in Portugal: BMW 750Li xDrive (G12) mit Executive Lounge

BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto
BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto
BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto
BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto
BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto
BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto
BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto
BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto
BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto
BMW 7er Testwagen am alten Zollamt in Porto
BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge (G12)
BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge (G12)
BMW 750Li xDrive, Fahrersitz
BMW 750Li xDrive, Fahrersitz
BMW Display-Key zum neuen 7er-BMW
BMW Display-Key zum neuen 7er-BMW
BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge
BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge
BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge, der Chaffeuer kann dank des vorgefahrenen Beifahrersitzes den rechten Aussenspiegel nicht mehr richtig einsehen
BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge, der Chaffeuer kann dank des vorgefahrenen Beifahrersitzes den rechten Aussenspiegel nicht mehr richtig einsehen
BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge
BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge
BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge
BMW 750Li xDrive mit Executive Lounge

7-forum.com Testfahrt in Portugal im neuen BMW 730d

 

Testwagen in Portugal: BMW 730d (G11)

7-forum.com Testfahrt in Portugal im neuen BMW 730d
BMW 730d
7-forum.com Testfahrt in Portugal im neuen BMW 730d
BMW 730d
7-forum.com Testfahrt in Portugal im neuen BMW 730d
BMW 730d
BMW 730d (G11) an der Atlantikküste in Porto
BMW 730d (G11) an der Atlantikküste in Porto
BMW 730d
BMW 730d (G11) an der Atlantikküste in Porto
BMW 730d in Porto
BMW 730d in Porto
BMW 730d, Sitzbank im Fond
BMW 730d, Sitzbank im Fond
BMW 730d, Interieur vorne
BMW 730d, Interieur vorne
BMW 730d, Kopfstütze im Fond
BMW 730d, Kopfstütze im Fond
BMW 730d, Rücklicht
BMW 730d, Rücklicht
   

 

BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid am alten Zollamt in Porto

BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, blaue Nierenstäbe deuten auf den Hybridantrieb hin
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, blaue Nierenstäbe deuten auf den Hybridantrieb hin
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Steckdose zum Laden
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Steckdose zum Laden
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, e-Drive Schriftzug
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, e-Drive Schriftzug
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Tachometer: Ladezustandsanzeige
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Tachometer: Ladezustandsanzeige
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Schalter, rechts neben dem Lenkrad
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Schalter, rechts neben dem Lenkrad
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Tasten in der Fahrertür für Fensterheber und Sitzverstellung
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Tasten in der Fahrertür für Fensterheber und Sitzverstellung
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Türöffner und Tasten in der Fahrertür für Fensterheber
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Türöffner und Tasten in der Fahrertür für Fensterheber
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Mittelkonsole mit iDrive Touch-Controller und Automatik-Wählhebel
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Mittelkonsole mit iDrive Touch-Controller und Automatik-Wählhebel
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Mittelkonsole mit Bedienung der Klima-Anlage über Touch-sensitve Tasten
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Mittelkonsole mit Bedienung der Klima-Anlage über Touch-sensitve Tasten
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Start-Stop-Knopf - auch in Alu/Chrom gefasst
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Start-Stop-Knopf - auch in Alu/Chrom gefasst
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Tasten im Lenkrad
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Tasten im Lenkrad
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Interieur vorne
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, Interieur vorne
BMW 740Le, Typbezeichnung auf der Heckklappe
BMW 740Le, Typbezeichnung auf der Heckklappe
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, neuer Aussenspiegel
BMW 740Le mit PlugIn-Hybrid, neuer Aussenspiegel

 

BMW 730i Art Car von César Manrique aus dem Jahr 1990 im alten Zollamt in Porto

BMW 730i Art Car aus dem Jahr 1990 von César Manrique
BMW 730i Art Car aus dem Jahr 1990 von César Manrique
BMW 730i Art Car aus dem Jahr 1990 von César Manrique
BMW 730i Art Car aus dem Jahr 1990 von César Manrique
BMW 730i Art Car aus dem Jahr 1990 von César Manrique
BMW 730i Art Car aus dem Jahr 1990 von César Manrique

Mehr Infos: BMW 730i Art Car von César Manrique

 

