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Bilanz 1. Quartal '21
BMW Group bestätigt Ausblick für 2020
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 Hersteller-News  

Kategorie: Vorstand Wirtschaft

07.05.2021
Erstes Quartal: Transformation beschleunigt – Kerngeschäft deutlich gestärkt
 

  • Zipse: „BMW Group ertragsstark und nachhaltig“
  • Absatz elektrifizierter Fahrzeuge mehr als verdoppelt
  • Free Cashflow von 2,5 Mrd. € erzielt
  • Nachhaltige Mobilität braucht mehr als nur E-Antrieb
  • Ergebnis durch höheren Absatz und Pricing gesteigert
  • EBIT-Marge im Automobilsegment bei 9,8%

Hochdynamisch hat die BMW Group ihren erfolgreichen Wachstumskurs fortgesetzt – das belegen sehr positive Geschäftszahlen des ersten Quartals. Mit Tempo und Konsequenz treibt das Unternehmen seine Transformation voran. Bei E-Mobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit hat die BMW Group weitere Meilensteine erreicht. Gleichzeitig konnte sie ihr Geschäftsmodell im Auftaktquartal stärken und weiter wachsen.

BMW Group Quartalsbericht 1.2021BMW Quartalsbericht 1.2021
zum Download (PDF, 3 MB)

 

„Das erste Quartal zeigt: Unser globales Geschäftsmodell ist auch in Krisenzeiten erfolgreich. Wir bleiben auf Wachstumskurs – und das ebenso nachhaltig wie ertragsstark“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Oliver Zipse, am Freitag in München. „Grundlage dafür ist und bleibt ein klarer Fokus auf attraktive Hochtechnologie-Angebote für die Mobilität von morgen. Deswegen bereiten wir schon heute unsere nächsten Technologie-Sprünge vor, mit denen wir unsere Kunden auch in zehn Jahren noch begeistern werden.“

Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer digital vernetzten, nachhaltigen und elektrischen Mobilität. Den Durchbruch der E-Mobilität unterstützt die BMW Group mit einem gesamthaften Ansatz: Dazu erweitert sie ihr Modellportfolio konsequent um elektrische Antriebe und steigert umfassend den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge – bis 2025 um durchschnittlich mehr als 50 Prozent pro Jahr. Bis dahin wird das Unternehmen insgesamt rund zwei Millionen vollelektrische Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert haben. Damit ist die BMW Group strategisch auf Kurs, die ambitionierten Ziele der EU zur Reduzierung der CO2-Emissionen auch 2030 zu erreichen.

Dabei strebt die BMW Group bei der Batterietechnologie eine Führungsrolle an. Bei ihrem zweiten, von der EU unterstützten ‚IPCEI‘-Projekt (‚Important Project of Common European Interest‘) steht die Entwicklung der nächsten Generation Lithium-Ionen-Zellen im Fokus. Die für Automobile geeignete Feststoffbatterie soll kostengünstiger und nachhaltiger sein, optimiert für eine zirkuläre Wiederverwendung ihrer Rohstoffe mit begrenzten globalen Vorkommen. Nach dem Gebrauch im Fahrzeug sollen die Batterien als stationäre Speicher dienen und schließlich ihre Materialien zum erneuten Einsatz aufbereitet werden können. Auch die (Weiter-)Entwicklung von Prozesstechnologien sowie der Aufbau einer Prototypen-Produktionsanlage für innovative Batteriemodule und -systeme sind Bestandteile des zweiten IPCEI-Projekts. Für die Industrialisierung der neuen Feststoffbatterien hat die BMW Group kürzlich eine Vereinbarung mit dem US-amerikanischen Unternehmen Solid Power geschlossen. Dieses wird im Rahmen eines Pilotprojekts bereits ab 2022 Feststoff-Batteriezellen mit einer höheren Kapazität von 100 Ah liefern.

BMW Group und Solid Power Batterie Feststoff-Zelle
BMW Group und Solid Power Batterie Feststoff-Zelle

Mit dem nachhaltigen Ansatz der Wiederverwendung will die BMW Group zur Schonung von begrenzten Rohstoffvorkommen beitragen. Zugleich dient die Zirkularität dazu, künftigen Preissteigerungen von knappen Rohstoffen proaktiv entgegenzuwirken.

