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Der MINI wird 55: Ein kleines Auto mit großer Geschichte.
 

BMW Group Classic: Imposanter Auftritt beim 42. AvD Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring.
 

Sonderausstellung im BMW Museum: Elvis BMW 507: lost & found
 

Das MINI Cabrio: Seit 10 Jahren Inbegriff für offenen Fahrspaß mit Stil.
 

Drei Marken, zwei Etappen, ein Ziel: Die BMW Group Classic bei der Paul Pietsch Classic 2014.
 

Die BMW Group Classic auf der Mille Miglia 2014: BMW 328, BMW 507 und BMW Isetta am Start.
 
 

Event-Weekend München, Juni 2009
Besuch bei BMW Classic

"Die BMW Classic ist die Garage der BMW Group", so fasste es Tour-Guide Thomas Beinart während der Besichtigung durch die BMW Classic im Rahmen des "Event-Weekends" passend zusammen. Diese "Garage" ist für jeden BMW-Liebhaber eine wahre Schatzkammer, denn weltweit gibt es wohl nirgendwo mehr historische BMW-Fahrzeuge und historische Dokumente zu finden als hier. Ein Besuch bei BMW Classic lohnt sich also - und bildete im Rahmen des von 7-forum.com Betreiber Christian Schütt organisierten "Event-Weekends" den Auftakt in ein interessantes BMW-Wochenende.

BMW Classic Gebäude, in unmittelbarer Nähe des BMW FIZ in der BMW Allee

BMW Classic Gebäude, in unmittelbarer Nähe des BMW FIZ in der BMW Allee

 

Eine Gruppe mit 20 Teilnehmern aus dem 7er-Forum scheute Anfahrtswege von teils über 600 km nicht und nahm am 19. Juni 2009 gegen 9 Uhr morgens an der Führung bei BMW Classic teil. Die Führung wurde extern über die TAV GmbH organisiert und kostete 150 Euro. Einfach vorbeikommen - ähnlich wie im BMW Museum - kann man hier nicht, denn Publikumsverkehr gibt es bei BMW Classic normalerweise nicht; für den allgemeinen Publikumsverkehr ist das deutlich attraktiver gestaltete Museum am Olympiapark zuständig. Die teilnehmenden 7er-Fahrer durften sich also auf eine exklusive Führung in ruhiger Atmosphäre durch Führer Thomas Beinart freuen. Da das Gebäude der BMW Classic, welches sich nahe des Forschungs- und Innovationszentrums der BMW Group in der BMW-Allee befindet, nur über begrenzten Raum verfügt, sind die Exponate teils Stoßstange an Stoßstange abgestellt. Nur in wenigen Räumen gibt es eine spezielle Raumgestaltung, die zumindest etwas an das BMW Museum erinnert.

BMW 132, luftgekühlter OHV-Neunzylinder-Sternmotor, zwischen 1933 und 1945 wurden über 21.000 dieser Motoren gebaut

BMW 132, luftgekühlter OHV-Neunzylinder-Sternmotor, zwischen 1933 und 1945 wurden über 21.000 dieser Motoren gebaut

 

Nach der Begrüßung stellte Thomas Beinart die Aufgaben der BMW Classic vor, die Kenner noch unter dem Namen "Mobile Tradition" kennen. Neben der Lagerung historischer Fahrzeuge kümmert man sich bei BMW Classic um die Archivierung von BMW-Dokumenten wie z. B. alten Verkaufs-prospekten, Betriebsanleitungen und historischen Fotos. Außerdem ist man verantwortlich für die internationale BMW Club-Szene; für den BMW Oldie Besitzer besonders wichtig: die BMW Classic kümmert sich um den Vertrieb von historischen Ersatzteilen. BMW produziert "nur" 15 Jahre nach Auslauf einer Modellreihe (und damit fünf Jahre länger als gesetzlich vorgeschrieben) Ersatzteile; danach ist BMW Classic für den Teilevertrieb zuständig.

