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Kategorie: Formel1 11.10.2008
F1: GP Japan 2008 - Qualifikation
Wetter: morgens nass, im Qualifying trocken, 20-24°C Luft, 22-25°C Asphalt
Fuji (JP). Während Robert Kubica Sechster wurde im Qualifying zum
Großen Preis von Japan, verpasste Nick Heidfeld als 16. in Q1 knapp den Einzug
in den zweiten Qualifyingabschnitt. Die Entscheidung, auch bei der zweiten
Ausfahrt in Q1 auf den härteren Reifen zu bleiben, erwies sich für ihn im
Nachhinein als zu großes Risiko.
Robert
Kubica:
BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
Qualifying 6., 1.18,979 min (3. Training: 1., 1.25,087 min)
„Wir hatten gestern schon Probleme mit zu geringem Grip, und der Regen in der
vergangenen Nacht und am Morgen hat uns natürlich nicht geholfen, weil er den
Gummiabrieb weggewaschen hat. Die Balance des Autos war gut, aber es war
schlicht zu wenig Grip. Ich habe alles versucht, und das war das Maximale, was
ich erreichen konnte. Unter diesen Umständen ist Platz sechs nicht schlecht.“
Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Qualifying 16., 1.18,835 min in Q1 (3. Training: 4., 1.25,474 min)
„Jetzt wissen wir, dass es die falsche Entscheidung war, in Q1 für die zweite
Ausfahrt auf der härteren Reifenmischung zu bleiben. Nach meinen ersten Runden
mit dem ersten Satz dieser Reifen wusste ich, dass ich mich auch mit den
Prime-Reifen noch verbessern kann. So sind wir das Risiko eingegangen und haben
den nächsten Satz davon aufgezogen. Tatsächlich habe ich mich auch um rund eine
halbe Sekunde verbessert, es hat aber um etwa eine Zehntelsekunde doch nicht für
Q2 gereicht. Robert hat es gerade so geschafft. Natürlich wird es von so weit
hinten extrem schwierig, im Rennen irgendwas zu erreichen. Aber wir haben
gesehen, dass in der Formel 1 alles Mögliche passieren kann, und ich werde
niemals aufgeben.“
Mario
Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das Qualifying ist für uns nicht nach Wunsch gelaufen. Hauptgrund war eine
Fehleinschätzung in Q1, was die Verbesserung der Strecke und den Einfluss der
Reifen angeht. Wir haben beide Fahrer zwei Mal mit der härteren Reifenmischung
losgeschickt, während das Umfeld schon in Q1 auf die weichere Mischung
gewechselt hat. Der unerwartet hohe Zeitunterschied zwischen beiden
Reifenmischungen hat dazu geführt, dass Robert gerade noch, Nick jedoch nicht
mehr in Q2 vorgerückt ist. Im weiteren Verlauf konnte Robert mit der erwarteten
Leistung auf Startplatz sechs fahren.“
Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das Schwierigste war heute der erste Durchgang des Qualifyings, den wir mit
der härteren Reifenmischung bestreiten wollten, um noch genügend Sätze der
weicheren Mischung für den weiteren Verlauf des Qualifyings und das Rennen zu
bewahren. Diese Entscheidung hat uns bei Nick den Einzug in Q2 gekostet. Es wird
schwer, von Startplatz 16 noch in die Punkte zu fahren. Robert zeigte eine
starke Leistung und hat als Sechster einen guten Startplatz herausgefahren. Er
steht dort, wo wir es erwartet hatten.“
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 11.10.2008
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