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BMW Geschäft 2023
Strong today, strong tomorrow: BMW Group hält nach starkem Jahr 2023 Kurs für erfolgreiche Zukunft.
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Kategorie: Vorstand Wirtschaft

21.03.2024
Rede und Präsentation Walter Mertl, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, BMW Group Jahreskonferenz 2024
 

Guten Morgen, meine Damen und Herren.

2023 war für die BMW Group erneut ein erfolgreiches Jahr. Wir haben im laufenden Geschäft starke Ergebnisse erzielt und gleichzeitig unsere Zukunftsfähigkeit durch gezielte Investitionen gesichert.

BMW Group Jahreskonferenz 2024 am 21. März 2024: Walter Mertl, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen mit dem neuen BMW Vision Neue Klasse X.
BMW Group Jahreskonferenz 2024 am 21. März 2024: Walter Mertl, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen mit dem neuen BMW Vision Neue Klasse X.

Die starke Nachfrage nach unseren attraktiven Produkten, die bessere Verfügbarkeit von Fahrzeugen und die Entspannung der Versorgungslage führten zu einer positiven Volumenentwicklung. Nach der ersten Hälfte des Jahres haben wir daher unsere Prognose für die Auslieferungen und die EBIT-Marge im Segment Automobile angehoben.

Dank des disziplinierten Managements unserer Geschäftstätigkeit haben wir erneut alle unsere Ziele erreicht. Ich erläutere Ihnen nun unsere Ergebnisse.

FOLIE 3: BMW Group with Strong Performance and Solid Sales increase

Im Gesamtjahr lieferten wir weltweit 2,55 Millionen Fahrzeuge aus, 6,4% mehr als 2022. Wir erzielten ein deutliches Wachstum bei unseren vollelektrischen Fahrzeugen. Die Auslieferungen erreichten mehr als 375.000 Einheiten oder ungefähr 15% des Gesamtabsatzes.

Die EBIT-Marge im Segment Automobile lag mit 9,8% innerhalb des angehobenen Korridors von 9,0 bis 10,5%. Ohne Berücksichtigung der Abschreibungen auf BBA-Vermögenswerte aus der Kaufpreisallokation von 1,4 Mrd. Euro lag die EBIT-Marge bei 10,8%.

Die EBT-Marge im Konzern lag mit 11% über unserem strategischen Ziel von 10%.

Wir haben auch die CO2-Emissionen unserer europäischen Flotte weiter reduziert. Mit 102,1 Gramm pro Kilometer haben wir das von der Europäischen Union gesetzte Ziel um 26,4 Gramm (in anderen Worten: um 20,5%) unterschritten.

FOLIE 4: BMW Group full-year 2023

Auf Konzernebene erreichten unsere Umsätze 155,5 Milliarden Euro, das sind 9% mehr als 2022. Bereinigt um Währungsumrechnungseffekte stieg der Umsatz um 13,1%. Dieser Anstieg ist auf das höhere Volumen und positive Produktmixeffekte zurückzuführen.

2023 belief sich unser Konzernergebnis vor Steuern auf 17,1 Milliarden Euro. Wichtig ist dabei zu beachten, dass das Konzernergebnis von 23,5 Mrd. Euro im Jahr 2022 einen einmaligen Ertrag in Höhe von 7,7 Milliarden Euro beinhaltete. Dieser resultierte aus einem technischen Accounting-Effekt im Zusammenhang mit der BBA-Vollkonsolidierung, nämlich der Neubewertung unserer bereits gehaltenen Anteile. Ohne diesen Effekt lag das Konzernergebnis im Jahr 2023 um rund 1,3 Milliarden Euro bzw. 8% über dem des Jahres 2022.

Dies spiegelt sich auch im Ergebnis je Aktie wider. Es lag 2022 ohne den einmaligen Ertrag von BBA bei 15,7 Euro. Im Jahr 2023 lag das Ergebnis je Aktie bei 17,7 Euro, was einem Anstieg von 12,8% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Damit komme ich zu den Ergebnissen der einzelnen Segmente.

