21.02.2006
Genfer Salon 2006: MINI Concept Geneve
Mini: Große Tage bei der Rallye Monte Carlo.
Von 1964 bis 1967 beherrschte Mini die Rallye Monte Carlo und legte damit die
Grundlage für seinen legendären Ruf als wendiger Sportwagen. Zum 100. Geburtstag
von Mini Schöpfer Sir Alec Issigonis im Jahr 2006 und in Erinnerung an die Siege
der Marke Mini vor knapp 40 Jahren bietet MINI Concept Geneva nun eine
zeitgemäße Interpretation des kleinen britischen Racers in seinen großen Tagen.
Dabei wurde die Kernidee der Modelle Mini Traveller, Mini Countryman und Mini
Clubman Estate zukunftsweisend in einer neuen Modellvariante dargestellt.
Kräftig-elegante Statur.
Foto:
MINI Concept Geneve
Das Gesamterscheinungsbild von MINI Concept Geneva ist straff und
glattflächig, gleichzeitig wurden Details wie Radkästen, Schulterlinie und
Powerdome markant ausgearbeitet. MINI Concept Geneva ist ein klares Statement,
das Fahrzeug hat Statur, wirkt kräftig und gleichzeitig elegant.
MINI typische Cleverness für das Fahrzeugkonzept.
Einfaches „Begehen und Beladen“ möglich zu machen, war einer der Leitgedanken
bei der Entwicklung von MINI Concept Geneva. Für Fahrer-/ Beifahrer- und
Hecktüren kommen Aufhängungen mit Parallelogramm-Kinematik zum Einsatz; sie
schwenken in einer einzigen Bewegung gleichzeitig zur Seite und nach vorne und
bieten so maximalen Zugang nach innen. Die hinteren seitlichen Schiebefenster
öffnen elektrisch.
Cargobox im Laderaum.
Der Laderaum von MINI Concept Geneva verfügt über eine flexible Cargobox,
deren Deckel sich nach hinten ausziehen lässt und dem Benutzer als Einladehilfe
entgegenfährt. Zudem lässt sich die durchsichtige Abdeckung der Cargobox auch
nach oben schwenken und dient so als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum.
Sports Utility Box als Wechsel-Staufächer.
Die Sports Utility Box ist ein multifunktionales, zusätzliches
Wechsel-Staufach, das im geöffneten hinteren Seitenfenster eingeklinkt wird. An
der Sports Utility Box gibt es beidseitig Klappen, die das Be-/Entladen der
Utility Box sowohl von außen als auch vom Fahrgastraum aus erlauben, ebenso wie
das praktische Durchreichen von Gegenständen.
Satellite Silver Metallic-Lack und Neopren-Kontur.
Foto:
MINI Concept Geneve
MINI Concept Geneva präsentiert sich im Licht strahlend silbern, jene
Stellen, die das Licht aus dem Blickwinkel des Betrachters nicht direkt trifft,
erscheinen in einem dezenten Grauton. Akzente in Rot geben der Studie einen
besonders dynamischen Auftritt. Für das charakteristische schwarze Seitenband
entlang der Schweller und Radausschnitte wird weich nachgebendes Neopren
verwendet.
„Floating Elements“ prägen Interieur-Design.
Drehbare Sitze erleichtern das Einsteigen nach hinten. Das „Floating Elements Concept“ überrascht beim Einsteigen mit einem
großzügigen und offenen Eindruck. Die Sitze sind am Mitteltunnel „schwebend“
aufgehängt, auch das frei schwebende Armaturenbrett mit dem „Center Speedo“ als
drehbares Zentralinstrument mit digitaler
und analoger Anzeige unterstützt diesen Eindruck. Vier Personen können im MINI
Concept Geneva bequem Platz nehmen, das Einsteigen
nach hinten wird durch Drehen der Vordersitze erleichtert. Nach dem Umklappen
bilden die Rücksitzlehnen eine ebene Fläche mit dem Stauraumboden.
Leder, Chrom und Aluminium als bestimmende Materialien.
Weißes Leder in verschiedenen Oberflächen unterstreicht im Interieur den
Eindruck von Modernität des großzügig vorhandenen Raumes und vermittelt edles
Design und Ambiente. Aluminiumbeschichtetes Glasfaser-Geflecht ziert die
Verkleidungen der Türinnenseiten, Carbonfaser-Optik akzentuiert den Fußraum, kombiniert mit Teppichmaterial aus Nylongeflecht.
46 Jahre Mini Traveller.
Foto:
MINI Concept Geneve
Premiere hatte dieses MINI Fahrzeugkonzept im September 1960 als Austin Seven
Countryman bzw. als Morris Mini Traveller. Die Bezeichnung „Traveller“ zeigte
an, dass man bei diesem Mini Modell schon damals
auch an eine aktive Zielgruppe dachte. Über 400 000 Einheiten wurden zwischen
1960 und 1982 insgesamt verkauft, dazu gehörte ab 1969
auch eine Variante des Mini Clubman.
2006: der 100ste Geburtstag von Mini Erfinder Alec Issigonis.
Alexander Arnold Constantine Issigonis wurde am 18. November 1906 als Sohn eines
griechischen Vaters und einer deutschen Mutter in der heutigen Türkei geboren.
Nach seinem Technik-Studium in London wurde er später einer der erfolgreichsten
englischen Autokonstrukteure.
Mini und die Rallye Monte Carlo.
Ein kleiner roter David mit weißem Dach hatte im Winter 1964 allen PS-starken
Goliaths die Rücklichter gezeigt und sich den ersten Gesamtsieg bei der Rallye
Monte Carlo gesichert. Mit einem Paukenschlag war aus einem Kleinwagen eine
Legende geworden.
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 21.02.06
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