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BMW 6er Cabrio
BMW 6er Cabrio, Modell E64.
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Das neue BMW 6er Cabrio - Tradition

Das neue BMW 6er Cabrio und seine legendären Vorbilder

BMW 6er CabrioFür viele ist es die schönste Form des Reisens: das Fahren im offenen Cabriolet. Die Ursprünglichste ist es auf jeden Fall – die ersten Automobile kamen allesamt ohne Dach daher. Später, als die Automobiltechnik ihre Kinderkrankheiten hinter sich gelassen, die Piloten sich unter ein schützendes Dach geflüchtet und die Massenfabrikation den Autos ihre Exklusivität genommen hatte, erinnerte man sich ihrer: Cabriolets wurden zur Herzensangelegenheit einer Minderheit, die es sich leisten konnte, neben das „praktische“ Auto für den Transport von Mensch und Gut die „dachlose“ Variante für die Freude am Fahren zu stellen – schick im Aussehen, kraftvoll motorisiert und genussvoll zu fahren.

Cabriolets verbinden das naturnahe Fahrgefühl eines Roadsters mit den Annehmlichkeiten und dem Komfort einer Limousine oder eines Coupés. Im Gegensatz zum Roadster verfügen sie über mehr als zwei Sitze und über ein hochwertiges, gefüttertes Verdeck mit stabilem Gestänge, das in geschlossenem Zustand nahezu den Schutz eines festen Daches bietet. Cabriolets waren immer exklusiver als Limousinen, sie verströmen das Flair von Luxus und Genuß – man verbindet mit ihnen das Reisen in südliche Gefilde und das Flanieren auf den großen Boulevards.

 

Schon in den 20er Jahren gab es BMW Cabriolets.

Von Anfang an offerierte BMW seinen Kunden Cabriolets: Beginnend mit dem Typ 3/15 von 1929 bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs ergänzten offene Versionen ausnahmslos die Limousinen- und Coupé-Baureihen der Marke. Darunter war auch eines der exklusivsten Vorkriegsmodelle von BMW, das 327 Cabriolet von 1937. Mit seinem für damalige Verhältnisse kraftvollen 55 PS-Zweilitermotor erreichte es auf der Autobahn fast 130 km/h Spitzengeschwindigkeit. Auf Wunsch konnte das Cabrio sogar mit dem 80 PS Sportmotor aus dem legendären Roadster 328 ausgerüstet werden, mit dem Ernst Henne 1936 das Eifel-Rennen in der Zweiliter-Klasse gewonnen hatte. Zusammen mit dem BMW 335 Cabriolet, dem größten und stärksten BMW der Vorkriegszeit überhaupt, stellen diese Modelle wohl die Urahnen des aktuellen 6er Cabrios dar.

In den 50er Jahren standen die BMW Limousinen 501, 502 und 503 mit ihren Achtzylindermotoren für das deutsche Wirtschaftswunder. Finanzstarke Kunden orderten den V8 auch als zwei- und viersitziges Cabriolet. Allerdings baute BMW die entsprechende Karosserie nicht selbst, sondern überließ dies der Firma Baur in Stuttgart. Mit bis zu 140 PS Leistung, 190 km/h Höchstgeschwindigkeit, Lederausstattung und Zweifarbenlackierung gehörten sie zu den exklusivsten und sportlichsten Autos der 50er Jahre.

Die vier Jahrzehnte bis heute pflegte BMW das Klientel der „Genussfahrer“, auch wenn es, im Vergleich zum heutigen 6er Cabriolet der automobilen Oberklasse, ganz klein anfing: Hier sind etwa das BMW 700 Cabrio und das BMW 1600 Cabriolet aus der legendären 02-er Reihe zu nennen. Und schließlich der 3er, der ab 1977 als Hardtop-Cabriolet, seit 1985 als Vollcabrio, zum Inbegriff des anspruchsvollen, viersitzigen Cabriolets wurde.

Nachfolgend eine Auswahl der außergewöhnlichsten BMW Cabrios:

BMW 3/15 PS Cabriolet: Kurz, nachdem BMW 1929 Automobilhersteller wurde, kam auch das erste BMW Cabriolet auf den Markt. Der Kunde konnte zwischen einer zwei- oder drei- bis viersitzigen Variante dieses 15 PS starken Modells wählen, wobei bei geöffnetem Verdeck die festen Fensterrahmen der Seitentüren Schutz gewährten. Bis 1932 wurden über 2 000 Exemplare im damaligen BMW Automobilwerk Eisenach produziert.

