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Bilanz 2. Quartal '21
Erstes Halbjahr 2021: BMW Group steigert trotz Halbleitermangels Profitabilität und Gewinn im zweiten Quartal.
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 Hersteller-News  

Kategorie: Vorstand Wirtschaft

03.08.2021
Rede Oliver Zipse, BMW Vorstandsvorsitzender, Telefonkonferenz Halbjahresbericht zum 30. Juni 2021
 

Seien Sie alle herzlich gegrüßt!

Die Leistungsfähigkeit von BMW ist unbestritten. Nicolas Peter hat es erläutert: Wir sind gut unterwegs und stoßen zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Themen an, die unser Unternehmen über lange Zeit profitabel und erfolgreich tragen werden.

Meine Damen und Herren!

BMW Chef Oliver Zipse, hier bei der Pressekonferenz auf der IAA 2019
BMW Chef Oliver Zipse, hier bei der Pressekonferenz auf der IAA 2019

Worum geht es derzeit in der Welt? Wonach strebt unsere Gesellschaft? Was ist das brennende Thema, das alle verbindet? Ganz klar: CO2 drastisch zu reduzieren. Das gemeinsame Ziel: Dem Klimawandel wirksam entgegenzutreten. Deshalb möchte ich damit heute beginnen. Und anschließend gehe ich auf folgende weitere Punkte ein:

Wie stärken wir unsere Digitalkompetenz weiter?

Wo steht die BMW Group im aktuellen Geschäftsjahr?

Zum ersten Punkt.

Unser Weg zur Klimaneutralität.

Die drei großen Weltregionen, viele weitere Länder und sogar Städte – alle wollen CO2-neutral werden. Das ist auch unsere Mission und Verantwortung bei der BMW Group. Wir agieren seit jeher vorausschauend. Das ist das Fundament für unser langfristig tragendes Geschäftsmodell. Und das erfordert per se, dass nachhaltiges Denken all unseren Entscheidungen zugrunde liegt. Unsere strategische Ausrichtung zur Klimaneutralität dient unseren Kunden. Zugleich setzen wir ein starkes Signal für all unsere Stakeholder, den Kapitalmarkt, der immer stärker nachhaltig investiert, und nicht zuletzt für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Arbeitsplätze. Die Währung, die in unserer Branche heute zählt: Welchen CO2-Abdruck hinterlässt ein Fahrzeug über den Lebenszyklus? Der Atmosphäre, sprich dem Klima, ist es vollkommen egal, ob ein Hersteller eine BEV-only, BEV-centric oder technologie-offene Strategie verfolgt. Relevant für den Klimaschutz ist ausschließlich das tatsächlich emittierte CO2 – und zwar gesamthaft: Von den eingesetzten Rohstoffen und Materialien über den industriellen Fertigungsprozess, die aktive Nutzung eines Fahrzeugs bis hin zur Wiederverwertung der Rohstoffe. Unser Eindruck ist: Je vollmundiger derzeit angekündigt wird, desto umfassender ist oftmals das Kleingedruckte.

Nicht bei uns!

Wir haben schon im Sommer 2020 konkrete Nachhaltigkeitsziele für das Jahr 2030 vorgelegt. Unsere Fortschritte dokumentieren wir nachweisbar und für jeden transparent – im Integrierten Bericht und als Mitglied der Science Based Targets Initiative.

Unsere klar definierten Ziele bringen uns – im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen – auf einen Pfad, der deutlich anspruchsvoller ist als das Zwei-Grad-Ziel. Eben ganz ohne Disclaimer.

Dazu konzentrieren wir uns schon jetzt auf alle drei Scopes, in denen CO2 entsteht: Lieferkette, Produktion, Nutzungsphase.

Unser Zielbild führt über eine immer emissionsärmere Wertschöpfungskette, die in eine Kreislaufwirtschaft mündet. Nehmen Sie als Beispiel den neuen BMW iX:

Die Batteriezellen werden bereits heute mit Grünstrom produziert. Wir verwenden 20 Prozent recycelte Kunststoffe.

