BMW im Yachtsport Dritte starke Säule im Sportmarketing neben Golf. und
Motorsport - herausfordernd und hochtechnologisch
BMW und der Segelsport – eine erfolgreiche Partnerschaft. Im professionellen
Segelrennsport ist BMW mit dem America’s Cup Herausforderer-Team BMW ORACLE
Racing mit dem erfahrenen CEO und Skipper Chris Dickson eine feste Größe. Neben
dem internationalen Engagement setzt BMW mit der Unterstützung von
Premium-Events im Segelsport auch auf nationaler Ebene weitere Impulse.
Den America's Cup 2007 im Blick
Im kommenden Jahr wird in Valencia der Herausforderer von Team Alinghi
ermittelt. Die beste Crew erhält dann die Chance, den Schweizern die
Titelverteidigung streitig zu machen. Sportlich ist das Team auf einem guten
Kurs: Im Endklassement der America's Cup Class Championship 2004 belegte BMW
ORACLE Racing den zweiten Platz. 2005 konnte der erfolgreiche Kurs fortgesetzt
werden: Mit Platz drei in der ACC Season Championship sowie als bester
Herausforderer im aktuellen Louis Vuitton Ranking.

Winter-Training 2006, Foto: Gilles Martin-Raget
Sein Debüt im internationalen Segelrennsport gab BMW 2002. Und sorgte gleich
in seiner ersten Saison unter dem früheren Team-Namen ORACLE BMW Racing für
frischen Wind – mit einem zweiten Platz beim Louis Vuitton Cup in Neuseeland,
der Vorausscheidung zum legendären America’s Cup. Trotz der anschließenden
Niederlage im Finale 2003 gegen Team Alinghi bestätigte die Segelfachwelt Team
ORACLE BMW Racing in Auckland eine sehr starke Leistung. Jan-Christiaan Koenders,
Leiter Markenkommunikation BMW, rückblickend: „Unser Auftakt im professionellen
Hochleistungssegeln war überaus erfolgreich. Der America’s Cup zählt zu den
absoluten Premium-Events im Sport. Unsere strategische Entscheidung, sich dort
nachhaltig zu engagieren, war absolut richtig und hat unsere Zielgruppen
angesprochen.“
Neben der finanziellen Beteiligung leistet BMW mit seiner
Technologiekompetenz einen wertvollen Beitrag, insbesondere aus dem Bereich
intelligenter Leichtbau. Unter der Leitung von Professor Dr. Freymann,
Geschäftsführer BMW Group Forschung und Technik, sind die erfahrenen BMW
Ingenieure Thomas Hahn, Christoph Erbelding, Ingo Raasch und Claus Polap fest in
das Design Team von BMW ORACLE Racing integriert. Sie sind unter anderem für die
Bereiche Strukturanalyse und Optimierung der Rumpfstruktur zuständig. Ein
sichtbarer Beweis: Bis zum Frühjahr dieses Jahres entstand im BMW Werk Eisenach
mit der Kiel-Finne eines der bedeutendsten Bauteile für die neue Hightech-Yacht
von BMW ORACLE Racing.
Segelrennsport in nationalen Märkten stärken
Parallel zum internationalen Engagement beim America’s Cup ist BMW auch auf
nationalen Gewässern aktiv und untermauert damit seine Strategie, neben dem
Golfsport und dem Motorsport, Segeln als dritte Säule des Sportmarketings zu
etablieren. Beispiele dafür sind Engagements in Großbritannien, Frankreich und
Italien. Darüber engagiert sich BMW seit 2003 auch bei der Kieler Woche. Seit
2004 ist BMW als Partner und Presenting Sponsor an Bord. Attraktiver
Anziehungspunkt am Rande der sportlichen Aktivitäten ist auch in diesem Jahr vom
17. bis 25. Juni der BMW Bootshafen im Herzen der Stadt Kiel. Allein 2005 waren
rund 600.000 Besucher zu Gast im BMW Bootshafen. Die positiven Erfahrungen in
den nationalen Märkten haben BMW darin bestärkt, sein Engagement zu erweitern:
Als Partner und „Official Car“ ist der Automobilkonzern seit 2004 auch bei der
World Match Racing Tour präsent, der renommiertesten Match Race Serie der Welt,
die bisher unter dem Titel Swedish Match Tour bekannt war.
BMW Sportengagement
Motorsport
Innovative Technik für sportliche Wettbewerbe und Rekordjagden gehören seit
den frühen Tagen des Unternehmens zum Selbstverständnis von BMW. BMW sammelte
Motorsport-Erfolge mit Motorrädern, Tourenwagen, Sportwagen und in der Formel 1.
Gerade die Formel 1 unterstreicht die technologische und sportliche
Kernkompetenz der Marke BMW.
