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BMW 7er, Modell E38
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Alt 06.06.2006, 21:22   #1
728G
Neues Mitglied
 
Registriert seit: 08.05.2004
Ort: Coesfeld
Fahrzeug: BMW 328 cabrio
Standard

Hallo,
habe in meinem 740er 4,4 Liter eine PRINS VSI Gasanlage einbauen lassen.
Bin damit sehr gut zufrieden. Der Verbrauch liegt bei ca. 16 Liter.
Der Einbau hat mit einem Reserveradmuldentank 2850 € gekostet.
Gruß
728G
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Alt 07.06.2006, 13:32   #2
DrFeelgood
Katzenbändiger
 
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Registriert seit: 03.01.2005
Ort: Koblenz
Fahrzeug: BMW X5 4.4i E53 - PRINS VSI, Mercedes CLK 550 Cabrio - PRINS VSI 2.0
Standard Erst BRC, dann PRINS VSI

Hallo,

habe meinen 740i M62 letztes Jahr im Herbst / Winter umrüsten lassen.
Zuerst war eine BRC Sequent 24 eingebaut, die hatte aber immer wieder Probleme mit dem Umschalten und Ausgehen etc. Nachdem der Umrüster diverse male nachgebessert hat und es keine wirkliche Besserung gab wurde die BRC wieder ausgebaut und eine PRINS VSI eingebaut. Seitdem läuft der Wagen einwandfrei )
Verbrauch ca. 13,5 - 16 Liter Gas.

Als Tip kann ich Dir nur geben. Such Dir nicht das günstigste Angebot sonder das was am Besten für Dich passt. D.h. von der Entfernung, vom Vertrauen zur Einbauwerkstatt und Erfahrungsberichten von bereits vorgenommenen Umbauten des Betriebs.
Ich persönlich würde Dir die PRINS VSI empfehlen wobei auch sicher die Landi bzw. BRC i.O. sind (wir glauben das bei meiner BRC Anlage irgendwo zwei Bauteilfehler vorlagen die sich immer wieder gegenseitig beeinflußt haben)
Schaue auch einfach mal unter Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) www.autogas-boerse.de oder Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) www.autogas-forum.de
Von dort aus einem Link hatte ich auch einmal eine Umbau-Checkliste die ich mit verschiedenen Umrüstern durchgegangen bin. Dort waren alle wichtigen Punkte aufgeführt. Leider habe ich sie momentan nicht mehr online sondern nur noch als Printkopie.

Gruss
Doc.
DrFeelgood ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2006, 23:40   #3
Erich M.
† 12.05.2017
Premium Mitglied
 
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Registriert seit: 13.10.2004
Ort: Süddeutschland
Fahrzeug: viele - auch 740i Individual, mit Autogas liegt der Spritkonsum auf Kleinwagenniveau ... gute Autogastechnik dank BRC zahlt sich eben doch aus!
Standard

Hi,

für den V8 gibt es keine Sequent 24. Falls Dein Einbauer solch eine verbaut hat, hat er einen schweren Fehler begangen. Richtig wäre die Sequent Fly oder die Sequent 56. Mein Sevenfourty läuft seit über einem Jahr mit der Seq Fly und mein ML 55 seit Januar mit der Seq 56. Beide absolut problemlos. Vielleicht liegt es daran, daß ich sie selber einbaue und Zeit fast keine Rolle spielt. Ich habe im letzten halben Jahr über 20 BRC-Anlagen verbaut und keine hatte einen Ausfall. Allerdings bekam ich des öfteren Problemanfragen von andersweitig verbauten BRC-Gasanlagenbesitzer, deren Fahrzeuge nicht gut liefen oder andere Macken zeigten. Wie sich allerdings herausgestellt hat, lag es in erster Linie an den Einbauern. Entweder kamen die Anlagen aus einer anderen Länderschiene (nicht über den Importeur) und oder aber, diverse Teile wurden nicht verbaut oder es fehlte einfach an Fachkenntnis. Ich finde, richtige Gaseinbauer müssen einfach Gas im Blut haben, sich damit identifizieren können und nicht einfach an den Reibach denken. Was nützt mir ein Einbauer, der damit prahlt, dass er 3 oder 4 Gasanlagen pro Woche einbaut und dabei zu deppert ist, sie auch richtig einzustellen.

