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BMW-Modellreihe: E87

27.07.2011
Deutsche Umwelthilfe prangert BMW an und fordert wirklich saubere Fahrzeuge
 

  • DUH kritisiert massive Umweltbelastung und offensichtliche Verbrauchertäuschung durch die Hersteller
  • Verfahren zur Bestimmung offizieller Verbrauchs- und Abgaswerte nicht geeignet, um Belastung von Klima und Luft zu verringern
  • Umweltverband fordert von Bundesregierung Messungen entsprechend tatsächlichem Fahrverhalten

Schon länger ist bekannt, dass die in amtlichen Prüfverfahren ermittelten Verbrauchswerte von PKWs oft mit denen in der Realität zu erzielenen nichts gemeinsam haben. Entsprechend verhalten sich die emittierten CO2-Werte.

Der neue BMW 1er

Aktuelle Abgas-Messungen belegen nun, dass moderne Fahrzeuge mit neuestem Abgasstandard außerhalb des gesetzlich vorgeschrieben Prüfzyklus die dort geltenden Grenzwerte nicht einhalten. In einem vom ADAC ausgeführten Test, den die Deutsche Umwelthilfe gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland in Auftrag gegeben hatte, überschritt ein BMW 116i die geltenden Grenzwerte für Stickoxidemissionen (NOx) sowie die offiziellen CO2-Emissionen massiv. Das Fahrzeug weist im sogenannten Autobahnzyklus, der eine Fahrt auf freier Strecke simuliert, NOx Emissionen auf, die 30fach über dem Grenzwert des Prüfzyklus liegen.

"Das Problem der hohen Emissionen außerhalb des Prüfzyklus ist seit Jahren bekannt. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Hersteller die bestehenden Gesetzeslücken in einer Weise ausnutzen, die zu immer größeren Abweichungen zwischen offiziellem Test und realem Abgasausstoß führen. Wir brauchen endlich eine wirksame Regulierung, um die NOx Belastung in den Städten nicht nur auf dem Papier, sondern auch im realen Leben deutlich zu senken", fordert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Die hohen NOx Werte besonders in den Städten resultieren in erster Linie aus dem Straßenverkehr. Seit 2008 gelten für EU Staaten Grenzwerte für die maximale NOx-Belastung der Luft. Doch trotz Fortschritten in den immer weiter verschärften Abgasnormen für Neufahrzeuge übersteigt die Belastung in zahlreichen Städten nach wie vor die Grenzwerte. Dies führen Resch und Friedrich auch auf die zum Teil krassen Abweichungen der tatsächlichen Emissionswerte von den offiziellen Angaben und Anforderungen zurück.

"Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, selber Messungen außerhalb des Prüfzyklus zu veranlassen und die Ergebnisse zu veröffentlichen. Wenn diese Messung unter realistischen und nachvollziehbaren Bedingungen stattfindet, werden auch die Hersteller im Rahmen der Zulassungsprüfung wieder zur Realität zurückkehren. Nur dann wird auch die Technik der Abgasreinigung so ausgestaltet sein, dass sie auch dauerhaft im Betrieb die vorgeschriebenen Werte einhält. Bei den Ergebnissen unserer Messung sehen wir mehr als deutlich, dass das bislang nicht der Fall ist", so Resch weiter.

Die Messungen bestätigen ebenfalls erneut die seit langem immer wieder veröffentlichten Ergebnisse anderer Untersuchungen, z.B. des Eco Tests des ADAC, nach denen im Fahrbetrieb zum Teil drastisch höhere Verbrauchswerte und damit CO2-Emissionen zu Tage treten. So liege der BMW 116i im Test der DUH mit einem Verbrauch von 160 gCO2/km um 12% über den offiziellen Herstellerangaben.

