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 Hersteller-News  

07.06.2021
BMW Group startet betriebsinternes Impfen an ihren großen deutschen Standorten
 

  • Besuch von Bundesminister Altmaier in Berlin sowie Ministerpräsident Söder und Staatsminister Holetschek in München
  • Deutschlandweit insgesamt 29 Impfstraßen
  • Zipse: „Wichtiger Beitrag der BMW Group für die gesamtgesellschaftliche Bekämpfung der Corona-Pandemie.“

Die BMW Group beginnt an ihren mitarbeiterstarken deutschen Standorten mit den Corona-Impfungen. Am Montagvormittag begleitete Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, die Impfkampagne im BMW Motorrad Werk in Berlin. Im Münchner BMW Werk gaben der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und der Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, im Beisein des Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, Oliver Zipse, Personalvorständin Ilka Horstmeier und dem Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrates der BMW Group, Manfred Schoch, den Startschuss für das betriebsinterne Impfen.

Gesundheitsdienst startet mit Impfungen
Gesundheitsdienst startet mit Impfungen 

In dieser wichtigen Phase zur Bekämpfung der Pandemie beginnt der BMW Group Gesundheitsdienst mit den ersten freiwilligen Corona-Schutzimpfungen am Standort München. Ein Angebot hierzu geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der in Deutschland ansässigen Gesellschaften der BMW Group, Zeitarbeitskräfte, Praktikanten, Diplomanden und Doktoranden.

Die BMW AG hat an allen großen Standorten in Deutschland (München, Landshut, Dingolfing, Regensburg, Wackersdorf, Leipzig, Berlin) eigene Betriebsärzte und Gesundheitsdienste. Insgesamt wurden 29 Impfstraßen aufgebaut und ausgestattet. Das BMW Group Gesundheitsmanagement an den deutschen Standorten kann bei Verfügbarkeit von genügend Impfstoff bis zu 2.500 Impfungen pro Tag durchführen. Damit könnte die gesamte Belegschaft in Deutschland bei ausreichender und stabiler Impfstoffverfügbarkeit innerhalb weniger Wochen geimpft werden.

Schon im Dezember 2020 startete ein interdisziplinäres BMW Group Projektteam unter Leitung des Gesundheitsmanagements mit den Vorbereitungen der betriebsinternen Impfkampagne und ist seit Mitte April 2021 einsatzbereit.

BMW Group startet betriebsinternes Impfen an ihren großen deutschen Standorten
BMW Group startet betriebsinternes Impfen an ihren großen deutschen Standorten

Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender der BMW AG: „Mit der laufenden Impf-kampagne befinden wir uns in einer entscheidenden Phase zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die BMW Group will hier ihren Beitrag leisten und hat an ihren Standorten deutschlandweit 29 Impfstraßen aufgebaut, um der Beleg-schaft vom Praktikanten bis zum Vorstand schnellstmöglich ein Impfangebot zu machen. Wir sind froh, dass unser Gesundheitsdienst nun mit den Schutz-impfungen starten kann.“

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Die Impfkampagne nimmt weiter Fahrt auf: Ab heute können sich alle Personen, für die Impfstoffe zugelassen sind, um einen Impftermin bemühen. Gleichzeitig werden die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte in die Impfkampagne einbezogen. Ich konnte mir heute im Impfzentrum des BMW Motorradwerks in Berlin-Spandau selber einen Eindruck davon verschaffen, wie gut und reibungslos der Impfprozess hier organisiert ist. Wie BMW können auch zahlreiche andere Unternehmen in Deutschland auf die bewährten betriebsärztlichen Strukturen setzen und so das Impftempo noch einmal signifikant erhöhen. Die Unternehmen leisten damit einen entscheidenden Beitrag dafür, dass wir die Corona-Pandemie in den Griff bekommen und Schritt für Schritt zur Normalität zurückkehren können.“

BMW Group startet betriebsinternes Impfen an ihren großen deutschen Standorten
BMW Group startet betriebsinternes Impfen an ihren großen deutschen Standorten

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Die Logistik der Impfstraßen steht. Impfen ist die einzig echte Langzeitstrategie gegen Corona. Über die Betriebe können wir in der Breite impfen und weiter Geschwindigkeit erhöhen. Auch für kleinere Betriebe soll es Möglichkeiten geben. Das Ziel: Mobilität und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhalten.“

Im Münchener Stammwerk der BMW AG stehen sechs Impfstraßen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit. Geimpft wird hier zwischen 8.00 und 16.00 Uhr. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Intranetzugang buchen sich selbständig online über ein arbeitsmedizinisches Termintool ein. Meisterinnen und Meister buchen ihre Teams in der Produktion in entsprechende Slots. Begleitet wird die Impfkampagne in Deutschland durch eine breite, offene und transparente Kommunikation an die Belegschaft sowie umfangreichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen auf den Betriebsgeländen.

