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Kategorie: 100 Jahre BMW Klassik Motorrad

02.03.2016
Die Geschichte der BMW Group. Kraftvoll durch Höhen und Tiefen.
 

Schon die ersten wirtschaftlichen Erfolge, die mit Produkten, die das BMW Logo trugen, erzielt wurden, basierten nicht allein auf ihren technischen Qualitäten, sondern insbesondere auf einer durch den Ersten Weltkrieg bestimmten hohen Nachfrage nach Flugzeugmotoren. Entsprechend schwierig gestaltete sich der Neuanfang nach Abschluss des Versailler Friedensvertrags, der einer Fertigung von Rüstungsgütern zunächst ein Ende setzte. Die BMW Konstrukteure fanden attraktive Betätigungsfelder im Bau von Motoren für Lastwagen, Boote, Landmaschinen und Motorräder. Doch kaum hatte das Unternehmen darüber hinaus auch mit der Fertigung von selbst entwickelten Motorrädern und Automobilen neue, zivile Märkte erschlossen, gerieten erneut Flugzeugmotoren in das Visier staatlicher Auftraggeber und ihrer militärischen Zielsetzungen.

BMW Werk Milbertshofen in den 1920er Jahren
BMW Werk Milbertshofen in den 1920er Jahren

Analog zu einem Großteil der deutschen Industrie ließen sich auch die Verantwortlichen bei BMW im Umgang mit den politischen Rahmenbedingungen der 1930er- und 1940er-Jahre von wirtschaftlichem Effizienzstreben leiten. So profitierte das Unternehmen massiv von den neuen Rüstungsanstrengungen. Auf Geheiß des nationalsozialistischen Regimes wurde die Fertigung von zivilen Fahrzeugen heruntergefahren, während die Produktion von Flugzeugmotoren Priorität erhielt. Und nicht nur das: Zur Steigerung der Kapazitäten wurden schon von Dezember 1939 an polnische Kriegsgefangene eingesetzt. Bald darauf waren auch Strafgefangene, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus anderen Ländern sowie Häftlinge aus Konzentrationslagern in den Werken des Unternehmens tätig.

Rüstungswahn und Zwangsarbeit unter dem NS-Regime: BMW stellt sich der öffentliche Debatte. Die Stellung von BMW als Rüstungskonzern im Vorfeld und während des Zweiten Weltkriegs sowie die billigende Inkaufnahme des mit der Zwangsarbeit verbundenen menschlichen Leids wirft einen nicht zu beseitigenden Schatten auf die Geschichte des Unternehmens. Die Auseinandersetzung mit diesem Kapitel verlief lange Zeit zögerlich, zumal auch die juristische Aufarbeitung nach Kriegsende unbefriedigend war. BMW stellte und stellt sich der Verantwortung für das Geschehen während der NS-Zeit unter anderem im Rahmen von Initiativen, die zur Aufklärung und zur öffentlichen Diskussion beitragen.

BMW Werk Milbertshofen, 1945
BMW Werk Milbertshofen, 1945

Mit der im Jahr 1983 erschienenen Publikation „BMW – eine deutsche Geschichte“ brachte das Unternehmen als erster deutscher Industriekonzern eine öffentliche Debatte über dieses Kapitel seiner Vergangenheit in Gang. Weitere Veröffentlichungen folgten, darunter zwei Dissertationen unabhängiger Historiker, die die Rolle des Unternehmens in den Jahren 1933 bis 1945 wissenschaftlich untersuchten. Darüber hinaus gehörte die BMW AG 1999 zu den Gründungsmitgliedern der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ zur Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter.

Neuanfang auf zwei und vier Rädern.

In der unmittelbaren Nachkriegszeit musste sich das Unternehmen in jeder Hinsicht neu orientieren. Anlagen und Gebäude waren teilweise zerstört oder demontiert, die Möglichkeiten zum Einfluss auf die Werke in der sowjetischen Besatzungszone verloren, sinnvolle Betätigungsfelder für die verbliebenen Beschäftigten schwer zu finden. Erst 1948 entstand in München mit der BMW R 24 das erste Nachkriegs-Motorrad. Die Wiederaufnahme der Automobil-Produktion ließ bis 1952 auf sich warten und brachte zunächst nicht den erhofften wirtschaftlichen Erfolg.