mfg (hoffe keinem Einbauer auf die Füsse getreten zu haben, aber es gibt inzwischen zuviele Möchtegerneinbauer und die Seriösen haben sich dann mit dem Ergebnis auseinander zu setzen)
__________________
... Jäger und Sammler
BRC-Autogasumrüster aus Leidenschaft ... (E46-330Ci Cab., E38: 735iL/740i-FL Indi/750iL-FL von den Twins, Mercedes: W108/126(+Stretch)/140 (sowie MB S500-Kombi), ML55, Corvette C4 Cab., GMC-Yukon XL Denali 6.0)
... nie war autogasfahren so sinn(wert-)voll wie heute.
...deutschlandweit 6.477 LPG-Tankstellen.
Interner Link) Meine Alben...

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) Emb-Pro-Autogas

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) KD-Maschinenbau + Emb-Pro-Autogas
Erich M. ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2006, 14:05   #4
DrFeelgood
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Standard BRC war Sequent Fast

Hallo Erich,

vielleicht hab ich da etwas mit den Bezeichnungen verwechselt. Ich glaube aber es war eine Sequent Fast?? Auf jeden Fall waren alle Bauteile genau die richtigen für den V8. Habe damals alle Teile -ID's, Bezeichnungen usw. mit sogar mit mehreren Umrüstern abgeglichen und die waren i.O.
Wie gesagt mein Umrüster hat sich auch Zeit genommen (mehrere Tage Umbau, komplette Ansaugbrücke ausgebaut, Leitungen sauber verlegt etc.) aber leider auch nach XX-Stunden Fehlersuche / Einstellung haben wir keinen vernünftigen Zustand hinbekommen :((
Außerdem glaube ich/wir auch das die BRC Anlage grundsätzlich genauso gut/schlecht ist wie auch PRINS/Landi etc. nur hat er den Fehler und/oder nicht die richtige Einstellung gefunden.

Daher die Entscheidung mit der PRINS Anlage . Den der Austausch war in einem Tag durchgeführt, da ja der Rest wie Tank, Leitungen, Düsen in Ansaugbrücke ja beibehalten wurde.

Und wenn ich ehrlich bin letztens zählt nicht der Anlagenname sondern das Sie einwandfrei läuft und man(n) Spass am Bimmer hat

Gruss
Doc.
(der Spass hat und mit 8,50 - 9,00 €/100km fährt )

Geändert von DrFeelgood (08.06.2006 um 14:10 Uhr).
DrFeelgood ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2006, 23:10   #5
Erich M.
† 12.05.2017
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Ort: Süddeutschland
Fahrzeug: viele - auch 740i Individual, mit Autogas liegt der Spritkonsum auf Kleinwagenniveau ... gute Autogastechnik dank BRC zahlt sich eben doch aus!
Standard

Hi,

genau so sollten wir es sehen. Hauptsache es macht Spaß und man spart dabei. Vorgestern der Superbenzinpreis bei uns 1,309 Euro, gestern dann 1,359 Euro und heute 1,389 Euro. Kommt da nicht Freude auf? Obwohl heute ein Faß wieder unter 70,- Euro gefallen ist. Aber der dumme Michel läßt es mit sich machen. Zu DM-Zeiten war ein Sprung von mehr als 3 Pfg. nicht denkbar und heute machen sie ruckzuck einen Satz von ca. 16 Pfg innerhalb 3 Tagen.

mfg Erich
Erich M. ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2006, 23:31   #6
Power-Valve
Schleicher...
 