Während der gesamten Corona-Pandemie und auch in Zukunft steht für die BMW Group der Schutz und die Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kundinnen und Kunden an erster Stelle. So übernimmt das Unternehmen durch zahlreiche Maßnahmen Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft. Ein weiterer wichtiger Baustein zur Eindämmung ist nun das Angebot des BMW Gesundheitsdienstes zur freiwilligen Corona-Schutzimpfung im Rahmen der nun startenden Impfkampagne durch Betriebsärztinnen und -ärzte.

Startschuss für das betriebsinterne impfen im Beisein von Ministerpräsident Söder und Staatsminister Holetschek
Startschuss für das betriebsinterne impfen im Beisein von Ministerpräsident Söder und Staatsminister Holetschek

Weitere Statements:

Klaus Holetschek: Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege: „Dass wir in Bayern zusammen mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) bereits frühzeitig mit Modellprojekten begonnen haben, zahlt sich nun aus: Hierdurch konnten wir wichtige Erkenntnisse über die Organisation gewinnen, denn für Corona-Impfstoffe bestehen wesentlich komplexere Anforderungen an Logistik und Handhabung als bei herkömmlichen Grippeimpfstoffen. Daher danke ich nochmals ausdrücklich der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft für die Impfallianz.

Betriebsimpfungen sind ein weiterer wichtiger Baustein in unserer Impfstrategie gerade dort, wo Unternehmen auf eine Tätigkeit in Präsenz angewiesen sind, etwa in der Produktion. Den Bund fordere ich auf, dafür zu sorgen, dass schneller mehr Impfstoff nach Bayern und Deutschland kommt. Die von den Unternehmen aufgebauten Kapazitäten müssen voll genutzt werden. Kleinere und mittlere Betriebe werden wir In Bayern logistisch mit den Impfzentren durch Mobile Impfteams und Verwaltungskräfte unterstützen.“

Manfred Schoch, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der BMW Group: „Nachdem wir bereits Ende April mit allen Vorbereitungen für das Impfen im Betrieb fertig waren, bin ich sehr glücklich, dass wir nun im Juni endlich mit den freiwilligen Impfungen bei BMW starten können. Die Impfung kann während der Arbeitszeit am nächstgelegenen Standort durchgeführt werden. Die vorhandenen Impftermine im Buchungssystem waren heute nach nur 3 Minuten ausgebucht. Dies zeigt, wie enorm hoch die Nachfrage bei allen BMW Kolleginnen und Kollegen ist. Ich fordere die Politik auf, genügend Impfstoff zur Verfügung zu stellen, damit wir unsere 29 aufgebauten Impfstraßen vollständig auslasten können. Die Kolleginnen und Kollegen wollen schnellstmöglich geimpft werden.“

Ilka Horstmeier, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Personal- und Sozialwesen, Arbeitsdirektorin: „Wir sehen in Deutschland bereits die positiven Effekte der zunehmenden Corona-Schutzimpfungen – und damit eng verbunden der Start in eine schrittweise Rückkehr zur Normalität. Jetzt freue ich mich darauf, dass wir nun bei der BMW Group in Deutschland loslegen können. Unser Gesundheitsdienst kann innerhalb der nächsten Wochen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland eine Erstimpfung zur Verfügung zu stellen, wenn wir genügend Impfstoff bekommen. Damit leisten wir unseren Beitrag für die gesamtgesellschaftliche Bekämpfung der Corona-Pandemie. Ich bin mir sicher, dass die Betriebsärzte der Impfkampagne der Bundesregierung noch deutlich mehr PS verleihen können.“

Quelle: BMW Presse Mitteilung vom 07.06.2021


 

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