„Am Beispiel Ressourcenknappheit zeigt sich, dass Nachhaltigkeit nicht nur ökologische, sondern auch wesentliche ökonomische Aspekte beinhaltet. Das bestätigt uns in der konsequenten nachhaltigen Ausrichtung des gesamten Unternehmens“, so Oliver Zipse.

Darüber hinaus beteiligt sich die BMW Group in beträchtlichem Umfang am Ausbau der öffentlichen und privaten Ladeinfrastruktur. Seit 2013 hat das Unternehmen international 50 Projekte mit Partnern umgesetzt und gemeinsam über 15.000 öffentliche Ladepunkte installiert. Bis Mitte des Jahres wird es rund 4.100 Ladepunkte für die eigenen Mitarbeiter auf Parkplätzen an Standorten errichtet haben, wovon etwa die Hälfte öffentlich zugänglich sein wird. Die Stromversorgung erfolgt zu 100% aus regenerativen Energien.

Mit der kürzlich vereinbarten Kooperation der YOUR NOW-Tochter CHARGE NOW mit dem Energieunternehmen bp (früher: BP British Petroleum) unterstützt die BMW Group den zügigen Ausbau und flächendeckenden Zugang zu einer offenen Ladeinfrastruktur in Europa. Mit demselben Ziel ist das Unternehmen Mitgründer und Teilhaber von Ionity und dessen High Power Charging Netzwerk. Bereits heute stehen ca. 350 von Ionity aufgebaute Ladestationen europaweit bereit, zum Jahresende werden es über 400 sein. Diese bieten durchschnittlich vier Schnell-Ladepunkte und liegen verkehrsgünstig an Autobahnen bzw. Hauptverkehrsachsen. An einem Schnellladepunkt kann beispielsweise der vollelektrische BMW iX3 innerhalb von 10 Minuten bis zu 100 km Reichweite (WLTP) nachladen. Das Ionity-Netzwerk soll sukzessive erweitert werden, auch innerhalb von Städten.

Ihren Anspruch, das grünste E-Auto zu bauen, unterstreicht die BMW Group gleich durch mehrere Projekte des vergangenen Quartals:

Mit dem US-Unternehmen Livent hat das Unternehmen beispielsweise mehrjährige Lieferverträge über den Bezug von nachhaltigem Lithium aus Südamerika abgeschlossen. Livent setzt ein spezielles Verfahren ein, das die Auswirkungen der Lithiumgewinnung auf das umliegende Ökosystem auf ein Minimum reduziert.

Die Hälfte des in der Leichtmetallgießerei in Landshut benötigten Aluminiums liefert ab sofort das in Abu Dhabi ansässige Unternehmen Emirates Global Aluminium. Der Rohstoff wird mittels Strom aus einem der größten Solarparks der Welt hergestellt.

Die BMW Group ist zudem an dem Unternehmen Boston Metal beteiligt, das die Stahlproduktion nachhaltiger gestalten will. Boston Metal arbeitet an der Industrialisierung von emissionsarmen Elektrolyseverfahren bei der Erzeugung von Flüssigeisen.

BMW Group investiert in nachhaltige Stahlproduktion für die eigenen Presswerke.
BMW Group investiert in nachhaltige Stahlproduktion für die eigenen Presswerke.

Gemeinsam mit dem WWF (World Wide Fund For Nature), Google, Samsung SDI und Volvo hat die BMW Group eine Initiative zum Schutz der Tiefsee gestartet. Mineralien aus Tiefseebergbau sind demnach tabu, solange die Folgen des Abbaus nicht wissenschaftlich umfassend untersucht sind.

 

2021 weltweit größte Flotte für Upgrades over-the-air auf der Straße

Neben dem elektrischen Antrieb sind auch die steigende Bedeutung der Software und die digitale Interaktion mit dem Fahrzeug entscheidende Faktoren der Transformation.

Seit 2014 können Kunden ins Fahrzeug integrierte Online-Dienste direkt im BMW Connected Drive Store buchen und bezahlen. Mithilfe von Remote Software Upgrades können BMW-Fahrer seit 2018 zudem die Konnektivität in ihrem Fahrzeug immer auf dem neuesten Stand halten, so wie sie es von ihrem Smartphone gewohnt sind. Bereits Ende 2021 wird die BMW Group mit rund 2,5 Millionen Fahrzeugen die weltweit größte Flotte auf der Straße haben, die over-the-air neue und erweiterte Funktionen aufgespielt bekommen können.

