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50 Jahre MINI
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50 Jahre MINI.

12. Inspirierender Charakter. MINI Lifestyle und Sondereditionen.

Vom Besonderen etwas ganz Spezielles – das sind die Sondereditionen, limitierten Auflagen und Einzelstücke, die in den vergangenen 50 Jahren immer wieder auf Basis des classic Mini und später des neuen MINI entworfen und produziert wurden. Der einzigartige Kleinwagen fasziniert und inspiriert Künstler vieler Sparten. Immer wieder entfalten Modedesigner und Maler, aber auch Schauspieler und Musiker ihre Kreativität bei der Gestaltung von außergewöhnlichen Fahrzeugen der Marke.

Kein anderes Fahrzeug ist ähnlich häufig und in vergleichbarer Vielfalt zum Kunst- und auch Modeobjekt geworden. Schon früh entdeckten Spezialfirmen das Potenzial des classic Mini und ergänzten das Fahrzeug auf individuellen Kundenwunsch außen wie innen um exklusive Sonderausstattungen. So entstanden im Auftrag von zahlungskräftigen und prominenten Kunden spektakuläre Sonderanfertigungen, die den Kultstatus des Mini nur noch steigerten.

Mini im noblen Dress: der „Wickerwork“-Look.

Zu den ersten Prominenten, die sich für den Mini begeisterten und zugleich ihren Sinn für Exklusivität ausleben wollten, gehörte der britische Schauspieler Peter Sellers. Er begründete einen neuen Trend, indem er den ursprünglich spartanischen Kleinwagen innen besonders edel ausstatten ließ und dies äußerlich durch einen Karosserieüberzug mit dem Aussehen eines Korbgeflechtes dokumentierte. Dieses Design gefiel Jahre später wiederum dem monegassischen Regenten so gut, dass sich Rainier von Monaco ebenfalls einen classic Mini im so genannten „Wickerwork“-Trimm anfertigen ließ.

Mini 1000

Mini 1000

 

Auch bei den weiteren Spezialanfertigungen handelte es sich lange Zeit um Unikate, die ganz nach dem Geschmack ihrer künftigen Besitzer gefertigt wurden. Erst in den 1970er-Jahren wurde bei Mini die Idee geboren, mit Sondereditionen ab Werk den Wunsch nach Exklusivität zu erfüllen. Das erste Modell dieser Art, der Mini Limited Edition 1000, wurde 1976 auf Anhieb zum Erfolg. Zum 25. Geburtstag des Mini kam 1984 erstmals ein Jubiläumsmodell auf den Markt, weitere folgten im 5-Jahres-Abstand bis zum Produktionsende des classic Mini im Jahr 2000.

Silber und Gold zum 40. Geburtstag.

In den letzten Jahren seiner Produktionszeit rückte der classic Mini noch einmal verstärkt ins Blickfeld der Kreativen. Der britische Modedesigner Paul Smith gestaltete 1997 ein Einzelstück mit unverwechselbarem Streifenmuster. Im Jahr darauf entwarf Smith eine Sonderedition des Mini, die sowohl mit ihrer strahlend blauen Karosserielackierung als auch mit schlichter Eleganz im Innenraum faszinierte. Zum 40. Geburtstag des Mini gratulierte eine illustre Schar von Künstlern mit jeweils ganz eigenen Ideen für die Gestaltung des ewig jungen Kleinwagens. Für ein Spinnennetzmotiv entschied sich Supermodel Kate Moss, die schon seit langem den Londoner Stadtverkehr im classic Mini meisterte. Popikone David Bowie ließ einen komplett verchromten und verspiegelten Mini anfertigen. Auf der Straße wusste er dagegen die Vorzüge seines erst kurz zuvor erworbenen Serienmodells zu schätzen. „Der Mini ist für das Parken, was das Sandwich für den Hunger ist: ein perfekt designter Klassiker“, urteilte der Musiker. Schauspieler Michael Caine verpasste dem schwarzen Mini ein Goldbarrendekor. Dies war eine humorvolle Anspielung auf den Filmerfolg „The Italian Job“, in dem Caine sowie drei mit Gold beladene Mini Cooper an einer der spektakulärsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte beteiligt waren.

