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Kategorie: Wirtschaft BMW-Modellreihe: R55 07.04.2009
BMW Group liefert im März 126.375 Fahrzeuge aus
München. Die Absatzentwicklung der BMW Group war auch im März von der weltweiten
Wirtschafts- und Finanzkrise geprägt. Im vergangenen Monat lieferte die BMW
Group weltweit 126.375 (Vj.: 152.586 / -17,2%) Fahrzeuge aus. Ian Robertson,
Mitglied des Vorstands der BMW AG für Vertrieb und Marketing: „Der Rückgang im
Monat März fiel mit 17,2 % geringer aus als in den Vormonaten. Wir konnten auf
wichtigen Märkten wie den USA oder Deutschland einige ermutigende Signale sehen.
Es ist aber noch zu früh, von einer weltweiten Trendwende zu sprechen.“
Die Marke BMW meldete im Berichtsmonat 104.417 Verkäufe und hat damit das Niveau
des Vorjahresmonats (125.745) um 17,0% unterschritten. MINI verzeichnete
ebenfalls einen Rückgang der Verkäufe um 18,5% auf 21.888 Einheiten (Vj.:
26.841). Die Marke Rolls-Royce setzte im März 70 Automobile ab (Vj.: 85 /
-17,6%).
Im ersten Quartal sanken die weltweiten Verkäufe der Marken BMW, MINI und
Rolls-Royce um 21,2% auf 277.264 (Vj.: 351.787) Fahrzeuge. Bei der Marke BMW
gingen die Auslieferungen an Kunden um 20,5% auf 233.498 (Vj.: 293.550)
Fahrzeuge zurück. MINI verzeichnete ein Minus von 24,9% auf 43.592 Einheiten (Vj.:
58.054). Rolls-Royce Motor Cars übergab in den ersten drei Monaten des Jahres
174 Automobile an Kunden (Vj.: 183 / -4,9%).
In den USA als größtem Absatzmarkt der BMW Group entwickelten sich BMW und MINI
mit einem Rückgang von 24,2% bzw. 15,9% im März deutlich besser als der
Gesamtmarkt, der um etwa 37% zurück ging. Mit 17.520 (Vj.: 23.115) Verkäufen im
bzw. 42.731 (Vj.: 58.365) Verkäufen per März erreichte BMW hier erstmals die
Spitzenposition vor den relevanten Wettbewerbern im Premiumsegment. Die fünfte
Generation der BMW 7er Reihe ist seit März nun auch in den USA verfügbar. Im
weiteren Jahresverlauf wird sie für weitere Absatzimpulse auf dem traditionell
wichtigsten Markt der Baureihe sorgen.
Besser als in anderen Volumenmärkten hat sich der Absatz der BMW Group in
Deutschland entwickelt. Hier wurden im ersten Quartal 55.836 Fahrzeuge an Kunden
ausgeliefert (Vj.: 64.283 / -13,1%). Mit einem Rückgang von 1,1% zeichnete der
März ein positiveres Bild. Vor allem MINI konnte in Deutschland im Berichtsmonat
ein kräftiges Absatzplus von 26,2% erzielen. Dazu beigetragen hat das neue MINI
Cabrio, das seit März als dritte Variante die Modellpalette wieder ergänzt. Die
Bestellungen für die neue offene MINI Variante liegen über den Erwartungen. Auch
zwei neue attraktive Einstiegsmotorvarianten im MINI One mit 55 kW/75PS (128g
CO2/km) und im Clubman One mit 75 kW/95 PS (130g CO2/km) haben für Zuwächse
gesorgt. Bei der Marke BMW gab es im März in Deutschland Zuwächse bei der
größten und bei der kleinsten Baureihe. So legte die BMW 1er-Reihe um 8,7% auf
7.029 (Vj.: 6.467) Fahrzeuge zu, die Auslieferungen der neuen BMW 7er-Reihe
stiegen im Berichtsmonat um 109,2% auf 617 (Vj.: 295) Fahrzeuge. Ian Robertson:
„Ob im BMW 1er oder im 7er – das serienmäßige Spritsparpaket Efficient Dynamics
ist ein Erfolgsfaktor und überzeugt immer mehr unserer Kunden.“
Weiter auf dem Wachstumspfad blieb die BMW Group im ersten Quartal in China,
Indien und Brasilien. In China lieferte das Unternehmen in den ersten drei
Monaten des Jahres 13,8% mehr Fahrzeuge (16.580 / Vj.: 14.574) aus. Indien
verzeichnete ein Plus von 15,1% auf 992 Auslieferungen (Vj.: 862), in Brasilien
gingen im ersten Quartal mit 717 Auslieferungen (Vj.: 636) 12,7% mehr Fahrzeuge
an Kunden. Unter den sogenannten BRIC-Staaten entwickelte sich einzig der Absatz
in Russland von Januar bis März mit -0,6% leicht rückläufig. Hier lieferte die
BMW Group im Betrachtungs-zeitraum insgesamt 4.184 Automobile aus (Vj.: 4.211).
BMW Motorrad konnte im ersten Quartal das Niveau des Vorjahres nicht erreichen.
Per März ging der Absatz um 18,1% auf 17.232 Einheiten zurück (Vj.: 21.046). Im
März wurden 9.100 und damit 18,0% weniger Motorräder als im Vorjahresmonat
(11.093) ausgeliefert.
BMW Group Absatz im/per März 2009 auf einen Blick
| |
März |
Veränderung ggü. Vorjahr |
per März 2009 |
Veränderung ggü. Vorjahr |
| BMW Group Automobile |
126.375 |
-17,2% |
277.264 |
-21,2% |
| BMW |
104.417 |
-17,0% |
233.498 |
-20,5% |
| MINI |
21.888 |
-18,5% |
43.592 |
-25,1% |
| Rolls-Royce |
70 |
-17,6% |
174 |
-4,9% |
| BMW Motorräder |
9.100 |
-18,0% |
17.232 |
-18,1% |
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 07.04.2009
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