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Kategorie: Formel1 01.01.1970
GP Belgien - Freies Training
Pizzonia 9. vor Montoya auf dem 12. Rang
Wetter: trocken, bewölkt, 17-18°C Luft, 21-23°C Asphalt, 66-68%
Luftfeuchtigkeit
Spa (BEL). Trotz dunkel verhangenem Himmel gingen am Freitag die
ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis von Belgien in Spa trocken über
die Bühne. Antonio Pizzonia belegte für das BMW WilliamsF1 Team in der
schnelleren zweiten Trainingssitzung Platz sieben. Juan Pablo Montoya wurde
Zehnter.
Antonio Pizzonia:
Erstes Training: 9. (1.47,083 min), Zweites Training: 7. (1.45,559 min)
Chassis: FW26 07
Es lief gut bei uns heute. Für die Reifenwahl und die Rennvorbereitung war es
sicher positiv, dass es trocken blieb. Ich war heute erstmals in Spa mit einem
Formel-1-Wagen unterwegs, und das ist eine eigene Welt. In einigen Kurven fährt
man mit anderen Autos natürlich Vollgas, aber bei den Geschwindigkeiten, die wir
in der F1 erreichen, ist das nicht drin. Es ist eine Umstellung, aber ich werde
mich bald daran gewöhnt haben. Ich denke, durch Eau Rouge fahren wir
mittlerweile alle, ohne vom Gas zu gehen. Aber es ist trotzdem klasse und
aufregend. Auf jeden Fall kann ich noch besser werden, und das Auto kann es
auch.
Juan Pablo Montoya:
Erstes Training: 12. (1.47,560 min), Zweites Training: 10. (1.45,678 min)
Chassis: FW26 05 (T-Car FW26 06)
Ich bin nicht zufrieden, die Balance meines Autos gefällt mir noch nicht,
wenngleich sie gegenüber dem ersten Training schon besser geworden ist. Das
Fahrverhalten ist schon am Vormittag berechenbarer und stabiler geworden. Ich
hoffe, dass wir am Samstag noch eine weitere Chance bekommen, auf trockener
Strecke zu fahren.
Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Unser erster Tag hier verlief reibungslos. Wir hatten keine Defekte und haben
unser Programm bezüglich Reifen und Bremsen wie geplant absolviert. Die
Entscheidung für eine der beiden Reifenmischungen wird diesmal schwierig. Wir
werden uns heute Abend intensiv mit den Daten auseinandersetzen. Im heutigen
Training ist es trocken geblieben, aber für Samstag ist die
Regenwahrscheinlichkeit hoch. So oder so ist es eine sehr anspruchsvolle
Aufgabe, für diese Rennstrecke mit ihren schnellen, aber auch langsamen Passagen
den optimalen Abstimmungskompromiss zu finden.
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Es ist schön, nach zwei Jahren endlich wieder Formel-1-Autos auf dieser
herrlichen Strecke zu sehen. Für uns war dies ein ordentlicher erster
Trainingstag mit den üblichen Schwerpunkten Fahrzeugabstimmung und
Reifenauswahl. Beide Fahrer sind dabei erkennbar vorangekommen. Antonio hat sich
bei seinem ersten Formel-1-Auftritt in Spa gut geschlagen. Insbesondere in den
Passagen Raidillon und Blanchimont ist Motorleistung gefragt.
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 27.08.04
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