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Kategorie: Vorstand Wirtschaft

16.03.2022
Rede Dr. Nicolas Peter, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, Jahreskonferenz 2022
Rede Dr. Peter Jahreskonferenz 2022

 

Meine Damen und Herren,

guten Morgen.

Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen hat die BMW Group erneut in allen Segmenten ihre Ziele erreicht. Der gute Geschäftsverlauf spiegelt sich in überzeugenden Finanzzahlen für das abgelaufene Jahr wider. Mit einer operativen Marge im Automobilgeschäft von 10,3% liegen wir wie erwartet am oberen Ende unseres angepassten Zielkorridors. Der Free Cashflow im Segment beträgt wie erwartet 6,4 Mrd. Euro. Auch unsere nichtfinanziellen Ziele, insbesondere die weitere Reduktion des CO2-Flottenverbrachs, haben wir durchweg erreicht.

Rede Dr. Nicolas Peter, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen, Jahreskonferenz 2022

Die Ratingagenturen Moody´s und S&P haben die gute Geschäftsentwicklung der BMW Group honoriert und ihren Ausblick im Laufe des Jahres angehoben.

Unseren Jahresabschluss haben wir nun zum zweiten Mal im Rahmen unseres Integrierten Konzernberichts veröffentlicht. Zusätzlich zu den finanziellen Kennzahlen haben wir für die Berichterstattung nichtfinanzieller Kennzahlen vollumfänglich den SASB Standard angewandt. Zudem wurden erstmals die Angaben zur EU-Taxonomie mit aufgenommen.

Kommen wir zur Geschäftsentwicklung im Detail. Nach einem pandemiebedingt schwierigen Jahr 2020 war 2021 nicht minder herausfordernd. Trotz der angespannten Halbleiter-Situation sind wir relativ gut durch das Jahr gekommen und haben Chancen genutzt, die Preisrealisierung weltweit weiter zu verbessern.

EBIT mit signifikater Steigerung

An dieser Stelle geht mein Dank an die vielen Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen des Unternehmens, die hier nach wie vor außerordentlichen Einsatz zeigen. Insbesondere sind unsere Gedanken bei den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Zulieferer in der Ukraine.

Nach einem starken ersten Halbjahr haben die Herausforderungen aus der Halbleiterversorgung wie erwartet im zweiten Halbjahr zugenommen. Daneben wirkten sich hier auch die planmäßig zum Jahresende hochlaufenden Fixkosten aus.

Investitionen in die Zukunft - Fokus auf emissionsfrei Mobilität

Im Gesamtjahr stiegen die Umsatzerlöse insbesondere vor dem Hintergrund der guten Preisrealisierung bei Neu- und Gebrauchtwagen und des höheren Absatzvolumens auf rund 111 Mrd. Euro. Im deutlich gestiegenen Finanzergebnis spiegelt sich insbesondere der gute Ergebnisbeitrag unseres chinesischen Joint Ventures BBA wider, der um mehr als 40% zugelegt hat. Zudem haben sich Bewertungseffekte unter anderem bei Zinssicherungsgeschäften positiv ausgewirkt.

Das Konzernergebnis vor Steuern hat sich im Vergleich zum pandemiebedingt schwachen Vorjahr auf rund 16 Mrd. Euro deutlich erhöht. Die EBT-Marge im Konzern bewegt sich mit über 14% deutlich oberhalb unseres langfristigen Mindestanspruchs von 10%. Vor allem die starke Preisrealisierung bei Neu- und Gebrauchtwagen war ein wichtiger Treiber für das Ergebnis. Zudem konnten wir im Vergleich zum Vorjahr mehr Fahrzeuge an Kunden übergeben. Und schließlich wirkten auch die bekannten Einmaleffekte aus der Teilauflösung der Rückstellung für das EU-Kartellverfahren und der Modernisierung der für Mitarbeiter in Deutschland geltenden Altersvorsorge positiv.

