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Kategorie: Wirtschaft 09.03.2009
BMW Group mit 80.453 Auslieferungen im Februar
- BMW baut Marktanteil im Premiumsegment weiter aus
- Rolls-Royce mit Absatzplus von 17,5%
- Wachstum in BRIC Staaten
München. Vor dem Hintergrund der anhaltenden internationalen
Wirtschafts- und Finanzkrise verzeichnete auch die BMW Group im Februar
erwartungsgemäß einen Rückgang bei den Fahrzeugauslieferungen. Weltweit
verkaufte das Unternehmen im Berichtsmonat 80.453 Automobile der Marken BMW,
MINI und Rolls-Royce (Vj.: 106. 368 / -24,4%). In den ersten zwei Monaten des
Jahres wurden 150.838 (Vj.: 199.274 / -24,3%) Fahrzeuge ausgeliefert.
Die Marke BMW verkaufte im abgelaufenen Monat weltweit 68.803 Automobile (Vj.:
90.449 / -23,9%). Per Februar hat sich BMW mit 129.032 Einheiten dennoch
deutlich besser als das gesamte Premiumsegment entwickelt, das Hochrechnungen
zufolge um rund 27% rückläufig war. Damit konnte BMW den Marktanteil in diesem
Segment weiter ausbauen.
Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG für Vertrieb und Marketing:
"Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen will die BMW Group auch 2009 der
weltweit führende Anbieter von Premiumautomobilen bleiben, und nach den ersten
zwei Monaten des Jahres sind wir hier auf einem guten Weg." Robertson fügte
hinzu: "Nur wenige Monate nach ihrer Einführung hat sich die neue BMW 7er Reihe
in vielen Ländern zum Marktführer in der Luxusklasse entwickelt. Und der BMW X5
und der X6 liegen weiterhin vorn im globalen SAV/SUV-Premiumsegment."
Der Absatz der Marke MINI lag im Februar mit 11.583 Einheiten um 27,2% unter
dem Niveau des Vorjahresmonats (15.919 Einheiten). Per Februar wurden 21.702
Fahrzeuge verkauft (Vj.: 31.376 / -30,8%). Ab Ende März ergänzt das neue MINI
Cabrio die Modellpalette und wird im Verlauf des Jahres für deutliche
Absatzimpulse sorgen. So ist der Auftragseingang für die neue offene MINI
Variante bereits sehr vielversprechend.
Die Marke Rolls-Royce hat im Februar mit 67 (Vj.: 57) Automobilen den Absatz
um 17,5% steigern können. Per Februar lag die Zahl der Auslieferungen bei 104 (Vj.:
98 / +6,1%) Einheiten. Auch in Zukunft wird das Modellangebot weiter ausgebaut:
Auf dem Genfer Salon präsentiert Rolls-Royce mit dem 200EX aktuell ein weiteres
"Experimental Car", das einen Ausblick auf die für 2010 geplante kleinere
Modellreihe der Marke gibt.
Zur Regionen- und Marktbetrachtung: Während als Folge der Wirtschaftskrise
der Absatz der BMW Group in den reifen Märkten insgesamt rückläufig war, konnte
das Unternehmen im Februar unter anderem in den sogenannten "BRIC-Staaten"
weiter zulegen. In China lieferte die BMW Group 4.880 (Vj.: 4.432) Automobile
aus und erzielte damit ein Wachstum von 10,1%. In Brasilien stiegen im
Berichtsmonat die Auslieferungen um 39,5% auf 300 (Vj.: 215) Einheiten. Gegen
den negativen Markttrend legte der Konzern auch in Russland beim Absatz um 23,4%
auf 1.563 (Vj.: 1.267) Fahrzeuge zu. In Indien wurden im Februar 244 Fahrzeuge
ausgeliefert (Vj.: 241 / +1,2%).
BMW Motorrad verbuchte im Februar mit 4.401 Einheiten (Vj.: 6.254) einen
Absatzrückgang von 29,6% gegenüber dem Vorjahresmonat. Per Februar 2009 gingen
8.132 Motorräder an Kunden in aller Welt (Vj.: 9.955 / -18,3%).
BMW Group Absatz im/per Februar 2009 auf einen Blick
| |
Februar |
Veränderung ggü. Vorjahr |
per Februar 2008 |
Veränderung ggü. Vorjahr |
| BMW Group Automobile |
80.453 |
-24,4% |
150.838 |
-24,3% |
| BMW |
68.803 |
-23,9% |
129.032 |
-23,1% |
| MINI |
11.583 |
-27,2% |
21.702 |
-30,8% |
| Rolls-Royce |
67 |
+17,5% |
104 |
+6,1% |
| BMW Motorräder |
4.401 |
-29,6% |
8.132 |
-18,3% |
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 09.03.2009
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