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 Auto-News  

12.07.2021
So plant BMW die E-Offensive
 

Die Autoindustrie befindet sich in einem Wandel. Das Bewusstsein für den Klimawandel hat mittlerweile auch die großen Autobauer erreicht. Der Erfolg des Elektro-Giganten Tesla macht es vor – Elektromobilität ist die Zukunft. Das haben nun auch Volkswagen, BMW und Co. erkannt. Der bayrische Autobauer hat im Frühjahr den Fahrplan für elektrische Zukunft vorgelegt. Wir schauen, wie sich BMW in Sachen Elektromobilität für die Zukunft aufstellen will.

 

Autoindustrie befindet sich im Wandel

Der globale Klimawandel geht alle etwas an. Mobilität soll natürlich auch in den Zeiten nach den fossilen Brennstoffen garantiert werden. Aus diesem Grund setzen immer mehr Automobilbauer auf ihre Elektro-Sparte. Vor allem die deutschen Branchenriesen wie Daimler, BMW und Volkswagen sind durch den Erfolg von Tesla und Co. unter Druck geraten. Immerhin gehört die Automobilbranche inklusive all seinen Nebenzweigen und Zulieferern zu den wichtigsten deutschen Arbeitgebern. Elon Musks Ankündigung, ausgerechnet in Deutschland ein modernes Tesla-Werk zu bauen, zeigt noch einmal den Vorsprung des US-Giganten auf. Dieser soll nun mit verschiedenen Elektro-Offensiven wettgemacht werden.

Deutsche Autobauer ziehen nach

Nun ziehen die deutschen Autobauer nach. Insbesondere Volkswagen macht hier ernst. VW ist einer der größten Automobilbauer weltweit und startet nun eine entsprechende E-Offensive. Rund 33 Milliarden Euro sollen in Zukunft in nachhaltige Antriebe investiert werden. Diese E-Offensive hat VW auch bitter nötig. Nach dem Dieselskandal hat nicht nur das Image schwer gelitten, sondern auch die Bilanzen der Wolfsburger. Aber auch BMW hat große Veränderungen angekündigt. So soll beispielsweise das Erfolgsmodell Mini ab 2020 nur noch elektrisch fahren. Schon jetzt gilt der Mini SE in seiner Preisklasse als eines der wertbeständigsten E-Fahrzeuge auf dem Markt. Weitere zehn Jahre später, ab 2030, sollen mindestens 50 Prozent aller verkauften Fahrzeuge aus der Elektrosparte kommen. Als Vorgabe hat man sich bei BMW gesetzt, dass in den kommenden 10 Jahren mindestens zehn Millionen E-Fahrzeuge abgesetzt werden sollen.

Auf diese E-Modelle setzt BMW

Bereits bis 2023 will der Konzern zwölf vollelektrische Modelle anbieten. Während sich dieses Vorhaben bislang auf Kernmarke BMW sowie die Klassiker von Mini bezogen hat, soll in Zukunft auch im Luxussegment bei Rolls-Royce stärker auf Elektromobilität gesetzt werden. Zum Startschuss der Elektro-Offensive präsentierte BMW den iX sowie den BMW i4. Mit dem i4 hat die elektrische Mobilität nun auch den Kern der Marke erreicht. Im Mittelklasse-Segment verspricht man sich in München von dem Gran Coupe richtungsweisenden Charakter. Die eDrive Technologie der fünften Generation gehört zu den besten vollelektrischen Antrieben auf dem Markt.

In drei Phasen zur Elektromobilität

Bereits 2008 stellte BMW das i-Projekt erstmals der Öffentlichkeit vor. Diese sollte die Transformation von Verbrennern zu alternativen Antriebsmodellen vorantreiben. Wenn die Zeit ab 2008 als erste Phase dieser Transformation bezeichnet kann, befindet sich das Unternehmen mit Vorstellung der ersten serienmäßigen i-Modelle BMW iX und BMW i4 nun in der zweiten Phase. Damit liegt man voll in dem vorgelegten Fahrplan zur Elektromobilität. Aktuell können die Kunden noch zwischen Verbrennern und elektrischen Antrieben wählen. Die dritte Phase soll dann 2025 mit einer neu entwickelten Software-Struktur sowie einer neuen Batterie-Generation für noch höhere Performance eingeleitet werden. Ab 2030 soll dann mindestens die Hälfte der verkauften Fahrzeuge voll elektrisch fahren. Im Zuge der Neuausrichtung müssen natürlich auch die Produktionsstandorte modernisiert werden. In den kommen Jahren will BMW über 400 Millionen Euro in das Stammwerk in München investieren. Dafür sollen nach und nach die Fertigungswerke der Verbrenner-Motoren weichen bzw. umgerüstet werden.

Neue Wege im Motorsport
Die Veränderungen in der Autoindustrie machen natürlich auch vor dem Motorsport nicht Halt. In Zeiten des globalen Klimawandels stehen daher auch Formel 1 und Co. auf dem Prüfstand. Immer mehr Motorenlieferanten ziehen sich aus der Königsklasse zurück oder fahren ihre Aktivitäten in anderen Motorsportbereichen ebenfalls zurück. Besonders die erfolgreichen Unternehmen wollen mit großen Schritten voranschreiten. So auch Branchenprimus Mercedes. Mercedes zählt momentan mit einer Sportwetten Quote von 4,33 zu den Favoriten auf den Konstrukteurstitel in der Formel 1. Danben sind auch Unternehmen wie Red Bull oder Ferrari weit oben gelistet (Stand 07.07.).

Honda beispielsweise hat den Ausstieg bereits vollzogen und will die freigewordenen Kapazitäten in die Entwicklung innovativer Antriebe stecken. Gleiches gilt für Volkswagen. Der deutsche Großkonzern will bis Ende des Jahres aus allen Motorsport-Aktivitäten aussteigen. BMW ist beispielsweise noch in der der Formel E vertreten, allerdings werden auch die Bayern nach der kommenden Saison aussteigen und noch mehr in die Entwicklung investieren.

Das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit ist auf jeden Fall auch in der Autoindustrie angekommen, nun wollen sich die Konzerne mit ihren Modellen auf dem Markt platzieren.


 

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