 

Meine Damen und Herren,

R und D - erneut auf einem hohen Level

emissionsfreie Mobilität bleibt im Zentrum unserer strategischen Ausrichtung. Mit dem neuen, vollelektrischen BMW iX und dem sportlichen BMW i4 stellen wir unsere Technologieführerschaft erneut unter Beweis. Die Auftragsbücher sind sehr gut gefüllt. Der BMW i7, den wir Ihnen im April vorstellen werden, wird noch einmal neue Maßstäbe setzen – in allen wichtigen Innovationsfeldern, insbesondere bei Elektrifizierung, Digitalisierung, z.B. dem Rear Seat Entertainment, und hochautomatisiertem Fahren. Die sechste Generation unserer selbst entwickelten Elektro-Antriebe wird noch einmal deutliche Schritte bei Effizienz und Reichweite machen. Für dieses und weitere Zukunftsthemen, sowie in unser weltweites Produktionsnetzwerk und neue Modelle haben wir 2021 rund 5 Mrd. Euro investiert. Die Investitionsquote liegt mit 4,5% wie geplant unterhalb unseres Zielwerts von 5%. Für 2022 streben wir aufgrund der Vollkonsolidierung von BBA, wo derzeit umfangreiche Werkserweiterungen getätigt werden, einen etwas höheren Wert von um die 5% an. Zu den Details der Auswirkungen der Vollkonsolidierung komme ich später noch.

Dividende - die höchste in der Konzerngeschichte

Die Leistungen für Forschung und Entwicklung mit Fokus auf emissionsfreier Mobilität bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Neben Aufwänden für neue Modelle lag 2021 ein wichtiger Schwerpunkt auf den Vorbereitungen für die Neue Klasse, die Mitte des Jahrzehnts anlaufen soll. Die F&E Kosten nach IFRS sind auf 6,3 Mrd. Euro angestiegen. Die F&E Quote nach HGB liegt mit 6,2% im Rahmen unserer Erwartungen. 2022 wird die Quote – auch aufgrund der Vollkonsolidierung unseres chinesischen Joint Ventures BBA – wieder innerhalb unseres langfristigen Zielkorridors von 5-5,5% liegen. Insgesamt fließt heute deutlich über die Hälfte unserer Gesamtinvestitionen in die Zukunftsfelder E-Mobilität, Digitalisierung und hochautomatisiertes Fahren.

Auto Sektor: Positiver Einfluss durch gute Preisdurchsetzung

Meine Damen und Herren, entsprechend der guten Geschäftsentwicklung wird unsere Belegschaft in Deutschland im laufenden Jahr insbesondere von der bisher höchsten Erfolgsbeteiligung für das Geschäftsjahr 2021 profitieren. Zudem wurde das seit 1989 bestehende Vorzugsaktienprogramm im letzten Herbst noch einmal ausgeweitet und stieß auf sehr positive Resonanz. Auch unsere Aktionärinnen und Aktionäre möchten wir am Unternehmenserfolg beteiligen. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 5,80 Euro je Stammaktie und 5,82 Euro je Vorzugsaktie vorschlagen. Die Ausschüttungsquote bewegt sich mit 30,7% innerhalb unseres langfristigen strategischen Zielkorridors von 30-40%.

EBIT im Autosegment

Die BMW Group verfügt schon heute über eine starke Bilanz und besitzt das Potenzial für eine nachhaltig hohe Free Cash Flow-Generierung. Dieses Potenzial wird durch die im Februar erfolgte Vollkonsolidierung von BBA im Konzernabschluss der BMW Group noch weiter gesteigert. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung daher vorschlagen, den Vorstand zum Erwerb und zur Einziehung eigener Aktien zu ermächtigen. Dadurch würde die Option geschaffen, neben der Dividende auch über Aktienrückkäufe verfügbares Kapital an die Aktionäre zurückgeben zu können.

