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BMW-Modellreihe: G45 19.06.2024
Der neue BMW X3. Nachhaltigkeit in Produkt und Produktion.
Ganzheitliches Konzept für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Nachhaltiges Wirtschaften ist ein fester Bestandteil der
Unternehmensstrategie der BMW Group. Dabei treibt der Konzern nicht
nur die Elektrifizierung aller Antriebe konsequent voran, sondern arbeitet
fortwährend daran, die Effizienz des gesamten Produktportfolios zu
steigern. So werden sowohl die Verbrauchs- und Emissionswerte der
von Verbrennungsmotoren angetriebenen Modelle kontinuierlich
reduziert als auch die Energieeffizienz und Reichweite vollelektrischer
Fahrzeuge gesteigert, ohne Kompromisse hinsichtlich der
markentypischen Fahrfreude einzugehen.

Auch der neue BMW X3 trägt mit Innovationen und konsequenter
Optimierung der Fahrzeugeffizienz zur Erfüllung der anspruchsvollen
CO2-Ziele der BMW Group bei. Die BMW Group hat sich zum Ziel gesetzt,
bis zum Jahr 2030 die CO2-Emissionen je Fahrzeug über den gesamten
Lebenszyklus um mindestens 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 zu
reduzieren. Bis spätestens 2050 beabsichtigt das Unternehmen „Net
Zero“ (Netto-Null) bezüglich seiner CO2e-Emissionen über die gesamte
Wertschöpfungskette zu erreichen.
Innovation: Instrumententafel aus Sekundärmaterial.
Für die optionale Instrumententafel Luxury wird erstmals in einem
Modell der Marke wiederverwertetes Polyester verwendet. Das
Recycling-Material wird in einer markanten Strick-Struktur zu einer
hochwertigen Oberfläche verarbeitet.
In der Oberware der Bodenverkleidungen kommen maritime Kunststoffe
zum Einsatz, die aus ausgedienten Fischernetzen gewonnen werden.
Die Entstehung eines Marktes für alte Fischernetze schafft eine
attraktive Alternative zu ihrer Verklappung im Meer und leistet einen
wertvollen Beitrag zur Reduzierung von Umweltbelastungen durch den
Menschen.
Außerdem verfügt der neue BMW X3 über Fußmatten aus PETMonomaterial.
Der verstärkte Einsatz von Monomaterialien spielt beim
Recycling und bei der Wiederverwertung im Sinne einer
Kreislaufwirtschaft / „closed loop“ eine signifikante Rolle.
Innovation: Sitzbezug Econeer – Textilverbund aus Monomaterial auf
Rezyklatbasis.
Die Sitzbezüge der serienmäßigen Sportsitze in der neuen Ausführung
Econeer bestehen zusammen mit der Polsterung zu über 93 Prozent aus
Sekundärmaterial. Im Vergleich zur Verwendung von neuem Garn
werden die CO2e-Emissionen bei den Rohstoffen und in der Fertigung
vermindert.

Durch den Einsatz des Mono-Materialverbundes für Bezug und
Polsterung bietet der neue Sitz außerdem gute Voraussetzungen für eine
Befähigung zur Kreislaufwirtschaft. Der Sitzbezug kann wieder zu einem
Sitzbezug werden. Es erfolgt also kein Downcycling, sondern es
entstehen neue Produkte auf dem gleichen Qualitätsniveau wie das
Produkt vor dem Recycling.
Serienmäßig ist das komplette Interieur des neuen BMW X3 konsequent
lederfrei gehalten. Durch den Einsatz des Oberflächenmaterials für die
optionale Ausstattung Veganza können die CO2-Äquivalent-Emissionen
im Vergleich zu der Verwendung von Leder um bis zu 85 Prozent
reduziert werden. Auch das Lenkrad der Basisausstattung ist lederfrei.
Innovation: Leichtmetallräder aus 70 Prozent Sekundäraluminium.
Die Leichtmetallräder aller Modellvarianten des neuen BMW X3
bestehen massenbilanziert zu 70 Prozent aus Sekundäraluminium.
Neben den Rädern werden auch Aluminiumbauteile wie die Motorhaube
und das Gehäuse für die Hochvoltspeicher des Plug-in-Hybrid-Modells
BMW X3 30e xDrive unter Einsatz von recyceltem Leichtmetall gefertigt.
Zusätzlich bestehen auch die Gehäuse der einzelnen Batteriezellen zu
rund 30 Prozent aus recyceltem Aluminium.
CO2-optimierte Produktion in den BMW Group Werken Rosslyn und
Spartanburg.