Die Geschichte der BMW Group: 100 Jahre Faszination für Mobilität. Schichtwechsel im BMW Werk München-Milbertshofen 1965-1970BMW Werk München-Milbertshofen 1965-1970

Große Limousinen wie der als „Barockengel“ bekannte BMW 501 versprachen höhere Profitabilität, erzielten aber nicht die erforderlichen Stückzahlen. Die kleine BMW Isetta wurde zwar zum mehr als 160.000-mal verkauften Symbol für Mobilität in der Wirtschaftswunderzeit, konnte die roten Zahlen in der Unternehmensbilanz jedoch ebenfalls nicht verhindern. Erst der 1959 vorgestellte, neu konstruierte Kleinwagen BMW 700 erfüllte die Hoffnungen sowohl der Techniker als auch der Kaufleute im Unternehmen.

Sanierung statt Verkauf – die „Neue Klasse“ bringt den Erfolg.


BMW Hauptversammlung 1959 - BMW Meilenstein

Die Perspektiven, die mit dem auch bei den Kunden auf Anhieb beliebten Modell verbunden waren, überzeugten den Industriellen Herbert Quandt, sein Engagement als Anteilseigner am Unternehmen BMW zu erweitern. Er reagierte damit auch auf die Bemühungen einer Gruppe von Kleinaktionären, die Unabhängigkeit des Unternehmens zu bewahren. Auf der Hauptversammlung im Dezember 1959 wurde der beinahe schon besiegelte Verkauf von BMW an die Daimler-Benz AG in letzter Minute abgewendet, der stattdessen unter der Regie von Quandt entwickelte Sanierungsplan setzte auf die Eigenständigkeit der BMW AG, neue Strukturen und neue Modelle.

Die Geschichte der BMW Group: 100 Jahre Faszination für Mobilität. Aktionär auf der Hauptversammlung 1959

Die Geschichte der BMW Group: 100 Jahre Faszination für Mobilität. Aktionär auf der Hauptversammlung 1959

 

Der Erfolg des BMW 700 bildete die Basis für den Neuanfang, der Durchbruch kam 1961 mit dem BMW 1500. Er war das erste Modell der „Neuen Klasse“. Mit den sportlichen Mittelklasse-Limousinen und den ab 1966 angebotenen Modellen der zweitürigen 02er Reihe erreichte die Automobilproduktion neue Dimensionen. Innerhalb weniger Jahre war BMW vom Übernahmekandidaten zum Vorzeigeunternehmen geworden. Schon 1963 wies die Unternehmensbilanz einen Gewinn aus, im Jahr darauf konnte an die Anteilseigener wieder eine Dividende ausgeschüttet werden. Mit der Übernahme der Firma Glas, die zunächst Landmaschinen und dann unter anderem den Kleinstwagen Goggomobil sowie weitere Modelle in höheren Fahrzeugklassen produzierte, gelangte BMW im Jahr 1966 zu zusätzlichen Produktionsstandorten in Dingolfing und Landshut, die in der Folge Schritt für Schritt in das Fertigungsnetzwerk integriert wurden. Der Umsatz des Unternehmens überschritt bereits 1968 erstmals die Marke von einer Milliarde Mark.

BMW trotzt der Ölkrise und setzt auf Internationalisierung.

Anfang der 1970er-Jahre wurde der Aufschwung im Zuge der „Ölkrise“ jäh gebremst. Während Tempolimits und Sonntagsfahrverbote für Aufsehen sorgten und sogar die Rationierung von Benzin ins Gespräch kam, setzten die Verantwortlichen bei BMW darauf, die Durststrecke zu überstehen und gestärkt aus ihr hervorzugehen. Neben neuen Modellen und zusätzlichen Produktionskapazitäten treibt das Unternehmen auch die Stärkung der Handelsstrukturen im Inland sowie die Internationalisierung durch die Gründung eigener Vertriebsgesellschaften konsequent voran.

BMW Hochhaus und BMW Museum
BMW Hochhaus und BMW Museum

Sinnbildlich für diese Zuversicht stehen die Ereignisse des Jahres 1973. In München wurden in diesem Jahr der „Vierzylinder“, das neue, aus kreisförmigen Segmenten bestehende Verwaltungszentrum, und das BMW Museum eröffnet. Die markanten Baukörper waren bereits rechtzeitig zu den Olympischen Spielen 1972 fertiggestellt worden, nun waren auch die Innenarbeiten abgeschlossen. In Dingolfing nahm ein neues Produktionswerk den Betrieb auf. Als Nachfolger der „Neuen Klasse“ wurde die BMW 5er Reihe vorgestellt. In Südafrika übernahm BMW vom dortigen Importeur ein Montagewerk und verfügte so über den ersten Fertigungsstandort außerhalb Deutschlands. In Frankreich gründete BMW die erste von zahlreichen ausländischen Tochtergesellschaften für den Verkauf von Fahrzeugen. Als 1975 die Nachfrage nach Automobilen wieder stieg, war BMW mit neuen Modellen, erweiterten Fertigungskapazitäten und optimierten Vertriebsstrukturen bestens darauf vorbereitet.

