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Werfen Sie einen Blick in das BMW Werk Dingolfing. Hier wird die jeweils aktuelle 7er Reihe gebaut.
 
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Aufwändige Präsentation des neuen Siebener BMWs in einer extra konstruierten Messehalle auf der IAA 2001.
 

     
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Innovationen und Neuheiten der 7er-Diesel 730d und 745d im Detail.

Common-Rail-System der dritten Generation mit Piezo-Injektoren.

In beiden Dieselmotoren kommt das Common-Rail-Einspritzsystem der dritten Generation mit 1600 bar Einspritzdruck und Piezo-Injektoren zum Einsatz. Damit werden vor allem höhere Einspritzmengen in der gleichen Einspritzzeit möglich, wodurch eine Leistungssteigerung realisiert wird. Gleichzeitig wird der Kraftstoff noch feiner zerstäubt und damit der gesamte Verbrennungsvorgang optimiert.

Noch präzisere Einspritzung durch Piezo-Injektoren: Vorteile bei Verbrauch, Emission und Akustik.

Die Kraftstoffeinspritzung bei den neuen BMW Dieselmotoren erfolgt mit Piezo-Injektoren. Ihr wesentlicher Vorteil liegt in der deutlich präziseren Arbeitsweise gegenüber den bisher verwendeten Magnetventil-Injektoren und in der geringeren Baugröße. Das Piezo-Element im Injektor hat die Eigenschaft, sein Volumen definiert zu vergrößern, sobald eine Spannung angelegt wird, und dadurch das einzelne Einspritzereignis auszulösen.

Durch seine extrem kurze Ansprechzeit sind pro Arbeitstakt bis zu fünf einzelne Einspritzvorgänge möglich. Zudem erfolgt der einzelne Einspritzvorgang exakter und mit einem schnelleren Anstieg bis zur vollen Einspritzmenge.

Für den Kunden ergeben sich aus der erstmals bei BMW eingesetzten Piezo-Technologie Vorteile in den Bereichen Verbrauch, Emission und Akustik. Die Einspritzmengen können noch genauer auf die Leistungsanforderung abgestimmt werden, durch optimierte Vor- und Nacheinspritzung wird der bei BMW Dieselmotoren ohnehin auf hohem Niveau befindliche Rundlauf noch einmal positiv beeinflusst.

Neue Turbolader-Generation sorgt für mehr Leistung und Drehmoment und verbessert das Ansprechverhalten weiter.

Die von BMW in den beiden neuen Dieseltriebwerken erstmals verwendete, neue Turbolader-Generation verfügt auf der Turbinenseite über optimierte Leitschaufeln. Zusätzlich wurde der Wirkungsgrad am Verdichterrad optimiert – bei gleicher Drehzahl des Turboladers kann jetzt mehr Ansaugluft verdichtet werden. Insgesamt ist durch diese Maßnahmen ein noch besseres Ansprechverhalten gegeben, der neue Lader trägt durch seine
effizientere Arbeitsweise zur Leistungs- und Drehmomentsteigerung bei.

Jetzt auch Dieselmotoren mit Ölstandsensor: Ölstand prüfen bequem vom Fahrersitz aus.

Mit der Übernahme des elektronischen Ölstandsensors verfügen jetzt alle BMW 7er über dieses Komfort-Feature, das zudem eine zweistufige automatische Warnfunktion beinhaltet. Ein Knopfdruck und ein Blick auf den Bordmonitor genügen, um den Ölstand jederzeit auch manuell vom Fahrersitz aus zu überprüfen.

BMW Innovation Mikroverprägung sorgt effizient für Stabilität.

Um trotz Leichtbauweise im Kurbelgehäuse die enormen Kräfte auf Kurbelwellen-Ebene zu beherrschen, setzt BMW die innovative Mikroverprägung ein. Dabei verfügt der aus Grauguss gefertigte Hauptlagerdeckel auf der Kontaktfläche zum Kurbelgehäuse über ein Keilprofil, das sich bei der Montage in das etwas weichere Aluminium des Kurbelgehäuses hineinprägt und eine formschlüssige Verbindung herstellt.

Durch die Mikroverprägung ist der gesamte Lagerverbund deutlich belastbarer, eine Querbewegung zwischen Kurbelgehäuse und Hauptlagerdeckel wird mit diesem effizienten Kunstgriff unterbunden. Verstärkende und gewichtserhöhende Bauteile aus Grauguss entfallen, durch die insgesamt geringe Zahl der Teile ist auch der Montageaufwand geringer.
Grauguss-Zylinderlaufbuchsen thermisch gefügt.

Die Zylinderlaufbuchsen sind aus Grauguss gefertigt und werden in einem thermischen Verfahren in das Kurbelgehäuse eingesetzt. Durch gezielte Erwärmung bzw. Abkühlung des Materials verändern die Bauteile ihre Maße geringfügig so, dass die Buchsen in das Kurbelgehäuse eingesetzt werden können. Durch Rückführung auf die Normaltemperatur entsteht ein Pressverbund zwischen Buchsen und Kurbelgehäuse.

Stabiler und leichter: Gecrackte Trapezpleuel werden zum BMW Standard.

Wie alle BMW Pleuel, so sind auch die Pleuel in den neuen Dieselmotoren gecrackt. Bei diesem Verfahren wird das untere Pleuelauge, das die Kurbelwellenzapfen umschließt, nicht gesägt, sondern gebrochen. Die unregelmäßigen Bruchflächen, die beim Cracken entstehen, geben der Verschraubung von Pleueldeckel und Pleuelfuß bei der Montage auf der Kurbelwelle eine deutlich höhere Festigkeit als konventionelle Verbindungen.

