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Elektronik in der ersten 7er-Reihe: Anti-Blockier-System (ABS)

Anti-Blockier-System: Fortschritt mit bester Verzögerung

Wenn auch ein erstklassiges Bremssystem in bestimmten Situationen das Fahrzeug nicht vor Kollisionen oder unkontrollierter Bewegung bewahrt, so liegt das oft daran, dass der Fahrer die physikalischen Gesetzt missachtet oder Bremsfähigkeit nicht optimal ausnutzt. Hier haben die Überlegungen angesetzt: ein System zu schaffen, das den Fahrer bei seinen komplizierten Aufgaben entlastet - und zwar besonders dann, wenn seine Aufmerksamkeit ohnehin stark gefordert ist: in Gefahrensituationen.

BMW hat dazu mit einer zusammen mit Bosch entwickelten technischen Einrichtung beim Bremssystem einen entscheidenden weiteren Schritt zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des Mensch-Maschine-Systems getan: Mit dem Anti-Blockier-System gibt es eine Einrichtung, die für den Fahrer in kritischen Bremssituationen eintritt, ein System, das die physikalischen Möglichkeiten voll ausnutzt mit Hilfe einer Unbeirrbaren elektronisch-hydraulischen Regelung. Sie arbeitet präziser, effektiver und fehlerloser, als der Beste Fahrer es könnte und verhindert sicher das Blockieren jedes einzelnen Rades.

ABS, Bessere Technik ist die Basis. Mehr Sicherheit der Effekt.

Das wichtigste Ergebnis von ABS: Die Lenkfähigkeit beim Bremsen bleibt voll erhalten, so dass bei Notbremungen Hindernisse umfahren oder Lücken dazwischen genutzt werden können. ABS verhindert die Schleuderneigung auf Fahrbahnoberflächen mit unterschiedlicher Griffigkeit in beiden Spuren, z. B. Straßenrandstreifen oder noch nicht ganz abgetrockneter Fahrbahn.

Mit ABS ist es möglich, auch in Kurven optimal ohne Blockieren zu bremsen, obwohl durch die auftretenden Fliehkräfte die kurveninneren und kurvenäußeren Räder unterschiedlich belastet sind. Durch die optimale Ausnutzung der bestehenden Kraftschlussbeiwerte für jedes einzelne Rad wird der bestmögliche Bremsweg erreicht. Darüber hinaus sind die Bremswege bei ABS weitgehend unabhängig vom Beladungszustand des Fahrzeugs.

Das Anti-Blockiersystem von BMW: Mehr Elektronik gibt Fahrfehlern weniger Chancen

ABS besteht im wesentlichen aus einem elektronischen Steuerteil und einer Hydraulik-Einheit. Die an jedem Rad angebrachten Sensoren, vorn Axial- und hinten Radial-Sensoren, erfassen induktiv die Drehbewegung durch das Abtasten eines Zahnkranzes - und leiten ihre Information als Impulse an die Elektronik weiter. Dort erfolgt die Programmierung der Hydraulik-Einheit (siehe folgende Abbildung).

Die Hydraulik-Einheit, die bei BMW als 4-Kanal System ausgelegt ist, beeinflusst den Druck in den Bremsleitungen zu den einzelnen Rädern. ABS greift nur dann ein, wenn bei Notbremsungen eine kritische Situation entsteht und eines der vier Räder zum Blockieren neigt. Die durch die Abtastung eines Zahnkranzes gemeldeten elektronischen Impulse, die der Drehzahl des jeweiligen Rades proportional sind, werden in der elektronischen Steuereinheit in Radgeschwindigkeit und Radumfangsbeschleunigung umgerechnet und mit fest eigegebenen Größen verglichen.

Sind bestimmte Grenzwerte überschritten, d. h. wenn sich zwischen Rad und Fahrbahn ein bestimmter Schlupf einstellt, das Rad also eine für die Fahrzeuggeschwindigkeit zu geringe Radumfangsgeschwindigkeit besitzt, s. h. zum Blockieren neigt, läuft der Regelzyklus an. Über die Hydraulik-Einheit wird der Bremsleitungsdruck für jedes Rad so weit abgesenkt, dass sich der Schlupf wieder verringert. Das Blockieren ist verhindert. Anschließend wird der Bremsleitungsdruck wieder aufgebaut, bei der die Räder erneut bis dicht and die Blockiergrenze verzögern. Diese Steuerung erfolgt unabhängig vom Druck auf das Bremspedal, d. h. es soll und kann in Notfällen sofort mit voller Kraft gebremst werden, ohne dass - wie bei der so genannten "Stotterbremse" - die Pedalkraft kurzzeitig reduziert werden muss. Die Steuerung ist beendet, wenn der Fahrer von der Bremse geht oder das Automobil eine Schrittgeschwindigkeit von ca. 5- 7 km/h unterschreitet (siehe folgende Abbildung).

Der Regelvorgang findet in Bruchteilen von Sekunden statt und wird dem Fahrer bewusst durch leichtes Pulsieren des Pedals angezeigt. Die Anlage wird mit einer Sicherheitsschaltung überwacht: Bei einem Defekt stellt sie automatisch von ABS auf das normale, funktionstüchtige Bremssystem um und zeigt dies über eine Kontrolleuchte im Instrumentenkombi an.

Das ABS war im BMW 745i serienmäßig und konnte in den anderen 7er-Modellen als Sonderausstattung bestellt werden.

Quelle: BMW Verkaufsprospekt von 1981

 
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