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Kategorie: Formel1 01.01.1970
GP Monaco - Freies Training
Wetter: trocken, bedeckt; 21°C Luft, 31-34°C Asphalt, 67-73% Luftfeuchtigkeit
Monte Carlo (MCO). Kein leichter Auftakt für das BMW WilliamsF1 Team
in Monaco: Ralf Schumacher erlebte das erste freie Training wegen eines
Motordefekts als Zuschauer und versuchte im zweiten, möglichst viel
Abstimmungsarbeit nachzuholen. Teamkollege Juan Pablo Montoya belegte in den
freien Trainings die Plätze neun und zehn.
Juan Pablo Montoya: Erstes Training: 9. (1.17,937 min); Chassis: FW26
06 (T-Car FW26 05); Zweites Training: 10. (1.16,097 min): Ich habe die Trainings
heute bestmöglich genutzt, um Reifen und verschiedene Aerodynamik-Komponenten
auszuprobieren. Wir haben noch einiges an Abstimmungsarbeit vor uns. Das Auto
liegt noch nicht ideal. In erster Linie sehe ich aber, dass wir insgesamt noch
zu langsam sind. Die neuen Boxen sind ein Fortschritt. Auch wenn ihre Gestaltung
doch sehr ungewöhnlich ist, erleichtert der Bau den Teams die Arbeit und macht
sie sicherer.
Ralf Schumacher: Erstes Training: keine Zeit; Chassis: FW26 07 (T-Car
FW26 03) Zweites Training: 12. (1.16,556 min): Der Motorschaden gleich zu Beginn
des ersten freien Trainings hat natürlich meine Pläne für das Wochenende
durchkreuzt. Unabhängig davon, dass ich in der Startaufstellung nach hinten
muss, habe ich auch sehr viel Zeit verloren, um das Auto ordentlich abzustimmen.
Daher wartet in den Trainingseinheiten am Samstag noch sehr, sehr viel Arbeit
auf uns. Das ist natürlich keine angenehme Situation, trotzdem muss und werde
ich das Beste daraus machen.
Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1): Wir hatten einen
schwierigen ersten Trainingstag in Monaco. Juan Pablo hat Abstimmungsvarianten
für das Rennen getestet. Außerdem haben wir an beiden Autos verschiedene
Optionen für die Bremsenkühlung ausprobiert und bereits eine fundierte Wahl
getroffen. Ralf hat die erste Trainingssitzung verpasst. In der zweiten hat er
sich dann darauf konzentriert, jeweils mehrere Runden mit verschiedenen
Rennabstimmungen zu fahren.
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): An Ralfs Auto gab es gleich
zu Beginn des ersten freien Trainings einen Motordefekt. Darauf weisen sowohl
die Telemetriedaten als auch die Ölprobe hin. Die genaue Ursache lässt sich erst
mit der Zerlegung ermitteln. Der Motor geht jetzt sofort nach München in die BMW
Fabrik, am Freitag erwarten wir das Ergebnis der Analyse. Zum zweiten freien
Training haben wir einen neuen Motor eingebaut, wodurch Ralf nun automatisch um
zehn Startplätze zurückversetzt wird. Er hat im zweiten Training dann versäumte
Abstimmungsarbeit nachgeholt. Bei Juan Pablos Auto lief der Motor einwandfrei.
Quelle: BMW Pressemitteilung vom 20.05.04
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