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22.10.2007
Bitter Vero Präsentation - Fotos von der Horsepower Performance bei Schwelm
 

Eine viertürige deutsche Sportlimousine mit über fünf Metern Länge - hätten Sie da spontan auch an Bitter gedacht? Wenn Sie nicht gerade Liebhaber oder Kenner sind oder früher Auto-Quartett gespielt haben, ist Ihnen der Kleinserienhersteller Bitter vielleicht kein Begriff - schade, denn Firmeninhaber Erich Bitter ist bereits seit den 70er Jahren in diesem Geschäft tätig. So produzierte er den Bitter SC und CD, jeweils auf Basis von Opel Fahrzeugen wie dem Diplomat oder dem Monza. Mit italienischer Linienführung konnte einst ein "Diplomat-Coupé" auch Promis wie Paul Breitner und Ui Hoeneß von Bitter überzeugen.

Bitter Logo am Heck des neuen Bitter Vero

Bitter Logo am Heck des neuen Bitter Vero

In den letzten Jahren ist es ruhiger um Erich Bitter geworden - der einstige Rennfahrer und Designer hatte einige Rückschläge zu verkraften. Aber Bitter kam zurück und 20 Jahre nach der letzten Fahrzeugpräsentation feierte im Oktober 2007 wieder ein Auto von Bitter Premiere: der Bitter Vero, eine viertürige Sportlimousine mit V8-Motor und 367 PS Leistung.

Bitters jüngster Streich basiert wiederum auf einem Fahrzeug der GM-Gruppe, diesmal auf dem Holden Statesman, einer Luxuslimousine, die in Australien gefertigt und dort gut ausgestattet für ca. 50.000 Euro verkauft wird. Die erst im Jahr 2006 vorgestellte Luxuslimousine ist technisch und qualitativ auf neuestem Stand - und bildet damit eine solide Grundlage für den Vero. Bis ins Jahr 2013 ist die Lieferung mit Holden vertraglich gesichert.

Bisher hatte Bitter seine Autos gerne mit einer völlig eigenständig designten Karosserie versehen - dies ist beim Vero leider nicht mehr der Fall. Die im Falle einer vollständigen Karosserie-Änderung nötigen Crash-Tests wären einfach zu aufwändig gewesen. So beschränkte sich Bitter auf die Änderung von einzelnen Karosserie-Elementen. Dazu gehört die modifizierte Motorhaube aus kohlefaserverstärktem Kunststoff mit Hutze und einem auffällig großen Bitter-Emblem im Kühlergrill. Dieses Stil-Element hatten die einstigen Bitter-Modelle nicht nötig, aber heute wäre die Verwechslungsgefahr ohne großes Bitter-Emblem mit dem Holden wohl zu groß. Weitere äußere Merkmale des neuen Vero: spezielle Schürzen an den Flanken, eine überarbeitete Verkleidung des 535 Liter großen Kofferraums, vier eckige Endrohre und verchromte 18 Zoll-Felgen (gegen Aufpreis 20 Zoll Felgen), sowie neue Scheinwerfer mit Bi-Xenonicht und LED-Rückleuchten.

mit einem Bus wurden die Besucher zu einer Pferdehalle gefahren, in dem der neue Bitte Vero präsentiert wurde

mit einem Bus wurden die Besucher zu einer Pferdehalle gefahren, in dem der neue Bitter Vero präsentiert wurde