Der holistische Ansatz zur Steigerung der Nachhaltigkeit kommt auch in
der Entwicklung und Produktion des neuen BMW X3 zum Tragen. Eine
ressourcenschonende Materialauswahl, ein hoher Anteil an
Sekundärrohstoffen sowie die Nutzung von Ökostrom in der Produktion
führen zum signifikant reduzierten CO2-Footprint des SAV. Intelligenter
Leichtbau und optimierte Aerodynamik-Eigenschaften und einem
niedrigen CX-Wert von bis zu 0,27 verbessern die Effizienz des
Fahrzeugs. Außerdem entstammen alle Verbrennungsmotoren des
neuen BMW X3 der jüngsten Baukastengeneration und werden
konsequent mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie elektrifiziert. Die PlugBMW in-Hybrid-Modelle verfügen in der Neuauflage über eine deutlich
gesteigerte elektrische Reichweite.

BMW Group Werk Spartanburg: Das 'Home of the X' wird künftig auch zum 'Home of the Battery Electric Vehicle'
Im südafrikanischen BMW Group Werk Rosslyn erfolgt zur
kontinuierlichen Senkung des CO2-Fußabdrucks ein Teil der
Energieversorgung über eine nahegelegene Biogas-Anlage. Außerdem
werden im Werk anfallende Abfälle gemeinsam mit
Partnerorganisationen wiederverwertet, so dass kein Abfall entsorgt
werden muss. Ein Beispiel dafür ist die Verarbeitung von
Polystyrolresten zu Baumaterial. Darüber hinaus werden im BMW Group
Werk Rosslyn Korrosionsschutzlacke auf der Basis von erneuerbaren
Rohstoffen verwendet. Die biobasierten Lacke tragen dazu bei, den
Verbrauch an fossilen Rohstoffen und bei ihrer Verarbeitung anfallenden
CO2-Emissionen zu reduzieren.
Das BMW Group Werk Spartanburg, in dem die BMW X3 Modelle mit
Verbrennungsmotoren gefertigt werden, bezieht – wie seit 2020 alle
Standorte des weltweiten Produktionsnetzwerks – ausschließlich
regenerativ erzeugten Strom. Von 2006 bis 2023 konnte das
BMW Group Werk in South Carolina den pro ausgeliefertem Fahrzeug
anfallenden Wasserverbrauch um 55 Prozent und den Energieverbrauch
um 67 Prozent verringern. Auch das Aufkommen von Deponiemüll
konnte um 87 Prozent reduziert werden, das industrielle Abwasser um
57 Prozent. Beispielsweise kann durch die Installation einer Hochdruck-
Umkehrosmoseanlage in der werkseigenen Lackiererei das Abwasser
aus den Montageprozessen gefiltert und im Rahmen der Produktion
wiederverwendet werden. Im Jahr 2022 konnte dieses Verfahren den
Wasserverbrauch des BMW Group Werks Spartanburg um rund
50 Millionen Liter reduzieren.
Die Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks betreffen auch
die Lieferkette. Sowohl die Leichtmetallräder als auch die Reifen des
neuen BMW X3 werden mit einem hohen Anteil an Strom aus
erneuerbaren Quellen produziert. Und auch in der Zellfertigung für die
Hochvoltbatterien der Plug-in-Hybrid-Modelle wird ausschließlich
Grünstrom eingesetzt.
Kreislaufwirtschaft als Zielbild nachhaltiger Premium-Mobilität.
Zu den anspruchsvollen Nachhaltigkeitszielen der BMW Group zählt die
verstärkte Verwendung von Sekundärrohstoffen in der Produktion von
Fahrzeugen. Dabei folgt das Unternehmen der Vision der Circular
Economy, bei der Rohstoffe möglichst lange im Kreislauf gehalten
werden, um den Einsatz von Primärmaterial und den damit verbundenen Abbau von neuen Rohstoffen und deren energie- und CO2-intensive
Verarbeitung zu reduzieren.

Engagement für soziale und ökologische Integrität in der Lieferkette.
Für die BMW Group ist soziale und ökologische Standards in den
Lieferketten ein ebenso zentrales Anliegen wie im Unternehmen selbst.
Um deren Einhaltung entlang seiner weltweiten Lieferketten
sicherzustellen, hat das Unternehmen ein umfangreiches
Maßnahmenpaket initiiert, das verschiedene Strategien bestehend aus
Schulungen, vertraglichen Vereinbarungen, Zertifizierungen sowie
Kontrollen in Form von Befragungen oder Audits miteinander kombiniert.