"Die Umwelt interessiert nicht der Prüfzyklus und seine Ergebnisse, sondern die tatsächlichen Emissionen bei der Nutzung der Fahrzeuge", fasst Dr. Friedrich, Internationaler Verkehrsexperte zusammen. Insgesamt sei mehr als deutlich, dass die Hersteller bei der Ermittlung der offiziellen Verbrauchs- und Abgaswerte zu viel Spielraum hätten, um die Werte zu schönen und den Verbraucher zu täuschen. Auch der Bundesfinanzminister müsse an realistischen Messungen interessiert sein, da die Höhe der Kraftfahrzeugsteuer unter anderem vom CO2-Ausstoß der Neufahrzeuge abhänge. Der Gesetzgeber sei hier lange schon in sträflichem Maße nachlässig geblieben.

7-forum.com hat bei BMW um eine Stellungnahme gebeten und Herr Strebe von der Produktkommunikation antwortete:

  • Der erwähnte BMW 116i der ersten Modellgeneration erfüllt die geltenden Abgasemissionsvorschriften der EU.
  • Die DUH stellt in dem der Pressemeldung zugrunde gelegten Test eigene Vorgaben auf, die deutlich über die aktuellen gesetzlichen Vorschriften hinausgehen.
  • Die BMW Group arbeitet konstruktiv mit an der Gestaltung künftiger gesetzlicher Vorgaben. Ziel ist dabei die Schaffung von klaren, technologieneutralen und repräsentativen Rahmenbedingungen.

Quelle: Deutsche Umwelthilfe


 

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Kommentare zur Meldung

 Kommentare zur Meldung: 34
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27.07.2011 16:53
Tito_2000
Deutsche Umwelthilfe prangert BMW an und fordert wirklich saubere Fahrzeuge

Ein Verbrauch von 160 gCO2/km ?! Seit wann fahren Autos mit Kohlendioxid ?! Wieso muss ich noch Benzin in meinen Wagen kippen ?!
Diese Abgasregulierungsgeschichte ist ätzend, das kostet meiner F800S schon ordentlich Leistung und Drehmoment unter 3000 U/Min und der Motor läuft deshalb viel zu mager und unruhig, deshalb fahren alle mit mehr Gas und was hats gebracht ? Nichts
01.08.2011 20:00
Hamster1776 Abgasbehandlung kostet Leistung
02.08.2011 12:52
Claus Zitat (der springende Punkt ist fett):

7-forum.com hat bei BMW um eine Stellungnahme gebeten und Herr Strebe von der Produktkommunikation antwortete:

. Der erwähnte BMW 116i der ersten Modellgeneration erfüllt die geltenden Abgasemissionsvorschriften der EU.
. Die DUH stellt in dem der Pressemeldung zugrunde gelegten Test eigene Vorgaben auf, die deutlich über die aktuellen gesetzlichen Vorschriften hinausgehen.
. Die BMW Group arbeitet konstruktiv mit an der Gestaltung künftiger gesetzlicher Vorgaben. Ziel ist dabei die Schaffung von klaren, technologieneutralen und repräsentativen Rahmenbedingungen.

Wieder einer dieser übereifrigen Umweltverbände, denen alles nicht schnell genug gehen kann oder die die Tatsachen verzerren! Die Herrschaften der DUH sollten aber bitte nicht vergessen, dass die geltenden Emissionsvorschriften auf dem derzeit geltenden Prüfzyklus basieren. Wenn man den Prüfzyklus nun ändern möchte (was nur bedingt funktionieren kann, da es keine identischen Fahrprofile gibt, also kann nur ein Labormuster herangezogen werden), muss man auch die Emissionsvorschriften überarbeiten!

