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 Hersteller-News  

Kategorie: Elektro

BMW-Modellreihe: I01N

03.01.2019
ADAC: BMW i3 mit deutlich geringeren Gesamtkosten als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor.
Studie bestätigt überlegene Wirtschaftlichkeit des Elektrofahrzeugs.

 

Neben Umweltaspekten spielt bei der Wahl eines Neufahrzeuges die Kostenbilanz eine entscheidende Rolle. Der jüngsten Studie des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) zufolge sind Elektrofahrzeuge im Vollkostenvergleich mittlerweile einigen konventionell angetriebenen Modellen ebenbürtig, in wenigen Fällen auch bereits überlegen. 

So dürfen Kunden, die sich für einen BMW i3 entscheiden, mit zirka 20% geringeren Gesamtkosten rechnen als bei der Wahl eines hinsichtlich Motorleistung und Ausstattung vergleichbaren BMW Modells mit Verbrennungsmotorantrieb. In ihrer Analyse zogen die Mobilitäts-Experten sämtliche Ausgaben für die Anschaffung, Betrieb und Wertverlust der Fahrzeuge bei einer Haltedauer von jeweils fünf Jahren und einer Gesamtfahrleistung von 75.000 Kilometern ins Kalkül.

BMW i3 (120 Ah)
BMW i3 (120 Ah)

Für den Basisvergleich zwischen lokal emissionsfreier und konventioneller Mobilität wählten die ADAC-Analysten den besonders sportlichen BMW i3s aus. Ein 135 kW/184 PS starker Elektromotor beschleunigt den kompakten Fünftürer in 6,9 Sekunden von null auf 100 km/h, womit er viele weit stärker motorisierte, konventionell angetriebene Fahrzeuge hinter sich lässt. Anders als beim Spurt gibt sich der BMW i3s bei den finanziellen Aufwendungen bescheiden. Der ADAC ermittelte für ihn Gesamtkosten von 53,6 Cent pro Kilometer. Für den „normalen“ BMW i3 sind es 47,8 Cent pro Kilometer und damit im Mittel 20% weniger als bei den zum Vergleich herangezogenen Modellvarianten des BMW 2er Active Tourer mit Otto- und Dieselmotoren. Der 103 kW/140 PS starke BMW 218i Active Tourer kommt in der ADAC-Berechnung auf 60,6 Cent pro Kilometer, der BMW 218d Active Tourer mit 110 kW/150 PS auf 57,4 Cent pro Kilometer.

Die Kosten pro Kilometer umfassen sämtliche für Anschaffung und Betrieb der Fahrzeuge relevanten Faktoren: vom Kaufpreis über Kraftfahrzeugsteuern und Versicherungsprämien sowie Energie- und Wartungskosten bis hin zum Wertverlust im Verlauf der Haltedauer. Dabei kann der BMW i3 gleich in mehreren Kategorien punkten – Energieeffizienz, geringe Werkstattkosten und hohe Wertstabilität machen es möglich.

Ein weiterer Vorteil für das Elektrofahrzeug ergibt sich aus den deutlich geringeren Ausgaben für Strom im Vergleich zu Benzin oder Dieselkraftstoff. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 14,3 kW/h und einem Stromtarif von 30 Cent pro Kilowattstunde kommt der BMW i3s auf Energiekosten von 4,29 Euro je 100 Kilometer. Damit lässt sich die sportlichste elektrische Motorisierungsstufe des BMW i3 sogar noch günstiger betreiben als der sparsamste Dieselantrieb im BMW Active Tourer. Für den werden – ausgehend von einem Preis von 1,40 Euro je Liter Diesel – allein fürs Tanken 6,30 Euro pro 100 Kilometer und damit rund zwei Euro mehr fällig.

Die BMW 330e Limousine, der BMW i3s und der BMW X5 xDrive45e
Die BMW 330e Limousine, der BMW i3s und der BMW X5 xDrive45e

Zu den vergleichsweise niedrigen Betriebskosten des BMW i3 tragen auch die geringen Aufwendungen für Wartung und Verschleißteile bei. Ölwechsel entfallen ebenso wie Servicearbeiten an einer Abgasanlage. Zudem wird die Bremsanlage des BMW i3 in geringerem Maße beansprucht als bei herkömmlich angetriebenen Automobilen. Vor allem im Stadtverkehr wird ein Großteil der Verzögerungsmanöver stattdessen durch das Lösen des Fahrpedals ausgelöst. Das für BMW i Automobile charakteristische One-Pedal-Feeling entsteht durch die Rekuperation von Bremsenergie, bei der der Elektromotor in den Schubphasen als Generator fungiert. Auf diese Weise wird Strom in die Batterie zurück gespeist und zugleich die Bremsanlage geschont.

Der Anschaffungspreis von Elektrofahrzeugen reduziert sich um den in Deutschland aktuell gewährten Umweltbonus in Höhe von 4.000 Euro, der jeweils zur Hälfte von der BMW Group und vom Staat getragen wird. Derzeit werden neu zugelassene Elektrofahrzeuge hier außerdem für die Dauer von zehn Jahren von der Kraftfahrzeugsteuer befreit. 

