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Kategorie: Messe Sponsor Vorstand

10.01.2017
Von BMW Motorsport entwickeltes Segelrennyacht-Steuerrad auf Autoshow Detroit präsentiert.
Kurs America’s-Cup-Titelverteidigung

 

  • BMW präsentiert America’s-Cup-Engagement auf Automobilmesse in Detroit.
  • ORACLE TEAM USA (OTUSA) America’s-Cup-Class-Rennyacht AC50 mit BMW Motorsport Technologie optimiert.
  • BMW Vorstand Dr. Robertson übergibt innovatives Steuerrad an OTUSA Skipper Jimmy Spithill.

Detroit. Dr. Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW, hat die North American International Auto Show in Detroit (USA) genutzt, um im Heimatland des Titelverteidigers den Countdown zum 35. America’s Cup einzuläuten. Im Juni findet das America’s Cup Match vor Bermuda statt, bei dem das ORACLE TEAM USA die begehrteste Segeltrophäe der Welt zum dritten Mal in Folge gewinnen möchte. BMW ist Technologie-Partner des Titelverteidigers und unterstützt das Designteam mit Ingenieurskompetenz aus dem Automobilbau. Dr. Robertson übergab ein innovatives Steuerrad, das die anspruchsvolle Steuerung der High-tech-Katamarane optimiert, so dass diese stabiler „fliegen“ können. Dies ist im modernen America’s Cup der wichtigste Geschwindigkeitsfaktor.

Jimmy Spithill (Skipper ORACLE TEAM USA), Ludwig Willisch (CEO und President BMW of North America), Dr. Ian Robertson
North American International Auto Show (Detroit): Jimmy Spithill (Skipper ORACLE TEAM USA), Ludwig Willisch (CEO und President BMW of North America), Dr. Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW).

„Wir sind stolzer ‚Global Partner’ des 35. America’s Cups, dem technologisch anspruchsvollsten Segelwettbewerb der Welt“, sagte Dr. Robertson. „BMW unterstützt zudem das ORACLE TEAM USA bei der Konstruktion der ‚Ultimate Sailing Machine’ als Technologie-Partner mit Ingenieurskompetenz, unter anderem im Bereich der Aerodynamik. Da die Yachten nun ‚fliegen’ können, benötigen sie ein neuartiges Steuersystem. Jene BMW Ingenieure, die Lenkräder für die BMW Motorsport Rennautos designen, haben nun ein leichtes und intuitiv zu bedienendes Steuerrad für das ORACLE TEAM USA entwickelt, das dem Team im Juni beim America’s Cup Match auf der Jagd nach den entscheidenden Sekunden zur erfolgreichen Titelverteidigung helfen wird.“

Das Projekt wurde im Mai bei einem Technologie-Workshop in New York anlässlich des dortigen Louis Vuitton America’s Cup World Series Event präsentiert, nun liegt das Ergebnis vor. Das neue Steuerrad wird Teil des neuen AC50-Katamarans sein, den der Titelverteidiger im Februar vorstellen wird. „Die America’s-Cup-Class-Kats sind auf den Foils unglaublich schnell. Aber es ist eine sehr komplexe Angelegenheit, diese großen Katamarane zu beherrschen und zu steuern“, sagt OTUSA-Skipper Spithill. „Dieses Steuerrad ist zur Justierung der Ruder und Schwerter die optimale Lösung. Ich freue mich sehr auf das neu entwickelte System von den BMW Renningenieuren, denn die Yacht, die am längsten ‚fliegen’ kann, hat die größte Chance zu gewinnen.“

Jimmy Spithill (Skipper ORACLE TEAM USA) und Dr. Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW).Jimmy Spithill (Skipper ORACLE TEAM USA) und Dr. Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW).

North American International Auto Show (Detroit): Jimmy Spithill (Skipper ORACLE TEAM USA) und Dr. Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW).

 

Die AC50-Katamarane schweben auf ihren Ruderblättern scheinbar schwerelos über dem Wasser. Was mühelos aussieht, ist Ergebnis von permanenter Nachjustierung der Schwerter („Foils“) im Wasser. Damit die Yacht ohne Pause zum „Fliegen“ kommt, muss der Steuermann den Anstellwinkel der Schwerter und der Ruderblätter sekündlich an Kurs, Windeinfall, Geschwindigkeit und Konkurrenz anpassen. Damit dies alles nahezu gleichzeitig gelingen kann, braucht er ein intelligentes und intuitiv bedienbares Steuerungsmodul, das mit absoluter Präzision ähnlich wie ein Lenkrad in einem Motorsport-Fahrzeug arbeitet.

Mit solchen Anforderungen sind die BMW Motorsport Ingenieure bestens vertraut. Ähnlich wie im Segelrennsport benötigen die BMW Werksfahrer bei ihren weltweiten Rennen im GT-Sport, bei Langstrecken-Klassikern und dem Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) eine High-tech-Steuerung, die intuitiv zu bedienen ist und Multitasking ermöglicht.

Quelle: BMW Presse Mitteilung vom 10.01.2017


 

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