Im Innenraum sind die meisten Änderungen gegenüber dem Ursprungsauto Holden zu verzeichnen. Bitter legte Wert auf edelste Materialien. So setzt er auf Leder, das in seiner Qualität in der Luxusklasse seines Gleichen sucht. Der Dachhimmel des Vero ist mit feinstem Alcantara versehen und auch sonst veredelte Bitter im Innenraumm alles was möglich war, darunter die Sitze und alle Hebel und Schalter. Bitter stattet den Vero mit vielen Extras wie Multifunktionslenkrad, Navigationssystem, Bluetooth, Bose-Soundsystem, DVD-Entertainment-System mit Bildschirmen in den Kopfstützen und kabelfreien Kopfhörern, 10fach elektrisch verstellbaren Frontsitzen und Drei-Zonen-Klima-Anlage aus. Zu den weiteren serienmäßige Extras zählen ESP und Einparkhilfe. Details wie Soft-Close, Sitzbelüftung oder elektrisch verstellbare Sitze im Fond, so wie man sie z. B. im 7er-BMW findet, gibt es allerdings nicht.

Unter der Motorhaube des Vero arbeitet der aus der Chevrolet Corvette bekannte 6.0 Liter-V8-Zylinder-Motor mit 367 PS und sorgt für die mit 1,9 Tonnen noch vergleichsweise leichte Limousine für gute Beschleunigungswerte. Für den deutschen Markt wurde der Vero entsprechend den Zulassungsbedingungen angepasst: u. a. musste der Vero auf Abgasnorm EU4 getrimmt und mit Nebelleuchte versehen werden. Außerdem wurde das Fahrwerk gegen eines von H&R getauscht und das typische amerikanische Schaukeln abgestellt. Erich Bitter testete den Wagen selbst über 11.000 km lang und der Verbrauch belief sich dabei auf ca. 15 Liter je 100 Kilometer.

"Bei 30 Autos pro Jahr schreiben wir eine schwarze Null" so Erich Bitter. Geplant ist der Verkauf von 70 bis max. 100 Fahrzeuge pro Jahr in Deutschland, Frankreich, Spanien, den Benelux-Ländern und der Schweiz. Exklusivität ist bei dieser Stückzahl garantiert - und hat seinen Preis: der Biter Vero kostet rund 120.000 Euro. Damit spielt der Vero in Größe, Ausstattung und Leistung in der Liga der Luxuslimousinen mit und muss sich dort auch mit einem 7er-BMW oder einer S-Klasse messen. Rein technisch wird der Bitter hier keinen Stich machen, aber die Technik ist auch nicht der Grund für einen Kauf. Vielmehr spielen bei den Bitter-Fans der Mythos und das Innenraum-Ambiente eine Rolle und natürlich die Exklusivität.

Anerkennend muss die Leistung von Erich Bitter gelobt werden. Er hat den Vero designt, er hat ihn entwickelt, er hat ihn getestet, er hat ihn präsentiert und er verkauft ihn. Es ist erstaunlich, was ein Mann heute in der Liga der Automobil-Giganten noch bewegen kann.

Horsepower Performance im Rahmen der Präsentation des neuen Bitter Vero Erich Bitter steigt in seinen Vero, Horsepower Performance bei Schwelm
im Rahmen einer Horsepower-Performance wurde der neue Bitter Vero präsentiert, links steigt Erich Bitter in seinen von ihm designten und hergestellten Vero

Am 19. Oktober lud der 74jährige Erich Bitter seine Kunden und Fans zur Weltpremiere des Vero in seine Heimatstadt Schwelm in NRW ein. Im "Haus Friedrichsbad", einem 4-Sterne-Hotel, wurden die Gäste gegen 18 Uhr zum Sekt-Empfang eingeladen. Von dort ging es per Bus um 18.30 Uhr zu einer etwas außerhalb von Schwelm gelegenen Pferdehalle. Dort wurde den Interessenten eine Horsepower Performance gezeigt und in diesem Rahmen der neue Bitter Vero vorgestellt. Nach der Präsentation lud Bitter seine Gäste noch zu einem Abendessen ein.

