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Kategorie: Motorrad

05.11.2019
Die neue BMW S 1000 XR: Antrieb.
 

„Der Motor der neuen S 1000 XR ist direkt vom Supersportler S 1000 RR abgeleitet. Die Herausforderung bei der S 1000 XR lag darin, die Ableitung aus dem Supersportaggregat der RR deutlich tourentauglicher auszulegen als den Vorgänger, ohne dabei dessen dynamische Eigenschaften bzw. Performance einzubüßen“, Thomas Ziemendorf, Projektverantwortlicher Antrieb Motorrad

Komplett neuer Vierzylindermotor auf Basis des RR-Triebwerks mit angepassten Getriebeübersetzungen für reduziertes Verbrauchs- und Geräuschniveau.

BMW S 1000 XR, Motor

In der neuen S 1000 XR kommt ein komplett neu entwickelter und auf dem Triebwerk der S 1000 RR basierender wassergekühlter Vierzylinder-Reihenmotor zum Einsatz. Seine Spitzenleistung beträgt 121 kW (165 PS) bei 11.000 min-1. Das maximale Drehmoment beträgt 114 Nm und wird bei 9 250 min-1 erreicht. Gegenüber dem Vorgängermodell wurde die Verdichtung von 12,0 auf 12,5 angehoben. Allerdings konnte das nutzbare Drehzahlband bei der neuen XR durch einen besonders linearen Drehmomentverlauf nochmals etwas breiter, fülliger und im Sinne noch besserer Fahrbarkeit harmonischer gestaltet werden. Gegenüber dem Vorgängermodell sind der 4., 5. und 6. Gang jetzt länger übersetzt. Dies senkt das Drehzahlniveau um bis zu 8 %, ohne dabei jedoch die erlebte Dynamik zu beeinträchtigen. Zudem konnte der Verbrauch nach WMTC im Vergleich zum Vorgänger von 6,7 auf 6,2 Liter und damit ebenfalls um 8% reduziert werden.

Weiter verbesserte Fahrbarkeit im Alltag und hohe Performance im sehr sportlichen Fahrbetrieb durch weiter optimierte Midrange-Power.

In der Praxis schlagen vor allem der besonders lineare Drehmomentverlauf und die große Durchzugskraft positiv zu Buche. So gelingt der neuen S 1000 XR noch vortrefflicher der Spagat zwischen genussvollem Touring, sportlicher Landstraßenhatz und sogar Abstechern auf die Rennstrecke für schnelle Runden. Der neue Motor der S 1000 XR geht im unteren und mittleren Drehzahlbereich nochmals etwas souveräner zu Werke als sein ohnehin nicht schwächlicher Vorgänger und erlaubt auf allen Terrains eine noch souveränere Fahrweise als bisher.

Deutlich leichterer und kompakterer Grundmotor mit bewährter Vierventiltechnik, hohlgebohrten Stahl-Einlassventilen und drehzahlfesten Schlepphebeln.

Je Brennraum kommen vier Ventile aus Stahl zum Einsatz. Die Schäfte der Einlassventile sind zudem hohlgebohrt, was sich in einer Gewichtsersparnis niederschlägt. Die Betätigung der Ventile erfolgt wie gewohnt über leichte, drehzahlfeste und DLC-beschichtete Schlepphebel, die gegenüber dem Vorgänger jedoch um 25 % (8 statt 11 g) leichter gestaltet werden konnten.

BMW S 1000 XR, Getriebe
BMW S 1000 XR, Getriebe

Wie bisher sind die in die obere Motorgehäusehälfte integrierten Zylinderlaufbahnen im Sinne reduzierter Reibleistung poliergleitgehont. In Analogie zum Vorgänger nimmt die obere Gehäusehälfte auch das leichte und kompakte Sechsganggetriebe auf, dessen Schaltpräzision nochmals verbessert werden konnte. Die Bedienkraft konnte gegenüber dem Vorgängermodell durch die selbstverstärkende Anti-hopping-Kupplung um 20 N auf 65 N reduziert werden.