Benutzerbild von Power-Valve
 
Registriert seit: 15.05.2005
Ort: Hannover
Fahrzeug: Dodge RAM QuadCab 5,7l Hemi und Prins VSI, Corvette C6 und auf der Suche nach nem e38
Standard

Hi

Ich hab seit etwa 2 Monaten eine Prins VSI mit 88l Radmuldentank in meinem 97er 740i. Seit dem Einbau bin ich etwa 8000km gefahren. Verbrauch liegt zw. 12,5l (Landstrasse und Autobahn gemuetlich, 130km/h max.) und 16l. Im Schnitt etwa 14,5l Gas/100km. Mehrverbrauch etwa 20-25%. Fahrverhalten wie auf Benzin.

Umgebaut hat Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) www.autogascentrum.de in Hannover. Sauber, freundlich und zu meiner Zufriedenheit.

Fazit: Jederzeit wieder!

Gruss Uwe
Power-Valve ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2006, 18:51   #7
GraueEminenz
Erfahrenes Mitglied
 
Registriert seit: 02.06.2006
Ort: Schwäb. Alb
Fahrzeug: E38-740iA (03.98) - seit 10/2007 Prins VSI (LPG): vorher ICOM JTG
Standard

Hallo Möchtegern- und Schon-Gaser,

ich habe vor gut zwei Wochen eine ICOM JTG in meinen 740iA E38 einbauen lassen.
Knapp 1000 km sind schon gefahren, somit ist es an der Zeit, die ersten Erfahrungen damit weiterzugeben.


1. Welche Anlage habt ihr einbauen lassen?

ICOM JTG, spritzt Flüssiggas in die Ansaugrohre ein (d.h., kein Eingriff in das Kühlsystem, kein Verdampfer). Außerdem werden die Signale, die sonst die Benzin-Einspritzventile ansteuern 1:1 auf die Gasventile umgeschaltet (d.h. die originale Motorelektronik hat weiterhin das Sagen). Automatische Umschaltung nach Zeitablauf von ca. 55 Sekunden (sagt der Hersteller; ich habe es nicht mit der Stoppuhr überprüft...).


2. Wie hoch ist euer Mehrverbrauch?

Wüßte ich auch gerne...
Da spielt momentan noch die Tankanlage (Zapfsäule und tankinternes Füllstop-Ventil) mit rein. Deshalb habe ich noch keine sicheren Werte.
Ich vermute ca. 6 - 8 Liter Minderbefüllung bei der Erstbetankung. Dann gab es auch noch bei einer Nachjustage viel Leerlauf und Umschaltungen (siehe unten).
Und natürlich habe ich auch wissen wollen, ob er noch "geht" wie vor dem Umbau. Da habe ich bestimmt ein bisschen mehr auf das Pedal gedrückt

Sonst lag der durchschnittliche (9.871 km) Super-Verbrauch bei super-günstigen 11,2 Liter/100 km – trotz einiger Kurzstrecke im Winter; Extremwert nach unten war 9,2 Liter über knapp 500 km, vor allem Autobahn.
Im Winter mit Kurzstrecke waren es meist unter 13 Liter Super.

Gas liefen über 836 km bereits 115 Liter durch; ergibt 13,8 Liter/100 km oder 23% Mehrverbrauch. Wenn alles noch mal abgestimmt ist (s.u.), dann dürfte sich das auf 13 Liter reduzieren lassen. Ach ja: Die 13,8 Liter sind fast ohne Klimaanlage – ich wollte den Vergleich zu den Benzin-Kilometern nicht durch den Klimakompressor verfälschen (der lief im Winter auch nur selten mit).

Mein alter 230TE mit Venturi-Anlage (LandiRenzo) verbraucht 12,5 Liter LPG anstelle 10,5 Liter Super. (Die Anlage kostete 3000 DM und war nach 40tsd Kilometern bezahlt. Der Wagen hat jetzt 333tsd Kilometer runter, davon knapp 200tsd auf Gas.