1916 beginnt die Geschichte des einstigen Flugzeugmotor-Herstellers BMW. Im Erdgeschoß der BMW Classic deutet das Exponat eines 9-Zylinder-Flugmotors noch daraufhin. Bis heute sind noch einige wenige historische Flugzeuge wie die Ju 52 mit dem 900 PS starkem BMW-Motor zu diversen Anlässen in der Luft. Das erste Passagierflugzeug überhaupt, eine Lufthansa-Maschine, flog ebenfalls mit einem BMW Flugmotor. Nachdem auch der Höhenweltrekord von 1919 erwähnt war, ging es bei der Führung nur noch um Fahrzeuge, die sich am Boden bewegen.

erster BMW Motorradmotor in der Victoria KR 1 Maschine, längs verbaut

erster BMW Motorradmotor in der Victoria KR 1 Maschine, längs verbaut

 

Den ersten Motor für ein Motorrad stellte BMW für die Firma Victoria her. Technisch war man noch nicht sehr weit, und so hatte das Victoria Motorrad dank unausgereifter Technik nur wenig Erfolg. Der längs verbaute 2-Zylinder-Boxermotor bekam nur auf einem Zylinder genug Fahrtwind für die Kühlung; außerdem wurde über die Gummi-Kette ständig Schmutz ins Getriebe transportiert.

Erst später kam die bis heute wegweisende Idee, den Motor nicht längs, sondern quer im Motorrad zu verbauen. Die zuvor geschilderten Probleme des Victoria-Motorrads gehörten damit der Vergangenheit an, und so begann mit dem ersten BMW Motorrad, der R32, eine Erfolgsgeschichte. Bis heute baut BMW Boxermotoren quer in Motorräder ein. Thomas Beinart erläuterte noch einige Details am ersten BMW-Motorrad, u. a. die Hinterradbremse, die ein Stück Holz als Bremsbelag nutzte. "Was meinen Sie, wie oft dieser Belag gewechselt werden musste?" fragte Beinart die Teilnehmer, bevor er antwortete "nie!" Denn zu Zeiten des ersten Motorrades gab es kaum Verkehr und die Bremse wurde praktisch nicht benötigt.

Das erste BMW Motorrad, die BMW R32 mit quer eingebauten Boxer-Motor

Das erste BMW Motorrad, die BMW R32 mit quer eingebauten Boxer-Motor

 

Mit der BMW R32 stellte BMW auch sein erstes Premiumprodukt vor. Das Motorrad kostete damals 300 Mark mehr als das günstigste Auto - und trotzdem verkaufte sich das stets in schwarz lackierte Motorrad vergleichsweise gut. Den Hauptumsatz (ca. 80%) erzielte BMW bis in die 40iger Jahre allerdings weiterhin durch den Bau von Flugmotoren.

Bis zum zweiten Weltkrieg dienten Motorräder vor allem als praktisches Fortbewegungsmittel. Als sich das nach dem Krieg im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung änderte, und das Fahren mit dem eigenen PKW immer interessanter wurde, kam BMW in eine Krise. BMW hatte nach dem Krieg das Eisenacher Werk verloren, und fehlende finanzielle Mittel führten zu einer Modellpolitik, die am Markt nur wenig Akzeptanz fand. Man konnte sich zwar über entsprechende Verträge den Absatz von Einsatz-Motorrädern u. a. für die Polizei sichern, aber das genügte nicht. Nur weil der 1958 entwickelte BMW 700 Anlass zur Hoffnung gab, entschieden sich die BMW-Aktionäre 1959 gegen den Verkauf von BMW an Wettbewerber Daimler. Zu diesem Zeitpunkt erweiterte auch die Familie Quandt ihr Engagement bei BMW, und seitdem geht es aufwärts mit BMW.

BMW R23 Motorrad aus dem Jahr 1939

BMW R23 Motorrad aus dem Jahr 1939

 

Der "Retter" BMW 700, wurde den Teilnehmern der Führung später im dritten Obergeschoß präsentiert. Auch bei der Besichtigung des BMW Museums am Folgetag sollte noch auf das Thema BMW 700 eingegangen werden; kein Wunder, denn schließlich feiert der BMW 700 in diesem Jahr sein 50jähriges Jubiläum.

Die Sparte der historischen Motorräder im Erdgeschoß war damit abgehakt, und nach einem kurzen Blick in die Werkstatt der BMW Classic, in der ältere BMWs restauriert und gewartet werden, widmete sich die Gruppe den ausgestellten Formel 1 Autos.

BMW 7er der ersten Baureihe E23 als Wasserstoff-Versuchsauto

BMW 7er der ersten Baureihe E23 als Wasserstoff-Versuchsauto

 

In den 80iger-Jahren war BMW bereits im zweiten Jahr nach seinem Einstieg in die Formel 1 im Jahr 1983 Weltmeister mit Turbo-Motoren geworden. Damals kam es vor allem auf Motor-Power an, alles andere, auch die Haltbarkeit, waren nur zweitrangig. So wurden für das Qualifying und das Rennen jeweils neue Motoren eingesetzt, wobei dem Qualifying-Motor mehr Leistung abgefordert werden konnte.