Zusätzlich und unabhängig von den in der ADAC Vollkostenrechnung berücksichtigten Faktoren, bieten Elektrofahrzeuge ab 2019 substanziell erweiterte Vorteile bei der Versteuerung des geldwerten Vorteils, wenn sie als Dienstwagen eingesetzt werden. Darüber hinaus können Halter von den oft günstigeren Versicherungseinstufungen für Elektrofahrzeuge profitieren. Förderprogramme wie die BMW Umweltprämie erleichtern den Einstieg in die Elektromobilität weiter. 

BMW i3 (120 Ah)
BMW i3 (120 Ah)

Die Vollkosten-Berechnung des ADAC zeigt einmal mehr, wie sehr der ganzheitliche Ansatz von BMW i innerhalb der BMW Group Strategie NUMBER ONE > NEXT dazu geeignet ist, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit miteinander zu vereinbaren. Die vorbildliche Effizienz des BMW i3 bezieht sich nicht nur auf den Ressourcenverbrauch, sondern auch auf die Wirtschaftlichkeit. Die hervorragende Ökobilanz wurde ihm bereits 2013 unmittelbar zur Markteinführung durch das vom TÜV Süd ausgestellte ISO-Zertifikat 14040/14044 attestiert und resultiert nicht allein aus dem rein elektrischen Antrieb, sondern auch aus einem außergewöhnlich ressourcenschonenden Produktionsverfahren und einem hohen Anteil an Natur- und Recycling-Materialien, die im BMW i3 eingesetzt werden. Insgesamt lag schon damals das sogenannte Treibhauspotenzial des BMW i3 um rund 30 Prozent unter dem Wert des damaligen Vergleichsmodells BMW 118d. Wurde anstelle des im EU-25-Mix bereitgestellten Stroms ausschließlich regenerativ erzeugte Energie in den Hochvoltspeicher geladen, reduzierte sich das Treibhauspotenzial sogar um mehr als 50 Prozent.

 

MotorWorld Köln-Rheinland

BMW i3 (120 Ah) - Technical Art
BMW i3 (120 Ah) - Technical Art 
Der BMW i3 (120 Ah) und der BMW i3s (120 Ah)
Der BMW i3 (120 Ah) und der BMW i3s (120 Ah).
Der BMW i3 (120 Ah)
Der BMW i3 (120 Ah)

Quelle: BMW Presse Mitteilung vom 03.01.2019


 

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Kommentare zur Meldung

 Kommentare zur Meldung: 2
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04.01.2019 12:37
Christian
ADAC: BMW i3 mit deutlich geringeren Gesamtkosten als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor.

Was in der Betrachtung fehlt, ist der Umstand, dass das Laden an Ladestationen außerhalb der eigenen Garage schon mal deutlich teurer werden kann, als die angesetzten 30 Cent je kWh.

Darüberhinaus muss auch daran gedacht werden, dass die E-Mobilität subventioniert wird und dies nicht nur mit geringerer Kfz-Steuer, sondern vor allem durch die nicht vorhandene Mineralölsteuer.

So darf hier also keinesfalls der Schluss gezogen werden, dass die E-Mobilität grundsätzlich das bessere Konzept ist, da es günstiger ist. Und genau das werden uns die Politiker aber in Zukunft wohl verkaufen wollen! Genau wie die Aussage, E-Mobilität sei per se umweltfreundlich ist, ist sie eben auch nicht günstiger als andere Antriebe - bei Steuer-neutraler Betrachtungsweise ist wohl eher das Gegenteil der Fall.

Und darüber muss man sich im Klaren sein: Sobald die E-Mobilität an Markanteil gewinnt, und die Einnahmen aus Mineralölsteuern zurückgehen, wird die Politik einen Weg finden, auch bei E-Fahrzeugen abzukassieren - wahrscheinlich durch einen höheren Strompreis (den dann ALLE bezahlen dürfen) und natürlich durch Maut.

Jedenfalls kann der hier angestellte Vergleich nicht zur General-Aussage führen, dass E-Mobilität günstiger sei, und daher grundsätzlich das besser Konzept ist.

Gruß,
Chriss
04.01.2019 18:09
altbert Dieser ganze E-Auto-Hype in der derzeitigen Form ist doch sowieso eine riesengroße Augenwischerei.

Abgesehen davon, daß zum Großteil immer noch jede Menge Braunkohle aus der Steckdose kommt:
Was macht denn der Otto-Normal-Besitzer, der das Auto nicht schon nach zwei oder drei Leasing-Jahren wieder abgibt, sondern mit meinetwegen 7 - 10 Jahren Haltedauer, und ihm verreckt das Batteriepack...?

Dann hat er einen wirtschaftlichen Totalschaden vor der Tür stehen.

Was kostet ein neues Akkupack an Ressourcen und Energie, dieselbe Fragestellung auch zur Entsorgung des alten.

Alles Dinge, die bei der Gesamtbetrachtung IMHO gerne „vergessen“ werden.

Nach meinem Dafürhalten macht ein E-Auto nur in Kombination mit einer Brennstoffzelle wirklich Sinn, wozu allerdings das Netz an Wasserstofftankstellen erheblich erweitert werden müßte.
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