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Kategorie: Formel1 01.01.1970
GP Australien 2005 - Freies Training
Wetter: trocken, zeitweise bedeckt, 19-20°C Luft, 26-31°C Asphalt
Melbourne (AUS). Das BMW WilliamsF1 Team erlebte am ersten
Trainingstag zum Großen Preis von Australien mit den beiden neuen Piloten Nick
Heidfeld und Mark Webber einen reibungslosen Auftakt zur Saison 2005.
Nick Heidfeld:
Erstes Training: 11. (1.29,172 min)
Zweites Training: 3. (1.25,940 min)
Chassis: FW27 04
Der erste Tag lief besser, als ich nach den Wintertests erwartet hatte. In der
ersten Stunde gab es bei meinem Auto ein kleines Elektronikproblem. Deshalb habe
ich nicht ganz so viele Runden gefahren wie ursprünglich geplant. Am Nachmittag
lief aber alles nach Plan. Insgesamt bin ich mit dem Auftakt zufrieden.

Mark Webber:
Erstes Training: 7. (1.28,269 min)
Zweites Training: 15. (1.27,329 min)
Chassis: FW27 03 (T-Car FW27 02)
Die ersten Runden hätten wir hinter uns, die Saison hat endlich begonnen. Es
ging heute um Reifentests bei gleichzeitiger Motorschonung. Wir haben den
Reifenvergleich abgeschlossen. In der zweiten Stunde gab es bei meinem Auto ein
Problem im Kraftstoffsystem. Es hat etwas Zeit gekostet, aber die Mechaniker
haben es ziemlich schnell repariert.
Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Zunächst einmal ist es gut, dass die Saison endlich losgeht. Bei beiden Autos
haben wir uns heute auf die Bewertung von Reifenmischungen und Rennabstimmungen
konzentriert. An Marks Auto gab es ein Problem mit einem Benzindruck-Sensor,
dadurch hat er in der zweiten Trainingsstunde etwas Zeit verloren. Generell
entspricht unser Abschneiden heute in etwa unseren Erwartungen. Jetzt werden wir
uns auf die Abstimmung für das morgige Qualifying konzentrieren. Laut
Wettervorhersage soll es morgen regnen.
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Wir sind mit dem Verlauf der Freitag-Trainings zufrieden. Die wichtigste Aufgabe
ist die Auswahl der richtigen Reifen. Beide Fahrer haben sich deshalb auf
Long-Runs konzentriert, um beide Reifentypen unter Rennbedingungen zu
vergleichen. Wir haben zum Reifenvergleich die Motordrehzahl nicht voll
ausgereizt, dafür aber die Rundenzahl nicht beschränkt. Beide Fahrer waren
überdurchschnittlich viel unterwegs.
Quelle: BMW Pressemitteilung vom 04.03.05
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