Ich beginne mit dem Segment Automobile.

FOLIE 5: Automotive Retail Units, BEV Units, Auto 

Revenue and Auto EBIT

Die BMW Group lieferte im Jahr 2023 weltweit 2,55 Millionen Fahrzeuge an Kunden aus. Das entspricht einem soliden Wachstum von 6,4% - im Einklang mit unserer erhöhten Prognose. Impulse kamen insbesondere von Modellen im oberen Preissegment, wie dem BMW 7er, X7 und iX, sowie dem neuen BMW X1.

Unsere vollelektrischen Fahrzeuge sind weiterhin ein wichtiger Wachstumstreiber. Im Jahr 2023 machten BEVs knapp 15% des Gesamtabsatzes aus. Außerdem lieferten wir über 190.000 Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge aus. Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge am Gesamtabsatz lag damit im Berichtsjahr bei über 22%. 

Der Umsatz des Segments Automobile belief sich auf 132,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 7% gegenüber dem Vorjahr.

Mit fast 13 Milliarden Euro lag das operative Ergebnis des Segments um mehr als 20% höher als 2022. Das resultierte in einer EBIT-Marge von 9,8%. Diese liegt sowohl am oberen Ende unseres langfristigen strategischen Zielkorridors von 8-10% als auch innerhalb des erhöhten Zielkorridors von 9,0-10,5% für 2023.

FOLIE 6: Automotive Segment EBIT full-year 2023

Betrachtet man das operative Ergebnis im Detail, so ist der Anstieg des EBIT im Segment Automobile vor allem auf den Nettoeffekt von insgesamt 2,4 Mrd. Euro aus Volumen, Modellmix und Pricing zurückzuführen. Dies war vor allem auf das höhere Volumen und den höheren Anteil von Fahrzeugen des oberen Marktsegments zurückzuführen, einschließlich der BMW M Modelle, die den Effekt des höheren BEV-Anteils kompensierten. Wie erwartet, beobachteten wir bis zum Jahresende eine gewisse Preisnormalisierung auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt.

Im Vergleich zu 2022 sehen wir, dass das EBIT im Jahr 2023 durch die Nettoposition aus Währungen und Rohstoffen mit 600 Millionen Euro belastet wurde. Diese Differenz ist hauptsächlich auf Währungseffekte aus der Entwicklung des chinesischen Renminbis und des US-Dollars zurückzuführen. Aufgrund der bis zum Jahresende gesunkenen Rohstoffpreise sahen wir hier im Vergleich zu 2022 einen leicht positiven Effekt. Dieser wurde jedoch durch negative Effekte aus höheren Lieferantenzahlungen überkompensiert.

FOLIE 7: R&D Expenditure in full-year 2023

Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen stiegen wie geplant deutlich auf 7,8 Milliarden Euro, das sind über 600 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die F&E-Quote lag im Berichtsjahr bei 5,0%. Aufgrund höherer Umsätze entspricht dies dem Niveau von 2022, obwohl die Gesamtausgaben im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung konzentrierten sich im Wesentlichen auf drei Bereiche: die Elektrifizierung und Digitalisierung der Flotte, automatisierte Fahrfunktionen und Ausgaben für neue Modelle.

Aufgrund höherer Aufwendungen, insbesondere für IT-Projekte, stiegen die Vertriebs- und Verwaltungskosten um rund 400 Millionen Euro.

Die Position „Other Cost Changes“ beinhaltet unter anderem höhere Materialkosten, wie bereits im dritten Quartal erwähnt, sowie niedrigere Restwertgewinne als im Vorjahr. Im Jahr 2022 führten Effekte im Zusammenhang mit der BBA-Erstkonsolidierung zu einem negativen Ergebnisbeitrag von 1,8 Milliarden Euro.