Der BMW iX wird als erstes Fahrzeug über das neue BMW Operating System 8 verfügen − das leistungsstärkste System zur Datenverarbeitung überhaupt, das over-the-air Upgrades in Höchstgeschwindigkeit ermöglicht. Es erlaubt die nachträgliche Buchung und over-the-air Installation von noch mehr „Functions on Demand“, die sich zudem zeitlich flexibel hinzubuchen lassen.

 

BMW Group im ersten Quartal auf Wachstumskurs 

Die finanziellen Kennzahlen des Unternehmens haben sich auf der Basis des von der Pandemie gezeichneten Vorjahresquartals positiv entwickelt. Die deutliche Erholung der Märkte, die im zweiten Halbjahr 2020 einsetzte, hat sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 klar fortgesetzt. Im positiven Umfeld hat die BMW Group bei den Auslieferungen eine neue Bestmarke für ein erstes Quartal erzielt. Mit insgesamt 636.606 Fahrzeugen legte der Fahrzeugabsatz von Januar bis März mit einem Plus von 33,4% deutlich zu (2020: 477.111 Automobile).

Der erste BMW iX3
Der erste BMW iX3

Absatz elektrifizierter Fahrzeuge im ersten Quartal mehr als verdoppelt 

Die hohe Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen hat dabei einen wichtigen Beitrag zum Absatzerfolg geleistet. Von Januar bis März 2021 hat die BMW Group mehr als doppelt so viele E-Fahrzeuge (Plug-in-Hybride und rein vollelektrische Fahrzeuge) übergeben wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die dynamische Absatzentwicklung der Plug-in-Hybrid- und vollelektrischen Modelle belegt den Erfolg der BMW Group bei der Elektrifizierung ihrer Modellpalette. Insgesamt hat das Unternehmen 70.207 Fahrzeuge an Kunden übergeben (2020: 30.692 Automobile/+128,7%), darunter 14.161 Fahrzeuge der vollelektrischen Modelle BMW iX3, BMW i3 und MINI Cooper SE (Vj: 6.457 Eh./+119,3%). Im Lauf dieses Jahres kommen mit dem BMW iX und BMW i4 zwei zentrale Innovationsträger in den Kernsegmenten der Marke BMW hinzu.

 

Konzernerlöse und –ergebnis mit deutlichen Zuwächsen

Neben den gestiegenen Auslieferungen in allen Weltregionen, vor allem aber in China, hat eine verbesserte Preis-Durchsetzung das deutliche Wachstum bei Umsatz und Ergebnis getrieben. Positive Effekte gingen zudem von robusten Gebrauchtwagenmärkten aus, die insbesondere in den USA zu höheren Erlösen aus dem Verkauf von Leasing-Rückläufern geführt haben.

Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen um 15,2% auf 26.778 Mio. € (2020: 23.252 Mio. €, währungsbereinigt: +18,9%).

Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen des Konzerns liegen mit 1.287 Mio. € (2020: 1.324 Mio. €/-2,8%) leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Im ersten Quartal 2021 sind Aufwendungen unter anderem in die Elektrifizierung und Digitalisierung sowie in die Vorbereitung auf den Produktionsanlauf des BMW iX angefallen. Die F&E-Quote verringert sich aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse auf 4,8%. Die Aktivierungsquote liegt mit 22,6% leicht unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (F&E-Quote Q1/2020: 5,7%; Aktivierungsquote Q1/2020: 28,4%).

Aufgrund der genannten positiven Effekte ist das Ergebnis vor Finanzergebnis des Konzerns in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich auf 3.025 Mio. € (2020: 1.375 Mio. €; +120%) gestiegen.

Positive Effekte im Finanzergebnis haben die Ergebnisentwicklung zusätzlich gestärkt. Insbesondere das Ergebnis des chinesischen Joint Venture BMW Brilliance Automotive in Höhe von 503 Mio. € (2020: 162 Mio. €) sowie positive Bewertungseffekte bei Zinssicherungsgeschäften und einzelnen Beteiligungen haben zu einem Finanzergebnis von 732 Mio. € beigetragen (2020: -577 Mio. €).