Von Trapezpleuel spricht man, weil das obere Pleuelauge in der Seitenansicht trapezförmig ausgebildet ist. Dadurch können einerseits die hohen Kräfte, die im Dieselmotor auftreten, noch besser aufgenommen werden; andererseits wird durch die Verjüngung nach oben Gewicht gespart.

Leichtbau bis ins Detail: hohle Nockenwelle, Klimaanlagenantrieb über Elastik-Riemen, Zylinderkopfhaube aus Kunststoff.

Die markante Gewichtsreduktion eines einzelnen Bauteils wie des Kurbelgehäuses ist spektakulär, aber auch die konsequente Durchleuchtung kleinerer Bauteile auf Potenziale der Massen- und Gewichtseinsparung leistet in Summe einen Beitrag zur Erhöhung der Fahrdynamik.

Die Nockenwellen werden im neuen BMW Achtzylinder-Diesel und im Reihensechszylinder-Diesel nicht wie üblich gegossen, sondern sind als sogenannte „gebaute“ Nockenwellen ausgeführt: Auf ein dünnwandiges Stahlrohr werden die Nockenringe aufgezogen und mit Innenhochdruckverformung formschlüssig verbunden. Danach werden die Nocken einem Feinschliff – auf 1∕1000 Millimeter genau – unterzogen. Insgesamt werden durch den Einsatz dieser gebauten Nockenwellen je Welle etwa 600 Gramm Gewicht gespart, das bedeutet eine Gewichtsreduktion von 1,2 Kilogramm beim Reihensechszylinder bzw. von 2,4 Kilogramm beim V8.

Der Antrieb für den Klimakompressor erfolgt jetzt über einen Elastik-Riemen. Dadurch kann der Spanner für den Antrieb entfallen, was wiederum Gewicht spart. Bei der Zylinderkopfhaube wurde der Aluminiumguss ebenfalls durch Kunststoff ersetzt.

 

EU 4 beginnt bei BMW nicht mit dem Partikelfilter.

Vorbildliches Emissionsverhalten durch konsequente Maßnahmen in allen Bereichen des Dieselmotors.

In der laufenden Diskussion wird oft vernachlässigt, dass der Partikelfilter nicht allein die Erfüllung der EU-4-Norm ermöglicht. Er liefert beispielsweise keinen positiven Beitrag zur Reduzierung der NOx-Emissionen. Ziel muss die Optimierung des gesamthaften Emissionsniveaus sein. Da leisten vor allem innermotorische Maßnahmen einen wichtigen Beitrag, wie sie nun im BMW 730d und 745d konsequent umgesetzt wurden.

Premiere im V8-Motor: schaltbarer Ansaugkanal.

Anstelle eines konventionellen Zwillingskanals hat der neue BMW V8-Diesel im Zylinderkopf eine zweiflutige Ansaugluftführung. Damit ist es möglich, einen der zwei unterschiedlich geformten Ansaugkanäle je nach Betriebszustand zu schließen. Der neue BMW V8-Diesel verfügt dazu über elektrisch schaltbare Drallklappen im Ansaugtrakt. Im Teillastbereich bringt das Vorteile bei der Gemischbildung und damit auch beim Emissionsverhalten.

Piezo-Injektoren.

Durch präzisere Arbeitsweise und extrem kurze Ansprechzeit senken die neuen Piezo-Injektoren direkt den Verbrauch und optimieren damit das Abgasverhalten.

Neue Kolben.

Kolben mit einer optimierten Kolbenmulde verbessern die Brennraumgeometrie, die Verbrennung erfolgt vollständiger. Aus der gleichen Menge Kraftstoff kann so mehr Leistung gewonnen werden, gleichzeitig enthält das Abgas weniger Schadstoffe.

Elektrisches Ventil zur Abgasrückführung.

Statt von einem pneumatischen Ventil wird die Abgasrückführung jetzt von einem elektrischen Ventil gesteuert. Es arbeitet schneller und präziser und ist daher in Bezug auf das Abgasverhalten des Fahrzeugs deutlich wirksamer.

Katalysator.

Beide Dieselmodelle verfügen im Abgasstrang über einen hochwirksamen Vorkatalysator, der vor allem die Kohlenwasserstoff- und Kohlenmonoxydanteile im Abgas wirksam reduziert.

 

 

   

 

Partikelfilter: serienmäßig und wartungsfrei.

Mit der Marktreife der Partikelfilter der zweiten Generation hat BMW sukzessive alle Dieselaggregate der 5er und 7er Reihe auf diese kundenfreundliche Technologie umgestellt. Das von BMW eingesetzte Partikelfiltersystem arbeitet mit einem katalytisch beschichteten Filterelement und mit einer darauf abgestimmten Motorsteuerung. Der zusätzliche Einsatz von Additiven samt Tank und Dosiereinrichtung entfällt. Vielmehr steht dem Kunden im BMW 7er ein Filtersystem zur Verfügung, das er im täglichen Betrieb gar nicht wahrnimmt und das – wie ein konventioneller Schalldämpfer – über die Lebensdauer des Fahrzeugs ohne Wartungsaufwand einwandfrei funktioniert.

Quelle: BMW Group


www.7er.com

Übersicht BMW 7er Dieselmodelle



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