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BMW: 1. Quartal 2011
BMW Group erzielt im ersten Quartal Rekordergebnis
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Kategorie: Wirtschaft Vorstand Motorrad

BMW-Modellreihe: F25 F10

04.05.2011
BMW Quartalszahlen: Rede von Dr. Friedrich Eichiner
 

Rede von Dr. Friedrich Eichiner,
Mitglied des Vorstands der BMW AG, Finanzen,
Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 31. März 2011

Meine Damen und Herren,

auch von meiner Seite einen guten Morgen.

Die BMW Group ist der weltweit führende Premiumhersteller. Wir haben im ersten Quartal unsere Position im Premiumsegment weiter ausgebaut.

Erneut gestiegen ist unsere Ertragsstärke: Im ersten Quartal haben wir eine Rendite von 11,3% auf das Vorsteuerergebnis von 1,8 Mrd. Euro erzielt. Sie war damit höher als im bereits sehr profitablen, vierten Quartal 2010.

Die Initiativen der Strategie Number ONE zeigen wie beabsichtigt Wirkung. Die meisten der im Rahmen des Profitabilitätsprogramms initiierten Projekte sind vollzogen und haben positive Effekte auf unsere Profitabilität.

Wir arbeiten weiterhin an einer Optimierung der Kosten- und Effizienzverbesserungen. Es geht uns nicht um Einmaleffekte. Für unsere Rentabilität soll nachhaltig der Zielkorridor einer 8-10%igen Ergebnisrendite gelten – trotz Lebenszykluseffekten und Volatilitäten.

Unser Ziel ist ein ertragsstarkes Unternehmen, das auf allen Ebenen effizient und profitabel ist. Damit erarbeiten wir uns die finanzielle Stärke für die weitere Entwicklung der BMW Group.

Ich gehe jetzt näher auf das Automobilsegment ein:

Mit nahezu 383.000 Einheiten steigerten wir den Absatz um 21% gegenüber dem Vorjahresquartal. Wir profitierten weiterhin von der starken Nachfrage. Hierbei kamen aber auch Basiseffekte gegenüber dem krisengeprägten Vorjahresquartal zum Tragen. Im Gesamtjahr wird das Wachstum womöglich geringer ausfallen.

Im Segment haben wir einen Umsatz von 14,4 Mrd. Euro erzielt. Dieser war um 35 Prozent höher als im Vorjahresquartal. Das EBIT im Segment betrug 1,7 Mrd. Euro. Die EBIT-Rendite lag mit 11,9 Prozent wiederum über dem Vorquartal.

Die starke Nachfrage im ersten Quartal kam erneut unserer Preispositionierung zugute. Wir konnten unsere Preisdurchsetzung gegenüber dem Vorjahresquartal erneut verbessern. Positive Effekte zeigte dabei das 2010 implementierte, betriebswirtschaftliche Steuerungssystem für das Vertriebsressort. Daraus erwarten wir für 2011 weitere, deutliche Ergebnis-Effekte.

Positiv auf unser Ergebnis wirkten sich auch Materialkosten senkungen aus, die in der Produktentwicklung eingesteuert und mit den Lieferanten vereinbart wurden. Sie führten mit steigenden Volumina des X3 und des 5ers zu vergleichbar niedrigeren Herstellkosten.

Im ersten Quartal lag unser Produktionsvolumen um 47.000 Einheiten über dem Absatz. Die Ursache dafür liegt im Wesentlichen in den längeren Überführungszeiten der Fahrzeuge in die rasch wachsenden Überseemärkte. Der mit diesen Fahrzeugen verbundene Aufwand wird zunächst abgegrenzt und erst mit der Umsatzrealisierung wirksam.

Aufgrund der starken operativen Geschäftsentwicklung stieg der Free Cashflowim Segment Automobile im Quartal auf 1,6 Mrd. Euro.

Auch das Segment Finanzdienstleistungen ist sehr dynamisch in das neue Geschäftsjahr gestartet.