Erste Stimmen nach der Präsentation waren zwiespältig: "zu modern" meinte ein langjähriger Bitter-Fan. Ein anderer Bitter-Fahrer konnte sich noch nicht entscheiden "daran muss ich mich erst gewöhnen". Durchweg gelobt wurden die enormen Platzverhältnisse im Fond des Wagens: "da kann ich auch meine Familie von begeistern" meinte ein Bitter-Fan. Einig waren sich die Gäste was die Präsentation anging: die Horsepower-Performance wurde mit viel Beifall bedacht.

Technische Daten Bitter Vero

Typ Vero
Motor V8
Hubraum (cm3) 5.967
Leistung in PS (KW) bei U/min-1 367 (270) bei 5.700
Max. Drehmoment (Nm) bei Umin-1 530 bei 4.400
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 250
Beschleunigung 0-100 km/h (sek.) 5,9
Getriebe 5-Gang-Automatik
Antrieb Heck
Treibstoffsorte Super
Gewicht, Herstellerangabe (kg) 1.890
Preis (Euro) 121.975,-
Abgasnorm Euro 4

Die Bitter Horsepower-Philosophie

In der Einladung zur Bitter Vero Präsentation heißt es:

"Horsepower ist die neue Philosophie der aktuellen und zukünftigen Bitter-Fahrzeuge. Die Eleganz, Kraft und die Dynamik spanischer Pferde, gepaart mit deren schon sprichwörtlicher Zuverlässigkeit, sind die Attribute, die dem neuen Bitter Vero und den noch nachfolgenden Modellen zugeordnet werden.

Auch sind Charakter, Einzigartigkeit und Verbindung von Pferd und Reiter - respektive dem Fahrer und seinem Fahrzeug - Begriffe, die hier genannt werden müssen.

Schon immer wurden Pferde mit Automobilen verglichen, was im Hinblick auf die Geschichte der Fortbewegung auch nicht verwunderlich ist. Nur gibt es nicht viele Fahrzeuge, die außer dem Transportaspekt dem Vergleich mit diesen rassigen Tieren noch standhalten. Beim aktuellen Bitter Vero trifft dieser Vergleich, wie wir glauben, genau ins Schwarze."

