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 Auto-News  

24.05.2022
Routen planen - Fahrzeuge nachverfolgen - GPS!
 

Logistik und Fuhrparkmanagement haben sich dank Fernüberwachung der eingesetzten Fahrzeuge beträchtlich fortentwickelt. Die Fernüberwachung vermag die Effizienz auf neue Höhen zu bringen, indem Routen und Fahrzeiten optimiert und Möglichkeiten der Fahrer, sich unterwegs abseits ihrer beruflichen Aufgaben Freiheiten zu nehmen, eingeschränkt werden. Eine Grundvoraussetzung ist dabei die Ausstattung des Fuhrparks mit entsprechenden elektronischen internetfähigen Geräten, die mit GPS Ortung arbeiten und in der Lage sind, Verbindung mit der Zentrale des Fuhrunternehmens oder Spedition zu halten, um ständig aktualisierte Informationen übermitteln zu können. Der FleetGO CubiQ ist solch ein Gerät. Aber wie arbeitet es?

Wie die Fernüberwachung technisch umgesetzt wird

Die neue BMW 5er Reihe, BMW Maps
Navigation per GPS in der BMW 5er Reihe, BMW Maps.

Die Grundzüge der Arbeitsweise von GPS dürften bekannt sein und müssen nicht nochmals erklärt werden. Schließlich hat fast jeder mit seinem Smartphone neuerer Art eine GPS Ortung dabei, deren Funktionsweise er mit einer Navigations-App verfolgen konnte. Tatsächlich ist diese Ortung zwar Voraussetzung für das Gelingen einer Fernüberwachung, die verlässlich den Standort des Fahrzeuges repliziert, ohne dass der Fahrer erst gefragt werden müsste, aber nur eine von mehreren Komponenten. Diese müssen zusammenarbeiten, um die Informationen über das Fahrzeug und seine jüngste Bewegungsgeschichte zu sammeln und verlässlich zu übermitteln. Die GPS Ortung übernimmt dabei die Standortbestimmung in regelmäßigen Intervallen, die an die im Fahrzeug eingebaute Hardware zur Speicherung übermittelt wird. Durch die zeitliche Abfolge wird ein Bewegungsprofil erstellt und dieses an die Cloud des fleetgo.de Dienstes übertragen. Von dort ruft es zu beliebigen Zeiten, zeitversetzt oder sofort, der Spediteur oder Fuhrparkmanager ab, um zu vergleichen, ob die Vorgaben der Firma an Fahrzeiten, Aufenthaltszeiten eingehalten werden und überhaupt die Bewegung auf ein vorgesehenes Gebiet beschränkt bleibt.

Betrachtungen am Hardwaremodul CubiQ von FleetGO

Das genannte Gerät verarbeitet dabei nicht nur die Standorte aus der GPS Ortung, sondern auch Betriebszustände des Fahrzeuges, die mit ausgelesen und gespeichert werden, sofern für die Fernüberwachung relevant. Die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten stehen dabei natürlich im Vordergrund. Die Hardware im Fahrzeug muss manipulationssicher sein und weder ausgeschaltet noch durch Umgehen der Betriebsdaten Einspeisung ausgetrickst werden können. Das FleetGO CubiQ bedient sich dazu einer Verschlüsselung der über 2G oder 4G an die Cloud übermittelten Daten, ähnlich eines Virtuellen Privaten Netzwerks, so dass auch auf dem Übertragungsweg keine unautorisierten Veränderungen an den Daten aus dem Fahrzeug vorgenommen werden können. Dieses Gerät besitzt zudem die speziellen Fahrtenschreiber Funktionen, wie sie ISO Norm 16844 und EU Regulationen 2016-799 und 2018-502 für solche Geräte vorschreiben. Weiter ist die Firmware selbst verschlüsselt, Read-Only-Memory sowie Bootloader besitzen ihren eigenen Schutz. So ausgestattet und hoffentlich an einem uneinsehbaren Ort eingebaut, kann die GPS Ortung sogar im Fall eines Diebstahls des Fahrzeugs dazu dienen, dieses in der Hand der Diebe zu orten und wieder zu finden.