Mal ein anderer Ansatz: Wenn man weitere Verbesserungen erzielen möchte, sollte man die Straßen so ausbauen bzw. intelligente Verkehrsleitsysteme implementieren, wodurch vermieden wird, dass man ständig im Dauerstau steht oder nur Stop-and-Go vorwärtskommt. Bei den derzeitigen Verkehrsverhältnissen besonders in den Ballungsräumen kann man ja gar nicht die Herstellerangaben erreichen oder gar unterbieten. Es geht aber - selbst bei meinem Auto.
25.09.2011 22:36
Eloquenz Wann hört die grüne Gehirnwäsche eigentlich auf? Soll dieser Trend jetzt ewig weitergehen?
26.09.2011 16:43
thodde
Zitat:
Zitat von Eloquenz Beitrag anzeigen
Wann hört die grüne Gehirnwäsche eigentlich auf? Soll dieser Trend jetzt ewig weitergehen?
Je mehr sie damit "waschen", desto mehr Leute glauben den Mist und sind am Ende auch noch dazu bereit, freiwillig mehr zu zahlen.

Das ganze Öko-Getue dient einzig und allein dem Abzocken. BMW hatte doch schon das Wasserstoffauto. Und es fuhr doch scheinbar super! Komischerweise bleibt es aber weiterhin beim Öl, weil da der größte Profit ist. Und als ob die Regierung ein Interesse daran hätte, sparsame Autos auf der Straße zu haben, die verdienen doch pro Liter richtig mit!

Erst heute morgen: Hessens Schuldenuhr ist über die 40 Milliarden geklettert, pro Tag 4 Millionen € Zinsen sind fällig! Bald wird wieder Tabacksteuer erhöht und eine neue Steuer auf Treibstoffe eingeführt, oder die Maut kommt von Heute auf Morgen doch, ohne Steuererleichterungen natürlich! Oder, oder, oder....
26.09.2011 18:38
Bandit1973 Hmmm.... naja... ist schon schlimm genug was die machen... aber !!!!!

Seht euch das mal an.... ist doch irre, oder ?????

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://www.blog.nwa-chance4all.de/wp...tro-Autos1.pps
26.09.2011 20:55
chris1
Zitat:
Zitat von Eloquenz Beitrag anzeigen
Wann hört die grüne Gehirnwäsche eigentlich auf? Soll dieser Trend jetzt ewig weitergehen?
Ja, die sollen endlich aufhören, auf unseren Freundlichen herumzuhacken und sich selbst an die eigene Nase fassen.

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) Autoantrieb der Zukunft - Biosprit ist nutzlos fuer die Umwelt

Neue CO2 Berechnung - Biosprit ist Gift fuer die Umwelt

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) Biodiesel ist umweltschaedlich
26.09.2011 21:27
thodde
Zitat:
Zitat von Bandit1973 Beitrag anzeigen
Hmmm.... naja... ist schon schlimm genug was die machen... aber !!!!!

Seht euch das mal an.... ist doch irre, oder ?????

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://www.blog.nwa-chance4all.de/wp...tro-Autos1.pps
Das Ding habe ich von einer Freundin als Powerpointpräsentation zugeschickt bekommen. Man solle es weitersenden, damit alle sehen, was da für eine Verschwörung läuft. In manchen Punkten musste ich zwar zustimmen, aber das ganze Ding selbst ist schon heftige Propaganda...

Zitat:
Zitat von chris1 Beitrag anzeigen
Ja, die sollen endlich aufhören, auf unseren Freundlichen herumzuhacken und sich selbst an die eigene Nase fassen.

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) Autoantrieb der Zukunft - Biosprit ist nutzlos fuer die Umwelt

Neue CO2 Berechnung - Biosprit ist Gift fuer die Umwelt

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Jaja, wer gesteht sich denn schon gerne Fehler ein. Und dann auch noch öffentlich? Dann lieber schön reden, an dem Falschen weiter festhalten und mit der Wirtschaft nach Kompromissen suchen. Und wer wusste das alles schon von Anfang an und boikottierte das Biogesöff? Das für dumm gehaltene Volk!
26.09.2011 22:06
frager
Zitat:
Zitat von Claus Beitrag anzeigen
Die Herrschaften der DUH sollten aber bitte nicht vergessen, dass die geltenden Emissionsvorschriften auf dem derzeit geltenden Prüfzyklus basieren. Wenn man den Prüfzyklus nun ändern möchte (was nur bedingt funktionieren kann, da es keine identischen Fahrprofile gibt, also kann nur ein Labormuster herangezogen werden), muss man auch die Emissionsvorschriften überarbeiten!
Ich sehe nicht unbedingt einen Widerspruch zwischen dem Artikel und dem, was Du schreibst. Der DUH geht es zunächst einmal "nur" darum, einen realitätsnahen Prüfzyklus zu definieren. Es mag ja sein, daß sie sich insgeheim erhoffen, daß die Emissionsvorschriften dann nicht mit angepaßt werden, aber gesagt/geschrieben hat das keiner.

