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Alt 01.11.2004, 17:22   #1
oliverp
Neues Mitglied
 
Registriert seit: 01.11.2004
Ort: Paderborn
Fahrzeug: 735i
Standard SPIEGEL berichtet: Batterieprobleme im 7er

Hallo 7er,

nachdem ich schon lange mitlese, habe ich heute einen interessanten Artikel gelesen: BMW baut ab letztem Herbst in die 7er-Reihe neue Batterien ein, weil die bisherigen Probleme hatten.

Grüße
Oliver

-----

Spiegel Magazin (Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) www.spiegel.de) vom 1.11. 2004:


Die Stille eines am Straßenrand schlummernden Automobils kann trügerisch sein. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking vergleicht sie gern mit der Ruhe im Schlafraum eines Jungenpensionats: "Da muss nur einer einen Mucks machen, und schon wachen alle auf."

So verhalte es sich auch mit den Steuergeräten der modernen Bordelektronik. Die komplexen Teile schalten sich nicht sofort ab, wenn der Schlüssel gezogen ist, sondern schlummern im Stand-by-Modus, durchfahren interne Prüfläufe und wecken sich zuweilen gegenseitig. Dabei treten Stromstärken auf, die eine Autobatterie in wenigen Stunden entladen können.

Und das geschieht immer häufiger. Fast jede dritte Panne geht laut ADAC-Statistik inzwischen auf eine entleerte Batterie zurück (siehe Grafik). Die untersuchten Fahrzeuge waren drei bis fünf Jahre alt. Batterien sollten eigentlich länger halten.

Die Stromspeicher manch hochelektrifizierter Luxusgefährte sind heute jedoch schon nach wenigen Monaten schrottreif. BMW hatte bei der Siebener-Baureihe teilweise bereits vor dem Verkauf Ersatzbedarf. Nach wiederholten Vorführungen des "I-Drive"-Entertainments im Verkaufsraum waren die Batterien erledigt und nahmen keinen Strom mehr an.

Elektrochemisch ist das frühe Siechtum durchaus erklärbar: Es hat mit der "Art der Belastung" zu tun, sagt Helmut Schmaler, Elektronik-Fachmann beim ADAC. Früher sei die Batterie nur beim Anlassen stark gefordert und sonst auf einem gleichmäßig hohen, die Batterie schonenden Ladeniveau gehalten worden.

Die mit Stromverbrauchern überfrachteten Autos heutiger Bauart hingegen zwingen dem Stromtank eine "zyklische Belastung" (Schmaler) auf - ein fortlaufendes Wechselspiel von Lade- und Entladevorgängen. Genau dieses aber ist tödlicher Stress für handelsübliche Blei- Säure-Batterien: Die Säure bildet Schichten (oben Wasser, unten extrem konzentrierte Schwefelsäure), die Bleiplatten zersetzen sich, der Stromtank verschlammt und nimmt keine Ladung mehr auf.

Die Batteriehersteller, die über Jahrzehnte keine nennenswerten Neuerungen hervorbrachten, verspüren nun einen ungewohnten Innovationsdruck. Einen ersten Schritt macht die VB Autobatterie GmbH, ein Verbund aus Varta und Bosch: Sie bietet inzwischen unter dem Kürzel AGM einen Batterietyp an, in dem jede Bleiplatte von einem säuregetränkten Mikroglasvlies umgeben wird, wodurch sich die schädlichen Schichtungs- und Verschlammungsprozesse verzögern.

Mercedes stattete vom Start weg den Sportwagen SL und die Limousinen der E-Klasse mit solchen "Pampers-Batterien" aus. BMW - leidgeprüft - tauschte im vergangenen Herbst bei sämtlichen Modellen der aktuellen Siebener-Baureihe die alten Akkus gegen AGM-Batterien aus. Seither, beteuern beide Hersteller, habe sich die Situation erkennbar verbessert. Mercedes konstatiert eine Verdopplung der Lebensdauer. Laut BMW verträgt die AGM-Batterie gar die dreifache Zahl von Entlade- und Ladezyklen.

Praxiserfahrungen widersprechen jedoch dieser Bewertung. Nach einer internen Analyse blieben die Modelle der neuen E-Klasse im Jahr der Markteinführung bis zu dreimal häufiger liegen als Fahrzeuge anderer Baureihen. Hauptursache der Pannen waren entladene AGM-Batterien.

Trotz der Windeln plagt sich der Mercedes-Vertrieb noch immer mit dem pannenträchtigen Stromschwund an der E-Klasse. Bei einem großen Vertragshändler, der dem SPIEGEL Auskunft gab, mussten 25 Prozent aller in diesem Jahr verkauften Limousinen der E-Klasse wegen leerer Batterien in die Werkstatt geholt werden.

