18.11.2006
Jüdisches Museum Berlin würdigt das gesellschaftliche Engagement der BMW Group
Dr. Helmut Panke und Daniel Barenboim erhalten "Preis für Verständigung und Toleranz"
Berlin. Das Jüdische Museum Berlin hat heute Daniel Barenboim,
Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, und Dr. Helmut Panke,
ehemaliger Vorstandsvorsitzender der BMW AG, mit dem "Preis für Verständigung
und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin" ausgezeichnet. Mit diesem Preis ehrt
das Museum jährlich Persönlichkeiten, die sich auf herausragende Weise für die
Förderung von Toleranz und Verständigung eingesetzt haben. Die Überreichung des
Preises fand im Rahmen einer Festveranstaltung im Jüdischen Museum Berlin statt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte in einer Laudatio Dr. Helmut Panke und
das gesellschaftliche Engagement der BMW Group. Die Ehrenrede für Daniel
Barenboim wurde von Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker gehalten.
"Mit Dr. Panke wird eine Unternehmerpersönlichkeit ausgezeichnet, die sich
der Lösung drängender gesellschaftlicher Herausforderungen verpflichtet weiß",
so lautet ein Teil der Begründung des Jüdischen Museums für die Verleihung des
Preises. Die BMW Group engagiert sich seit vielen Jahren mit zahlreichen
Projekten für Völkerverständigung und Gewaltprävention. Den Schwerpunkt dieses
vielschichtigen Engagements bilden Bildungs- und Präventionsprojekte für Kinder
und Jugendliche. Dabei sind der Bereich des interkulturellen Lernens und das
respektvolle Miteinander unterschiedlicher Kulturen ein besonders beachtete
Aspekte.
Dr. Helmut Panke bedankte sich stellvertretend für die BMW Group und ihre
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Initiatoren des Preises für die
Auszeichnung. Dabei betonte er: "Dieser Preis bedeutet sehr viel. Wir betrachten
ihn als Bestätigung für unser gesellschaftspolitisches Engagement". Und weiter:
"Es ist aus der Sicht der BMW Group selbstverständlich, sich für die
Gesellschaften zu engagieren, in denen sie aktiv ist. Verständigung, Toleranz
und ein konstruktives Miteinander sind bei der BMW Group Werte, die fest in
unserem Leitbild und unserer Unternehmenskultur verankert sind".
Daniel Barenboim wurde für seine Verdienste um die Völkerverständigung und
insbesondere für seinen couragierten Einsatz für eine Aussöhnung zwischen
Israelis und Palästinensern gewürdigt.
Der »Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin« wurde
2002 erstmals vergeben. Unter den bisherigen Preisträgern befinden sich
Persönlichkeiten wie Heinrich v. Pierer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der
Siemens AG, der Kunstsammler und -mäzen Heinz Berggruen, Otto Graf Lambsdorff,
der Unternehmer Michael Otto, Johannes Rau, Otto Schily und die Verlegerin
Friede Springer.
Quelle: BMW Presse-Information vom 18.11.2006
Das könnte Sie auch interessieren:
BMW unterstützt
deutsch-slowenische Co-Produktion „Stille Sehnsucht - Warchild”
(News vom 07.11.2006)
BMW Korea produziert
Musik-Kurzfilm
(News vom 04.08.2006)
"Brückenbauer zwischen
Lebenswelten"
(News vom 29.03.2006)  
|