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Kategorie: Formel1 01.01.1970
GP von Großbritannien 2005 - Qualifikation
Webber 12. vor Heidfeld auf dem 14. Startplatz
Wetter: trocken, bewölkt, 20-21°C Luft, 30-31°C Asphalt
Silverstone (GBR). Obwohl das BMW WilliamsF1 Team seit dem GP
Frankreich messbare Erkenntnisse bezüglich des neuen Aerodynamik-Paketes
gewonnen hat, wird es noch Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen, ehe diese Früchte
tragen. Das Qualifying zum GP von Großbritannien war für beide Piloten
schwierig, sie konnten sich nicht unter den Top-Ten platzieren.
Mark Webber:
Chassis: FW27 05 (T-Car FW27 04) / BMW P84/5 Motor: 1. GP
12. Platz (1.21,997 min)
Nick und ich sind immer noch nicht schnell genug. Wir müssen unbedingt mehr Grip
finden. Wir wollen während des Wochenendes weitere Untersuchungen anstellen und
haben entschieden, die beiden Autos in unterschiedlichen Konfigurationen zu
fahren, um die Daten vergleichen zu können. Wir hoffen, dass wir unsere
Schwierigkeiten bis zum Rennen in Hockenheim aussortiert haben. Wir müssen hart
arbeiten, und die Aufgabe ist nicht leicht.
Nick Heidfeld beim Qualifying in Silverstone, Groß Britannien
Nick Heidfeld:
Chassis: FW27 06 / BMW P84/5 Motor: 1. GP
14. Platz (1.22,117 min)
Wir haben entschieden, dass ich hier mit dem alten Aerodynamik-Paket fahre. Wir
haben gestern verschiedene Dinge ausprobiert, und am Ende habe ich gesagt, dass
ich es versuchen möchte, damit wir sehen können, wie es mit der alten
Konfiguration läuft. Heute waren die Autos mit den unterschiedlichen Set-ups
etwa gleich schnell. Natürlich haben die anderen Teams ihre Autos verbessert,
während wir ja unser altes Aerodynamik-Paket nicht mehr weiterentwickelt haben.
Uns ist bewusst, was für eine drastische Maßnahme es ist, ein Auto während eines
GP-Wochenendes derart zu verändern. Aber wir hatten in Frankreich große Probleme
und hier am Freitag wieder. Also haben wir Freitagabend diese Entscheidung
getroffen.
Sam Michael (Technischer Direktor WilliamsF1):
Das neue, in Magny-Cours vorgestellte Bodywork ist ein Produkt unseres
aggressiven Entwicklungsprogramms, das zuvor schon einige spürbare
Verbesserungen hervorgebracht hatte. Wenn man sich im Grenzbereich bewegt, kann
es Probleme geben. Wir arbeiten weiter in der Fabrik und werden auch im
Fahrbetrieb testen. Für das Rennen hier haben die Fahrer verschiedene Wege
eingeschlagen. Mark fährt mit der neuen Konfiguration, Nick hat sich für
Bewährtes entschieden. Wir haben eine gute Rennstrategie und freuen uns auf den
Grand Prix.
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das Ergebnis des Qualifyings entspricht exakt dem von vor einer Woche in
Magny-Cours. Es war zu erwarten, dass ohne Testmöglichkeit kein Sprung nach vorn
gelingen würde. Das Paket ist in dieser Form nicht für Plätze im Vorderfeld gut.
Aber vielleicht schaffen wir es mit etwas Glück dennoch in die Punkteränge.
Motorenseitig gab es keine Probleme.
Quelle: BMW Pressemitteilung vom 09.07.05
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