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Kategorie: Kultur Kunst

29.08.2013
Eröffnung der Ausstellung zum Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2013.
Im Hamburger Bahnhof – Berlin. BMW als langjähriger Partner.

 

Berlin. Die vier für den „Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2013“ nominierten Künstler zeigen ab dem 30. August 2013 ihre Werke in einer gemeinsamen Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. 

Kerstin BrätschMariana Castillo DeballSimon Denny und Haris Epaminonda wurden im Herbst 2012 für den „Preis der Nationalgalerie für junge Kunst“ nominiert. Jetzt werden aktuelle Arbeiten von diesen vier Künstlern in einer gemeinsamen Ausstellung präsentiert. Die künstlerischen Positionen der diesjährigen Nominierten könnten unterschiedlicher nicht sein: Über die vier sehr klar voneinander getrennten Räume kommen nicht nur vier grundverschiedene künstlerische Ansätze zur Geltung, sondern auch ein breites Spektrum an Materialien und Medien. Die Ausstellung ist dabei angelegt als Parcours vom hell erstrahlten Auftakt bis in einen großen Filmraum am Ende, vom öffentlichen Raum bis ins Halbdunkel der Imagination. 

Die nominierten Künstler für den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2013

Die nominierten Künstler für den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2013: V.l.n.r. Mariana Castillo Deball, Simon Denny, Kerstin Brätsch und Haris Epaminonda. Foto: David von Becker.

 

Wer den Preis 2013 gewinnt, entscheidet am 19. September eine internationale Jury bestehend ausOkwui Enwezor (Haus der Kunst, München), Luis Pérez-Oramas (MoMA, New York), Kitty Scott(Art Gallery of Ontario, Kanada), Gabriele Knapstein und Udo Kittelmann (beide Nationalgalerie Berlin). 

Seit diesem Jahr ist der Preis mit einer wichtigen Neuerung verbunden: Die Auszeichnung besteht erstmals in einer Einzelausstellung des Preisträgers im nächsten Jahr, in einem der Häuser der Nationalgalerie. Udo Kittelmann zu dieser Entscheidung: „Mit der Änderung der Auszeichnung wollen wir die Spirale des erhitzen Kunstmarktes hinter uns lassen. Wir wollen Wertmaßstäbe unabhängig von einem Geldpreis setzen und die Künstler adäquat und nachhaltig mit einer Einzelausstellung in der Nationalgalerie fördern.“ 

Gleichzeitig wird in diesem Jahr zum zweiten Mal auch der „Preis der Nationalgalerie für junge Filmkunst“ verliehen. Ab dem 19. September wird der ausgezeichnete Film fast vier Monate lange in einem eigens eingerichteten Projektionsraum im Hamburger Bahnhof zu sehen und somit einem breiten Publikum zugänglich sein. Anders als in der Kunstszene gibt es für junge Filmemacher und ihre Werke keine Wertsteigerung durch einen Markt. Daher wird der Film-Preis mit 10.000 Euro dotiert, die als Förderung der nächsten Filmprojekte gedacht sind. Der Preis für junge Filmkunst wurde ins Leben gerufen, um die Annäherung von Kunst und Film in den letzten Jahren zu würdigen. Der Preis stellt sich der Frage „wie viel Kunst das Kino verträgt und wie viel Kino die Kunst. Der „Preis der Nationalgalerie für junge Filmkunst“ geht dieser Frage nicht aus dem Weg. Aber er stellt sie anders“, so Iris Berben, Präsidentin der Deutschen Filmakademie. 

Der „Preis der Nationalgalerie für junge Kunst“ wird ermöglicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie und gefördert durch den langjährigen Partner BMW.

Die diesjährigen Nominierten im Überblick:

Kerstin Brätsch

(geboren 1979 in Hamburg, lebt und arbeitet in Berlin und New York)

Kerstin Brätsch eröffnet durch ihre interdisziplinäre Arbeitsweise neue Perspektiven für die Malerei und untersucht Grenzen zwischen Abstraktion und Zeichenhaftigkeit eines Bildes. In immer wieder wechselnden Kollaborationen und Rollen spannt Kerstin Brätsch ein Netz aus kunsthistorischen Referenzen, malerischen Gesten und performativen Elementen, in welchem der Status des Bildes in der Schwebe bleibt und Malerei als weiterhin aktuelles, nämlich gänzlich offenes, variables Medium vorgestellt wird.

Mariana Castillo Deball

(geboren 1975 in Mexico City, lebt und arbeitet in Berlin)

Die mexikanische Künstlerin Mariana Castillo Deball verschränkt Kunst und Forschung eng ineinander. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeiten stehen oft archäologische Fundstücke, die die Künstlerin in ihrer kulturellen Verwertung analysiert und vorstellt. Gebrauchsspuren der Dinge rücken dabei ebenso ins Zentrum wie eigene, freie Assoziationen zur Geschichte der aufgefundenen oder bereits archivierten Gegenstände. Aus diesem Prozess der Dekonstruktion entstehen Arbeiten in ganz unterschiedlichen Medien, wie Zeichnung, Film, Skulptur, Installation und Performance, mit denen Castillo Deball die Möglichkeiten der künstlerischen Darstellung beträchtlich erweitert.

Simon Denny

(geboren 1982 in Auckland, lebt und arbeitet in Auckland und Berlin)
Der neuseeländische Künstler Simon Denny untersucht die medialen Strukturen der Informationsvermittlung: Fernsehprogramme, Mobiltelefone, Schaufenster-Displays, Powerpoint-Programme oder Internet-Netzwerke, die er für seine künstlerischen Arbeiten umwidmet. Umfangreiche Recherchen münden jeweils in überspitzte, oft auch ironische Skulpturen und Raumarbeiten, die einzelnen Medienereignissen gewidmet sind. Seine Installationen, zuweilen außerhalb der Kunstwelt an öffentlichen Gebäuden platziert, oszillieren raffiniert zwischen Kulturkritik und einer bis ins Extrem getriebenen Aufklärungsstrategie.

Haris Epaminonda

(geboren 1980 in Nicosia, lebt und arbeitet in Berlin)
Die zyprische Künstlerin Haris Epaminonda arbeitet mit Fotos, Collagen, kleinen Skulpturengruppen und Filmen, die sie räumlich gruppiert oder über labyrinthartige Installationen zu entrückten, fast verwunschenen Gesamtkunstwerken verbindet. Ausgangspunkte ihrer Arbeiten sind oft historische Materialien, die die Künstlerin subtil bearbeitet, um ursprüngliche Kontexte oder Geografien auszulöschen. Dokumente wie Bücher, Porträts, Fotos werden dadurch jenseits von ethnologischen und kulturellen Kategorien lesbar, verweisen auf persönliche Erinnerungen wie auf enigmatische Bilder der Gesellschaft.

Quelle: BMW Presse Mitteilung vom 29.08.2013


 

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