12.11.2008
Die Nacht der weißen Handschuhe. Das BMW Museum zum Anfassen.
München. Please touch - heißt es am Freitag, 21. November 2008, bei
der Nacht der weißen Handschuhe im BMW Museum. Was sonst in Museen verboten ist,
wird an diesem Abend ausdrücklich gewünscht: die Besucher dürfen und sollen
Automobile, Motorräder und Motoren anfassen und auf sinnliche Weise, Technik und
Design "begreifen". Für den schonenden Umgang mit den Exponaten erhalten alle
Besucher weiße Handschuhe.
Das BMW Museum präsentiert seine 120 Exponate aus 90 Jahren Markengeschichte.
"Wir möchten den Besuchern die einmalige Chance bieten, Tuchfühlung mit unseren
Klassikern aufzunehmen", freut sich der Leiter des BMW Museums, Dr. Ralf
Rodepeter, auf die Sonderveranstaltung. Von 19 Uhr bis Mitternacht können
Exponate nicht nur ertastet werden, das BMW Museum gibt auch den Blick frei in
das Interieur, den Motor- und Kofferraum der Fahrzeuge. Zusätzlich zum regulären
Museumsbestand wird ein aktuelles BMW Motorrad ausgestellt sein, auf dem die
Besucher eine Sitzprobe nehmen dürfen und so dem Gefühl von Freiheit auf zwei
Rädern ein Stück näher kommen.

Die Nacht der weißen
Handschuhe im BMW Museum 2008
Anlässlich der Nacht der weißen Handschuhe wird erstmals in der
Öffentlichkeit das GINA Concept Car mit all seinen Funktionalitäten vorgeführt.
Diese Zukunftsvision des BMW Designs rückt den Blick auf zukünftige Materialien
und Gestaltungsmöglichkeiten im Automobilbau, und wird die sinnliche Wahrnehmung
des Automobils verändern. Wer wissen will, wie sich die Zukunft in der
Antriebstechnologie anfühlt, darf sich auf eine individuelle
Inspektion des wasserstoffbetriebenen BMW Hydrogen 7 mit einer kurzen
Spritztour freuen. Die Nacht der weißen Handschuhe wird auch Blinden erstmals
die Möglichkeit bieten, die Exponate im BMW Museum ertasten und "begreifen" zu
können. Die Kooperation mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund
München und Oberbayern soll zukünftig im Rahmen eines festen Führungsprogramms
für Blinde und Sehbehinderte fortgesetzt werden.
Während des gesamten Abends werden Experten unterschiedliche Aspekte rund um
kostbare klassische Fahrzeuge erläutern. Dr. Ralf Rodepeter, Leiter des BMW
Museums, berichtet von den Erfahrungen bei der Einbringung der Exponate im
Frühjahr 2008, und was er mit den Klassikern und Besuchern in den ersten 100
Tagen Museumsbetrieb erlebt hat. Ralf Vierlein, der Leiter der Historischen
Fahrzeugsammlung bei der BMW Classic, erläutert, was man beim Umgang mit
Oldtimern beachten muss, was einen "Klassiker" ausmacht und wie Restaurierungen
in Zukunft aussehen können. Jürgen Steinle vom BMW Design präsentiert
charakteristische Merkmale des BMW Designs, zeigt die Bedeutung der verwendeten
Materialien und Oberflächen und wie die Haptik zukünftiger Fahrzeugkonzepte
aussehen wird. Zwischen den Interviews laden zwei Pantomime-Künstler zu
Zeitreisen in die 20er, 50er und 80er Jahre ein. Für kulinarischen Genuss der
besonderen Art sorgt wie immer das Angebot des M1 Museumscafés.
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 12.11.2008
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