Dank der anhaltend attraktiven Refinanzierungsbedingungen und Zinsmargen erzielte der Geschäftsbereich ein Vorsteuerergebnis von 429 Mio. Euro.

Die entspanntere Risikosituation machte eine geringere Risikovorsorge im Finanzierungsbereich notwendig. Dies wirkte sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis aus. Im Segmentergebnis enthalten sind ferner positive Effekte in Höhe von 60 Mio. Euro aus dem Beendigungsgeschäft mit Leasingfahrzeugen sowie der Anpassung der Kreditrisikovorsorge.

Unser Leasing- und Finanzierungsgeschäft verzeichnete im ersten Quartal hohe Zuwächse. Wir konnten weltweit knapp 277.000 neue Leasing- und Finanzierungsverträge abschließen. Das Geschäft mit Endkunden nahm insgesamt um 14% zu.

Vor allem das Wachstum in den USA und die gute Nachfrage nach der 5er Limousine durch Firmenkunden und Selbstständige in Deutschland belebten das Leasinggeschäft deutlich. Zusammen mit den niedrigeren Herstellkosten für die neuen Fahrzeuge führte dies zu höheren Zwischengewinneliminierungen. Dadurch sank das Vorsteuerergebnis im Segment Konsolidierungen auf -228 Mio. Euro.

Die Penetrationsrate, also die Quote der durch das Segment Finanzdienstleistungen vermittelten Neufahrzeuge der BMW Group, betrug 40%. Gegenüber dem Vorjahreswert sank die Rate um knapp 7 Prozentpunkte.

Dieser Effekt berücksichtigt unsere Finanzdienstleistungsaktivitäten in China. Seit Beginn des Jahres ist BMW Financial Services China im Markt tätig. Die dortige, niedrigere Penetrations-Rate fließt jetzt in die weltweite Betrachtung ein. Bislang finanziert unsere neue Organisation nur einen geringen Prozentsatz der Neufahrzeuge in China.

Die Finanzdienstleistungsorganisation unterstützt insbesondere den Ausbau des chinesischen Händlernetzes und die Finanzierung der Fahrzeuge für die Händler. Wir sehen weiteres Entwicklungspotenzial in China, das wir mit unseren Finanzdienstleistungen heben wollen.

Wie hat sich die Risikosituation bei Financial Services entwickelt?

Wir haben im ersten Quartal eine weitere Stabilisierung der Gebrauchtwagenmärkte in Europa erlebt. In den Vereinigten Staaten haben sich die Preise der BMW Gebrauchtwagen weiterhin positiv entwickelt.

In diesem Jahr wird die Zahl der Leasing-Rückläufer dort erstmals deutlich zurückgehen. Dies beruht auch auf unserer aktiven Steuerung des Neukundengeschäfts hin zur Kreditfinanzierung, was die Gebrauchtwagenpreise weiter stabilisieren wird.

Wir betrachten den US-Markt derzeit mit vorsichtigem Optimismus. Allerdings sprechen einige Faktoren wie beispielsweise steigende Ölpreise für eine weiterhin volatile Entwicklung. Auch eine Verschlechterung der volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnte sich negativ auf den Gebrauchtwagenmarkt auswirken.

Wir sind auch hinsichtlich der europäischen Märkte weiter vorsichtig. Vor allem die Überschuldung der südlichen Mitgliedsstaaten des Euro-Raumes birgt für die kommenden Monate ein gewisses Volatilitätsrisiko.

Weltweit haben sich die Kreditrisiken für Financial Services im ersten Quartal weiter stabilisiert. Die Kreditausfallrate betrug im Zeitraum weltweit 0,55 Prozent. Sie lag 10 Basispunkte unter dem Vorjahresquartal.

Sollten die Erholungstendenzen anhalten, werden wir unsere Risikovorsorge für Restwert- und Kreditrisiken überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

Die im März erfolgte Leitzinsanhebung im Euro-Raum beeinflusste unsere Geschäftserwartungen nur unwesentlich.