FOLIE 8: Automotive Segment Free Cash Flow full-year 2023

FOLIE 9: Automotive Segment Free Cash Flow full-year 2023

Ich komme nun zum Free Cashflow für 2023.

Der Free Cashflow im Segment Automobile erreichte zum Jahresende 6,9 Milliarden Euro. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Free Cashflow im Vorjahr einen positiven Effekt in Höhe von über 5 Milliarden Euro aus den von BBA übernommenen Nettobarmitteln enthielt. Ohne diesen Effekt war unser Free Cashflow im Jahr 2023 um fast 900 Mio. Euro höher als im Vorjahr – eine Steigerung von 13%.

Die Veränderung des Working Capital um 2,7 Milliarden Euro spiegelt hauptsächlich die erhöhte Bevorratung wider, um die Lagerbestände in den Märkten weltweit aufrechtzuerhalten.

Damit stellen wir sicher, dass wir über ausreichend Angebot verfügen, auch an neuen Modellen, um die robuste Marktnachfrage zu Beginn des neuen Jahres zu bedienen.

FOLIE 10: Capital Expenditure full-year 2023

Die Investitionen für das Jahr beliefen sich auf 8,8 Milliarden Euro. Unsere Investitionen im Jahr 2023 konzentrierten sich vor allem auf die Batteriezellentechnologie der fünften und sechsten Generation, die Digitalisierung von Produkten und Prozessen sowie auf Fahrzeugprojekte. Darüber hinaus investierten wir in den Bau unserer Werke, etwa im ungarischen Debrecen, wo wir im nächsten Jahr die NEUE KLASSE starten.

Die Investitionsquote lag im Berichtsjahr bei 5,7%.

Die Veränderung der Rückstellungen hatte einen positiven Einfluss auf den Free Cashflow von 1,5 Milliarden Euro.

Die Position „Other items“ spiegelt vor allem Steuerzahlungen wider.

FOLIE 11: Financial Services Segment full-year 2023

Damit komme ich zu unserem Segment Finanzdienstleistungen, einem Schlüsselfaktor für unser Geschäft.

Financial Services ist bereits heute ein integraler Bestandteil der Customer Journey und wird mit der Einführung unseres Direktvertriebsmodells noch wichtiger werden.

2023 belief sich die Zahl der neu abgeschlossenen Finanzierungs- und Leasingverträge mit Endkunden auf 1,5 Millionen und lag damit auf dem Niveau des Vorjahrs. Das ist ein sehr solides Ergebnis in Anbetracht eines Geschäftsumfelds mit hohen Zinssätzen und starkem Wettbewerbsdruck.

Das Geschäft entwickelte sich von Quartal für Quartal positiv. Während die Neuverträge mit Endkunden im ersten Quartal noch um 20% unter dem Vorjahreswert lagen, stiegen sie im vierten Quartal um 17% gegenüber Vorjahr.

Der Anteil der vom Segment Finanzdienstleistungen verleasten oder finanzierten Neufahrzeuge der BMW Group lag im Jahr 2023 bei 38,2%.

Das durchschnittliche Finanzierungsvolumen pro Fahrzeug stieg aufgrund eines verbesserten Produktmix im Automobilgeschäft. Insgesamt legte das Neugeschäftsvolumen um 3,4% auf 57,3 Mrd. Euro zu.

Das Segmentergebnis vor Steuern belief sich auf 2,96 Milliarden Euro. Der Rückgang spiegelt vor allem zwei Faktoren wider: höhere Refinanzierungskosten aufgrund gestiegener Zinssätze sowie den insgesamt rückläufigen Vertragsbestand.

Die Erlöse aus dem Wiederverkauf von Leasingrückläufern blieben auf hohem Niveau, lagen aber aufgrund der sich normalisierenden Gebrauchtwagenpreise unter dem Vorjahreswert. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend im Jahr 2024 fortsetzen und zu einem niedrigeren Ergebnis aus dem Verkauf von Leasingrückläufern führen wird.