Gegenüber dem bereits sehr leichten Grundmotor des Vorgängermodells konnte das Triebwerk der neuen S 1000 XR nochmals deutlich leichter und kompakter gestaltet werden. Verantwortlich dafür sind neben dem neu konstruierten Motorgehäuse auch weiterere Gewichtsreduzierungen im Bereich der übrigen Motorkomponenten. So erfolgt der Antrieb der Nockenwellen jetzt direkt von der Kurbelwelle aus und es konnte auf das bisherige Zwischenrad verzichtet werden. Das Vorgelege zur Drehzahlhalbierung befindet sich nun direkt im Zylinderkopf. Außerdem wurden Öl- und Wasserpumpe zu einem kompakten Modul zusammengefasst. Dies lässt den neuen Motor noch aufgeräumter erscheinen. Auch die Verschlauchung des Wasser- und Öl-Kühlkreislaufes konnte bei der Neukonstruktion auf ein Minimum reduziert und zudem sehr sturzunempfindlich gestaltet werden. Zur Reduzierung der Baubreite um mehr als 12 mm gegenüber dem Vorgängertriebwerk befindet sich auf der Kurbelwelle nun nur noch ein Zahnrad, da das Vorgelege des Anlassers direkt in das Kupplungs- beziehungsweise Primärzahnrad eingreift. Der Anlasser wurde auf der Gehäuseoberseite hinter den Zylindern integriert. Die Erkennung der Kurbelwellenposition erfolgt nun über die Lichtmaschine. Im Sinne einer verringerten Bauhöhe des Motors reduzierte sich zudem die Länge der aus Vergütungsstahl gefertigten Pleuel um 4 mm auf 99 mm. Gleichzeitig wiegen die Pleuel 10 % weniger als beim Vorgänger.

BMW S 1000 XR

Aufgrund dieser umfassenden Maßnahmen bringt das neue Triebwerk insgesamt 5 kg weniger auf die Waage als der Motor des Vorgängermodells.

Die Ölversorgung erfolgt wie bisher in Form einer Nasssumpfschmierung, jedoch wurde der Ölwannenkiel zu Gunsten noch höherer Absaugsicherheit deutlich tiefer gezogen.

Neu berechnete Nockenprofile und optimiertes Ansaugsystem für optimale Drehmomentdarstellung.

Mit dem Ziel einer bestmöglichen Drehmomentdarstellung und eines möglichst linearen Drehmomentverlaufs verfügt die neue S 1000 XR ihrem Einsatzspektrum entsprechend über neu berechnete Nockenprofile. Dem Ziel, die Fahrbarkeit gerade in dem auf der Landstraße wichtigen unteren und mittleren Drehzahlbereich weiter zu verbessern, erfuhr auch das Ansaugsystem Optimierungen. Natürlich besitzt auch die neue S 1000 XR das bewährte BMW Voll-E-Gas-System, also einen „elektronischen Gasgriff“. Im Fahrbetrieb geht dies mit angenehm geringen Bedienkräften des Gasgriffs und einer perfekten Dosierbarkeit des Motors einher. Nach wie vor erfolgt die Gemischaufbereitung über eine vollsequenzielle, zylinderselektive Kraftstoffeinspritzung mit zwei Einspritzdüsen pro Zylinder. Die Airbox sowie die Luftzuführung wurden neu konzipiert. In Verbindung mit den neu gestalteten Einlasskanälen konnten Füllung und Ladungswechsel damit noch effektiver gestaltet werden.

Motor-Schleppmoment-Regelung MSR.

BMW S 1000 XR

Neben einer Anti-Hopping-Kupplung verfügt die neue S 1000 XR erstmals über eine Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR). Elektronisch geregelt, verhindert MSR das durch abruptes Gaswegnehmen oder Zurückschalten verursachte Rutschen des Hinterrades. Eine Anti-Hopping-Kupplung öffnet ab einer mechanisch vorgegebenen Schwelle die Kupplung, um ein Stempeln des Hinterrades – etwa beim Zurückschalten – zu verhindern. Liegt das verfügbare Haftungsvermögen des Reifens jedoch unterhalb dieser Öffnungsschwelle, zum Beispiel bei Nässe, dann könnte das Hinterrad auf Grund des Motorschleppmoments dennoch die Haftreibungsgrenze überschreiten und rutschen.

Dank des serienmäßigen MSR erkennt die neue S 1000 XR diese Gefahr frühzeitig. Fahrmodusabhängig werden die Drosselklappen im Millisekundenbereich so weit geöffnet, dass das Schleppmoment passend reduziert wird, um das Hinterrad im Haftreibungsbereich zu halten. Für den Fahrer ergibt sich dadurch nochmals mehr Sicherheit, gerade bei schlüpfriger Fahrbahnbeschaffenheit.

Komplett neue, leichtere Abgasanlage mit Vorschalldämpfer und kurzem, kompakten Endschalldämpfer für angenehmes Geräuschverhalten.

Das übergeordnete Ziel, die neue S 1000 XR im Hinblick auf die Fahrdynamik weiter zu steigern und insbesondere Fahrzeuggewicht deutlich zu reduzieren, verfolgten die BMW Motorrad Entwickler auch bei der Konstruktion der neuen Abgasanlage.