Gerne hätte BMW an die früheren Erfolge auch mit dem aktuell in der  Formel 1 aktiven BMW Sauber.F1-Team angeknüpft, aber Kenner wissen, dass BMW aktuell eher hinter her fährt.

in der ersten Etage der BMW Classic: Nachstellung einer alten BMW Werkstatt

in der ersten Etage der BMW Classic: Nachstellung einer alten BMW Werkstatt

 

Die ausgestellten Fahrzeuge, u. a. ein Benetton BMW 186 Turbo, in dem Gerhard Berger in Mexico den letzten Formel 1 Sieg mit einem BMW 4-Zylinder-Turbo-herausgefahren hatte, und ein jüngeres Modell aus dem neuen BMW Sauber.F1 Team zeigen, wie sich die Formel 1 im Laufe der Jahre entwickelt hat. Kam es früher quasi nur auf Motor-Power an, werden die heutigen F1-Autos vor allem auch aerodynamisch weiter entwickelt. Die vielen kleinen Spoiler am jüngeren F1-Boliden machen das zum vergleichsweise einfach gebauten Benetton deutlich.

Für die 7er-Fahrer am heutigen Tag selbstverständlich auch interessant: das BMW 7er-Versuchsfahrzeug mit Wasserstoff-Antrieb aus den 80iger-Jahren, auf das Führer Beinart aber offenbar aus Zeitgründen nicht näher einging.

Dixi der ersten Generation (rechts) und der zweiten Generation in der BMW Classic

Dixi der ersten Generation (rechts) und der zweiten Generation; die Dächer wurden noch aus Gewebe hergestellt, da man damals so große Dachflächen nicht plan herstellen konnte

 

Nun ging es in die erste Etage, die neben dem Erdgeschoß noch mal eine kleine, schön aufgemachte Ausstellung zeigt. Rund um einen alten BMW 327, den sein Eigner rund 70 Jahre in seinem Besitz hatte, und in dem mehr als zwei Millionen Kilometer abgespult wurden, wurde eine alte BMW-Werkstatt nach empfunden. Der BMW 327 wurde in seinem vorgefundenen Zustand quasi konserviert und nicht restauriert. Unglaublich, dass dieser Wagen noch gefahren ist, und auch heute noch fahren würde! Die Teilnehmer der Führung überlegten, ob BMW viel Geld für den Rückkauf des Fahrzeuges ausgab; leider konnte diese Frage nicht geklärt werden.

Die alte Werkstatt, die zusätzlich mit älteren Motorrädern, einem alten BMW Dixi, sowie einem alten BMW Schild und Werkzeugen ausgestattet ist, überzeugte in seiner Gestaltung.

BMW 327 Cabrio

BMW 327 Cabrio in der BMW Classic

 

Neben dieser Werkstatt sind in der ersten Etage keine weiteren Fahrzeuge zu sehen, da der größere Teil der Fläche offenbar für Büros usw. genutzt wird. So ging es weiter in Etage 2. Dort präsentierte sich eine großer, offener Raum, in der zahlreiche BMW-Schmuckstücke eng aneinander abgestellt sind. Das eingangs erwähnte Garagen-Gefühl kam hier tatsächlich auf. Hier war soviel auf einmal zu sehen, dass man gar nicht wusste, wohin man als erstes schauen sollte. Auf alle Fahrzeuge konnte Führer Beinart beim besten Willen nicht eingehen, denn dann hätte die Führung wohl noch einige Stunden länger gedauert. So wurden den Teilnehmern der Führung ausgewählte Exemplare vorgestellt, angefangen mit dem ersten BMW-PKW, dem Dixi 3/15.

Als nächstes wurden verschiedene Varianten des BMW 327, der damaligen automobilen Oberklasse vorgestellt. Dank unterschiedlicher Karosseriebauer, gab es den BMW 327 als Cabrio, als Coupé und als 4-Türer. Diese schicken BMWs wurden nur in kleiner Stückzahl gefertigt, d. h. richtiges Geld konnte BMW damit nicht verdienen. Auch der BMW 503 war mit einer Stückzahl von 500 Stück alles andere als ein wirtschaftlicher Erfolg. Erst der BMW 700 holte BMW aus der Krise.