Unseren zirkulären Ansatz präsentieren wir Ihnen auch auf der IAA Mobility. Da dürfen Sie gespannt sein!

Bis 2030 wollen wir gegenüber 2019 unseren gesamten CO2-Fußabdruck pro Fahrzeug weltweit um mindestens ein Drittel verringern – über den kompletten Lebenszyklus.

Schon in diesem Jahr ist unsere Produktion an allen Standorten weltweit bilanziell CO2-neutral. Das gilt ebenso für unsere Liegenschaften und Verwaltungsgebäude.

Und wir werden zeitnah noch einmal nachlegen: Gerade die Nutzungsphase hat einen starken Impact auf den CO2-Fußabdruck. Doch wir können uns eine noch stärkere CO2-Reduzierung pro Fahrzeug bis 2030 vorstellen. Bereits letztes Jahr hatten wir unseren Flottenwert deutlich unterschritten – und wir werden ihn auch in diesem Jahr wieder unterschreiten.

BMW Group Halbjahresbericht 1.2021

BMW Group Halbjahresbericht 1.2021
zum Download (3,2 MB)

 

So wie überall gilt auch für die Klimaneutralität: Wie sie erreicht werden kann, dazu gibt es verschiedene Wege. Folglich dient es nicht der Sache, sich einzelnen Wegen zu verschließen. Keiner ist falsch, solange der Klimaschutz profitiert. Die Herangehensweise sollte nie ideologisch, sondern immer pragmatisch und machbar sein – im Sinne der großen Vision, des globalen Ziels.

Die BMW Group ist ein globaler Hersteller. Deshalb nehmen wir immer das gesamte Bild in den Blick. Die Welt-Perspektive, wenn Sie so wollen. Und das macht die Sache eben nicht einfach und linear, sondern im Gegenteil: außerordentlich vielschichtig. Unsere Welt ist und bleibt ein heterogenes Gebilde – auch und erst recht, was das Mobilitätsverhalten der Menschen und die dafür gültigen Rahmenbedingungen angeht.

Wir lösen die großen Herausforderungen auf der Welt durch Innovationen und technologischen Fortschritt.

Dazu nutzen wir unsere Fähigkeit, hoch komplexe technische Systeme in ein Produkt zu integrieren, um es optimal auf die Anforderungen bestimmter Märkte zuzuschneiden. So bedienen wir die Märkte in ihrer Individualität und Veränderungsgeschwindigkeit mit den passenden Technologien. Wir sehen darin einen Wettbewerbsvorteil für BMW, mit dem wir Marktanteile gewinnen. Denn: Regulierung und Kundenwünsche unterscheiden sich auch künftig von Region zu Region und von Land zu Land.

In Europa zum Beispiel dominieren bei den Neuzulassungen in Norwegen und den Niederlanden schon heute batterie-elektrische Antriebe, während in anderen EU-Staaten nicht einmal ansatzweise eine Ladeinfrastruktur existiert.

In den USA bleibt Kalifornien Vorreiter für E-Mobilität, während in anderen Bundesstaaten weiterhin der Verbrenner gefragt ist.

Und in Asien sehen etwa Japan und Korea Potenzial im Brennstoffzellen-Antrieb. China forciert die E-Mobilität.

Auch eFuels können in bestimmten Regionen eine Option sein.

Neben dem Elektroantrieb wird perspektivisch die Wasserstoff-Technologie an Bedeutung gewinnen. Und das nicht nur, so wie oft kolportiert, bei Nutzfahrzeugen. Wir liefern auch hier: Unsere Kleinserie des BMW i Hydrogen NEXT kommt im nächsten Jahr.

Immer wieder werden wir gefragt, ob sich die BMW Group ein Datum für den vollständigen Umstieg auf rein elektrische Antriebe setzt. Um es klar und präzise auf den Punkt zu bringen: Wo der Einsatz von batterie-elektrischen Antrieben sinnvoll und möglich ist, eben weil die Rahmenbedingungen stimmen, dort setzen wir zu 100 Prozent auf BEVs.

Der beste Beweis ist unsere Marke MINI.