Von der Neuausrichtung nach der Übernahme von Rover bis zur Strategie Number ONE. Vor einer erneuten Weichenstellung sahen sich die Verantwortlichen bei BMW zu Beginn der 1990er-Jahre. Dem branchenweiten Trend zu Konzentrationsprozessen folgend entschieden sie sich 1994 zur Übernahme der britischen Rover Group, um mit einem breiteren Angebot an Automobilen zusätzliche Zielgruppen zu gewinnen. Das Engagement war nicht von Erfolg gekrönt. Im Jahr 2000 wurde die Rover Group wieder verkauft.


Rover - BMW Meilenstein, u. a. mit Worten des damaligen
BMW Vorstandsvorsitzenden Milberg zum Verkauf von Rover

Weitergeführt wurde allein die Marke MINI. Darüber hinaus hatte sich das Unternehmen in der Zwischenzeit als BMW Group neu strukturiert und die Namens- sowie die Markenrechte für Rolls-Royce Automobile übernommen. In der neuen Konstellation gelang es, auch diese Marken erfolgreich in die Zukunft zu führen. Als weltweit erster Anbieter von Kleinwagen des Premiumsegments entwickelte sich MINI zum Sinnbild für Fahrspaß und Individualität. Als Inbegriff der Perfektion auf vier Rädern erstrahlte Rolls-Royce innerhalb kürzester Zeit in altem und zugleich neuem Glanz.

Die Internationalisierung des Unternehmens wurde mit der Erweiterung des globalen Produktionsnetzwerks fortgesetzt. Auf diese Weise begegnete die BMW Group den Herausforderungen, die unter anderem mit Währungskursschwankungen und individuellen Entwicklungen auf unterschiedlichen Märkten verbunden waren. Nach der Devise „Die Produktion folgt dem Markt“ wurden unter anderem in den USA sowie in China Fertigungsstandorte geschaffen. Das 1994 im US-Bundesstaat South Carolina eröffnete BMW Werk Spartanburg erlangte spezielle Bedeutung als Kompetenzzentrum für die auf dem nordamerikanischen Kontinent besonders populären BMW X Modelle. Im nordostchinesischen Shenyang wurde im Jahr 2004 gemeinsam mit dem Joint-Venture-Partner Brilliance China Automotive Holdings Ltd. eine Fahrzeugproduktion zur Versorgung des lokalen Marktes aufgenommen.

Noch vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2008 wurden mit der Unternehmensstrategie „Number ONE“ die Grundlagen für nachhaltiges profitables Wachstum und langfristige Wertsteigerung gelegt. Die damit verbundenen Maßnahmen, zu denen auch die Erweiterung des Angebots an Dienstleistungen rund um die individuelle Mobilität gehörte, sind darauf ausgerichtet, die Position der BMW Group als weltweit führender Premium- Hersteller von Automobilen und Motorrädern sowie Anbieter von Premium- Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen zu festigen.

Mit dem konsequenten Einsatz von Efficient Dynamics Technologie hat die BMW Group den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen der Fahrzeuge ihrer Marken kontinuierlich reduziert. Verantwortung übernimmt die BMW Group auch durch den sparsamen Umgang mit Ressourcen im Produktionsprozess. Schon 2014 stammte mehr als die Hälfte der weltweit bezogenen Energie aus regenerativen Quellen. Im Rahmen von Efficient Dynamics wurde zudem mit der Gründung der neuen Marke BMW i ein ganzheitlicher Ansatz für nachhaltige Mobilität verwirklicht. Mit attraktiven Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen, innovativen Services sowie durch eine konsequente Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen entlang der gesamten Wertschöpfungskette übernimmt die BMW Group eine führende Rolle bei der Gestaltung der individuellen Mobilität der Zukunft.

Quelle: BMW Presse Mappe vom 02.03.2016


 

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