ADAC-Analysen sind noch nicht verfügbar, da Autos dieser Preisklasse in den ersten Jahren fast ausschließlich direkt von den Pannendiensten der Hersteller versorgt werden. Der Verbandsexperte Schmaler wagt deshalb noch keine Bewertung des neuen Batterietyps. Optimistisch schätzt er dagegen ein anderes Konzept ein, von dem es bisher jedoch nur Prototypen gibt.

Unter dem Namen "iQ Power" betreiben die ehemaligen Dasa-Ingenieure Peter Braun und Günther Bauer ein Entwicklungslabor in Chemnitz, wo sie unter anderem Forschungsprojekte für DaimlerChrysler durchführen. Dort schufen sie einen Hightech-Akku namens "iQ-Batterie".

In den Batteriekammern installierten sie seitliche Überlaufkanäle, die die Säure zirkulieren lassen, sobald das Fahrzeug in Bewegung ist. Das Problem der Schichtbildung werde damit dauerhaft gebannt und nicht nur verzögert wie bei der "Pampers"-Methode, versprechen die Konstrukteure. Zudem schützen Rundum-Isolierung und elektrische Heizung das Gerät vor allzu abrupten Temperaturschwankungen, unter denen Batterien generell sehr leiden. Ein Chip überwacht Temperatur und Ladeströme, steuert die Heizung und dokumentiert das gesamte Betriebsleben der Batterie.

In genormten Dauertests wiesen Bauer und Braun bereits enorme Standfestigkeiten nach und überließen dem ADAC auch schon Einzelstücke zur Erprobung. "Alle Testmuster", sagt ADAC-Experte Schmaler, "laufen hervorragend."

Weniger gut scheinen die Marktchancen des schlauen Stromspeichers zu sein. VB-Chefentwickler Gerolf Richter hält das iQ-Konzept für "technisch plausibel, aber zu aufwendig". Enormer Kostendruck laste auf der Branche. Da bleibe kein Spielraum für so komplexe Konstruktionen. Die Autokonzerne bezahlen für eine Batterie normaler Größe nur etwa 30 Euro.
oliverp ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2004, 18:27   #2
Hotte
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Benutzerbild von Hotte
 
Registriert seit: 04.08.2002
Ort:
Fahrzeug: 535d
Standard Batterie/Spiegel

..ich habe den Artikel gelesen, leider sind Erfahrungen mit, z.B. dem E65, noch nicht vorhanden.

Meine Batterie ist nun 3 Jahre alt und funktionierte Sommer wie Winter und das sogar 2x in Norwegen ohne Beanstandung. Auch eine irrtümliche Vollentladung hat sie schadlos überstanden.

Wie sind eure Erfahrungen?

Gruß,

Hotte
__________________
Quod dixi dixi
Hotte ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2004, 18:56   #3
sozialesAbseits
Erfahrenes Mitglied
 
Benutzerbild von sozialesAbseits
 
Registriert seit: 28.05.2004
Ort: Hannover
Fahrzeug: F01 730d
Standard

Also,meine Bordelektronik hat schon mehrmals die Batterie vor der Entladung schützen und alle Verbraucher abschalten müssen,aber weder die Speicherkapazität hat sich verändert,noch wurde sie,selbst bei schlimmen Misshandlungen, zerstört.
__________________
Stolzer Besitzer
sozialesAbseits ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2004, 00:58   #4
IMANUEL
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Registriert seit: 13.01.2003
Ort: Berg / Pfalz
Fahrzeug: E32 730i / 3.5R6
Standard

Meine 5 Jahre alte Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) >Exide XXL Batterie hat auch schon
ein Gitter in den Bleiplatten.
Die hatte damals eine Unverb.Preisempfehlung von ca.340,--DM.
Sie hatte schon 4 absolute Tiefentladungen
und funktioniert trotzdem immer noch.

IQ-Power sollte eigentlich Batterien für
das kommende 42 Volt Bordnetz entwickeln.
Aber das kommt auch nicht in die Gänge.
Es gibt Probleme mit den hohen Strömen,
der deswegen nötigen sichereren Verkabelung
und den Schaltern.

Beim 42 Volt Bordnetz sollen mal Aggregate,
die heute noch vom Motor angetrieben werden,
wie Wasserpumpe, Servopumpe und Klimakompressor,
von Elektromotoren angetrieben werden.

Gruß Manu
__________________
Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.
IMANUEL ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2004, 02:03   #5
knuffel
Moderater Moderator
 
Benutzerbild von knuffel
 
Registriert seit: 20.10.2002
Ort:
Fahrzeug: E32, Velociped NL
Standard

Zitat:
Zitat von IMANUEL
.

IQ-Power sollte eigentlich Batterien für
das kommende 42 Volt Bordnetz entwickeln.
Aber das kommt auch nicht in die Gänge.
Es gibt Probleme mit den hohen Strömen,
der deswegen nötigen sichereren Verkabelung
und den Schaltern.