BMW Concept i4
BMW Concept i4

Das Konzernergebnis vor Steuern hat sich auf 3.757 Mio. € verbessert (2020: 798 Mio. €). Die EBT-Marge des Konzerns beträgt im ersten Quartal 14,0% (2020: 3,4%). Der Konzernüberschuss beläuft sich auf 2.833 Mio. € (2020: 574 Mio. €).

„Profitabilität ist ein wesentlicher Pfeiler unseres Transformationskurses. Dank unserer operativen Stärke können wir den Wandel zu einer digital vernetzten und nachhaltigen Mobilität bewältigen. Wir investieren dafür gezielt in emissionsarme Antriebe und attraktive, hochinnovative Produkte und Ausstattungen. Zudem treiben wir gezielt Effizienzen in unseren Prozessen und Strukturen voran, um unsere Leistungsfähigkeit weiter zu stärken“, sagte Finanzvorstand Dr. Nicolas Peter am Freitag in München.

 

Dynamische Absatzzuwächse bei allen Konzernmarken 

Im Automobilsegment hat das gestiegene Absatzvolumen im ersten Quartal zu entsprechenden Umsatz- und Ergebnissteigerungen geführt.

Die Marke BMW lieferte weltweit 560.543 Fahrzeuge aus (2020: 411.809 Automobile/+36,1%). Das Absatzvolumen der Erfolgsmodelle der BMW 5er und BMW 3er Reihe wuchs um jeweils mehr als 40%. Auch die beliebten X-Modelle erfreuten sich hoher Nachfrage.

Der MINI Absatz übertraf mit 74.683 Einheiten das Volumen des Vergleichszeitraums um 16% (2020: 64.449 Automobile/+15,9%). Besonders stark nachgefragt waren der MINI Countryman, der um mehr als ein Drittel zulegte (+35,9%), sowie die besonders sportlichen John Cooper Works Modelle (+20,5%).

Rolls-Royce Motor Cars lieferte mit 1.380 Luxusautomobilen mehr Einheiten aus als je zuvor in einem Quartal (2020: 853 Automobile/+61,8%). China, die USA und der asiatisch-pazifische Raum waren dabei die stärksten Wachstumstreiber.

 

Absatzzuwachs in allen großen Weltregionen

In Europa lag der Gesamtabsatz der BMW Group trotz der belastenden Auswirkungen der Corona-Pandemie mit 239.018 ausgelieferten Fahrzeugen bei einem soliden Plus von 8,1% (2020: 221.024 Automobile).

In Deutschland wurden 62.696 Automobile (2020: 66.004 Automobile /?5,0%) und im UK insgesamt 42.413 Automobile in Kundenhand übergeben (2020: 44.474 Automobile/-4,6%). In anderen Ländern und Regionen Europas wie Frankreich, Italien und Nordeuropa hat die BMW Group im Startquartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zweistellige Absatzzuwächse verzeichnet.

Die MINI John Cooper Works Familie
Die MINI John Cooper Works Familie

Die Erholungstendenzen in Amerika haben im ersten Quartal 2021 die Auslieferungen der BMW Group stimuliert: Insgesamt 96.352 Automobile (2020: 82.078 Automobile/+17,4%) gingen dort in Kundenhand. In den USA legten die Auslieferungen um mehr als ein Fünftel auf 78.067 Automobile zu (2020: 64.956 Automobile/+20,2%).

In Asien erzielte die BMW Group mit 287.697 Auslieferungen an Kunden ein Plus von 77% und erreichte damit eine neue Bestmarke (2020: 162.940 Automobile; +76,6%). In China verdoppelten sich die Verkaufszahlen auf der Basis des schwächeren Vorjahrsquartals annähernd und lagen zum Ende des ersten Quartals 2021 mit 230.193 Einheiten um 98% über dem Vorjahr (2020: 116.577 Automobile; +97,5%).

 

Deutliche Zuwächse bei Umsatzerlösen im Automobilsegment

Die Umsatzerlöse des Segments lagen im ersten Quartal bei 22.762 Mio. € (2020: 17.989 Mio. €/+26,5%; währungsbereinigt: +30,4%). Wesentlicher Treiber war das gestiegene Absatzvolumen. Zudem erhöhten positive Produkt-Mix-Effekte aufgrund des Absatzanstiegs beim X5 und X6 sowie eine verbesserte Preisdurchsetzung die Umsatzerlöse. Auch die Umsätze mit dem chinesischen Joint Venture BMW Brilliance Automotive stiegen im Vorjahresvergleich.