Wie kann das eigentlich sein, daß auf dem Autobahnzyklus die gemessenen NOx Emissionen 30-fach über dem Grenzwert lagen? Wie sind die denn gefahren?
27.09.2011 08:22
Claus
Zitat:
Zitat von frager Beitrag anzeigen
Ich sehe nicht unbedingt einen Widerspruch zwischen dem Artikel und dem, was Du schreibst. Der DUH geht es zunächst einmal "nur" darum, einen realitätsnahen Prüfzyklus zu definieren. Es mag ja sein, daß sie sich insgeheim erhoffen, daß die Emissionsvorschriften dann nicht mit angepaßt werden, aber gesagt/geschrieben hat das keiner.
Was wäre denn ein "realitätsnaher Prüfzyklus"? Dass man Herrn A und Frau B in die Großstadt C und auf die Autobahn D schickt? Solche Prüfzyklen kann man nur unter Laborbedingungen durchführen, damit sie eine Aussagekraft haben. Im Übrigen betrifft diess alle Hersteller und hier wird seitens der DUH so getan, als wäre BMW die einzige Firma, die vom geltenden Prüfzyklus profitiert.

Ich glaube nicht daran, dass BMWs schlechter als andere Hersteller sind - die sich im Übrigen für die kostenlose Werbung bedanken können, wenn überhaupt jemand ernsthaft eine Institution wie die DUH für voll nimmt. Gleiches gilt auch für die selbsternannten Umweltretter vom "Verkehrsclub Deutschland", der in Wirklichkeit ein Antiverkehrsclub ist. Diese ganzen Umweltverbände sind doch überflüssig wie ein Kropf und nehmen sich selbst viel zu wichtig.
27.09.2011 11:56
Eloquenz
Zitat:
Zitat von thodde Beitrag anzeigen
Je mehr sie damit "waschen", desto mehr Leute glauben den Mist und sind am Ende auch noch dazu bereit, freiwillig mehr zu zahlen.

Das ganze Öko-Getue dient einzig und allein dem Abzocken.
Richtig, aber weniger wird es dem Staat und der Industrie darum gehen, dass viel Benzin verfahren wird, sondern mehr, dass viele kleine billige Autos, also Wegwerfartikel verkauft werden.

Ein linker/grüner Gutmensch also, hat nicht die intellektuelle Souveränität zu erkennen, dass er mit seinem wiederkehrenden 3- oder 5-jährigen Kleinst-, Klein-, Kompaktwagenkauf im Grunde nur der Industrie (also den bösen Kapitalisten) oder dem doofen (verhassten deutschen) Staat dient.

Von Staat und Industrie ungeliebte Konsumenten sind also die, die alte, haltbare Autos kaufen oder ihre Autos ewig behalten. Und diese müssen nicht mal viel verbrauchen, wenn ich da z.B. an einen Mercedes E300 TD oder E250 TD W124 oder an einen Audi 100 2.5 TDI denke.

Diese Aussage trifft aber völlig zu!
27.09.2011 13:13
thodde Ich stimme dir in allen Punkten zu. Aber wenn alle anfangen, diese Kleinwagen zu kaufen, dann sind sie oft auch bereit, einen Preisaufschlag für besonders sparsam geltende Fahrzeuge wie z.B. die Bluemotion Fahrzeuge von VW zu kaufen. Dass die Mehrkosten selten wieder reingefahren werden ist dabei Nebensächlich. Viele dieser Leute gucken nur noch auf den CO2-Wert oder hören das Wort Hybrid und fühlen sich wie Weltretter...
27.09.2011 13:47
Claus Wenn man derzeit eine Autozeitschrift in die Hände bekommt, geht es scheinbar auf der IAA nur noch um diese unsäglichen Elektroautos, als wären das die "Klimaretter" schlechthin.