BMW 750Li xDrive Individual im Six Senses Douro Valley Hotel

BMW 750Li xDrive Individual
BMW 750Li xDrive Individual
BMW 750Li xDrive Individual
BMW 750Li xDrive Individual
BMW 750Li xDrive Individual, mit Pure Excellence Paket hat die BMW Niere mehr Chromeffekt
BMW 750Li xDrive Individual, mit Pure Excellence Paket hat die BMW Niere mehr Chromeffekt
BMW 750Li xDrive Individual, Heckansicht
BMW 750Li xDrive Individual, Heckansicht
BMW 750Li xDrive Individual, Rücklicht
BMW 750Li xDrive Individual, Rücklicht
BMW 750Li xDrive Individual, Heckansicht
BMW 750Li xDrive Individual, Heckansicht
BMW 750Li xDrive Individual
BMW 750Li xDrive Individual
BMW 750Li xDrive Individual
BMW 750Li xDrive Individual
BMW 750Li xDrive Individual
BMW 750Li xDrive Individual
BMW 750Li xDrive Individual mit BMW Laserlicht
BMW 750Li xDrive Individual mit BMW Laserlicht
BMW 750Li xDrive Individual auf 20 Zoll BMW Individual Rad V-Speiche, 649 Bicolor
BMW 750Li xDrive Individual auf 20 Zoll BMW Individual Rad V-Speiche, 649 Bicolor
BMW 750Li xDrive Individual, Fahrersitz mit gesteppten Merinoleder
BMW 750Li xDrive Individual, Fahrersitz mit gesteppten Merinoleder
BMW 750Li xDrive Individual, Interieur vorne
BMW 750Li xDrive Individual, Interieur vorne
BMW 750Li xDrive Individual, Mittelkonsole vorne
BMW 750Li xDrive Individual, Mittelkonsole vorne
BMW 750Li xDrive Individual, Mittelkonsole vorne
BMW 750Li xDrive Individual, Mittelkonsole vorne
BMW 750Li xDrive Individual, Interieur
BMW 750Li xDrive Individual, Interieur
BMW 750Li xDrive Individual, Interieur vorne
BMW 750Li xDrive Individual, Interieur vorne
BMW 750Li xDrive Individual, Interieur im Fond
BMW 750Li xDrive Individual, Interieur im Fond
BMW 750Li xDrive Individual, Scheinwerfer mit Laserlicht
BMW 750Li xDrive Individual, Scheinwerfer mit Laserlicht
BMW 750Li xDrive Individual, Welcome Light Carpet (beleuchteter Lichtteppich im Einstiegsbereich)
BMW 750Li xDrive Individual, Welcome Light Carpet (beleuchteter Lichtteppich im Einstiegsbereich)
BMW 750Li xDrive Individual mit ambienter Beleuchtung
BMW 750Li xDrive Individual mit ambienter Beleuchtung
BMW 750Li xDrive Individual mit ambienter Beleuchtung, hier das Sky Lounge Panorama Schiebedach
BMW 750Li xDrive Individual mit ambienter Beleuchtung, hier das Sky Lounge Panorama Schiebedach
   

 

BMW 740i mit BMW M Sportpaket in Porto

BMW 740i mit BMW M Sportpaket
BMW 740i mit BMW M Sportpaket
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, neuer Aussenspiegel
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, neuer Aussenspiegel
BMW 740i mit BMW M Sportpaket
BMW 740i mit BMW M Sportpaket
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, BMW 20 Zoll M Leichtmetall Doppelspeiche 648 M Bicolor
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, BMW 20 Zoll M Leichtmetall Doppelspeiche 648 M Bicolor
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, seitlicher Airbreather und M Logo
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, seitlicher Airbreather und M Logo
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, seitliches M Logo
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, seitliches M Logo
BMW 740i mit BMW M Sportpaket
BMW 740i mit BMW M Sportpaket
BMW 740i mit BMW M Sportpaket
BMW 740i mit BMW M Sportpaket
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, Interieur im Fond
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, Interieur im Fond
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, Interieur vorne
BMW 740i mit BMW M Sportpaket, Interieur vorne
Carbon Core Schild auf der B-Säule des BMW 740i mit M Sportpaket
Carbon Core Schild auf der B-Säule des BMW 740i mit M Sportpaket
 

 

Pressekonferenz neuer 7er-BMW im Six Senses Douro Valley Hotel

BMW 750Li xDrive
BMW 750Li xDrive
BMW 750Li xDrive
BMW 750Li xDrive
Dirk Arnold von BMW eröffnete die Pressekonferenz
Dirk Arnold von BMW eröffnete die Pressekonferenz
Hildegard Wortmann, Leiterin Produktmanagement Automobile und Aftersales
Hildegard Wortmann, Leiterin Produktmanagement Automobile und Aftersales
Nader Faghihzadeh, Exterieurdesigner BMW 7er
Nader Faghihzadeh, Exterieurdesigner BMW 7er
 
Douro Valley, Portugal
Douro Valley, Portugal
Six Senses Douro Valley Hotel
Six Senses Douro Valley Hotel
Six Senses Douro Valley Hotel
Six Senses Douro Valley Hotel
Six Senses Douro Valley Hotel
Six Senses Douro Valley Hotel
Six Senses Douro Valley Hotel
Six Senses Douro Valley Hotel
Six Senses Douro Valley Hotel
Six Senses Douro Valley Hotel
Six Senses Douro Valley Hotel
Six Senses Douro Valley Hotel
Abendessen im Six Senses Douro Valley Hotel
Abendessen im Six Senses Douro Valley Hotel
 

Text, Fotos und Videos: Christian Schütt, 7-forum.com


 

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