Sie wird unsere erste ausschließlich vollelektrische Marke sein – ab Anfang der 2030er Jahre und ohne Disclaimer. Denn MINI Fans sind vor allem in urbanen Ballungsräumen unterwegs.

In genau diese Richtung zielt auch der neue elektrische Scooter von BMW Motorrad. Unser CE 04 ist der perfekte Begleiter für den urbanen Pendler. Vor kurzem haben wir das Serienmodell präsentiert. Anfang nächsten Jahres liefern wir ihn aus.

All dies macht deutlich:

Eine Durchdringung der Märkte mit E-Mobilität ist längst kein Thema mehr von Seiten des Fahrzeug-Angebots. Sie hängt vielmehr davon ab, wie schnell die Ladeinfrastruktur ausgebaut wird.

Dafür engagieren wir uns seit langem: Mehr als 15.000 Ladepunkte haben wir weltweit schon installiert. Allein in Deutschland betreiben wir zusammen mit E.ON eines der größten betrieblichen Lade-Netzwerke. Aktuell sind 4.350 Ladepunkte in Betrieb. Zum Jahresende werden es 5.000 sein. Alle mit Grünstrom und zum Teil öffentlich zugänglich.

Im Rahmen des europäischen High Power Charging-Netzwerks von IONITY werden wir im Herbst weitere Fortschritte kommunizieren. IONITY ist offen für alle, die sich beteiligen wollen. Uns ist der Ausbau wichtig. Die Ladeinfrastruktur darf nicht das Nadelöhr für unsere Kunden sein, ob sie sich ein Elektrofahrzeug kaufen. Dafür kämpfe ich im Rahmen meiner ACEA-Präsidentschaft, damit wir in allen 27 EU-Staaten schneller vorankommen. Wir brauchen mehr Verbindlichkeit.

Mit Fit for 55 hat die EU-Kommission im Juli die Reduktions-Ziele für CO2-Emissionen weiter verschärft. Doch für jeden weiteren Prozentpunkt der Zielverschärfung benötigen wir zusätzlich mindestens 200.000 weitere öffentliche Ladepunkte – und zwar über die bereits erforderlichen drei Millionen im Jahr 2030 hinaus.

Bis 2030 sollen Neuwagenflotten ihren CO2-Ausstoß nun um 55 Prozent unter das jetzt gültige Niveau senken. So sieht es der Vorschlag der EU-Kommission vor, der den Auftakt für den Prozess der Gesetzgebung bildet. Das entspricht einer zusätzlichen Zielverschärfung von rund 18 Prozentpunkten gegenüber dem bisherigen Ziel von minus 37,5 Prozent. Wir stellen uns verlässlich und konsequent auch dieser Herausforderung – so wie Sie es von BMW gewohnt sind.

Schon 2023 unterbreiten wir unseren Kunden in fast jedem unserer Fahrzeugsegmente mindestens ein BEV-Angebot. Insgesamt will die BMW Group in den nächsten rund zehn Jahren etwa zehn Millionen vollelektrische Fahrzeuge auf den Markt bringen.

Für die Ziele bis 2035 wird das Review der Kommission 2028 zeigen, ob neben BEV und FCEV weitere Zero-Emission-Technologien wie zum Beispiel e-Fuels angerechnet werden.

2025 – das sind nur noch vier Jahre – starten wir mit der NEUEN KLASSE. Mit diesem völlig neuen Produktangebot antworten wir auf die hoch komplexen Anforderungen der nächsten Jahrzehnte. Die NEUE KLASSE ist in mehrfacher Hinsicht ein echter Weitsprung: künftige Modell-Generationen, Baukästen, Technologien, Zusammenarbeit und unser Mindset im Konzern. Unsere neue Fahrzeugarchitektur ist kompromisslos elektrisch, egal ob mit Batterie oder Wasserstoff.

Damit verbunden ist zudem eine vollständig neue IT- und Software-Architektur sowie eine neu entwickelte und leistungsstarke elektrische Antriebs- und Batteriegeneration. Systemintegration ist eine Kernkompetenz der BMW Group, die wir auch mit der NEUEN KLASSE unter Beweis stellen.