Ein Mehrverbrauch von 20% (in Litern) kompensiert schließlich auch nur die unterschiedlichen Brennwerte der Kraftstoffe LPG und Super – und die Lambda-Regelung sorgt ja zwingend für einen Ausgleich. Weniger als 20% mehr ist nur über besseren Wirkungsgrad zu erreichen (z.B. höhere Klopffestigkeit). Aber – so modern der E38 ist, ich glaube nicht, daß der eine Klopffestigkeit um 110 Oktan wirklich nutzen kann. Also ist's nix mit merklich besserem Wirkungsgrad.
Nur bei Vollgas, da kann die Gaseinspritzung vielleicht was bringen in Sachen Wirkungsgrad und besserer Füllung. Aber dann laufen 'eh mehr als 60 Liter pro Stunde durch die Düsen... (Wer weiß, wo man das in D mal über eine Stunde ausprobieren kann, bitte melden...).

3.Wo habt ihr einbauen lassen (ich wohne in Bochum).

Autohaus Patz, Rot am See.
Es ist ein Ford-Händler/Werkstatt – und der Mitarbeiter, der den Einbau hauptsächlich macht hatte einen Beitrag in einem Ford-Forum zu der ICOM-Anlage geschrieben.
Dadurch bin ich von der ursprünglich vorgesehenen Prins-Verdampferanlage umgeschwenkt.


4.Falls ihr es mir verratet - was habt ihr bezahlt....?

3.120 Euro für den V8 mit 81-Liter Radmuldentank. Mir ging es nicht um ein Schnäppchen, sondern darum, daß alles einwandfrei gemacht wird. (Und die Arbeit sieht auch wirklich sauber aus.) Und ich wollte nicht bis zu Herrn Fisahn fahren. Die etwa 180 Kilometer bis Rot am See sind auch schon einiges, wenn was nachjustiert werden muß. (Ich wohne auf der herrlichen schwäbischen Alb.)
Andere Einbaubetriebe hatte ich auch angefragt. Die Fa. Patz hat aber den besten Eindruck bei mir hinterlassen: Schnelle und freundliche Reaktion. Und daß denen am zufriedenen Kunden liegt, das hat sich auch in der Folge bestätigt.


5.Hat der Einbau gut geklappt? Gab es irgendwelche Probleme?

Selbstverständlich gab es Probleme.
Ohne Probleme, das wäre wie ein Vollholzschiff ohne Wasser in der Bilge...

Der Einbautermin mußte verschoben werden, da das Abgasgutachten und dann auch noch der Tank auf sich warten ließen.
Das hätte aber jeden anderen Einbaubetrieb genauso getroffen: Ein Boom beim Einbau und ein Fahrzeug, das anscheinend zuvor noch keine ICOM in genau dieser Bauart bekommen hatte.
Das hat ca. 1 Monat Verzögerung gebracht, wobei auch meine Termine eine Woche „zugelegt“ haben.

Der Einbau wurde dann aber in der zugesagten Zeit durchgeführt (Montag abgegeben, Donnerstag fertig abgeholt).
Eine AHK habe ich dabei auch gleich noch mit installieren lassen – wenn der Tank mal drin ist, dann macht das nämlich keinen Spaß mehr.

Eine Woche später mußte ich nochmal hin, Kalibratoren austauschen lassen (eine Stufe kleiner), da der Wagen manchmal ruckelte beim Anfahren.

Der Start auf Benzin macht bei kurzem Halt keinen Unterschied zu früher.
Wenn aber z.B. eine Nacht oder wenigstens 3 – 4 Stunden dazwischen liegen, dann kann der Anlasser 1 – 2 Sekunden lang zeigen, was er kann. Danach läuft aber alles rund.

Die Umschaltung auf Gas geht auch völlig unmerkbar, selbst im Leerlauf mit eingelegter Fahrstufe und Klima.