Tatsache ist, dass diese derzeit noch extrem teuren Autos nur für die Stadt taugen, weil die Reichweiten von 100-150 km für kein "normales" Auto geeignet sind. Außerdem werden die Emissionen nur verlagert, denn auch die Stromerzeugung erfolgt nicht klimaneutral. Und was ist mit den giftigen Batterien und deren Herstellung und Entsorgung?

Nein, diese Schiene ist nicht die Zukunft des Automobils, von kleinen E-Mobilen für Stadt und Nahverkehr einmal abgesehen. Sie können nicht mehr als eine Ergänzung sein, da sind andere Technologien gefragt.
27.09.2011 23:44
frager
Zitat:
Zitat von Claus Beitrag anzeigen
Was wäre denn ein "realitätsnaher Prüfzyklus"?
Der momentan verwendete EU Prüfzyklus sieht so gut wie keine Autobahnfahrt vor und da auch nur eine lange Beschleunigungsphase von 100 auf 120 und dann ganz kurz konstant 120. Ebenso wie extrem lange Beschleunigungs- und Ausrollphasen in den anderen Teilen des Zyklus. Niemand faehrt so.

Zitat:
Zitat von Claus Beitrag anzeigen
Ich glaube nicht daran, dass BMWs schlechter als andere Hersteller sind
Das steht auch nirgendwo. Sie haben einen Wagen als Beispiel genommen und das ist nunmal zufällig ein BMW 116 geworden. Na und?

Zitat:
Zitat von Claus Beitrag anzeigen
Tatsache ist, dass diese derzeit noch extrem teuren Autos nur für die Stadt taugen, weil die Reichweiten von 100-150 km für kein "normales" Auto geeignet sind. Außerdem werden die Emissionen nur verlagert, denn auch die Stromerzeugung erfolgt nicht klimaneutral. Und was ist mit den giftigen Batterien und deren Herstellung und Entsorgung?
Extrem teuer sind die Fahrzeuge zu einem großen Teil deshalb, weil sie noch in Kleinserien hergestellt werden. Sobald die mal in wirklichen Stückzahlen gefertigt werden, gehen die Preise ganz schnell in den Keller. Ein Elektromotor ist vom Fahrgeraeusch, der Laufruhe und der Kraftentfaltung ein enormer Komfortgewinn. Da verblassen doch die 8- und 12-Zylindermotoren, die wir hier fahren. Dafür bin ich auch bereit, einen entsprechenden Aufpreis zu zahlen.

Was die Verlagerung der Emissionen betrifft, ist das heute allein auf die Städte bezogen schon ein positiver Effekt. Sobald ein Großteil des Stroms aus regenerativen Quellen bezogen wird, werden die Emissionen sogar insgesamt zurückgehen. Es wird gar nicht so lange dauern, bis wir an dem Punkt sind, aus Sicht der Automobilindustrie vielleicht zwei bis drei Produktzyklen.

Deine Kritikpunkte bzgl. Reichweite und Batterien teile ich natürlich, da gibt es noch jede Menge Arbeit.