Fotos von der Präsentation des Bitter Vero am 19.10.2007 in Schwelm

im 4-Sterne-Hotel „Haus Friedrichsbad” in Schwelm wurden die Vero-Interessenten empfahngen
im 4-Sterne-Hotel "Haus Friedrichsbad" in Schwelm wurden die Vero-Interessenten empfahngen
Bitter Autos auf dem Parkplatz vor dem Haus Friedrichsbad in Schwelm
Bitter Autos auf dem Parkplatz vor dem Haus Friedrichsbad in Schwelm
Erich Bitter
Erich Bitter
Präsentation des Bitter Vero in dieser Pferdehalle bei Schwelm
Präsentation des Bitter Vero in dieser Pferdehalle bei Schwelm
Pferde und dessen Stärken standen heute abend im Mittelpunkt
Pferde und dessen Stärken standen heute abend im Mittelpunkt
Präsentation des Bitter Vero in dieser Pferdehalle bei Schwelm
Präsentation des Bitter Vero in dieser Pferdehalle bei Schwelm
Gäste bei der Präsentation des Bitter Vero
Gäste bei der Präsentation des Bitter Vero
Gäste bei der Präsentation des Bitter Vero
Gäste bei der Präsentation des Bitter Vero
Erich Bitter
Erich Bitter
Horsepower Performance in einer Pferdehalle bei Schwelm
Horsepower Performance in einer Pferdehalle bei Schwelm
Horsepower Performance in einer Pferdehalle bei Schwelm
Horsepower Performance in einer Pferdehalle bei Schwelm
Bitter Vero während der Horsepower Performance
Horsepower Performance in einer Pferdehalle bei Schwelm
Horsepower Performance: im Hintergrund der noch nicht enthüllte Bitte Vero
Horsepower Performance: im Hintergrund der noch nicht enthüllte Bitte Vero
Bitter Vero bei seiner Präsentation in einer Pferdehalle bei Schwelm
Bitter Vero bei seiner Präsentation in einer Pferdehalle bei Schwelm
der neue Bitter Vero
der neue Bitter Vero
Bitter Vero während der Horsepower Performance
Bitter Vero während der Horsepower Performance
Bitter Vero während der Horsepower Performance
Bitter Vero während der Horsepower Performance
Bitter Vero während der Horsepower Performance
Bitter Vero während der Horsepower Performance
Bitter Vero während der Horsepower Performance
Horsepower Performance in einer Pferdehalle bei Schwelm
Bitte Vero Präsentation im Rahmen einer Horsepower Performance
Erich Bitter in seinem Vero während der Horsepower Performance
Horsepower Performance im Rahmen der Präsentation des neuen Bitter Vero
Horsepower Performance im Rahmen der Präsentation des neuen Bitter Vero
Erich Bitter in seinem Vero während der Horsepower Performance
Erich Bitter in seinem Vero während der Horsepower Performance
Erich Bitter in seinem Vero während der Horsepower Performance
Erich Bitter in seinem Vero während der Horsepower Performance
Präsentation des neuen Bitter Vero
Präsentation des neuen Bitter Vero
Präsentation des Bitter Vero in einer Pferdehalle bei Schwelm
Präsentation des Bitter Vero in einer Pferdehalle bei Schwelm
Bitter Vero, Heck
Bitter Vero, Heck
Präsentation des Bitte Vero in einer Pferdhalle bei Schwelm
Präsentation des neuen Bitter Vero
Präsentation des neuen Bitter Vero
Präsentation des neuen Bitter Vero
Bitter Vero, Heck
Bitter Vero, Heck
Präsentation des neuen Bitter Vero
Präsentation des neuen Bitter Vero
Bitter Vero - Cockpit
Bitter Vero - Cockpit
Präsentation des neuen Bitter Vero
Präsentation des neuen Bitter Vero
Abendessen nach der Vero Präsentation im Haus Friedrichsbad in Schwelm
Abendessen nach der Vero Präsentation im Haus Friedrichsbad in Schwelm

Bericht und Fotos: Christian Schütt; Quellen: dpa, Focus, WAZ, Bitter-Club

 

Das könnte Sie auch interessieren:

interner Link Fotos von der Bitter Vero Präsentation auf der Essen Motor Show 2007 (30.11.2007)

externer Link Firma Bitter auf Wikipedia

externer Link Bitter Club International

externer Link www.bitter-horsepower.de

externer Link www.bittercars.com (englischsprachige Hersteller-Seite)


 

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Kommentare zur Meldung

 Kommentare zur Meldung: 24
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22.10.2007 11:31
Christian
Bitter Vero Präsentation - Fotos von der Horsepower Performance bei Schwelm

Vielleicht fragt sich der geneigte Leser, weshalb ich hier auf einer BMW 7er Seite einen Bericht über die Neu-Vorstellung des Bitter Vero einstelle. Dem Fragenden sei geantwortet:

Einerseits spielt der Vero in der selben Liga wie der 7er-BMW und es ist immer interessant, die Konkurrenz zu beobachten. Denn diese belebt ja bekanntlich das Geschäft. Andrereseits finde ich es bemerkenswert, wie heute noch ein Mann es leisten kann, quasi ein eigenes Auto zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Diese Leistung ist aller Ehren wert und relativiert auch einiges. Denn sicher bewerte ich einige Details im 7er nun anders.

Die Präsentation am vergangenen Freitag in Schwelm war sicher klein, aber fein. Die Horspower Performance in einer Pferdehalle hatte schon was. Und die anschließenden Gespräche mit Bitter-Fans waren auch sehr interessant. Also ein insgesamt sehr gelungener Abend.

Vielen Dank an dieser Stelle an den Vereins-Vorsitzenden des BITTER Clubs International, der mir die Teilnahme ermöglichte.

