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Kategorie: Formel1 01.01.1970
GP Italien - Freies Training
Pizzonia 5., Montoya 7. im zweiten freien Training
Wetter: trocken, sonnig, 24-27°C Luft, 37-40°C Asphalt, 39-45% Luftfeuchtigkeit
Monza (ITA). Am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Italien in
Monza fuhren die Piloten des BMW WilliamsF1 Teams die fünftschnellste (Antonio
Pizzonia) bzw. siebtschnellste (Juan Pablo Montoya) Runde.
Antonio Pizzonia:
Erstes Training: 9. (1.22,159 min), Zweites Training: 5. (1.21,264 min)
Chassis: FW26 07
Wir haben unser typisches Freitagsprogramm abgearbeitet, das vor allem aus
Reifenbewertung und Fahrzeugabstimmung besteht. Ich bin recht zufrieden mit dem
Erreichten. Das Grip-Niveau war heute nicht ideal, vor allem im ersten Training
war die Strecke sehr schmutzig. Aber wir hatten hier in der vergangenen Woche
drei sehr produktive Testtage. Zwanzig Minuten vor Trainingsende ging in der
Parabolica-Kurve beim Bremsen etwas schief. Zum Glück ist dort eine große
Auslaufzone, und ich bin nicht zu hart angeschlagen,
Juan Pablo Montoya:
Erstes Training: 10. (1.22,232 min), Zweites Training: 7. (1.21,419 min)
Chassis: FW26 05 (T-Car FW26 06)
Unser heutiges Testprogramm lief soweit nach Plan, und ich bin recht
zufrieden mit der Balance meines Autos. Die Informationen, die wir beim Test in
der vergangenen Woche hier gesammelt haben, sind eine große Unterstützung.
Außerdem bewähren sich die neuen Aerodynamik-Komponenten, die das Team für
dieses Wochenende vorbereitet hat. Die Streckenbedingungen und folglich die
Traktion wurden im Verlauf des Trainings stetig besser. Wir haben zwar noch
etwas Arbeit vor uns, aber das gehört Freitag nun einmal dazu.
Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):
Nachdem wir in der vergangenen Woche hier schon viel Vorbereitungsarbeit
erledigt haben, haben wir uns heute auf die Reifenwahl und die Feinjustierung
der Flügel konzentriert. In der zweiten Trainingsstunde hatte Antonio einen
heftigen Unfall. Zum Glück geht es ihm gut. Die Unfallursache war das Versagen
der Bremsscheibe vorne links. Den Grund dafür untersuchen wir gerade.
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Bis zum Unfall von Antonio war es ein ordentlicher Testtag. Wir haben das
Standardprogramm absolviert, motorenseitig gab es keinerlei Probleme. Antonio
war vor seinem Unfall dabei, einen Long-Run zu fahren, um das Verhalten der
Reifen auf längere Distanz zu testen. Dennoch sollten wir genügend Daten für die
Reifenauswahl gesammelt haben. Wir prüfen, ob der Motor an Antonios Auto
beschädigt wurde, auf den ersten Blick sieht es nicht danach aus.
Quelle: BMW Presse Mitteilung vom 10.09.04
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