Für mich ist all das Ausdruck einer klaren Zukunftsorientierung und damit das Gegenteil von fossil oder etabliert. Diese kleine Replik zur Meinung einiger Auto-Experten muss erlaubt sein.

Ich komme jetzt zu meinem zweiten Schwerpunkt:

Wir stärken weiter unsere Digitalkompetenz.

Im Auto greifen heute Software, Hardware und Services auf integrale Weise ineinander. Damit schaffen wir die technologische Grundlage, um unseren Kunden permanent neue Funktionen anzubieten. Unsere Fahrzeuge sind technologisch immer auf dem neuesten Stand. Seit mehreren Jahren können wir per Remote Software Upgrade jede einzelne Codezeile im Fahrzeug over-the-air aktualisieren. Es gibt nur zwei Firmen, die so etwas beherrschen. Die eine sitzt nach wie vor in Kalifornien, die andere in München.

Ende dieses Jahres hat die BMW Group mit über 2,5 Millionen die weltweit größte Flotte an Upgrade-fähigen Fahrzeugen auf der Straße.

Unsere neue Generation BMW iDrive führt die Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug in die digitale Zukunft. Die Basis dafür legen wir mit dem neuen BMW Operating System 8: eine neue Generation von Displays, Bedienelementen und Software sowie einer extrem leistungsstarken Datenverarbeitung – konzipiert für 5G. Wir setzen es erstmals im BMW iX ein und rollen es anschließend breit aus über alle Modelle. Die digitalen Dienste für Navigation, Parken und Laden integrieren wir in das cloud-basierte System BMW Maps. Im iX können die Kunden zudem die zeitlich flexible Buchung von „Functions on Demand“ nutzen.

Für die digitale Lebenswelt im Auto, für eine digitalisierte Produktion und digitalisierte Prozesse im Unternehmen bauen wir die notwendigen Kompetenzen auf. Dabei konzentrieren wir uns auf diese Kompetenzfelder:

  • Smarte Produktion und Logistik, inklusive Robotik.
  • Big Data und Daten Analyse.
  • Software-Architektur und agile Software-Entwicklung.
  • Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren.
  • E-Mobilität sowie innovative Antriebs- und Leichtbautechnologien.

Rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bei der BMW Group im Bereich IT und Software-Entwicklung. Allein in den letzten Jahren haben wir im Entwicklungsressort über 2.400 Experten neu an Bord geholt. Unsere 14 Tech Offices umspannen die ganze Welt – von Kalifornien über das neue FIZ Nord in München bis nach Shanghai und Tokio. Hinzu kommen Joint Ventures wie Critical TechWorks in Portugal.

Gerade bei IT-Anwendungen im Fahrzeug – Stichwort heterogene Märkte – nutzen die Kunden in den Weltregionen und hier speziell in China, Europa und den USA, unterschiedliche Services und Provider. Je nach Region integrieren wir nahtlos die Dienste von Drittanbietern wie Apple, Google, Tencent oder Spotify.

Abschließend zum dritten Punkt:

In einem Satz: Ja, wir hatten ein starkes erstes Halbjahr. 

Unser junges und breites Angebot an neuen Modellen und verschiedenen Antriebsarten traf auf eine vitale Nachfrage. Das gilt für all unsere Marken BMW, MINI und Rolls-Royce, für die M GmbH wie auch für BMW Motorrad ebenso wie für alle Weltregionen. Rund 1,34 Millionen Fahrzeuge bedeuten ein Plus von fast 40 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2020. Damit sind die ersten sechs Monate die bisher absatzstärksten unserer Geschichte.

Wir alle wissen aber auch: Das erste Halbjahr 2020 war in vielen Regionen der Welt besonders hart von den Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie betroffen. Aussagekräftiger ist der Vergleich mit dem ersten Halbjahr des Vorkrisenjahres 2019 mit plus 7,1 Prozent. Auch im Monat Juli liegen wir über Juli 2019.

Wie erwartet, kaufen unsere Kunden gerade jetzt deutlich mehr elektrifizierte Fahrzeuge. Im ersten Halbjahr stieg unser Absatz um nahezu 150 Prozent. In unserem Heimatmarkt Deutschland liefern wir bereits fast jeden vierten BMW und rund 30 Prozent aller MINIs mit einem elektrischen Antrieb aus.

