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Kategorie: Formel1 01.01.1970
GP Belgien - Qualifikation
Wetter: überwiegend Regen, 17-18°C Luft, 19-20°C Asphalt, 88-92%
Luftfeuchtigkeit
Spa (BEL). Wechselhaftes Wetter und Nebel führten dazu, dass die
Trainingszeit zum Großen Preis von Belgien am Samstagvormittag von 90 auf 15
Minuten schrumpfte. Antonio Pizzonia rutschte dabei von der Strecke und
beschädigte seinen FW26. Auch das Qualifying wurde von wechselnd starkem Regen
beeinflusst. Juan Pablo Montoya wird das Rennen für das BMW WilliamsF1 Team am
Sonntag von Startplatz elf aufnehmen, Pizzonia qualifizierte sich für Position
14.
Juan Pablo Montoya: 11. (1.59,681 min)
Chassis: FW26 05 (T-Car FW26 06)
Ich hatte heute Pech im Qualifying. Die Strecke trocknete ab, und wir haben uns
für Intermediate-Reifen entschieden, wie Trulli, Alonso und Coulthard kurz vor
mir. Aber schon auf meiner Einführungsrunde begann es wieder heftig zu regnen.
Es war schwer, das Auto auf der Strecke zu halten, und natürlich habe ich viel
Zeit verloren. Die Haftung war gleich null. Als es zuvor richtig geregnet hatte,
waren wir durchaus konkurrenzfähig. In der Vorqualifikation war ich der
zweitschnellste Fahrer mit Michelin-Reifen. Ich denke, dass wir für das Rennen
gut aufgestellt sind. Wir haben einen guten Abstimmungskompromiss gefunden, und
das wird sich morgen hoffentlich auszahlen.
Antonio Pizzonia: 14. (2.01,447 min)
Chassis: FW26 07
Mein Qualifying war eine absolute Enttäuschung. Die Verkürzung der Trainingszeit
hat mir nicht geholfen, und dann bin ich sogar noch kurz vor Ende der
Viertelstunde von der Strecke gerutscht. Das Team hat bei der Reparatur
Großartiges geleistet und mein Einsatzauto rechtzeitig wieder fertig gehabt.
Jetzt hoffe ich auf ein gutes Rennen. Die Strecke ist lang und bietet Raum zum
Überholen.
Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Nach Antonios Unfall am Ende des verkürzten Trainings am Vormittag hatten wir
alle Hände voll zu tun. Die Mechaniker haben hervorragend gearbeitet und das
Auto gerade rechtzeitig zum Pre-Qualifying wieder einsatzbereit gehabt. Im
zweiten Einzelzeitfahren hat Antonio auf seiner Runde ein paar Fehler gemacht.
Juan hatte Pech mit dem Wetter. Kurz nachdem er mit Intermediate-Reifen aus der
Box gefahren war, begann es wieder zu regnen. Unter diesen Bedingungen ist seine
Rundenzeit eine gute Leistung. Wir hatten im Qualifying keinerlei Defekte, und
wir freuen uns auf den Grand Prix morgen.
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das Qualifying war eine Wetterlotterie mit entsprechend hohem Reifeneinfluss.
Vom Wetter begünstigt waren die beiden Renault, Ergebnis ist die Poleposition
von Jarno Trulli. Unsere Fahrer haben, wie einige andere auch, vor allem im
Abschluss-Qualifying Pech gehabt. Jetzt geht es darum, im Rennen aus diesen
ungünstigen Startpositionen das Beste zu machen.
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 28.08.04
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