Auch auf Benzin wird völlig unmerkbar umgeschaltet.
Das hat am Anfang sogar nachteilige Wirkung gehabt. Denn ich habe so nur durch Beobachten des Instrumentes festgestellt, daß die ICOM im Schiebebetrieb mit Leerlauf-Schubabschaltung immer nach ca. 20 Sekunden auf Benzin zurückgeschaltet hat!!

Das ließ sich einwandfrei reproduzieren.
Ich habe da so eine Strecke, da kommt immer wieder Gefälle, danach ein Anstieg. Den Anstieg bin ich da mit Benzin hoch, kurz nach der Umschaltung auf Gas kam wieder die Schubabschaltung. Den nächsten Anstieg ging es wieder mit Benzin hoch...

Als die Kalibratoren getauscht wurden, da kam auch die aktuelle (neueste) Umschaltbox rein – seither ist Ruhe (der E38 ist halt, obwohl Bj 98 ein „up-to-date“-Fahrzeug und braucht auch die modernste Elektronik bei der Gasanlage. Da hatte man bei Patz erst nicht daran gedacht – jetzt wissen sie's...).

Ich fahre jetzt erst mal ein paar mehr Kilometer mit der Anlage. Möglicherweise müssen nochmal andere Kalibratoren rein, um das Problem mit dem Motorstart in den Griff zu bekommen. (Aber ich hatte in einem 5er-Forum gelesen, daß beim Reihen-Sechser und der ICOM auch ein verzögertes Anspringen des kalten Motors auftritt; ist vielleicht ein ICOM-Problem? Jedenfalls hilft es nicht, wenn nach dem Abstellen des Motors noch mal gestartet wird und etwa 20 Sekunden später dann abgestellt – er lief dann zwar auf Benzin, was jegliche Gasblase aus den Einspritzdüsen verdrängt haben muß, aber der morgendliche Anlassorgler bleibt erhalten.
Ich vermute, daß die Motorelektronik kleine Unterschiede zwischen den Systemen Gas und Benzin im Gasbetrieb auskorrigiert, und dann nicht optimal für Benzin justiert ist.
Mal sehen, wie das im Winter wirkt (wenn auch noch die Gas-Qualität von 60/40 auf 95/5 geändert wird und so der Brennwert sinkt – aber vielleicht kompensiert sich das ja, indem dadurch der Benzinbetrieb „fetter“ wird, sozusagen eine Art Choke... Hier wäre etwas mehr eigene Elektronik in der Gasanlage vielleicht doch von Vorteil.).

Übrigens: Der Radmuldentank könnte mit ein bisschen Dengelei an der Radmulde sogar noch eine Nummer größer werden: Der mit 81-Liter hat 680 mm Durchmesser. Der mit 720 mm hätte etwas über 90 Liter. Das stellte sich beim Einbau heraus. Aber es gibt ja jetzt so viele Gas-Tanken, da macht das fast nichts aus.

Bis demnächst.

Grüße
GraueEminenz
GraueEminenz ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2006, 22:59   #8
RS744
Erfahrenes Mitglied
 
Benutzerbild von RS744
 
Registriert seit: 06.01.2005
Ort: b Bielefeld
Fahrzeug: 740iL 11/00 (E38) Prins LPG
Standard

Zitat:
Zitat von GraueEminenz
ich habe vor gut zwei Wochen eine ICOM JTG in meinen 740iA E38 einbauen lassen. Knapp 1000 km sind schon gefahren,
Na dann erst mal herzlich Willkommen als Neu-Gaser und noch dazu als vermutlich erster Fahrer einer ICOM im BMW E38 V8

Zitat:
Zitat von GraueEminenz
Automatische Umschaltung nach Zeitablauf von ca. 55 Sekunden
Andere ICOM-User hatten vor einiger Zeit berichtet, daß ICOM diesen Nachteil des späten Umschaltens mit einem Relais verbessern wollte - hast Du dazu aktuelle Info, oder war das eine Ente?