BMW 327 Cabrio  vorne: BMW 502 mit Super V8-Motor
Schatzkammer BMW Classic: links das BMW 327 Cabrio, rechts der BMW 502 Super V8

BMW 2800 CS  BMW 502 mit Super V8 Motor, auch als „Barockengel” bekannt
Schatzkammer BMW Classic: links der BMW 2800 CS, rechts der BMW 502 Super V8

Zu den BMW Einsatzwagen hatte Führer Beinart auch eine interessante Geschichte zu erzählen. Das fast legendäre, aus Funk und TV bekannte BMW 501 Polizeiauto "Isar12" wurde für die Münchner Polizei extra mit einem kleineren Motor versehen. "Die damaligen Gangster wussten das aber nicht, und hatten stets Respekt vor dem Isar12" wusste Führer Beinart. "Die Menschen gingen damals davon aus, dass der auch als 'Barockengel' bezeichnete BMW mit V8-Motor ausgestattet sei, was aber nicht der Fall gewesen ist." Mit einem 6-Zylinder-Motor und 72 PS war der schwere BMW 501 nur behäbig durch die Straßen zu bewegen und war mehr ein Hindernis auf den Straßen, als ein geeignetes Verfolgungsauto. Respekt einflössend war der Isar12 aber alle mal.

Langsam näherten sich die Teilnehmer dem anderen Ende der dritten Etage, in dem vor allem für die 7er-Fahrer und Fans interessante Exponate warteten. So war neben einem BMW 7er der ersten Modellreihe E23, ein BMW 750i Individual der Modellreihe E38 mit Sonderlack,  Sonderpolstern und viel Individual-Ausstattung zu sehen. Der Individualer gab einen Vorgeschmack auf den Nachmittag, an dem bei einer Besichtigung bei BMW M noch genauer auf das Thema "BMW Individual" eingegangen werden sollte.

BMW V16-Motor als Studie in einem BMW 7er der Modellreihe E32

BMW V16-Motor als Studie in einem
BMW 7er der Modellreihe E32

 

Noch interessanter: der BMW 767 Li! Der E32-Prototyp mit V16-Motor gehörte sicher zu den Highlights bei der Besichtigung von BMW Classic für die teilnehmenden 7er-Fans. Leider konnte Führer Beinart nicht wirklich viel zum Auto sagen. Nur soviel: aufgrund des großen Motors musste die Kühlung in den Kofferraum verlegt werden, so dass der Wagen von außen sehr auffällig mit Lufteinlässen am Heck versehen wurde.

Insider wissen jedoch, dass der Prototyp "BMW 767 Li" mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe aus dem damaligen 8er-BMW anstatt der im sonst in der 7er-Reihe zum Einsatz gekommenen ZF-Automatik ausgestattet wurde, was den Entwicklern ein besseres Gefühl für den V16-Motor bei Testfahrten gab.

BMW 7er mit V16-Motor, aus Platzgründen wurde die Kühlung hinten angebracht

BMW 7er mit V16-Motor, aus Platzgründen wurde die Kühlung hinten angebracht

 

Die Zylinder-Dimensionen sind im Vergleich zum M70 V12-Motor mit 84x75 mm konstant geblieben, so dass sich der Hubraum entsprechend von 4.988 ccm auf 6.651 ccm vergrößerte. Die Leistung erhöhte sich von 300 PS bei 5.200 U/Min. bzw. von 450 Nm Drehmoment bei 4.100 U/Min. auf 408 PS bei 5.200 U/Min. bzw. 637 Nm bei 3.900 U/Min. Das Gewicht stieg um 60 kg auf 370 kg. Die Beschleunigung des V16-Prototypen von 0 auf 100 km/h soll 6,0 Sek. betragen haben, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 282 km/h gelegen haben. Überhalb von 4.500 Umdrehungen soll sich der V16 besonders gut angehört haben ("der Sound war super!"), so erzählte es Adolf Fischer, einer der drei verantwortlichen hauptverantwortlichen Entwickler des Prototypen dem englisch-sprachigen Magazin BMWcar im März 2009. Leider kann das heute nicht mehr nachvollzogen werden, denn der 767 Li ist nicht mehr fahrbereit. Zumindest Einspritzdüsen, Benzinpumpe und Kühlsystem müssten vor einem erneutem Start des Fahrzeugs überprüft bzw. ersetzt werden.

Der V16-Motor war komplett entwickelt und startbereit, aber die BMW-Vorstandsetage entschied sich damals gegen den "Super 7". Mercedes entwickelte übrigens Anfang der 90iger Jahre auch einen V16-Motor bis zur Serienreife. Auch hier stoppte die Vorstandsetage das Projekt. Vielleicht gut, denn wo hätte diese "Wettrüstung" noch enden wollen?

