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Kategorie: Formel1 01.01.1970
GP Deutschland 2004 - Rennen
Wetter: trocken, sonnig, 27°C Luft, 46°C Asphalt, 39% Luftfeuchtigkeit
Hockenheim (DEU). In einem spannenden und ereignisreichen Großen
Preis von Deutschland sammelte das BMW WilliamsF1 Team sechs WM-Punkte. Juan
Pablo Montoya kam in Hockenheim als Fünfter ins Ziel. Antonio Pizzonia verbuchte
mit Platz sieben das beste Ergebnis seiner bisherigen Formel-1-Karriere.
Juan Pablo Montoya: 5.
Chassis: FW26 06
Schnellste Runde: 1.14,446 min in Rd. 10 (siebtschnellste insg.)
Ich hatte einen unglaublich schlechten Start! Die Kupplung hat sehr spät
gegriffen, und so haben die Räder diesmal extrem durchgedreht, das Auto hat sich
praktisch nicht vom Fleck bewegt. So habe ich fünf Plätze eingebüßt. Ich hatte
auch Probleme mit Blasenbildung an den Hinterreifen. Ab einem bestimmten
Zeitpunkt war mein Auto wirklich extrem schwierig zu fahren, die Reaktionen
waren nur noch sehr schwer einzuschätzen. Deshalb konnte ich David Coulthard in
der Schlussphase nicht mehr angreifen. Ich bin ihm zwar sehr nahe gekommen, habe
aber der Reifen wegen letztlich lieber zurückgesteckt. Natürlich bin ich
enttäuscht, von Startplatz zwei wollte ich einen Podiumsplatz holen. Immerhin
haben wir ein paar Punkte für das Team geerntet.
Antonio Pizzonia: 7.
Chassis: FW26 07
Schnellste Runde: 1.14,586 min in Rd. 65 (zehntschnellste insg.)
Alles in allem bin ich zufrieden mit meiner Leistung heute. Anfangs blieb
ich ein paar Mal im Verkehr stecken und habe viel Zeit verloren. Als ich mich
frei gefahren hatte, sind mir zwar schnelle Runden gelungen, aber am Ende hat es
nicht gereicht, um Webber noch einzuholen. Ich bin froh, zwei Punkte für das
Team geholt zu haben. Es ist ein Jahr her, dass ich einen Grand Prix gefahren
bin. Ich wünsche mir mehr Rennerfahrung, dann kann ich mich auf jeden Fall
steigern.
Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1): Es ist positiv, dass
wir mit beiden Autos in die Punkteränge gefahren sind, und es freut uns, dass
sich Antonio auch Punkte verdient hat. Wir hatten mit beiden Autos schlechte
Starts. Vor dem nächsten Rennen werden wir uns mit diesem Thema noch einmal
gründlich auseinandersetzen. Insgesamt waren unsere Autos hier besser als in den
Rennen zuvor. Die jüngsten Fahrzeug-Entwicklungen haben unsere
Konkurrenzfähigkeit verbessert. Die Boxenstopps verliefen erneut gut und haben
unsere Rennstrategie unterstützt.
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): Das erste Kompliment geht
an Michael Schumacher, der das Rennen souverän gewonnen hat. Das zweite
Kompliment geht eindeutig an den Hockenheimring: Die Strecke begünstigt gute
Überholmanöver. Wir haben heute eine Menge spannender Zweikämpfe gesehen. Unser
eigenes Ergebnis spiegelt nicht ganz den Anstieg der Formkurve wider, wie sie im
Qualifying erkennbar war. Antonio ist ein gutes Rennen gefahren. Juan hatte
einen miserablen Start. Aus dem Mittelfeld konnte er sich später wieder auf
Platz fünf vorarbeiten. Er hat mehrfach über Blasenbildung der Reifen geklagt.
Diese Probleme haben mit dafür gesorgt, dass er nicht mehr attackieren konnte.
Quelle: BMW Pressemitteilung vom 25.07.04
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