12.11.2008
Mit neuer Kfz-Versicherung viel Geld sparen
Etwa eine Million Autofahrer wechseln jedes Jahr ihre
Kraftfahrzeugversicherung, um Geld zu sparen. Jetzt ist Hochsaison für diese
Sparfüchse; denn die weitaus meisten Versicherungen können bis zum Jahresende
auslaufen, wenn man sie bis 30. November kündigt. Doch dem Kündigungsschreiben
muss eine sorgfältige Prüfung vorangehen, wenn sich die scheinbar billige
Versicherung nicht am Ende als teuer entpuppen soll.
Wenn auch die Zahl von einer Million Kündigungen pro Jahr hoch erscheint, so
ist doch nur jeder fünfte Autofahrer davon überzeugt, dass man mit dem Wechsel
seiner Kfz-Versicherung (Anzeige) Geld einsparen kann. Die Zeitschrift „test“ der Stiftung
Warentest kommt in ihrer aktuellen Ausgabe aber zu ganz erstaunlichen Werten:
Bis zu 100 Prozent können die Beiträge auseinander liegen.
Inzwischen beeinflussen sehr viele Faktoren die Beitragshöhe: Geschlecht des
Fahrers, Alter, Fahrerfahrung, Wohnort, Beruf, Garage vorhanden, jährliche
Fahrleistung und so weiter. Die Versicherungen lassen sich immer mehr Angebote
einfallen, um die Kunden zu halten oder neue zu gewinnen. Grundsätzlich gilt:
Der junge Mann zahlt mehr als die junge Frau. Der 50-jährige Beamte mit Wohnsitz
auf dem Land, der sein Auto nur selbst fährt und sonst in der Garage abstellt,
die mit Abstand niedrigere Rechnung als die beiden jungen. Er hat also beim
Wechsel auch weniger Preisvorteile zu erwarten.
Je jünger, desto mehr lohnt sich der Preisvergleich. Dafür bieten sich jetzt
im Internet eine ganze Reihe an Tarifrechnern an, zum Teil von
Versicherungsmaklern, zum Teil von unabhängigen Stellen. In den nächsten Tagen
kann sich also das Surfen im Internet richtig auszahlen. Hier einige mit
Tarifvergleichen: www.akademie.de, www.focus.de, www.aspect-online.de,
www.banktip.de und www.versicherungen.de. Wer sich zunächst einen raschen
Überblick verschaffen möchte, der findet in der aktuellen Ausgabe der
Zeitschrift „test“ einen Vergleich anhand von acht Beispielen und weitere
Informationen im Internet unter
www.test.de/themen/auto-verkehr/test/-Autoversicherung.
In der November-Ausgabe der Zeitschrift „test“ befasst sich die Berliner
Stiftung Warentest mit Haftpflicht- und Kaskoversicherungen für Automobile. Hier
die Tipps der Redaktion für den Fall, dass man wechseln möchte.
Vor dem Wechsel sollte geprüft werden, ob es eine günstigere Autoversicherung
gibt. Die Chancen stehen gut. Auf dem Markt hat sich erneut viel getan und die
Preisunterschiede sind weiterhin sehr groß.
Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Dafür hat man in der Regel
einen Monat Zeit, nachdem der Versicherer den Schaden beglichen oder abgelehnt
hatte. Die Monatsfrist gilt auch, wenn der Versicherer eine Beitragserhöhung
ankündigt. Gibt der Versicherer erst im November oder noch später eine
Beitragsänderung bekannt, hat man ebenfalls einen Monat Zeit zu kündigen. Die
Frist beginnt, sobald das Schreiben im Briefkasten landet. Eine ordentliche
Kündigung zum Ende des Versicherungsjahres muss am 30. November beim Versicherer
sein.
Die folgenden Versicherer haben es besonders häufig in die Top-Ten beim Test
der Stiftung Warentest geschafft: „Asstel“ mit den Tarifen Mobil und Relax,
„Admiral Direkt“ mit ihrem Fair-Plus-Tarif sowie Direct Line, „Deutsche
Internet“ und „Ineas“ mit ihren Basis-Tarifen. Bei diesen Anbietern läuft der
Kontakt allerdings entweder nur online oder per Telefon und Post. Es gibt keinen
Vertreter am Ort. Unter den Versicherern mit Vertretern vor Ort taucht die „Huk-Coburg“
am häufigsten in den Top-Ten auf.
Angesichts der Angebotsvielfalt muss man darauf achten, dass der Anbieter
tatsächlich den gewünschten Tarif verkauft.
Oft lohnt sich die Frage an den bisherigen Versicherer, ob der nicht auch ein
günstigeres Angebot unterbreiten kann.
Will man Streit um die Erstattungsquote nach einem selbstverschuldeten Unfall
vermeiden, wählt man einen Versicherer, der selbst bei „grober Fahrlässigkeit“
komplett für Schäden zahlt.
Wer mit den Erstattungsquoten seines Versicherers nicht einverstanden, kann sich
Rat beim Rechtsanwalt holen. Die Kosten trägt man nur dann selbst, wenn man kein
Verkehrsrechtsschutzversicherung hat. Darüber hinaus bietet die
Versicherungswirtschaft an, sich an den Ombudsmann zu wenden, Telefon 01804 224
424.
Quellen: ar; 12.11.2008
Das könnte Sie auch interessieren:
anonymer und kostenloser
Kfz-Versicherungsvergleich auf 7-forum.com (News vom
17.06.2008)
Neue
Kfz-Versicherung kann viel Geld sparen (News vom 20.10.2008)
Typklassen-Einstufungen der BMW 7er-Modelle im Jahr 2009 (News vom
02.09.2008)  
|