Zitat:
Zitat von GraueEminenz
Eine Woche später mußte ich nochmal hin, Kalibratoren austauschen lassen (eine Stufe kleiner), ...
Ist halt zu erwarten, wenn noch keine Erfahrungswerte zur richtigen Größe der Einspritzdüsen vorliegen. Weshalb der ICOM-Umrüster nicht zu weit entfernt sein sollte.

Zitat:
Zitat von GraueEminenz
Auch auf Benzin wird völlig unmerkbar umgeschaltet.
Das hat am Anfang sogar nachteilige Wirkung gehabt. Denn ich habe so nur durch Beobachten des Instrumentes festgestellt, daß die ICOM im Schiebebetrieb mit Leerlauf-Schubabschaltung immer nach ca. 20 Sekunden auf Benzin zurückgeschaltet hat!!
Als die Kalibratoren getauscht wurden, da kam auch die aktuelle (neueste) Umschaltbox rein – seither ist Ruhe (der E38 ist halt, obwohl Bj 98 ein „up-to-date“-Fahrzeug und braucht auch die modernste Elektronik bei der Gasanlage. Da hatte man bei Patz erst nicht daran gedacht – jetzt wissen sie's...).
Das hat wohl weniger mit "modernster Elektronik" zu tun, als mit dem Reboot-Problem wegen der Umschaltbox-Macke, das die ICOM das ganze erste Halbjahr 2006 hatte. Du kennst bestimmt schon den Kult-Thread dazu, oder? ->
Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://www.motor-talk.de/t1030045/f258/s/thread.html

Zitat:
Zitat von GraueEminenz
Übrigens: Der Radmuldentank könnte mit ein bisschen Dengelei an der Radmulde sogar noch eine Nummer größer werden: Der mit 81-Liter hat 680 mm Durchmesser. Der mit 720 mm hätte etwas über 90 Liter. Das stellte sich beim Einbau heraus. Aber es gibt ja jetzt so viele Gas-Tanken, da macht das fast nichts aus.
Upps. Wie hoch ist Dein bisheriger Tank denn? Der 88L-Tank von Stako ist doch schon 720mm Durchmesser/ 270mm hoch, und da bei Deinem Tank noch die integrierte Tankpumpe einige Liter Inhalt "kostet", müßte der 81L-Tank schon das Optimum sein. Bist Du sicher, daß er "nur" 680mm Durchmesser hat, und von welchem Hersteller ist er denn?

Ansonsten fröhliches Gasen, den Verbrauch wirst du eh erst nach einigen Tankfüllungen vergleichen können. Das Grinsen an der Tankstellenkasse kommt aber schon vorher.

Greets
RS744
RS744 ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2006, 00:40   #9
GraueEminenz
Erfahrenes Mitglied
 
Registriert seit: 02.06.2006
Ort: Schwäb. Alb
Fahrzeug: E38-740iA (03.98) - seit 10/2007 Prins VSI (LPG): vorher ICOM JTG
Standard

Hallo RS744,

danke für die freundliche Begrüßung.

Irgendwie ist Pionierarbeit zwar immer mit etwas mehr Aufwand verbunden, aber es macht auch mehr Spaß, wenn es dann klappt.
Und da es zu meinem Job gehört, Dinge richtig ins Laufen zu bringen, da sollte das auch bei der ICOM klappen...

Zu dem Umschaltvorgang kann ich nur berichten, daß seit dem Tausch der Elektronikbox die Umschaltung merklich früher kommt. Das ist meiner Frau gleich am ersten Tag mit der neuen Elektronik aufgefallen.

Ich hatte ursprünglich vor, das Einschalten der Zündung als Signal für den Start der Uhr nutzen zu lassen, d.h. ohne Motorlauf kann die Pumpe schon das Gas ausspülen und durch die flüssige Phase ersetzen.
Ich bin dann aber davon abgekommen, da ich es für ganz sinnvoll halte, wenn die Benzin-Einspritzventile regelmäßig durchgespült werden.
Die Umschaltzeit reicht bei mir gerade zum Verlassen meiner häuslichen Parklücke und dem Abbiegen auf die erste Nebenstraße. Dann ist es schon Gas, das den Motor treibt.
Die paar Cent pro hundert Kilometer, die machen den Kohl nicht fett, halten aber die Benzinanlage auch auf Trab.


