14.11.2007
Der Deutsche Kurzfilmpreis 2007 geht an „Das gefrorene Meer” von Lukas Miko.
Verleihung durch Kulturstaatsminister Bernd Neumann am 13.11.2007 in Kooperation mit der BMW Group.
München/Potsdam. In Anwesenheit von zahlreichen Filmschaffenden sowie
namhaften Vertreterinnen und Vertretern der Filmbranche wurde gestern der
"Deutsche Kurzfilmpreis 2007" von Kulturstaatsminister Neumann in Kooperation
mit der BMW Group verliehen. In einer feierlichen Galaveranstaltung überreichte
der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien in Potsdam die
wichtigste und höchst dotierte Auszeichnung für den Deutschen Kurzfilm.

Verleihung Deutscher Kurzfilmpreis 2007: Gold für
"Das gefrorene Meer". Martin Gschlacht (Co-Produzent), Kulturstaatsminister
Bernd Neumann, Joerg E. Schweizer (BMW Group), Lukas Miko (Regisseur) (v.l.n.r.)
Der Gewinner des Deutschen Kurzfilmpreises 2007 in der Kategorie Spielfilm
"Das gefrorene Meer" von Lukas Miko wurde bereits während der Produktion von der
BMW Group unterstützt. Die von der BMW Group als förderungswürdig angesehenen
Filmemacher reüssieren mit ihren Projekten bei nationalen und internationalen
Filmfestivals. Eine Oscarverleihung ohne die hochwertigen deutschen Kurzfilme
ist praktisch undenkbar. Der wegweisende Filmstil der jungen deutschen Talente
spiegelt die hohe Qualität und Relevanz der deutschen Kurzfilmszene wider. Die
Bühne der prämierten und international anerkannten Filme ist jedoch letztlich
auch die Ausstrahlung im Kino und im Fernsehen. Leider wird die Verwertungskette
trotz digitaler Möglichkeiten noch immer nicht genutzt. Viele wertvolle Filme
und interessante Inhalte finden so nicht den Weg zum breiten Publikum.

Verleihung Deutscher Kurzfilmpreis 2007: Joerg
E. Schweizer (BMW Group, 3. v.l.) mit dem nominierten Team von "15 Minuten
Wahrheit"
Daher engagiert sich die BMW Group langfristig in diesem Bereich und arbeitet
unter anderem mit der AG Kurzfilm an interessanten Möglichkeiten, um den
Kurzfilmen eine gebührende Plattform zu bieten.
Renommierte Kurzfilmfestivals, wie z.B. die Landshuter Kurzfilmtage oder die
Regensburger Kurzfilmwoche, werden von den regionalen BMW Werksstandorten
bereits seit Jahren unterstützt. Auch international wird der Kurzfilm innerhalb
der BMW Group gefördert: Hervorzuheben sind innovative Kurzfilmprojekte, die in
Malaysia, Korea und Dubai umgesetzt wurden.
Gewinner des Deutschen Kurzfilmpreises 2007 im Überblick.
Aus 243 wettbewerbsfähigen Filmvorschlägen hat die Jury 10 Filme nominiert.
Folgende Kurzfilmprojekte konnten überzeugen:

Verleihung Deutscher Kurzfilmpreis 2007: Joerg E.
Schweizer (BMW Group, 3. v.r.) und die Gewinner
Der Kurzfilmpreis in Gold für Spielfilme mit einer Laufzeit zwischen sieben
und 30 Minuten geht an "Das gefrorene Meer" von Lukas Miko.
Den Kurzfilmpreis in Gold für Dokumentarfilme teilen sich die Filme "Cigaretta
mon amour - Portrait meines Vaters" von Rosa Hannah Ziegler und "Die
Akkordeonspielerin" von Biljana Garvanlieva.
Den Kurzfilmpreis in Gold für Animations-/ Experimentalfilm gewann der Film "The
runt" von Andreas Hykade.
Mit der Nominierung ist eine Prämie von 15.000 Euro verbunden. Für den
Filmpreis in Gold erhält der Hersteller eine Prämie von 30.000 Euro, dabei wird
die Nominierungsprämie auf den Filmpreis angerechnet.
Von der BMW Group unterstützte Kurzfilme, die im Rennen um die goldene
Lola konkurrierten:
"15 Minuten Wahrheit"
Hersteller: Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg; Regie und Drehbuch:
Nico Zingelmann; Laufzeit: 15 Minuten
Als der fünfzigjährige Georg Komann überraschend samt seiner Abteilung entlassen
werden soll, stehen er und seine Kollegen vor dem persönlichen Aus - niemand
stellt über Fünfzigjährige neu ein. Komann schmiedet einen Plan, der ihnen allen
wenigstens eine angemessene Abfindung sichern soll. Er bittet seinen Chef um ein
Gespräch - ein Gespräch von 15 Minuten.

Verleihung Deutscher Kurzfilmpreis 2007: Gold
geht an den Regisseur Lukas Miko für das "Das gefrorene Meer
"Das gefrorene Meer"
Hersteller: naked eye filmproduction GmbH & Co. KG, München, in Koproduktion
mit Martin Gschlacht Filmproduktion, Wien, unter Mitwirkung des Bayerischen
Rundfunks, München; Regie und Drehbuch: Lukas Miko; Laufzeit: 28 Minuten
Der achtjährige Marco leidet unter der häufigen Abwesenheit seines Vaters. Auch
am Weihnachtsmorgen muss dieser plötzlich fort. Arbeiten, wie seine Mutter sagt.
Doch Marco glaubt, es liegt an ihrer Streitsucht. Als Marco seinen Vater dann
durchs Busfenster zu sehen glaubt, ist seine Verwirrung vollkommen.
Verheimlichen seine Eltern etwas vor ihm? Oder wird er von seiner Sehnsucht
getäuscht? Marco stellt seine Eltern und sich selbst auf die Probe.
Quelle: BMW Presse Mitteilung vom 14.11.2007
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