Die Kreditausfallquote blieb mit 0,18% auf einem niedrigen Niveau.

Nachdem wir im August den Zielkorridor für das Jahr auf 16 bis 19% erhöht hatten, erreichte die Eigenkapitalrendite für das Gesamtjahr 17,2%.

FOLIE 12: Motorcycles Segment full-year 2023

Damit komme ich zum Segment Motorräder.

In ihrem 100. Jubiläumsjahr erzielte die Marke BMW Motorrad mit über 209.000 Einheiten einen Auslieferungsrekord. Eine beeindruckende Leistung!

Alle wichtigen Absatzregionen verzeichneten im Jahr 2023 ein Wachstum, wobei Europa mit 4,7% und China mit 2,8% besonders stark zulegten.

Die EBIT-Marge des Segments erreichte 8,1%.

Das operative Ergebnis des Segments lag mit 259 Millionen Euro auf dem gleichen Niveau wie 2022.

FOLIE 13: Other Entities Segment / Eliminations full-year 2023

Abschließend sehen Sie hier das kombinierte Ergebnis des Segments Sonstige Gesellschaften und der Konsolidierungen.

Die „Sonstigen Gesellschaften“ verzeichneten im Ergebnis vor Steuern einen Verlust von 100 Millionen Euro. Der Rückgang gegenüber 2022 ist hauptsächlich auf negative Fair-Value-Bewertungseffekte bei Zinssicherungsgeschäften zurückzuführen.

Die Konsolidierungen erhöhten sich im Ergebnis vor Steuern auf 1,3 Milliarden Euro. Geringere Eliminierungen im Zusammenhang mit dem Leasinggeschäft hatten im Vergleich zum Vorjahr einen positiven Effekt.

FOLIE 14: Dividend and Increased Pay-out Ratio

 

Meine Damen und Herren,

die BMW Group bleibt weiterhin darauf fokussiert sicherzustellen, dass unsere Aktionäre vom Erfolg des Unternehmens profitieren.

Vorstand und Aufsichtsrat werden daher der Hauptversammlung eine Dividende von 6,00 Euro je Stammaktie und 6,02 Euro je Vorzugsaktie vorschlagen. Daraus ergibt sich eine Dividendenausschüttung von rund 3,8 Milliarden Euro. Die höhere Dividendenausschüttung und das höhere Ergebnis je Aktie im Jahr 2022 spiegelte erhebliche Einmaleffekte aus der Konsolidierung von BBA in unserem Konzernergebnis wider. Angepasst um den Einmaleffekt sind sowohl die Dividende als auch das Ergebnis je Aktie im Jahr 2023 höher.

Die vorgeschlagene Dividende für 2023 entspricht einer Ausschüttungsquote von 33,7%. Damit liegt sie innerhalb unseres langfristigen strategischen Zielkorridors von 30-40% und auch deutlich höher als die Ausschüttungsquote im Jahr 2022.

Ende Juni 2023 schlossen wir das erste Programm unseres Aktienrückkaufs in Höhe von 2 Milliarden Euro ab, das die Hauptversammlung im Mai 2022 genehmigt hatte. Am 3. Juli letzten Jahres starteten wir das zweite Programm in Höhe von bis zu 2 Milliarden Euro und schlossen dessen erste Tranche am 31. Dezember ab. Insgesamt wurden im Jahr 2023 Aktienrückkäufe im Wert von 1,2 Milliarden Euro abgeschlossen. Die zweite Tranche mit einem Volumen von 500 Millionen Euro startete am 2. Januar und wird bis spätestens zum 28. Juni 2024 abgeschlossen sein. Das zweite Aktienrückkaufprogramm wird bis spätestens 31. Dezember 2025 abgeschlossen sein.