Das mit den Erfahrungswerten für die Kalibratoren wird wohl nie was werden. Vermutlich sind alle Benzin-Systeme etwas unterschiedlich. Und auch die Drücke in der Gasanlage dürften von System zu System variieren. Da kommen schnell 10 % Unterschied zusammen, die dann die Regelung ausreizen.
Und die Art, wie beim Einbau die vorhandenen Einspritzventile (Benzin) ausgelitert werden, die berücksichtigt nicht die im Benzin-System herrschenden Drücke, soweit ich feststellen konnte. Das ist somit keine wirkliche Messung, sondern mehr eine Schätzung der Verhältnisse im realen Einbauzustand.
Immerhin: Die Motorsteuerung hat bisher zu keinem Zeitpunkt eine Störung signalisiert. Das heißt, es war immer alles innerhalb des "grünen Bereiches" und die Elektronik konnte ausreichend nachregeln.
Aber perfekt ist es natürlich erst, wenn die Energie, die pro Einspritzvorgang durch die Düse geht, dieselbe ist, sei es Benzin oder Gas (da kommt dann das Winter-LPG-Problem ins Spiel...).
Immerhin: Der Umschaltvorgang läßt sich weder mit "Popometer" noch mit Drehzahlmesser feststellen. Bei abgenommener Abdeckung der Ansaugbrücke kann man mit feinen Ohren lediglich hören, daß die Einspritzventile etwas anders klingen. Also ist der Energiegehalt nur so unwesentlich anders, daß man nur von "Feinabstimmung" sprechen kann.
Da helfen keine Erfahrungswerte mehr, sondern nur Test-Kilometer.
Übrigens ist mir in anderen Foren vor Augen gekommen, daß gerade die neuesten Motoren vom Ford Focus ziemliche Probleme beim Umbau auf Gas machen sollen. Und das bekommt Patz mit der ICOM gut in den Griff, ebenso Audi A3 1,8 Turbo mit 190 PS.

Woran ich momentan herumkaue, das ist der Startvorgang nach längerer Pause. Da gibt es deutlichen Optimierungsbedarf.


Ich hatte mich auch vorher schon über die ICOM JTG informiert.
Angeblich wurde die bei etwa 3.000 Volvos der Polizei in GB eingebaut, und ist offizieller Ausrüster von Subaru. Somit also aus dem Experimentalstadium heraus. Die verbauten Teile sehen auch gut aus; insbesondere die Einspritzventile machen einen hervorragenden Eindruck (Verarbeitung, Materialwahl, konstruktiver Aufbau - mal sehen, wie das mit der Dauerhaftigkeit ist).
Die Umschalt-Probleme und Aussetzer sollten eigentlich erledigt gewesen sein; deshalb habe ich auch die ICOM gewählt.
Anscheinend bekam ich dennoch eine alte Steuerelektronik eingebaut. Aber das neue Teil war dann schnell beim Importeur beschafft. Jetzt fällt mir nicht mehr auf, daß auf Benzin zurückgeschaltet wird, das Problem scheint behoben. Wenn es so ist, dann soll es mir Recht sein. (Dort, wo der Umbaubetrieb ist, da muß man lange suchen, bis eine Stelle gefunden ist, bei der mehr als 20 Sekunden Schiebebetrieb - tagsüber - möglich sind.)
Da die Umschaltung gezielt herbeigeführt werden kann scheint es mir aber so, daß es nicht das in den Foren benannte allgemeine "Reboot-Problem" ist. Oder ich habe dort nur niemanden gefunden, der so genau angegeben hat, wann der "Aussetzer" erfolgt.