Bis Ende dieses Jahres wollen wir insgesamt eine Million vollelektrische und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge auf der Straße haben. 2025 dann zwei Millionen reine E-Fahrzeuge. Bis dahin wollen wir unseren BEV-Absatz im Vergleich zu 2020 verzehnfachen.

Der vollelektrische BMW iX3 ist seit Beginn dieses Jahres verfügbar. Er wurde nicht speziell für E-Mobilität konzipiert. Trotzdem gewinnt er Vergleichstests mit seinen Konkurrenten. Im Herbst starten der BMW iX und der BMW i4. Beides sind ungewöhnliche Fahrzeuge für ein großartiges Fahrerlebnis. Bei beiden übertrifft der hohe Auftragsbestand unsere Erwartungen. Das geplante Jahresvolumen vom BMW iX zum Beispiel ist in Europa schon größtenteils ausverkauft. Das unterstreicht das hohe Interesse an diesem technologisch einzigartigen Fahrzeug. Und natürlich freuen wir uns auch über das positive Feedback in Medien und Social Media.

Es geht Schlag auf Schlag weiter: In den nächsten zwei Jahren folgen die vollelektrischen Versionen von BMW 7er, X1 und 5er.

Meine Damen und Herren,

unser Geschäftsjahr 2021 ist in besonderer Weise gekennzeichnet von Rücken- wie auch von Gegenwind:

Am 20. Mai haben wir unsere Rückstellung für das Kartellverfahren der EU-Kommission in Höhe von 1,4 Milliarden Euro neu bewertet. Die Kommission hatte die von ihr erhobenen Vorwürfe gegen die BMW Group weitgehend fallen gelassen. In diesem Zusammenhang hatte sie nochmals bestätigt: Der Vorwurf einer unzulässigen Manipulation der Abgasreinigung stand und steht bei der BMW Group nicht im Raum. Das Verfahren wurde am 8. Juli mit einem Vergleich und einem Bußgeld von 372,8 Millionen Euro beendet.

Die Neubewertung der Rückstellung führt im zweiten Quartal 2021 zu einem positiven Ergebniseffekt in Höhe von rund einer Milliarde Euro. Unser Zielkorridor für die EBIT-Marge im Segment Automobile stieg dadurch um einen Prozentpunkt.

Im Gegenzug gibt es – on top zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie – weitere ernstzunehmende Risiken für unseren weiteren Geschäftsverlauf. Die weltweite Unterversorgung unserer Branche mit Mikrochips ist allgegenwärtig. Bislang konnten wir diese – im Vergleich zu anderen Herstellern – gut abfedern. Seit kurzem sind auch einige unserer Werke betroffen – allerdings unterschiedlich intensiv. Wir bewerten tagesaktuell die Lage und leiten – zusammen mit den Lieferanten – Maßnahmen ein.

Neben den Liefer-Engpässen bei Halbleitern sind wir mit steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert. Auch deshalb ist unser zirkulärer Ansatz eine stichhaltige Antwort.

Nicht zuletzt zeigen Wetter-Extreme wie die verheerenden Hochwasser in Deutschland, Europa und anderen Teilen der Welt: Prognosen und Erwartungen können sich schnell ändern – ganz abgesehen vom großen Leid, das die Menschen in den betroffenen Regionen erfahren.

Angesichts all dieser Risiken wird das zweite Halbjahr für die BMW Group etwas herausfordernder sein als das erste. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass wir unsere Ziele für das Gesamtjahr erreichen.

Wir sind überzeugt:

Unser ganzheitlicher Ansatz ist absolut zielführend.

Die Anforderungen an die Automobilindustrie sind hoch komplex. Einfache Wahrheiten gibt es nicht.

Was zählt – für den Klimaschutz wie bei all den anderen großen Zukunftsfeldern – ist Wirksamkeit.

Dafür steht die BMW Group.

Vielen Dank!

Quelle: BMW Presse Mitteiliung vom 03.08.2021


 

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