Beim 42 Volt Bordnetz sollen mal Aggregate,
die heute noch vom Motor angetrieben werden,
wie Wasserpumpe, Servopumpe und Klimakompressor,
von Elektromotoren angetrieben werden.

Gruß Manu
Hmmm....

Ich wollte gerade schreiben,daß die Erhöhung der Bordspannung die Lösung
wäre,da mit steigender Spannung und gleicher Leistungsanforderung die
Ströme sinken und damit die Leitungsquerschnitte....

Aber wenn man das dann mit leistungshungrigen Verbrauchern wieder
zunichte macht........

Das Ganze erinnert mich an die Zeiten,wo man aus Niederspannungsnetzen
wegen des erhöhten Leistungsbedarfs Höherspannungsnetze machte,
von Gleichstrom auf Wechselstrom umsteigen musste....
Da ging´s einfach nicht mehr anders.

Last not least wird der Energieverbrauch der modernen Autos doch wieder
durch den Treibstoff erzeugt.
Elektronik spart und verbraucht Energie.
Mich würde doch mal der Wirkungsgrad interessieren.

Vielleicht gehen demnächst Notstromaggregate in Serie,die sich aus dem
Tank bedienen und den Akku aufladen....

Gruß
Knuffel
knuffel ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2004, 08:02   #6
Klaus H.
Erfahrenes Mitglied
 
Registriert seit: 15.04.2002
Ort: NRW
Fahrzeug: M5/F90 LCI Competition, ex750Li/F02, Porsche 992-Carrera S Cabrio (ab 06/20), VW T-Roc Sport, M 135i LCI F20
Standard

Hallo,

mein Wagen hat bereits seit September 2003 eine solche AGM-Batterie eingebaut.

Viele Grüße
Klaus
Klaus H. ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2004, 08:29   #7
IMANUEL
Erfahrenes Mitglied
 
Benutzerbild von IMANUEL
 
Registriert seit: 13.01.2003
Ort: Berg / Pfalz
Fahrzeug: E32 730i / 3.5R6
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Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) >HIER Infos zum 42V Consortium.


Gruß Manu
IMANUEL ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2004, 10:04   #8
PWE
Gast
 
Ort:
Fahrzeug:
Standard

Hallo Leute

habe meinen nun seit Mai 2003 und noch nie ein Problem mit der Batterie bekundet. Ursprünglich hatte ich meine Zeit als Azubi bei einem grossen Batteriehersteller verbracht und einiges bezüglich Batterien gelernt und hab auch heute noch Kontakt. Das grösste Problem scheint zu sein, dass die Batterie sich nicht selber aufladen kann wenn man einzig nur Kurzstrecken fährt. Da ich täglich gegen 150 km zurücklege kommt diese Problem natürlich bei mir nicht vor. Letzten Sommer (03) war ich während 3 Wochen praktisch nur mit dem Z8 unterwegs, während dieser Zeit hatte ich den Schalter im 7er im Kofferraum umgeschalten, damit nur noch die nötigsten Verbraucher eingeschaltet blieben (siehe auch BA). Hatte nach den 3 Wochen keinerlei Probleme den Wagen zu starten.

Ich denke es ist auch sehr wichtig wie man mit der Batterie umgeht, wenn ich bedenke, dass ich ständig ein Batterieladegerät welches den Ladezustand überwacht sowohl am Z8 wie auch am Cadillac angehängt habe bin ich froh darum, dies verhindert eine Zerstörung des Innenlebens sowie eine Entladung der Batterie was die Lebensdauer um einiges verlängern kann (in meinem vorgängigen Cadillac hatte ich eine Batterie welche gute 8 Jahre alt wurde!!!). Möchte noch bemerken, dass im Cadillac auch einige Verbraucher vorhanden sind (Klima, Elektr. Fensterheber, elektr. Niveau, diverse Steuergeräte, etc., etc.) und diesen Wagen bewege ich sehr wenig....vielleicht 2'000 km pro Jahr.

Gruss

PWEZ8
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Alt 03.11.2004, 10:30   #9
span
Mitglied
 
Registriert seit: 04.11.2002
Ort: /home/span
Fahrzeug: F11 535d
Standard

Hi,
ich hatte bereits mehrfach Probleme mit der Batterie. Einmal musste das Fahrzeug sogar fremdgestartet werden, da bis auf die Kontrolleuchten fast nichts mehr ging.

Ich kann allerdings keinen rechten Zusammenhang mit Kurz oder Langstrecken feststellen. Die Batterie war genau einen Tag nachdem ich ca. 400km Autobahn gefahren war fast komplett leer. Anderereseits verkraftet sie z.T. wochenlang nur Stadtverkehr ohne Probleme.

Seit einigen Wochen habe ich nun auch eine Gelbatterie, die zum Einen noch nie leer war und zum Anderen viele Elektronikprobleme der Bordelektronik, wie z.B. Sitzverstellung, DSC und diverse Fehlermeldungen verschwinden liess!

Grüße
Sven
span ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
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