BMW 309 Cabriolet: Nachdem BMW 1933 eine neue Autogeneration mit Sechszylindermotor vorgestellt hatte, stellte man diesen Modellen ein Jahr später die Baureihe 309 mit gleicher, moderner Karosserie, aber dem preiswerteren Vierzylindermotor zur Seite. Während der zweijährigen Bauzeit dieses Modells wurden nur 284 sogenannte „Vierfenster-Cabriolets“ gebaut.

BMW 327 Cabriolet: Im Winter 1937 begann die Produktion eines der exklusivsten BMW Automobile der Vorkriegszeit, des BMW 327 Cabriolet. Der 7.500 Reichsmark teure Wagen bot zwei Plätze plus zwei Notsitze und erreichte mit seinem Zweiliter-55 PS-Motor auf den neuen Autobahnen fast 130 km/h. Auf Wunsch konnte der BMW 327 auch mit dem 80 PS-Sportmotor des legendären Roadsters vom Typ 328 ausgerüstet werden.

BMW 335 Cabriolet: Die zwei- und viertürigen Cabriolets dieses größten und stärksten BMW Automobils der Vorkriegszeit gehörten damals wie heute zu den eindrucksvollsten Wagen aus der Eisenacher Produktion. Der 3,5 Liter große Sechszylinder-Reihenmotor produzierte 90 PS und ließ damit diesen komfortablen und repräsentativen Typ über 140 km/h erreichen.

BMW 502 Cabriolet: Auf besonderen Wunsch konnten finanzstarke Kunden in der Zeit des so genannten deutschen Wirtschaftswunders den BMW 502 mit V8-Motor auch als zwei- oder viersitziges Cabriolet ordern. Den Aufbau der offenen Karosserie übernahm die Firma Baur in Stuttgart, die bis in die 90er Jahre als „Hausschneider“ von BMW Aufträge dieser Art übernahm. Nur 50 Exemplare des Cabriolets wurden gebaut und für rund 20 000 Mark verkauft.

BMW 503 Cabriolet: Zwischen 1955 und 1959 gehörte das 503 Cabrio mit 140 PS starkem V8-Leichtmetallmotor zu den exklusivsten sportlichen Cabrios der Welt. 190 km/h Spitzengeschwindigkeit, edle Lederausstattung und aufregende Zweifarben-Lackierungen auf Wunsch machten dieses Auto zur Attraktion für jeden Auftritt. Nur 139 Kunden konnten und wollten es sich leisten, in einem dieser über 30 000 Mark teuren Traumwagen gesehen zu werden.

BMW 700 Cabrio: Nicht nur für den großen Geldbeutel bot BMW vor rund 40 Jahren bereits erschwingliche Cabrios an. Das 700 Cabrio im italienischen Stil mit einer von Baur in Stuttgart entwickelten, 2+2-sitzigen offenen Karosserie verkörperte Lebensfreude und Reiselust der damaligen Zeit. Der 40 PS starke 700 ccm große Boxermotor im Heck sorgte für immerhin 130 km/h „Spitze“.

BMW 1600 Cabriolet: Eine der gefragtesten Varianten der 02-Reihe ist fraglos das 1600 Vollcabrio. Baur entwickelte die offene Karosserie für dieses zwischen 1967 und 1971 in 1682 Exemplaren gefertigte BMW Modell mit einem 85 PS starken Vierzylindermotor.

BMW 320 Baur Topcabriolet: In der Zeit des großen „Cabrio-Sterbens“ aufgrund immer strenger werdender Sicherheitsbestimmungen, vor allem in den USA, entwickelte die Karosseriefirma Baur für die erste BMW 3er Reihe ein Cabrio mit festem Überrollbügel und nannte es zunächst „Hardtop Cabriolet“ und wenig später „Topcabriolet“. Der Kunde konnte dieses Auto mit jeder Serienmotorisierung direkt beim BMW Händler bestellen.

BMW M3 Cabrio: Mit nur 786 gebauten Exemplaren gehört das von der BMW Motorsport GmbH entwickelte und von 1988 bis 1991 gebaute M3 Cabrio der ersten Generation schon heute zu den Raritäten der BMW Geschichte. Doch nicht nur seine geringe Verbreitung, sondern vor allem der 215 PS starke Hochleistungs-Vierzylindermotor machen diese
M3 Variante zu einem Automobil, das Emotionen weckt.
 

Quelle: BMW Presse-Informationen vom 08.12.03 und 18.12.03

 

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