BMW
F1 Sauber Team Fahrer 2006
Der Eigenbau des Motors ist die Basis für den
wechselseitigen Technologietransfer zwischen Formel 1 und Serie. Der
Weltmeistertitel von Nelson Piquet im Jahre 1983, nur ein Jahr nach dem Einstieg
von BMW in die Königsklasse des Motorsports, ist eindrucksvolle Referenz für die
Motorenkompetenz von BMW. Als BMW nach zwölf Jahren Abwesenheit im Jahr 2000
erneut den Schritt in die Formel 1 wagte, konnte das Unternehmen mit dem Partner
WilliamsF1 ein weiteres Kapitel Motorsport-geschichte aufschlagen. Das BMW
WilliamsF1 Team belegte auf Anhieb Rang drei in der Weltmeisterschaft der
Konstrukteure – das erfolgreichste Formel-1-Debüt eines Motorenherstellers seit
33 Jahren. 2001 folgten die ersten Grand Prix Siege. 2002 und 2003 konnten
jeweils Platz zwei in der Konstrukteurs-WM errungen werden. Ab diesem Jahr
beschreitet das Unternehmen mit dem BMW Sauber F1 Team in der Formel 1 neue
Wege. Als Fahrer gehen Nick Heidfeld und Jacques Villeneuve in der FIA
Formel-1-Weltmeisterschaft 2006 für das BMW Sauber F1 Team an den Start.
Golfsport
Seit 1985 trägt BMW als Ausrichter von Amateur- und Profi-Golfturnieren der
wachsenden Bedeutung des Golfsports für seine Zielgruppen Rechnung. Etabliert
bei der Weltelite haben sich am Unternehmensstandort München die BMW
International Open, eines der bedeutendsten Golf-Turniere der PGA European Tour.
Vom 31. August bis 3. September 2006 treffen sich die besten Profis der Welt
bereits zur 18. Auflage des Turniers. 2001 hat BMW sein Golf-Engagement auch auf
Asien ausgedehnt. Mit den BMW Asian Open führt das Münchener Unternehmen im
Frühjahr 2006 zum fünften Mal eines der höchst-dotierten Golf-Turniere in China
durch. Schauplatz der Veranstaltung ist der Tomson Shanghai Pudong Golf Club.
Vom 20. bis 23. April locken rund 1,5 Millionen US-Dollar die Welt-Elite des
Golfsports in die chinesische Metropole – darunter Top-Spieler wie David Howell,
Colin Montgomerie und Thomas Björn.

Neben den BMW International Open und den BMW Asian Open richtet der
Automobilkonzern gemeinsam mit der PGA das hochkarätigste Turnier der European
Tour aus: die BMW Championship. BMW ist Partner und Namens-geber dieser wohl
traditionsreichsten Veranstaltung des europäischen Golfsports. Erstmals wurde
der Klassiker im englischen Wentworth Club in Surrey unter dem neuen Titel BMW
Championship im Mai 2005 ausgetragen. Vom 25. bis 28. Mai heißt es dann in
diesem Jahr zum zweiten Mal: Tee-off. Wenn die besten Profis aus Europa und den
USA vom 22. bis 24. September in Irland beim Ryder Cup 2006 aufeinander treffen,
ist auch BMW am Ball – als „Official Car“. Über das Engagement im
professionellen Golfsport hinaus ist BMW Ausrichter der weltweit größten
Turnierserie für Amateure. Beim BMW Golf Cup International 2005 versuchten mehr
als 100.000 ambitionierte Golf-Amateure auf etwa 1.000 Turnieren rund um den
Globus, sich für das abschließende Weltfinale zu qualifizieren. In diesem Jahr
findet das Weltfinale vom 4. bis 9. Dezember in Südafrika statt. Gastgeber ist
der Fancourt Country Club auf der Garden Route.
Yachtsport
Neben der Formel 1 und dem Golfsport ist der Yachtsport die dritte Säule der
internationalen BMW Sportmarketing-Strategie. Mit dem Team BMW ORACLE Racing
nimmt der Automobilhersteller nach seinem erfolgreichen Debüt 2002 zum zweiten
Mal Kurs auf die älteste Sporttrophäe der Welt: 2007 findet in Valencia der 32.
America’s Cup statt. Mit dem Einstieg in das Hochleistungs-segeln hat BMW die
Strategie der Engagements bei Premium-Sportveran-staltungen fortgesetzt. Neben
der finanziellen Beteiligung ist BMW verantwort-lich für die Vermarktung des
Teams und leistet mit automobiler Technologie-Kompetenz, insbesondere aus dem
Bereich des intelligenten Leichtbaus, einen wertvollen Beitrag zur Optimierung
der Rennyachten. Der America’s Cup als Synonym für die „Formel 1 des Segelns“
steht für Herausforderung, Hightech, Teamwork und Taktik, gepaart mit der
Ästhetik und Eleganz des Segelsports. Attribute, die in hohem Einklang mit der
Philosophie der Marke BMW stehen. Damit ist der America’s Cup als
prestigeträchtigste Segelveranstaltung der Welt für BMW die ideale Plattform,
die Marke in einem wettbewerbsorientierten, technologisch anspruchsvollen Sport
zu präsentieren. Darüber hinaus ist BMW seit 2004 als Partner und „Official Car“
bei der World Match Racing Tour, der weltweit wichtigsten Match Race Serie, mit
an Bord. Und auch in Deutschland unterstützt BMW den Segelsport: Erstmals 2003
als „Official Car“, seit 2004 als „Presenting Partner“ der Kieler Woche. Vom 17.
bis 25. Juni dieses Jahres präsentiert BMW erneut die größte Segelveranstaltung
der Welt.
Quelle: BMW Presse-Information vom 28.03.06
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