Darüber hinaus setzt sich die BMW Group für die Reduzierung und
Eliminierung kritischer Rohstoffe ein und fokussiert sich auf die
Zertifizierung nachhaltiger Gewinnungs- und Verarbeitungsmethoden
sowie auf das Recycling entsprechender Materialien.
Beispielsweise reduziert die BMW Group den Bedarf am Primärrohstoff
Wolfram um mehrere Tonnen pro Jahr, indem sie einen geschlossenen
Kreislauf für wolframhaltige Werkzeuge etabliert hat. Ausgediente Bohrund
Fräseinsätze werden recycelt und zu neuen Werkzeugen verarbeitet.
Außerdem engagiert sich das Unternehmen durch die Mitgliedschaften in
Initiativen wie der Aluminium Stewardship Initiative (ASI) und der
Initiative for Responsible Mining Assurance (IRMA) aktiv für die
Entwicklung und Implementierung von Umwelt- und Sozialstandards in
der Lieferkette. Durch das Mitwirken in Arbeitsgruppen wie der Leather
Working Group (LWG) oder der Global Plattform for Sustainable Natural
Rubber (GPSNR) leistet die BMW Group einen signifikanten Beitrag zur
Entwicklung von robusten, branchenübergreifenden
Nachhaltigkeitsstandards für Leder und Naturkautschuk.
Erweiterte Öko-Bilanzierung mit dem BMW Vehicle Footprint.
Eine TÜV zertifizierte Öko-Bilanzierung wird zum Produktionsstart des
neuen BMW X3 im September 2024 verfügbar sein. Analog zum neuen
BMW 5er, für den die erweiterte Methodik unter dem Namen BMW
Vehicle Footprint erstmals eingeführt wurde, kann sie dann hier
abgerufen werden. Der BMW Vehicle Footprint ist für jedermann
zugänglich und erhöht die Transparenz bezüglich verwendeter Rohstoffe
und CO2- Emissionen in der Produktion und Nutzungsphase des
Fahrzeugs, erweitert um soziale Aspekte in der Lieferkette.
BMW EfficientDynamics: Wirksames Maßnahmen- und
Technologiepaket seit 2007.
Mit BMW EfficientDynamics hat der Hersteller bereits 2007 ein
Maßnahmen- und Technologie-Paket lanciert, das die
Fahqrzeugentwicklung daraufhin optimiert, bei minimalem Energieeinsatz
eine möglichst hohe Leistung zu generieren. Der übergreifende Ansatz
beinhaltet neben der Weiterentwicklung aller Antriebe auch ein
verbessertes Energie- und Wärmemanagement, die Optimierung der
Aerodynamikeigenschaften, Gewichtsreduzierung durch intelligenten
Leichtbau sowie die Integration digitaler Effizienzfunktionen. Die
ganzheitliche Herangehensweise zur Reduzierung des ökologischen
Fußabdrucks zieht dabei den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs in
Betracht – von der Entwicklung über die Beschaffung der Rohstoffe, den
Einsatz von Sekundärmaterialien und die Produktion bis hin zur Nutzung
des Fahrzeugs und seinem späteren Recycling im Sinne einer
Kreislaufwirtschaft. Nachhaltigkeit und Premiumcharakteristik sind für
die BMW Group kein Widerspruch, sondern untrennbar miteinander
verbunden.
Auf den europäischen Automobilmärkten konnte die BMW Group auch
im Jahr 2023 die kontinuierliche Reduzierung ihrer CO2-
Flottenemissionen fortsetzen. Mit einem vorläufig ermittelten Wert von
102,1 Gramm pro Kilometer gemäß WLTP konnte das Unternehmen das
von der Europäischen Union gesetzte Ziel von 128,5 Gramm pro
Kilometer um rund 20 Prozent unterschreiten.
Mit dem Effizienztrainer zu einem effizienteren Fahrstil.
Ein wesentlicher Einflussfaktor für einen niedrigen Verbrauch und einen
geringen CO2-Ausstoß während der Nutzungsphase ist neben der BMW
EfficientDynamics Technologie auch eine effiziente Fahrweise. Der
Effizienztrainer in der My BMW App unterstützt den Fahrer mit Tipps für
eine im Hinblick auf Nachhaltigkeit optimierte Fahrweise. Dazu
analysiert der digitale Assistent die vergangenen Fahrten und gibt
Hinweise zur Verbesserung sowie Anreize durch einen Vergleich des
Verbrauchs mit entsprechenden Werten aus der BMW Community.
Quelle: BMW Presse Mappe vom 19.06.2024
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