Das Segment-EBIT beläuft sich auf 2.236 Mio. € (2020: 229 Mio. €).

Das Segmentergebnis vor Steuern beträgt per März 2.776 Mio. €  (2020: 80 Mio. €). Mit 9,8% liegt die EBIT Marge des Segments im langfristig definierten Zielkorridor (2020: 1,3%).

Der Free Cashflow des Segments Automobile lag bei 2.522 Mio. €. Der im Vorjahresvergleich höhere Mittelzufluss resultierte im Wesentlichen aus einem verbesserten Ergebnis vor Steuern sowie der weiterhin stringenten Steuerung des Working Capital.

 

Finanzdienstleistungs-Neugeschäft mit Endkunden legt solide zu

Im Finanzierungs- und Leasinggeschäft mit Endkunden wurden im Berichtszeitraum 489.066 Neuverträge abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem soliden Anstieg um 8,8% (2020: 449.687 Verträge), der im Wesentlichen auf das dynamische Finanzierungsgeschäft (+15,2%) insbesondere in China zurückzuführen ist. Das Neugeschäftsvolumen aller Finanzierungs- und Leasingverträge mit Endkunden nahm um 9,1% auf 15.351 Mio. € zu. (2020: 14.075 Mio. €).

BMW Welt - BMW Group Hochhaus/Konzernzentrale

 

Ergebnis im Finanzdienstleistungsgeschäft deutlich besser

Im ersten Quartal 2021 stiegen die Umsatzerlöse im Segment Finanzdienstleistungen aufgrund positiver Effekte aus dem Beendigungsgeschäft leicht an, auf 7.906 Mio. € (2020: 7.598 Mio. €/+4,1%).

Eine noch deutlichere Entwicklung war beim Ergebnis zu beobachten, das von der verbesserten Risikosituation und den höheren Vermarktungserlösen von Leasing-Rückläufern, insbesondere im US-Markt, profitierte. Das Vorsteuerergebnis des Segments stieg auf 787 Mio. € (2020: 484 Mio. €/+62,6%). Das Segment Finanzdienstleistungen trifft fortlaufend umfassende Vorsorge für wesentliche Geschäftsrisiken. Nach aktueller Einschätzung ist der Bereich angemessen gegen Restwert- und Kreditrisiken abgesichert.

 

Anhaltende Volatilität im Jahresverlauf zu erwarten 

Auch im Jahr 2021 wird die Corona-Pandemie direkt und indirekt Einfluss auf den Geschäftsverlauf der BMW Group haben. Allerdings sollten die weltweiten Impfmaßnahmen positive Effekte zeigen, so dass die Pandemie die Dynamik in der Weltwirtschaft zunehmend weniger beeinträchtigt. Dennoch könnten sich negative Auswirkungen auf die BMW Group im weiteren Jahresverlauf ergeben. Zudem sind weitere Belastungen durch steigende Rohstoffpreise zu erwarten. Angesichts des dynamischen Umfelds behält das Unternehmen seinen Jahresausblick bei und erwartet eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Neue Modelle und digitale Services rund um die individuelle Mobilität sollten für steigende Nachfrage sorgen. Das Ergebnis vor Steuern im Konzern sollte im Prognosezeitraum daher deutlich zulegen.

Im Segment Automobile dürfte dabei die Zahl der Auslieferungen von Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce solide über dem Niveau des Vorjahres liegen. Die EBIT-Marge im Segment Automobile sollte sich im Vergleich zum Vorjahr erholen und 2021 am oberen Ende des Korridors von 6 bis 8% liegen und der RoCE im Automobilgeschäft daher deutlich steigen. Der Free Cashflow des Segments dürfte zum Jahresende bei über 4 Mrd. € liegen.

Im Segment Finanzdienstleistungen sollte der RoE einen Wert am oberen Ende des Korridors von 12 bis 15% erreichen.

Im Segment Motorräder sollte bei den Auslieferungen ein solider Anstieg zu verzeichnen sein. Die EBIT-Marge wird sich im Zielkorridor von 8 bis 10% bewegen und der Segment-RoCE daher auch deutlich über dem Vorjahr liegen.