BMW 750iL Individual der Modell Reihe E38

BMW 750iL Individual der Modell Reihe E38, Blick in den Fond mit reichlich Individual-Ausstattung

 

Ebenfalls sehr interessant, der BMW 750i (E38) aus dem James Bond Film "der Morgen stirbt nie". Auf der Rückbank des Bond-7ers war ein Fahrerplatz eingebaut werden, von dem aus der Wagen gesteuert wurde, als der Wagen im Film führerlos unterwegs war. Auch die Raketenwerfer im Schiebedach und weitere Details waren interessant anzusehen. Leider durfte der Bond-7er aus Lizenzgründen nicht fotografiert werden.

Auf der dritten Ebene im Gebäude der BMW Classic war so viel Interessantes auf einmal zu sehen, dass es schwierig war, alles genauer anzuschauen. Hier hätten viele Teilnehmer gerne mehr Zeit verbracht, aber leider musste die Führung einen Zeitplan einhalten. U. a. war auf der dritten Ebene auch ein "BMW Z18" zu sehen, also ein weiteres Versuchsfahrzeug. Auch auf diesen Wagen wurde nicht weiter eingegangen - schade!

Studie, die nie in Serie ging: eine Cabrio-Variante vom 8er (Modell E31)

Studie, die nie in Serie ging: eine Cabrio-Variante vom 8er (Modell E31)

 

Es galt also die Augen auf zu halten, denn sonst konnte einem schnell mal ein interessantes Auto durchgehen. Hätten die 7er-Fahrer sich die Zeit frei einteilen können, hätten sie wohl lieber ein wenig auf den Formel 1 und Motorsport Bereich in der BMW Classic zu Gunsten der dritten Etage verzichtet.

Sehr gut gefiel auch das Einzelstück eines BMW 850i Cabrios. Dieses ging nicht in Serie, weil BMW zur damaligen Zeit keinen Markt für das Auto sah.

Nun ging es in die vierte Etage der BMW Classic. Hier erwartete die Besucher der BMW Motorsport. Zunächst erläuterte Führer Beinart das Sportwagenreglement, welches besagt, dass freistehende Räder nicht erlaubt sind, und Platz für einen Beifahrer bleiben muss (für den Mechaniker).  Entsprechend konstruiert sind auch die meisten BMW-Sportwagen, die in der dritten Etage der BMW Classic gezeigt wurden.

Die BMW Classic Besichtiger am BMW V12 Le Mans Art Car von Jenny Holzer

Die BMW Classic Besichtiger am BMW V12 Le Mans Art Car von Jenny Holzer

 

U. a. wurde den Teilnehmern der BMW 328 Spezial gezeigt, der 1940 die Mille Miglia gewann. Auf normaler Landstraße erreichte der BMW 328 dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 165 km/h. Ein vergleichsweise hoher Wert für ein 130 PS Auto mit einer Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h.

Ein BMW Art Car wurde ebenfalls vorgestellt: der BMW V12 Le Mans Sportwagen von Jenny Holzer aus dem Jahr 1999. Die Künstlerin gab dem Wagen Botschaften in großen Lettern mit, "die wohl nie ungültig werden". U. a. heißt es "Protect me from what I want".

Sehr interessant auch der BMW X5 mit Formel 1 Motor. Dank V12-Motor mit 650 PS schaffte der X5 in nur 7:59 Min. eine Runde um die Nordschleife des Nürburgrings, ohne dass großartig an Serienausstattung gespart wurde.

Nach rund 2,5 Stunden endete die sehr interessante Tour durch BMW Classic schließlich. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es sehr interessant war, hier mal reingeschaut zu haben.

BMW Motorsport Fahrzeuge  BMW Motorsport Autos in der BMW Classic
Schatzkammer BMW Classic: zahlreiche BMW Motorsport-Autos in der dritten Etage

BMW 328 Cabrio Superleggera  Führer Beinart zeigt benutzte Frontschürze
BMW 328 Cabrio Superleggera (links); gebrauchte Front-Schürze

Unter den Teilnehmern der Führung gab es auch Besitzer von historischen BMW Automobilen, und diese nutzten im Anschluss an die Führung die Gelegenheit Fragen zu ihren Autos zu stellen. Herr Beinart gab dabei den Hinweis auf den historischen BMW-Ersatzteilkatalog, der inzwischen auch online im Internet abgerufen werden kann.


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