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Kategorie: Formel1 01.01.1970
GP Italien 2003 - Rennen
Montoya wird Zweiter hinter Michael Schumacher, Gené wird in seinem ersten BMW-F1-Rennen Fünfter
Wetter: sonnig, trocken, 23-24°Luft, 41-42°C Asphalt
Monza (ITA). Das BMW WilliamsF1 Team hat in Monza beim 14. Lauf zur
FIA Formel-1-Weltmeisterschaft die Führung in der Konstrukteurswertung
verteidigt. Die Mannschaft liegt bei zwei noch ausstehenden WM-Läufen vier
Zähler vor Ferrari. Juan Pablo Montoya kam in Italien als Zweiter hinter
Titelverteidiger Michael Schumacher (Ferrari) ins Ziel. Montoya ist weiterhin
Tabellenzweiter, er hat drei Punkte Rückstand auf Schumacher. Marc Gené, der für
Ralf Schumacher eingesprungen war, belegte mit dem zweiten FW25 Rang fünf.
Juan-Pablo Montoya und Michael Schumacher auf dem Siegertreppchen
Juan Pablo Montoya: 2. (Chassis: FW25 06; Schnellste Runde: 1.22,126 min
in Rd. 31 - drittschnellste insg.): Nach einem guten Start habe ich in der
ersten Schikane die erstbeste Möglichkeit genutzt, um Michael anzugreifen. Wir
waren ziemlich gleichauf, aber dann konnte er besser beschleunigen. Das Manöver
war von beiden sauber, wir können uns beide keinen Ausfall leisten. Mein zweiter
Reifensatz war besonders gut, deshalb konnte ich aufholen. Im letzten
Renndrittel steckte ich dann aber im Verkehr fest und habe entschieden, nicht zu
viel zu riskieren. Wir hatten damit gerechnet, dass Ferrari hier stark sein
würde. Ich habe nur zwei Punkte auf Michael verloren und liege nun drei Punkte
hinter ihm bei noch zwei ausstehenden Rennen. Damit lässt sich leben. Ferrari
hatte einen höheren Topspeed als wir hier in Monza, wo man mit wenig Abtrieb
fährt. Anders als auf den beiden Strecken, die jetzt noch auf dem Programm
stehen.
Marc Gené beim F1 Grand Prix in Monza
Marc Gené: 5. (Chassis: FW25 07; Schnellste Runde: 1.22,413 min in Rd. 12
- fünftschnellste insg.): Das ist das beste Ergebnis meiner Formel-1-Karriere,
und ich bin sehr glücklich darüber. Eigentlich ist das nicht überraschend,
immerhin habe ich eines der besten Autos des Feldes übernommen. Beim Start hatte
ich Probleme mit Jarno Trulli und habe drei Positionen verloren. Ansonsten lief
das Rennen sehr gut. Wenn man so eine Chance bekommt wie ich heute, dann muss
man sie nutzen. Ich wollte auf keinen Fall Fehler machen. Ich denke, das Team
ist zufrieden mit meiner Leistung und den Punkten, die ich beisteuern konnte.
Ich glaube, je mehr ein Fahrer testet, desto besser wird er auch.
Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1): Es war ein hartes
und gutes Rennen für uns. Wir haben getan, was in unseren Möglichkeiten lag.
Michael war uns heute offenbar überlegen. Juan ist fehlerfrei gefahren, die
Punkte für seinen zweiten Platz sind für uns sehr wertvoll. Marc war ebenfalls
hervorragend unterwegs, obwohl er kaum Zeit hatte, sich auf das Rennen
vorzubereiten. Die Mannschaft hat zudem gut funktioniert, die Boxenstopps haben
gut geklappt. Wir sehen einem extrem aufregenden Meisterschaftsfinale entgegen.
von links: Schauspieler Jeremy Irons und Laurence Fishburne, Mario Theissen, Patrick Head und Schauspieler Dennis Hopper
Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor): Es war das erwartet harte
Rennen mit dem besseren Ende für Ferrari. Es wird schwer für uns, die harte Nuss
Ferrari zu knacken. Aber ich erwarte einen spannenden Kampf bis zum Finale. Der
eigentliche Sieger heute heißt für mich Marc Gené. Er hat seine Chance genutzt,
einen tollen Job gemacht und das Maximale erreicht. Und was in dieser Phase
wichtig ist: Wir haben beide Autos ins Ziel und in die Punkteränge gebracht.
Quelle: BMW Presseinformation vom 15.09.03
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