Weit weg und trotzdem nah dran

Mit der laufenden Ortung besitzt die Zentrale zu jedem beliebigen Zeitpunkt Gewissheit, wo sich die Flotte gerade befindet und in welchem Betriebszustand sich die Fahrzeuge gerade befinden. Und zwar ohne den Fahrer für eine Abfrage kontaktieren oder sich auf den Wahrheitsgehalt seiner Angaben verlassen zu müssen. Schickt er sich an, gegen seine Ruhezeiten zu verstoßen, oder außerhalb der kürzesten, vorgesehenen Route ohne erkennbaren Grund "private Umwege" zu fahren, wird das aus den Abläufen, wie angezeigt auf den Bildschirmen der Zentrale, von selbst ersichtlich und eventuell mit Alarmmeldungen der Überwachungs Hardware angereichert. Die Zentrale kann nun reagieren und den Fahrer anrufen, um eine gewünschte Änderung seines Fahrverhaltens oder der Route zu veranlassen. Die genommene Route wird aufgezeichnet und kann auch später noch analysiert werden, wenn nicht sofort ein Eingreifen möglich ist (Nachtfahrten etwa). Die Fernüberwachung vermag unerwartete Aktivitäten, wie sie vorher definiert wurden, an ein Smartphone oder als E-Mail melden. Auf ihrem Bildschirm kann die Zentrale ein Gebiet auf der Karte eingrenzen, das für Geofencing verwendet wird - sobald das Fahrzeug außerhalb dieses Gebietes gemeldet wird, erfolgt ein Alarm.

Weitergehende Optionen können hinzugefügt werden

Die Ortung über GPS vermag auch dann zu glänzen, wenn eine Koordination zwischen Fahrzeugen verlangt ist. Wenn etwa ein Fahrzeug sich mit einem anderen Fahrzeug treffen muss, um eine Fracht zu übergeben, zeigt die Fernüberwachung, wie die Fahrzeuge dem Rendezvous entgegenfahren und wann die erwartete Zusammenkunft zu erwarten ist. Die Ortung kann schnelle Hilfe oder eine Übernahme dringender Fracht in die Wege und genau zum Ziel leiten, wenn ein Fahrzeug einen Unfall hatte oder einen technischen Defekt erlitt. Die Art des Fahrzeugs spielt keine Rolle, das FleetGO Tracking kann in LKW wie Firmen-PKW eingebaut werden. Die Überwachung zu Kraftstoffdaten (Verbrauch, Tankfüllung) erfordert hier jedoch eine CAN-bus-Integration, die zu den zusätzlichen Optionen gehört. Eine Fahreridentifikation ist ebenfalls Thema einer optionalen Erweiterung. Zusätzliche Sensoren können das Reifendruckkontrollsystem abfragen oder den Status des elektronischen Bremssystems erfassen. Der Tracker lässt sich auch auf einem Auflieger für dessen Ortung einbauen, nicht nur auf der Zugmaschine allein.

Dauerhafte Partnerschaft mit dem Hersteller

Mit einem guten Fuhrpark Überwachungssystem ist verbunden, dass es auch zukunftssicher bleibt. Es wird also nicht einfach eine Hardware eingekauft, die eine Funktion verspricht, wozu man die Software installiert - und das war's. Die Geräte müssen funktionstüchtig bleiben, eventuell mal ausgetauscht werden. Es könnte Probleme mit der Softwareinstallation geben oder die Funktionen werden mangels guter Betriebsanleitung nicht voll ausgekostet. Weiter ist da das unvermeidliche Thema ständiger Software Aktualisierungen und - verbesserungen. Um all das dauerhaft zu bekommen und die Qualität hoch zu halten, wird es erforderlich sein, den Dienstleister einer Fuhrparküberwachung per GPS als Partner zu verpflichten. Das kann über die Aktualisierungen von Hardware und Software bis zu Schulungen aus seinem Angebot gehen, damit Ihr Personal mit der Auswertung von Fuhrparkdaten nicht hinterherhinkt und Neueinstellungen auf dem neuesten technischen Stand eingewiesen werden können.

Fazit: Mehr Effizienz, aber macht auch jeder Fahrer mit?

Ein effektiver geführter Fuhrpark ist ein besserer Fuhrpark, Sprit und Zeit werden gespart. Aufträge können schneller abgeholt und angeliefert werden, wenn die Zentrale den Fahrer durch GPS Ortung und Fernleitung dirigiert oder zumindest eingreift, wenn er aus irgendwelchen Gründen aus dem vertretbaren Aufwand Rahmen ausschert. Das macht die Anschaffung eines Ortungs- und Fahrzeug Überwachungssystems per GPS zu einem wirksamen Instrument, oder zu einem "verlängerten Arm bis in die Fahrerkabine" der Unternehmensführung. Es wird jedoch Überzeugungsarbeit nötig sein, manchen Fahrer davon zu überzeugen, dass eine bessere Performance seines Fahrzeugs durch die Fernüberwachung mit zum Erhalt seines Arbeitsplatzes beiträgt. Und nicht einfach nur seine romantische Vorstellung von der Freiheit des Truckers angreift.


 

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