Zitat:
Zitat von Claus Beitrag anzeigen
Nein, diese Schiene ist nicht die Zukunft des Automobils, von kleinen E-Mobilen für Stadt und Nahverkehr einmal abgesehen.
Allein das wäre doch schon ein erheblicher Fortschritt. Und ein nicht unbeträchtlicher Markt, so daß sich das für die Hersteller auch lohnt.
28.09.2011 08:00
Claus
Zitat:
Zitat von frager Beitrag anzeigen
Der momentan verwendete EU Prüfzyklus sieht so gut wie keine Autobahnfahrt vor und da auch nur eine lange Beschleunigungsphase von 100 auf 120 und dann ganz kurz konstant 120. Ebenso wie extrem lange Beschleunigungs- und Ausrollphasen in den anderen Teilen des Zyklus. Niemand faehrt so.
Mal abgesehen davon, dass Du wohl grundsätzlich alles in Frage stellst, was ich hier im Forum schreibe (was schon auf eine bestimmte Grundeinstellung schließen lässt):
Natürlich tut er das. Ich habe keine Probleme, den im ECE-Fahrzyklus ermittelten Verbrauch zu erreichen, wenn ich das unbedingt will. Ein Problem, ich erwähnte es bereits, sind unsere heutigen Verkehrsverhältnisse, weil zwar die Anzahl der Kraftfahrzeuge immer größer wird, sich aber die Infrastruktur kaum oder nicht ausreichend verändert. Wenn ich mein Töchterlein zur Schule bringe, brauche ich für die 4 km manchmal eine Viertelstunde! Wie soll da ein vernünftiger Verbrauch zustande kommen?

Zitat:
Zitat von frager Beitrag anzeigen
Das steht auch nirgendwo. Sie haben einen Wagen als Beispiel genommen und das ist nunmal zufällig ein BMW 116 geworden. Na und?
Nix "na und?"! Man kann froh sein, dass die DUH eine relativ unbedeutende Institution ist, ansonsten wäre dies kostenlose Negativwerbung par excellence.

Zitat:
Zitat von frager Beitrag anzeigen
Extrem teuer sind die Fahrzeuge zu einem großen Teil deshalb, weil sie noch in Kleinserien hergestellt werden. Sobald die mal in wirklichen Stückzahlen gefertigt werden, gehen die Preise ganz schnell in den Keller. Ein Elektromotor ist vom Fahrgeraeusch, der Laufruhe und der Kraftentfaltung ein enormer Komfortgewinn. Da verblassen doch die 8- und 12-Zylindermotoren, die wir hier fahren. Dafür bin ich auch bereit, einen entsprechenden Aufpreis zu zahlen.
Aufgrund der teuren Batterietechnik glaube ich nicht daran, dass die Preise in den Keller gehen. Sie werden immer über den Preisen der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor liegen, wenngleich die Differenz nicht ganz so eklatant sein dürfte wie gegenwärtig.

Zitat:
Zitat von frager Beitrag anzeigen
Was die Verlagerung der Emissionen betrifft, ist das heute allein auf die Städte bezogen schon ein positiver Effekt. Sobald ein Großteil des Stroms aus regenerativen Quellen bezogen wird, werden die Emissionen sogar insgesamt zurückgehen. Es wird gar nicht so lange dauern, bis wir an dem Punkt sind, aus Sicht der Automobilindustrie vielleicht zwei bis drei Produktzyklen.
"Verlagung der Emissionen"? Ganz tolle Einstellung so nach dem Motto "Hauptsache, mein Garten ist sauber." Was bringt das denn für die Umwelt? Selten so eine oberflächliche Aussage hier im Forum gelesen, denn genau so argumentieren die Grünen, die Gutmenschen und die Umweltverbände. Wenn man das Thema Emissionen anspricht, muss man global denken, alles andere ist kontraproduktive Augenwäscherei! Und wie viel Strom aus regenerativen Energiequellen tatsächlich eines Tages zur Verfügung stehen wird, bleibt abzuwarten. Im Moment weiß ich nur, dass es z.B. fast an allen Standorten Widerstand gegen die Errichtung von Windrädern gibt.

Zitat:
Zitat von frager Beitrag anzeigen
Deine Kritikpunkte bzgl. Reichweite und Batterien teile ich natürlich, da gibt es noch jede Menge Arbeit.
Wie erwähnt, für die Stadt ganz brauchbar, wenngleich ökologisch eher fragwürdig. Ich bin davon überzeugt, dass der Elektroantrieb nur eine Zwischenstufe sein wird, keine definitive Lösung.
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