Meine Damen und Herren, kommen wir nun zur Geschäftsentwicklung 2021 in den einzelnen Segmenten im Detail. Insgesamt konnten im Segment Automobile 2021 mehr als 2,5 Mio. Fahrzeuge an Kunden übergeben werden, darunter über 100.000 vollelektrische Automobile. Das operative Segmentergebnis erreichte fast 10 Mrd. Euro. Mit 10,3% lag die EBIT-Marge wie prognostiziert am oberen Ende unseres angepassten Zielkorridors.

Starke freie Cashoflow Entwicklung in 2021

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich insbesondere positive Effekte aus verbesserter Preisrealisierung und das höhere Volumen positiv ausgewirkt. Auch das Aftersales-Geschäft verzeichnete deutliche Zuwächse. Die außergewöhnlich gute Restwertentwicklung hat ebenfalls zum Anstieg beigetragen. Zudem haben die laufenden Effizienzmaßnahmen unseres Performance-Programms auch 2021 Wirkung entfaltet. Die Teilauflösung der Rückstellung für das EU-Kartellverfahren sowie der Bewertungseffekt aus der Modernisierung der für Mitarbeiter in Deutschland geltenden Altersvorsorge wirkten ebenfalls positiv. Erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, insbesondere für den weiteren Hochlauf der E-Mobilität aufgrund der sehr guten Nachfrage sowie die Digitalisierung, haben das EBIT wie erwartet deutlich stärker belastet als im Vorjahr. Auch der Saldo aus Rohstoffpreisen und Währungseffekten hat sich wie prognostiziert mit einem mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag negativ ausgewirkt.

Das gute operative Ergebnis war auch wesentlicher Treiber für die starke Cash-Entwicklung im Geschäftsjahr 2021.

Solides Liquiditätslevel

Der Free Cashflow im Automobilsegment legte trotz höherer Investitionen auf 6,4 Mrd. Euro zu und lag damit im Rahmen unserer Erwartungen und Prognosen. Im Gegensatz zum Vorjahr war hier kein Zufluss aus Dividendenzahlungen von BBA enthalten. Für 2022 erwarten wir einen Free Cashflow von mindestens 12 Mrd. Euro. Hier ist ein geschätzter einmaliger Cash-Zufluss in der Größenordnung von 5 Mrd. Euro aus der BBA Vollkonsolidierung enthalten. Dieser setzt sich zum einen zusammen aus dem positiven Effekt aus der erstmaligen Bilanzierung von liquiden Zahlungsmitteln von BBA Gegenläufig wirkt die Kaufpreiszahlung in Höhe von rund 3,7 Mrd. Euro.

Der starke Free Cashflow im Geschäftsjahr 2021 spiegelt sich auch positiv in der Liquiditätsposition des Konzerns wider. In Vorbereitung auf die Kaufpreiszahlung für die Anteilserhöhung an unserem chinesischen Joint Venture BBA wurde die Liquiditätsposition zum Jahresende auf 20,3 Mrd. Euro aufgebaut.

Financial Service Segment

Kommen wir zum Segment Finanzdienstleistungen, das 2021 mit einem Vorsteuerergebnis von 3,75 Mrd. Euro vor allem aufgrund der erfreulichen Risikosituation ein hohes Niveau erreicht hat. Zum einen konnten wir die Zahl der Neuverträge mit Endkunden im Vergleich zum Vorjahr um 6% auf nahezu 2 Mio. Verträge steigern. Zum anderen hat sich das durchschnittliche Finanzierungsvolumen je Fahrzeug erhöht. Die Restwert- und Kreditrisikosituation hat sich im Vergleich zum von der Pandemie beeinflussten Vorjahr deutlich verbessert. Mit 22,6% liegt die Eigenkapitalrendite am oberen Ende unseres angepassten Zielkorridors von 20-23%. Wir überprüfen unsere Risikovorsorgen laufend unter Einbeziehung aller relevanten, aktuellen Entwicklungen. Nach heutiger Einschätzung haben wir für unsere Geschäftsrisiken weiterhin angemessen Vorsorge getroffen.