Beim Tank kann ich nur sagen, daß ich ihn nicht selbst ausgelitert habe, sondern mich auf die Angaben verlasse, die am Typschild stehen.
Der Tank hat in der Mulde ringsum "Luft". Und die Mulde hat an der schmalsten Stelle ca. 710 mm. Deshalb geht der 720-er Tank auch nur mit Blechbearbeitung hinein. (Ich wollte zuerst eigentlich den "großen", aber die Blechbeulerei wollte ich dann doch lieber vermeiden.)
Die Höhe ist, wie beim Stako, 270 mm. Das paßt ganz genau unter die Abdeckmatte, wenn man nicht vorher draufhaucht...
Der Tank ist anscheinend von ICOM selbst (aber ich schaue morgen sicherheitshalber nochmal auf dem Typschild nach, ob es vielleicht doch ein OEM ist).


Das mit dem fröhlichen Gasen kann ich nur unterstreichen. Und zwar ganz dick.
Mein alter Mercedes mit der einfachen LandiRenzo hat mit knapp 200tsd km den Umbaupreis schon fünf Mal eingefahren.
Von den längeren Ölwechselintervallen ganz zu schweigen.
Und dem seidenweichen Mororlauf - nur vier Töpfe und schnurrt wie ein Sechszylinder.
Und manchmal habe ich in Belgien getankt; noch 2005 für 37 Cent... Da macht Volltanken auch bei einem 120 Liter-Tank noch Spaß.
Aber die Verdampferanlage hat einige PS geschluckt. Und im Winter kann das Umschalten schon ein paar Kilometer auf sich warten lassen, damit der Motor auch im Leerlauf rund läuft.

Den 740 habe ich letztes Jahr ganz bewußt angeschafft, um dort eine Gasanlage einzubauen. Da gibt es nämlich perfekte Voraussetzungen:
Günstiger Anschaffungspreis, Leistung satt, und eine große Reserveradmulde. Und mit Flüssiggas bewegt sich das zum Kleinwagenpreis...
(14 Liter LPG zu 59 ct = 6 Liter Super zu heutigem Preis).Interner Link) http://www.7-forum.com/forum/newrepl...te=1&p=535959#
Top!

Fröhliches Gasen.
GraueEminenz
GraueEminenz ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2006, 11:20   #10
eddi79
Erfahrenes Mitglied
 
Benutzerbild von eddi79
 
Registriert seit: 21.02.2004
Ort: Grafenau
Fahrzeug: BMW 740i 4.4 ICOM JTG Flüssiggaseinspritzung (M62-Motor)
Standard

Hall,

endlich jemand der die ICOM im 740i drin hat. Hab seit letzter Woche auch nen E38 740i 4.4 (Bj. 6/96) und bin grad am Suchen nach ner vernünftigen Gasanlge. Verdampferanlage fahre ich selbst seit 2 1/2 Jahren, bzw. 80000 im Maxima QX.
Möchte aber hier eine Flüssigeinspritzung "testen" - schein was man so liest doch einige Vorteile zu haben. V.a. kein Leitungsverlust und keine Verdampfer. Die ICOM ist bis jetzt mein Favourit.

Die Frage ist nur wer rüstet diese Anlage sauber und zu einem akzeptablen Preis nach. ... und ist noch in der Nähe von 94481 Grafenau (Niederbayern) Herr Fishan schein sehr kompetent zu sein, jedoch auch 670 km weit weg :-(
Hat da jemand nen Tipp ? GraueEminenz ?
Am liebsten würde ich die Umrüstung ja selbst vornehmen (kein Anfahrtsweg und saubere Arbeit) - aber wie ist es dann mit TÜV und Eintragung ?

Bin für alle Tipps (Selbsteinbau oder Umrüster) dankbar.

@GraueEminenz: Gibts es evtl. Fotos von deiner Anlage ? Mich würde mal interssieren wie die Ventile untergebracht wurden - passt alles unter den Deckel der Motorabdeckung ? Gibt es tatsächlich keinen Leistungsverlust ?

Schon mal Danke
Markus
eddi79 ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
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