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 Hersteller-News  

Kategorie: Werk

20.05.2020
Neues Gebäude im Werk 02.10 schafft zusätzliche Kapazitäten zur Fertigung von E-Komponenten
 

  • Investitionen sichern Zukunftsfähigkeit des Standorts
  • E-Antriebe der fünften Generation mit Radsätzen aus Dingolfing
  • Einsatz in zukünftigen BMW i Modellen

Dingolfing. Die Fertigung von E-Antriebskomponenten im Dingolfinger Werk 02.10 hat durch den Neubau des Gebäudes 33 zusätzliche Kapazitäten erhalten. So können neben den Radsätzen für die E-Getriebe des BMW i3 und MINI Cooper SE auch Komponenten für die E-Antriebe der fünften Generation und damit für zukünftige Modelle wie den BMW iX3, den BMW i4 und den BMW iNEXT produziert werden. Damit baut das Werk 02.10 auf die Erfahrungen und die Kompetenz aus der Serienfertigung von E-Komponenten auf, die seit 2013 am niederbayerischen Standort angesiedelt ist.

Luftbild des neuen Gebäudes 33 im Werk 02.10 mit Vorbereitungen für die Ansaat des Gründachs
Luftbild des neuen Gebäudes 33 im Werk 02.10 mit Vorbereitungen für die Ansaat des Gründachs

Dazu Dr. Marc Sielemann, Leiter Einkauf, Qualität, Produktion Antrieb, Fahrwerk, Bremsen: "Das neu eröffnete Gebäude 33 steht exemplarisch für die Innovations- und Zukunftsfähigkeit des Werks 02.10. Zum Serienstart der fünften Generation der E-Antriebe liefern wir die Kernbauteile für das E-Getriebe und gestalten die Zukunft der Mobilität entscheidend mit. Damit beweisen wir, dass der Leitspruch ‚Innovation kennt kein Alter‘ auch im 112ten Jahr des Werks 02.10 gelebt wird.“

Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes entstehen in verschiedenen Fertigungsschritten Radsätze für E-Getriebe. Dazu wurden neben Bestandsanlagen aus der Serienfertigung für die E-Getriebe des BMW i3 und MINI Cooper SE auch neue Anlagen für die fünfte eDrive Generation in Betrieb genommen. Nach der mechanischen Bearbeitung im Gebäude 33 wird ein Teil der Wellen und Zahnräder an das benachbarte Werk 02.20 geliefert. Im dortigen Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion werden die Radsätze in der E-Antriebseinheit der fünften Generation verbaut, bei der Elektromotor, Leistungselektronik und Getriebe hochintegriert in einem zentralen Gehäuse zusammengeführt sind. Der andere Teil der Radsätze verbleibt im Werk 02.10 – für die E-Getriebe-Fertigung des BMW i3 und des MINI Cooper SE.

Die mechanische Endbearbeitung der Radsätze wird im neuen Gebäude 33 durchgeführt
Die mechanische Endbearbeitung der Radsätze wird im neuen Gebäude 33 durchgeführt.

Für das neue zweigeschossige Gebäude wurde im Südwesten des Werks 02.10 ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag investiert – auf einer Fläche, die bis vor wenigen Jahren noch mit alten Produktions- und Lagergebäuden aus der Zeit der Hans Glas GmbH belegt war. Durch den Neubau konnte die Bruttogeschossfläche auf über 10.000 m² verdoppelt werden. Dabei wurde das Gebäude in Rekordzeit fertiggestellt: Vom Spatenstich bis zur Flächenübergabe im Erdgeschoss vergingen nur rund 14 Monate. Außerdem wurde auf dem Neubau erst vor wenigen Wochen das erste Gründach des Dingolfinger Werkeverbunds angesät. Dies bietet Vorteile bei der Entwässerung des Gebäudes und klimatische Vorteile im Sommer und Winter.

Insgesamt zählt das Dingolfinger BMW Group Werk 02.10 an der Laaber Straße derzeit rund 2.500 Mitarbeiter und fertigt neben Achsen, Radsätzen und Achsgetrieben auch Fahrwerksteile und Elektrifizierungskomponenten für BMW i Modelle.

 

Radsatzfertigung für 5. Generation der E-Antriebe im Dingolfinger Werk 02.10

Die gehärteten Wellen werden aus der hauseigenen Härterei zugeliefert
Die gehärteten Wellen werden aus der hauseigenen Härterei zugeliefert
Hartgedrehte Welle für die fünfte Generation von E-Antrieben
Hartgedrehte Welle für die fünfte Generation von E-Antrieben
Taktile Messung der Getriebeeingangswelle in der Qualitätssicherung
Taktile Messung der Getriebeeingangswelle in der Qualitätssicherung
Finale Honbearbeitung der Wellenverzahnung
Finale Honbearbeitung der Wellenverzahnung
   

Quelle: BMW Presse Mitteilung vom 20.05.2020


 

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