Betrachtet man die vorgeschlagene Dividende und den letztjährigen Aktienrückkauf zusammen, entspricht die Gesamtausschüttung von 5 Mrd. Euro 92% des auf die Aktionäre der BMW AG entfallenden Free Cashflow des Segments Automobile.

Dies unterstreicht die finanzielle Stärke und den robusten Cashflow, den unser Unternehmen erwirtschaftet, um eine optimale Rendite für unsere Aktionäre zu ermöglichen.

Schauen wir über das Jahr 2023 hinaus: Was erwarten wir von 2024?

Im Segment Automobile erwarten wir ein leichtes Volumenwachstum, getrieben durch unser junges und attraktives Produktportfolio. Insbesondere sollten wir ein deutliches Wachstum unseres BEV-Anteils sowie zweistellige Zuwächse im oberen Segment sehen.

Wir rechnen mit einem Anstieg bei den Materialkosten und bei den Zahlungen an Lieferanten. Dieser sollte jedoch durch einen positiven Effekt aus Wechselkursen und Rohstoffen ausgeglichen werden. Der Nettoeffekt von Volumen, Mix und Pricing dürfte leicht positiv sein. Wir werden unseren disziplinierten Ansatz auch im Jahr 2024 fortsetzen. Niedrigere Erträge aus Leasingrückläufern werden das EBIT im Segment Automotive belasten.

FOLIE 15: CapEx and R&D Ratios 2024

Im Jahr 2024 werden wir, wie geplant und kommuniziert, den Höchstwert bei Investitionen sowie F&E erreichen.

Die weitere Umsetzung unserer Elektrifizierungs- und Digitalisierungsstrategie wird zu höheren Forschungs- und Entwicklungskosten führen. Ausgaben im Zusammenhang mit der NEUEN KLASSE, wie die Weiterentwicklung der Batterietechnologie der sechsten Generation und Vorbereitungen im Produktionsnetzwerk, werden auch Auswirkungen auf das Ergebnis des Konzerns haben und zu höheren Investitionen führen.

Im aktuellen Geschäftsjahr erwarten wir daher eine Investitionsquote von über 6% und eine F&E-Quote von mehr als 5%. Nach 2024 werden sich beide Quoten schrittweise wieder in Richtung unserer strategischen Korridore zurückbewegen, die unverändert bleiben.

Das bedeutet für die Investitionsquote weniger als 5%. Und für die F&E-Quote zwischen 4 und 5%.

Trotz der erheblichen Investitionen in Zukunftstechnologien werden wir im Jahr 2024 einen Free Cashflow von über 6 Milliarden Euro im Segment Automobile erwirtschaften.

Das Segment Finanzdienstleistungen wird von höheren Fahrzeugverkäufen und der Stabilisierung des Zinsumfelds profitieren. Allerdings wird ein Rückgang der Gebrauchtwagenwerte das Ergebnis negativ beeinflussen. Und angesichts der höheren Leasing-Penetrationsrate werden wir ein geringeres Ergebnis in den Konsolidierungen sehen.

FOLIE 16: Outlook 2024

Was erwarten wir für unsere wichtigsten Leistungsindikatoren im Jahr 2024?

Im Automobilsegment wird erwartet, dass die Auslieferungen von Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce im Vergleich zum Vorjahr leicht steigen. Die EBIT-Marge des Segments sollte sich innerhalb unseres strategischen Zielkorridors von 8 bis 10 Prozent bewegen. Wir erwarten, dass der Anteil der vollelektrischen Fahrzeuge an den Gesamtauslieferungen im Vergleich zu 2023 deutlich ansteigen wird.

Im Motorradsegment wird erwartet, dass die Auslieferungen leicht ansteigen und die EBIT-Marge innerhalb unseres Zielkorridors von 8 bis 10 Prozent liegt.

