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Kategorie: Formel1 17.06.2007
Großer Preis der USA 2007 - Driver Line-up: S. Vettel springt in Indianapolis für Robert Kubica ein
Indianapolis (Indiana, USA), 14. Juni 2007. Nachdem Robert Kubica vom
FIA Medical Delegate und dem örtlichen Director of Medical Services keine
Freigabe zur Teilnahme am Großen Preis der USA 2007 bekommen hat, wird Sebastian
Vettel den zweiten BMW Sauber F1.07 (Startnummer 10) an der Seite von Nick
Heidfeld steuern.

Sebastian Vettel, BMW Sauber F1 Testfahrer, wird in Indianapolis 2007 sein
erstes F1-Rennen bestreiten
Sebastian Vettel wird in Indianapolis sein Formel-1-Renndebüt geben.
"Natürlich freue ich mich auf meinen ersten Grand Prix", sagte der 19-jährige
Deutsche, "aber ich wünschte, es wäre unter anderen Umständen dazu gekommen. Es
ist nie schön, wenn ein Teamkollege nicht fahren kann, weil er einen Unfall
hatte. Der Indianapolis Speedway ist Neuland für mich. Aber ich habe mich auf
diese Situation vorbereitet, und mir stehen am Freitag zwei Mal 90 Minuten
Training zur Verfügung. Ich bin mit dem Auto gut vertraut, ich habe schließlich
viele Testkilometer damit absolviert."
Der zweite Testfahrer des Teams, Timo Glock, ist zusätzlich nach Indianapolis
gereist. Er übernimmt nun die Rolle des Ersatzfahrers.
Robert Kubica sagte nach der Entscheidung: "Ich bin natürlich enttäuscht,
denn ich fühle mich absolut fit, um zu fahren. Aber ich respektiere die
Entscheidung. Es ging darum, dass bei einem möglichen erneuten Rennunfall so
kurz nach Montréal ein zu großes Risiko für meine Gesundheit besteht. Ich werde
jetzt nach Hause fliegen. Ich wünsche Sebastian alles Gute. Für ihn ist es eine
Chance, und ich bin sicher, er wird sie gut nutzen."
BMW Motorsport Direktor Mario Theissen: "Nach der Analyse des Unfalls und der
medizinischen Untersuchung haben die Ärzte Robert keine Freigabe für das Rennen
erteilt. Vor dem nächsten Grand Prix in Magny-Cours wird erneut eine
medizinische Untersuchung stattfinden. Die Ärzte befanden Roberts
Gesundheitszustand für bemerkenswert gut. Dass sie ihn dennoch nicht starten
lassen, liegt in erster Linie am Risiko eines erneuten Unfalls. Wir respektieren
diese Entscheidung der verantwortlichen Mediziner. Das Team war auf diese
Situation vorbereitet. Sebastian wird von uns jede Unterstützung bekommen, und
wir hoffen auf ein weiteres gutes Rennen."
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 15.06.2007
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