Dr. Markus Schramm mit Awards zum Motorrad des Jahres 2021 
BMW Motorräder beliebt wie nie zuvor: Dr. Markus Schramm mit Awards zum Motorrad des Jahres 2021 

Auch bei den nichtfinanziellen Kennzahlen behält die BMW Group ihre Prognose bei: Demnach sollte der Anteil von Frauen in Führungsfunktionen leicht steigen. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass bei den CO?-Emissionen in der Neuwagenflotte erneut eine deutliche Reduzierung erzielt wird. Die CO?-Emissionen je produziertem Fahrzeug werden den Planungen zufolge moderat sinken.

Die Jahresziele sollen mit einer leicht sinkenden Mitarbeiterzahl erreicht werden. Die anhaltende Unsicherheit insbesondere aus der weiteren Entwicklung in der Corona-Pandemie, bei den (wirtschafts-)politischen Rahmenbedingungen sowie der internationalen Handels- und Zollpolitik könnten in vielen Regionen das konjunkturelle Umfeld negativ beeinflussen. Das könnte die erwartete Entwicklung prägen und hätte gegebenenfalls signifikante Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der BMW Group.

 


Die BMW Group im Überblick

1. Quartal 
2021

1. Quartal 
2020

Veränderung
in %

Fahrzeug-Auslieferungen

       

Automobile 1

Einheiten

636.606

477.111

33,4

Davon:  BMW1

Einheiten

560.543

411.809

36,1

 MINI1

Einheiten

74.683

64.449

15,9

 Rolls-Royce1

Einheiten

1.380

853

61,8

Motorräder

Einheiten

42.592

34.774

22,5

 

 

Mitarbeiter (Stand: 31.12.2020)

120.726

-4,2 2

EBIT-Marge Segment Automobile

Prozent

9,8

1,3

8,5 %- Pkte.

EBIT-Marge Segment Motorräder

Prozent

17,9

12,9

5 %- Pkte.

Umsatzrendite vor Steuern 3

Prozent

14,0

3,4

10,6 %-Pkte.

 

Umsatz

Mio. €

26.778

23.252

15,2

Davon:   Automobile

Mio. €

22.762

17.989

26,5

Motorräder

Mio. €

753

557

35,2

Finanzdienstleistungen

Mio. €

7.906

7.598

4,1

Sonstige Gesellschaften

Mio. €

1

1

-

Konsolidierungen

Mio. €

-4.644

-2.893

60,5

 

Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT)

Mio. €

3.025

1.375

120,0

Davon:   Automobile

Mio. €

2.236

229

-

Motorräder

Mio. €

135

72

87,5

Finanzdienstleistungen

Mio. €

767

542

41,5

Sonstige Gesellschaften

Mio. €

-6

12

-

Konsolidierungen

Mio. €

-107

520

-

 

Ergebnis vor Steuern (EBT)

Mio. €

3.757

798

-

Davon:   Automobile

Mio. €

2.776

80

-

Motorräder

Mio. €

135

72

87,5

Finanzdienstleistungen

Mio. €

787

484

62,6

Sonstige Gesellschaften

Mio. €

141

-344

-

Konsolidierungen

Mio. €

-82

506

-

 

Konzernsteuern auf das Ergebnis

Mio. €

-924

-224

-

Konzernüberschuss

Mio. €

2.833

574

-

Ergebnis je Aktie (Stamm-/Vorzugsaktie)

 €

4,26/4,26

0,84/0,84

-/-

1 Im Zusammenhang mit einer Überprüfung ihrer Verkäufe und der damit verbundenen Veröffentlichungspraktiken hat die BMW Group ihre Vertriebszahlen für Auslieferungen überprüft und festgestellt, dass bestimmte Auslieferungen nicht für die richtigen Zeiträume gemeldet wurden. Die BMW Group hat die Daten für Auslieferungen rückblickend für die Vorjahre überarbeitet. Weitere Informationen hierzu finden sich im BMW Group Geschäftsbericht 2020 auf den Seiten 128 und 129.

2 Prozentuale Veränderung der Mitarbeiterzahlen im Vergleich zum Wert des Vorjahreszeitraums (31.12.2019, Mitarbeiterzahl: 126.016).

3 Verhältnis des Konzernergebnisses vor Steuern zu den Konzernumsatzerlösen

 

Quelle: BMW Pressemitteilung vom 07.05.2021


 

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