Die Eigenkapitalrendite im Segment Finanzdienstleistungen wird voraussichtlich zwischen 14% und 17% liegen.

Wie erwartet, setzt sich die Stabilisierung von Angebot und Nachfrage für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge fort. Es wird davon ausgegangen, dass die Wiedervermarktungserlöse von Leasingrückläufern unter dem Niveau von 2023 liegen werden.

Für das Ergebnis vor Steuern im Konzern erwarten wir einen leichten Rückgang. Dies ist, wie zuvor dargelegt, hauptsächlich auf das hohe Niveau der Forschungs- und Entwicklungskosten und der Investitionen zurückzuführen. Der Rückgang im Finanzdienstleistungsgeschäft wird auch zum leichten Rückgang des Vorsteuerergebnisses des Konzerns beitragen.

Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern wird voraussichtlich leicht ansteigen.

 

Meine Damen und Herren,

bei der BMW Group bilden unsere starken Marken und attraktiven Produkte seit langem das Fundament für unseren Erfolg – und das wird auch in Zukunft so sein. Wir setzen unser Kapital effizient und im Einklang mit unserer langfristigen Strategie ein. Gleichzeitig achten wir weiterhin auf Kostendisziplin und Profitabilität.

BMW Group Jahreskonferenz 2024 am 21. März 2024: Walter Mertl, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen
BMW Group Jahreskonferenz 2024 am 21. März 2024: Walter Mertl, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen

Unsere strategische Perspektive gibt uns Klarheit für unseren konsequenten Weg in die Zukunft. Unsere operative Exzellenz sichert unseren zukünftigen Wettbewerbsvorteil und ein rundum gesundes Unternehmen. Unsere hohe Flexibilität ermöglicht es uns, die Marktnachfrage zu bedienen und unsere Ziele konsequent zu erreichen. Und im Jahr 2023 war sie die Grundlage für unser profitables Wachstum. Der Anstieg unseres BEV-Absatzes auf fast 15 % bringt uns in eine gute Position, die CO2-Ziele überzuerfüllen. Auch im oberen Segment haben wir ein Wachstum verzeichnet. Insgesamt führte dies zu einem ausgewogenen und profitablen Mix.

Wie Sie wissen, ist unsere Branche bekannt für ihre hohe Komplexität, für lange Lebenszyklen und für strenge, immer weiter zunehmende regulatorische Anforderungen. Deshalb erstreckt sich unser Planungshorizont immer über mehrere Jahre. Wie der Vision NEUE KLASSE X beweist, stellt unsere Strategie sicher, dass wir Trends in unserer Branche vorhersehen, um unseren Vorsprung zu behalten.

Wir sind fest entschlossen, unser langfristiges strategisches Ziel einer EBIT-Marge von 8-10% in jedem Jahr zu erreichen.

Und wir halten, was wir versprechen. Wir haben das richtige Produktportfolio und die Flexibilität, um die Bedürfnisse unserer Kunden auf der ganzen Welt zu erfüllen. Und unser Produktangebot wächst weiter.

Wir setzen somit unser profitables Wachstum fort und werden unsere Ziele erreichen, vorausgesetzt, die Marktbedingungen bleiben stabil. Wie jeder am Beispiel des chinesischen BEV-Markts gesehen hat, ist dies nicht immer garantiert. Bei der BMW Group werden wir die ausgewogene Steuerung vielfacher individueller Ziele beibehalten, um alle unsere strategischen Prioritäten zu erreichen.

Unsere starke Leistung von heute ebnet uns den Weg für den weiteren Erfolg von morgen. Wir bleiben zuversichtlich für das Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus.

Und nun ist es Zeit, wieder an Oliver zu übergeben. Er wird Ihnen zeigen, was wir über alle Marken hinweg in der Pipeline haben, um auch in den kommenden Jahren erfolgreich zu sein.

Quelle: BMW Presse Mitteilung vom 21.03.2024


 

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