Wir rechnen mit einem weiteren, allmählichen Anstieg der Leitzinsen in der nächsten Zeit. Möglicherweise könnte dies die bisherige Dynamik des Finanzdienstleistungsgeschäfts mittelfristig etwas dämpfen.

Insgesamt sind wir aber zuversichtlich für unser Geschäft. Dies hat drei Ursachen:

  • die hohe Wachstumsdynamik im Automobilgeschäft,
  • anhaltend gute Refinanzierungskonditionen sowie
  • eine sehr solide Risikosituation und -vorsorge.

Für das Jahr 2011 erwarten wir nach wie vor eine Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahr.
Auch der Absatz im Segment Motorräder wuchs deutlich. Mit 25.000 Motorrädern lieferten wir gegenüber dem Vorjahr 11% mehr Einheiten aus.

Das Wachstum beruhte im Wesentlichen auf unseren neuen Modellen. Die für uns wichtigen Motorrad-Segmente entwickelten sich im ersten Quartal heterogen und blieben insgesamt auf Vorjahresniveau. In Deutschland, Frankreich sowie in den USA wuchsen diese Segmente wieder leicht.

Im ersten Quartal konnte BMW Motorrad den Umsatz um 13 Prozent auf knapp 400 Mio. Euro steigern. Das EBIT des Segments betrug 31 Mio. Euro.

Wie angekündigt wird 2011 Husqvarna erstmals im Segment Motorräder konsolidiert.

Nach drei befriedigenden Monaten behalten wir unsere Guidance für 2011 bei. Wir streben unverändert einen Rekordabsatz von deutlich mehr als 1,5 Mio. Fahrzeugen an. Diesen werden wir durch neue Spitzenabsätze bei allen drei Marken erreichen.

Gerade in der ersten Jahreshälfte erwarten wir signifikante Absatzzuwächse durch unsere neuen Modelle.

Die Wachstumsraten werden aber hier durch Basiseffekte überzeichnet. Wir rechnen im zweiten Halbjahr mit einer geringeren Dynamik. Der BMW 1er wird sich dann im Auslauf befinden. Der bevorstehende Auslauf eines weiteren Volumenmodells macht sich zudem stärker bemerkbar.

Zudem erwarten wir höhere Aufwendungen durch die Launch- und Anlaufkosten für neue Modellreihen.

Rohstoffpreise und Währungsrisiken werden sich nach unserer Einschätzung im Gesamtjahr gegenläufig entwickeln. Wir sind zu guten Konditionen abgesichert und gehen davon aus, dass sich die Effekte aus beiden Themen im Großen und Ganzen ausgleichen werden.

Für 2011 streben wir gemäß unserer Strategieziele eine EBIT-Rendite im Automobilgeschäft von mehr als 8% und einen RoCE von mehr als 26% an. Dafür sollte der aktuelle, positive Trend auf den Automobilmärkten weiter anhalten. Aus heutiger Sicht erwarten wir für die zweite Jahreshälfte Modellzykluseffekte, die sich dämpfend auf die Ergebnissituation auswirken werden.

Wir sind zuversichtlich, dass wir unseren Renditekorridor von 8-10% über 2012 hinaus beibehalten können. Dies gilt unter der Voraussetzung einer weiterhin stabilen Entwicklung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie der weltweiten Konjunktur.

Wir profitieren von der guten Absatzsituation und unseren Verbesserungen auf der Kostenseite. Beides zusammen stärkt die Position der BMW Group deutlich.

Angesichts der bestehenden Risiken stellen wir uns aber auch auf ein weiterhin volatiles Umfeld ein.

Insgesamt sind wir auf einem guten Weg, um unsere Ziele in diesem Jahr zu erreichen.

Vielen Dank.

Quelle: BMW Presse Mitteilung vom 04.05.2011


 

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