Auch das Segment Motorräder hat 2021 mit fünf neuen Modellen und drei Modellüberarbeitungen eine sehr positive Entwicklung gezeigt. Bei einem Gesamtabsatz von mehr als 194.000 Einheiten weltweit haben wir starke Zuwächse in allen Regionen erzielt, insbesondere in unseren strategischen Wachstumsmärkten USA und China.

Motorrad Segment: Wachstum in allen Regionen

Die EBIT-Marge liegt mit 8,3% innerhalb unseres Zielkorridors von 8-10%. Das Vorsteuerergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 230 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

Ich komme zum Abschluss noch zum Segment Sonstige Gesellschaften und den Konsolidierungen. Im Saldo ist das Vorsteuerergebnis hier mit 274 Mio. Euro wie erwartet deutlich niedriger als im Vorjahr. Positive Bewertungseffekte aus Zinssicherungsgeschäften aufgrund der gestiegenen Zinsen werden überkompensiert durch die gestiegenen Eliminierungen in den Konsolidierungen im Zusammenhang mit dem gestiegenen Leasinggeschäft.

Kombiniertes Ergebnis

Meine Damen und Herren, richten wir den Blick auf das laufende Jahr. Wie Sie wissen, haben wir den Anteil an unserem chinesischen Joint Venture BBA planmäßig auf 75% erhöht und den Joint Venture Vertrag bis ins Jahr 2040 verlängert. Mit Abschluss der Transaktion im Februar dieses Jahres wird BBA im Konzernabschluss der BMW Group vollkonsolidiert. Bisher wurde im Rahmen der At-equity Konsolidierung der BBA Ergebnisbeitrag als Teil des Finanzergebnisses ausgewiesen. Mit der Vollkonsolidierung wird BBA künftig voll in allen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung, der Bilanz und der Kapitalflussrechnung berücksichtigt.

Im Rahmen dieses Prozesses werden die bestehenden 50% Anteile zum aktuellen Marktwert neu bewertet. Hieraus ergibt sich voraussichtlich ein positiver Einmaleffekt in Höhe von 7 – 8 Mrd. Euro, der im Finanzergebnis zum Tragen kommen wird. Durch die Vollkonsolidierung erhöhen sich sowohl der Umsatz als auch das absolute EBIT im Segment Automobile. Gegenläufig erwarten wir jährliche Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation über mehrere Jahre. 2022 belastet zudem ein technischer Erstkonsolidierungseffekt im Zusammenhang mit konzerninternen Lieferungen das Ergebnis. Daher erwarten für das laufende Jahr keine signifikanten Auswirkungen auf die EBIT Marge im Automobilsegment.

Strategische Vertärkung des China Geschäfts

Meine Damen und Herren, mit unseren Investitionen in Zukunftstechnologien sichern wir unsere künftige Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig behalten wir die finanzielle Performance immer klar im Blick. Wir stehen weiterhin zu unserem langfristigen Zielkorridor von 8-10% für die operative Marge im Automobilsegment. In allen Segmenten und über alle Marken hinweg stehen Profitabilität und Effizienz für uns im Fokus.

Kommen wir nun zu unserer Prognose für 2022 im Detail. Sie spiegelt den aktuellen Stand unserer Planungen wider und beinhaltet die Auswirkungen aus der BBA Vollkonsolidierung.

Auswirkungen der BBA Vollkonsolidierung auf den EBIT

Der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen auf die dortigen Automobilzulieferer führen zu Liefereinschränkungen und damit Produktionsunterbrechungen in mehreren Werken. Dies ist in unserem Ausblick bereits berücksichtigt, soweit die Auswirkungen derzeit abschätzbar sind. Im Hinblick auf die weiterhin angespannte Versorgungssituation mit Halbleitern rechnen wir nicht mit einer Entspannung vor dem zweiten Halbjahr 2022. Erste Belastungen durch steigende Rohstoff- und Energiepreise sind im Ausblick für das laufende Jahr verarbeitet. Weitere signifikante Preissteigerungen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine und den damit zusammenhängenden Sanktionen sind nicht Bestandteil der Prognose. Mögliche längerfristige Auswirkungen des Ukraine Konflikts sind derzeit nicht abschätzbar und daher nicht im Ausblick enthalten.

Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie – insbesondere in China – aufmerksam. Mögliche weitere negative Auswirkungen auf unser Geschäft sind in unserem Ausblick derzeit nicht enthalten.

Ausblick 2022

Meine Damen und Herren, die BMW Group hat ihre Finanzkraft und ihre Flexibilität immer wieder unter Beweis gestellt. In extrem volatilen Zeiten steuern wir unser Geschäft mit Umsicht und klarem Fokus. Unser junges, attraktives Produktportfolio kommt bei den Kunden hervorragend an, insbesondere der MINI E*, der BMW iX und der BMW i4. Trotz der aktuellen Lieferengpässe aufgrund der aktuellen geopolitischen Situation sind wir zuversichtlich, dass sich die positive Geschäftsentwicklung auch 2022 fortsetzen wird.

Beim Vorsteuerergebnis im Konzern erwarten wir eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Wesentlicher Treiber ist die zum 11. Februar erfolgte BBA Vollkonsolidierung. Aufgrund der erstmaligen Aufnahme der rund 26.500 Mitarbeiter aus China in die Personaleckzahl wird der Personalstand der BMW Group 2022 deutlich ansteigen.

Ausblick 2022

Aufgrund der hohen Kundennachfrage und der neuen Modelle hatten wir ursprünglich mit einem leichten Wachstum der Auslieferungen im Segment Automobile geplant. Infolge der negativen Auswirkungen durch den Krieg in der Ukraine, insbesondere die Produktionsunterbrechungen infolge der Lieferengpässe bei lokalen Zulieferern, rechnen wir nun mit Auslieferungen auf dem Niveau des Vorjahres. Die Auslieferungen elektrifizierter Fahrzeuge sollen im laufenden Jahr deutlich ansteigen. Dabei soll sich die Zahl der vollelektrischen Fahrzeuge mehr als verdoppeln.

Bei der EBIT-Marge im Automobilsegment hatten wir auf Basis der ursprünglichen Planungen inklusive der BBA Vollkonsolidierung einen Wert im oberen Bereich unseres strategischen Zielkorridors von 8-10% erwartet. Wie bereits erwähnt hat die BBA Vollkonsolidierung 2022 hier keine signifikanten Auswirkungen. Infolge des Kriegs in der Ukraine rechnen wir nun mit einer Marge zwischen 7 und 9%.

BMW bleibt seinem Weg treu

Im Segment Motorräder erwarten wir einen leichten Anstieg der Auslieferungen. Die EBIT-Marge soll sich im Zielkorridor von 8-10% bewegen. Für den Return on Equity im Segment Finanzdienstleistungen erwarten wir 2022 einen Wert im Korridor von 14 bis 17%. Das Berichtsjahr 2021 war geprägt von einer außergewöhnlich positiven Risikosituation.

Meine Damen und Herren, die BMW Group hat den Anspruch, auch in volatilen Zeiten eine konstant gute Performance zu zeigen. Diesem Anspruch sind wir erneut gerecht geworden. Operativ sind wir gut für kommende Herausforderungen aufgestellt. Die Corona-Pandemie und die Versorgungsengpässe bei Halbleitern haben in den letzten beiden Jahren mehr denn je unsere Flexibilität und unseren Leistungswillen gefordert. Trotz der hohen Volatilität haben wir die Transformation weiter vorangetrieben. Wir gehen konsequent unseren BMW Weg. Und was das für uns im Detail bedeutet, wird Ihnen Oliver Zipse nun näher vorstellen. Vielen Dank.

Quelle: BMW Presse Mitteiung vom 16.03.2022


 

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