BMW S 1000 XR

Sie wurde ebenfalls völlig neu gezeichnet, ist wie bisher aus Edelstahl gefertigt und verfügt über zwei Drei-Wege-Katalysatoren. Neben verbesserten Leistungsdaten und einem angenehmeren Klangbild sowie reduziertem Geräuschniveau bei komfortorientiertem Fahren sowie bei Konstantfahrt ermöglichte die neue Abgasanlage gegenüber dem Vorgängermodell auch eine Gewichtseinsparung um rund 1,2 kg oder 10 %.

Fahrmodi „Rain“, „Road“, „Dynamic“ und „Dynamic Pro“ sowie neueste Generation der Dynamischen Traktionskontrolle DTC und DTC Wheelie-Funktion mit 6-Achsen-Sensorbox.

Die neue S 1000 XR verfügt über die vier Fahrmodi „Rain“, „Road“, „Dynamic“ und „Dynamic Pro“. Mit dem erstmals bei der S 1000 XR vollkonfigurierbaren „Dynamic Pro“-Modus stehen dabei besonders umfangreiche Einstellmöglichkeiten zur Verfügung und als Neuerung verfügt die S 1000 XR nun über die Funktionen „Engine Brake“ in Verbindung mit der Motor-Schleppmoment-Regelung MSR. Außerdem besitzt die neue S 1000 XR die neueste Generation der Dynamischen Traktionskontrolle DTC. Die neue 6-Achsen-Sensorbox erfasst nun auch die Nickrate, wovon die in der World Superbike bewährte schräglagenabhängige Traktionskontrolle DTC maßgeblich profitiert. Mit 100 Regelintervallen pro Sekunde arbeitet sie noch feinfühliger und präziser für höchste Performance.

BMW S 1000 XR

Zudem lässt sich im Modus „Dynamic Pro“ das Wheelie-Verhalten verändern. Während in den Standard-Modi die Vorderrad-Abhebeerkennung die Unterdrückung beziehungsweise Begrenzung von Wheelies mit dem Ziel maximaler Beschleunigung bewirkt, ermöglicht die Einstellung „Power Wheelie“ auch das aktiv herbeigeführte Abheben des Vorderrads.

Zwei einstellbare Gaskennlinien für optimales Ansprechverhalten. „Engine Brake“ mit Motor-Schleppmoment-Regelung MSR.

Bereits serienmäßig verfügt die neue S 1000 XR über zwei Gaskennlinien, die fest mit den jeweiligen Fahrmodi „Rain“, „Road“, „Dynamic“ und „Dynamic Pro“ verknüpft sind:

  • Rain: Gasannahme weich, Antriebsmoment in den Gängen 1 bis 3 reduziert.
  • Road: Gasannahme optimal, Antriebsmoment in den Gängen 1 und 2reduziert.
  • Dynamic: Gasannahme optimal, Antriebsmoment in den Gängen 1 und 2reduziert.
  • Dynamic Pro: Gasannahme optimal, maximales Antriebsmoment in allenGängen. Zusätzlich bietet sich hier die Möglichkeit, das maximaleAntriebsmoment in allen Gängen mit einer weichen Gasannahme zuverknüpfen.

Die Funktion „Engine Brake“ in Verbindung mit der Motor-Schleppmoment-Regelung MSR verfügt über drei Settings:

  • Rain: Motorbremsmoment und MSR maximal.
  • Road: Motorbremsmoment und MSR maximal.
  • Dynamic: Motorbremsmoment und MSR medium.
  • Dynamic Pro: Motorbremsmoment und MSR medium. Zusätzlich bietet sichhier die Möglichkeit, das Motorbremsmoment und die MSR minimaleinzustellen.

Hill Start Control Pro serienmäßig für komfortables Anfahren an Steigungen.

BMW S 1000 XR

Bereits serienmäßig verfügt die neue XR über die Funktion Hill Start Control Pro für einfacheres Anfahren am Berg. Über das Einstellmenü kann die Zu-satzfunktion deaktiviert sowie manuell oder automatisch aktiviert werden. Bei Einstellung „Auto HSC“ wird die Haltebremse am Gefälle (größer +/- 5 %) nach dem Stillstand des Motorrads automatisch aktiv. Bei Einstellung „Manuell“ erfolgt dies nach kurzer Betätigung des Hand- oder Fußbremshebels.

Schaltassistent Pro für schnelles Hoch- und Herunterschalten ohne Kupplung.

Der Schaltassistent Pro ermöglicht das Hochschalten ohne Kupplungs-betätigung und bietet damit perfekte Beschleunigung nahezu ohne Zugkraftunterbrechung. Zudem erlaubt er auch das Herunterschalten ohne Kupplungs- oder Drosselklappenbetätigung in den fahrrelevanten Last- und Drehzahlbereichen. Damit sind sehr schnelle Schaltvorgänge möglich und die Kupplungsbetätigung reduziert sich auf ein Minimum.

Quelle: BMW Presse Mappe vom 05.11.2019


 

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