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Kategorie: Kultur 05.10.2006
Europäisches Arthouse-Kino aus Slowenien
Die renommierte Regisseurin Maja Weiss hat ihren neuen Film „Installation of Love” erfolgreich abgedreht.
München/Ljubljana. Die Regisseurin Maja Weiss gehört zu den
renommiertesten Filmemachern Sloweniens. Ende September hat sie, mit
Unterstützung der BMW Group, ihren zweiten Langfilm in ihrem Heimatland
erfolgreich abgedreht. Vordergründig erzählt Weiss in ihrem neuen Spielfilm
"Installation of Love" eine Liebesgeschichte.

Szene aus "Installation
of Love" von Maja Weiss: "Mojca" (Bernarda Oman) und "Šenk" (Branko Jordan)
Auf einer abstrakteren Ebene widmet sie sich der Frage nach den ethischen
Verpflichtungen der Kunst. Mit dieser intelligent komponierten Geschichte zeigt
Maja Weiss europäisches Arthouse-Kino vom Feinsten.
Die Regisseurin Maja Weiss.
Bei der 52. Berlinale 2002 überraschte Maja Weiss mit ihrem Debütfilm "Hüter
der Grenze" (Varuh Meje; Guardian of the Frontier), mit dem sie den
Manfred-Salzgeber-Preis für einen innovativen Beitrag aus dem offiziellen
Programm gewann. Der Siegeszug setzte sich fort beim Europäischen Filmpreis 2002
mit der Nominierung für den Rainer Werner Fassbinder Award, mit dem slowenischen
Filmpreis für die beste Regie und die beste weibliche Darstellerin oder dem
Levi's First Feature Award beim 26th San Francisco International Lesbian and Gay
Film Festival. "Hüter der Grenze" war der erste Kinofilm aus Slowenien, bei dem
eine Frau Regie führte.

Szene aus "Installation of
Love" von Maja Weiss: "Vasko" (Branko Završan) mit seinem Sohn "Vaci" (Aljaž
Jovanoviè)
Maja Weiss, 1965 geboren in Novo Mesto im Südosten Sloweniens, studierte von
1984 bis 1988 an der Akademie für Theater, Radio, Film und Fernsehen (AGRFT) in
Ljubljana. 1997 organisierte sie das erste slowenische Frauenfilmfestival und
gründete mit ihrer Schwester Ida Weiss die Produktionsfirma Bela Film. Mit ihren
Dokumentar- und Kurzspielfilmen machte sie national wie international auf sich
aufmerksam. So wurde ihr dokumentarisches Roadmovie "The Road of Fraternity and
Unity" (1999) unter anderem auf dem Internationalen Dokumentarfilm-Festival
Amsterdam für den Silver Hugo Award nominiert und das Adoleszenz-Drama "Adrian"
(1999) auf dem Sarajevo Film Festival mit dem FIPRESCI-Preis für den besten
Kurzfilm ausgezeichnet.
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 05.10.2006
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