Designer Mini Kate Moss

Designer Mini Kate Moss

 

Auf Anhieb ein Hit: Der neue MINI inspiriert Popmusiker.

Auch nach dem Relaunch der Marke geriet der MINI schnell in das Visier der Modeschöpfer und vieler weiterer Künstler. Zur Markteinführung gestalteten die Musiker der Band Jamiroquai ein Einzelstück des neuen MINI. Jay Kay, der als begeisterter Autofan bekannte Sänger der Gruppe, verpasste dem Fahrzeug unter anderem das Bandlogo auf Türen und Motorhaube sowie den Schriftzug „Jamiromini“. Für einen Musikvideodreh ließ Popstar Madonna einen MINI Cooper für den Geländeeinsatz umrüsten. Er büßte seine Türen ein, erhielt dafür aber unter anderem Off-road-Bereifung und eine Lackierung in Tarnfarben.

Zum Verkaufsstart des MINI Cabrio der ersten Generation im Jahr 2004 verfielen Designer des italienischen Lifestylelabels Bisazza auf die Idee, den offenen Viersitzer in ein Kleid aus Mosaiksteinen zu hüllen. Gleich drei MINI Cooper S Cabrio sowie zwei weitere geschlossene MINI erhielten den glanzvollen Look in einer jeweils individuellen Musterung und Farbgebung. Mehr als 30.000 Glassteine wurden für jedes der fünf Fahrzeuge verwendet.

MINI, Mode, Charity: soziales Engagement beim Life Ball.

Gemeinsam mit hochrangigen Künstlern engagiert sich MINI seit acht Jahren beim größten Charity-Event Europas, dem Life Ball, der jährlich in Wien stattfindet und dessen Erlöse in nationale und internationale Aidshilfe-Projekte fließen. Die Veranstaltung dient der Unterstützung von Projekten, die sich der Aufklärung, der medizinischen Forschung und der Behandlung von HIV-Patienten widmen. Zugunsten dieser Projekte präsentiert MINI in jedem Jahr ein von Modedesignern gestaltetes Einzelstück aus dem aktuellen Modellportfolio. Die Reihe der Life-Ball-Fahrzeuge begann schon wenige Monate vor der offiziellen Markteinführung des neuen MINI mit einem noch vollständig mit rotem Stoff verhüllten Fahrzeug. Im Jahr darauf fuhr ein mit den Autogrammen von zahlreichen Prominenten versehener MINI One beim Life Ball vor. Seit 2003 legen renommierte Modeschöpfer Hand an den MINI. Als erster versah Angelo Missoni einen MINI Cooper mit unzähligen Blumenmotiven. Gianfranco Ferré verhalf 2004 einem roten MINI Cabrio zu einem eindrucksvollen Krokodilmuster-Look. 2005 folgte ein MINI Cooper Cabrio im exklusiven Blüten-Look von Donatella Versace. Auch sein Innenraum entsprach dem typischen Versace-Stil: mit goldfarbenen Nähten an den schwarzen Ledersitzen, Swarovski-Steinen am Schalthebel. Im trendigen Jeans-Look des Labels Diesel fuhr 2006 ebenfalls ein MINI Cooper Cabrio auf die Bühne der Wiener Life-Ball-Gala. Im Jahr 2007 war es der renommierte Modefotograf Mario Testino, der die Außenhaut eines MINI Cooper mit glitzernden Feuerwerksmotiven in einem besonderen Glanz erstrahlen ließ. Der Lifeball MINI des Jahres 2008 trug den provokanten Pin-up-Look des Dessous-Labels Agent Provocateur.

Charity MINI designed by Missoni (2003)Charity MINI designed by Missoni (2003)

 

Die von MINI zur Verfügung gestellten Fahrzeuge werden seit 2002 jeweils im Anschluss an die Life-Ball-Gala versteigert. Der Erlös kommt stets der Aidshilfe zugute. Im Laufe von acht Veranstaltungen wurden so bereits mehr als 300.000 Euro für den Kampf gegen HIV-Infektionen und Aids zusammengetragen.

Quelle: BMW Pressemitteilung vom 22.05.2009


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Weiter: interner Link Eine Frage des Stils. Die MINI Collection.

 
 


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