Zum Vero ansich möchte ich gar nicht viel sagen. Denn um das Auto bildete sich am Abend der Präsentation eine große Menschenschaar, so dass ich den Wagen gar nicht richtig betrachten konnte. Bemerkenswert sind jedenfalls die Platzverhältnisse. Im Fond hat man - so zumindest mein Eindruck - mehr Platz als im langen 7er.

Gruß,
Chriss

PS: Und nun dürfen hier gerne Kommentare zum neuen Bitter Vero, zu seiner Präsentation oder zu Erich Bitter selbst abgegeben werden.
22.10.2007 12:15
HighWheels Jo, schöne Präsentation, schönes Tam-tam! Meiner Meinung nach passt diese Vorstellung aber genauso wenig zum Produkt, wie der Preis desselben in Relation zur Verkaufsabsicht.

Mal nüchtern betrachtet: Warum sollte jemand dieses Auto kaufen? Es handelt sich hier um ein GM-Produkt, durch leichte Modifikationen als solches unkenntlich gemacht. Und dieses Auto soll nun in der gleichen Liga spielen wie gestandene Fahrzeuge à la 7er, S-Klasse, A8 und Co.? Wo selbst Lexus trotz überzeugender Techik Probleme hat, Anschluss zu finden? Ich meine, es ist zwar Geschmackssache, aber bereits das Design hat doch überhaupt keine Chance gegen die etablierte Konkurrenz der großen Automobilkonzerne anzustinken. Die Front ist meines Erachtens langweilig bis hässlich und das Heck gleicht dem des aktuellen Opel Vectra. Zum Thema Technik: ohne hier weiter ins Detail zu gehen, aber eine 5-Gang Automatik ist in dieser Klasse alles andere als zeitgemäß und der 6.0 Liter große Benziner dürfte den Absatz zumindest in Europa zusätzlich erschweren. Ausserdem: wer repariert denn eigentlich das Ding, wenn's mal streikt? Von der Ersatzteilversorgung mal ganz abgesehen...

Ich wünsche dem guten Herrn Bitter von ganzem Herzen, das er sich damit nicht entgültig übernommen hat, denn in diesem Projekt steckt sicherlich ein Haufen Kohle!
22.10.2007 20:38
christian d Hallo,

mmh, die Leistung des Herrn Bitter in allen Ehren, aber was hat der denn wirklich an dem Auto selber Entwickelt? Er hat eine GM-Großserienkiste genommen und ein paar Karosseriedetails geändert. Und auch nur die, die nicht Crashrelevant sind, sonst hätte er nämlich ein paar der Autos vor die Wand fahren müssen. Deswegen wird der einen Teufel tun und die Struktur des Autos anfassen.

Was E. Bitter gemacht hat, ist allerdings früher durchaus üblich gewesen. Die technische Basis stammt aus der Großserie und es wird eine (je nach Geschmack) schönere Karosserie drübergesetzt. Das ist heute etwas aus der Mode gekommen....oder kommt gerade wieder in Mode. Dazu sollte man sich einmal den Fisker Latigo ansehen. Die Basis ist ein 6er.

Alle Probleme, die ein Hersteller hat, wenn er ein Auto in Serie fertigen will, hat Herr Bitter nicht, das hat schon GM für ihn gemacht. Na ja, und die Testfahrten, die Herr Bitter selber gemacht hat...??? Was hat er denn getestet? Dass die Plastikteile aus eigener Fertigung nicht abfallen? Das Fahrwerk wird er ein wenig abgestimmt haben. Die eigentliche Entwicklung ist ja auch bei H&R gelaufen.

Na ja, und die so gepriesene Exklusivität des Bitter erreiche ich in Europa auch, wenn ich mir den Serien-Holden importiere. Der ist mindestens genauso selten.

Und auch wenn ich die Leistung von Herrn Bitter in keiner Weise schmälern will, man sollte nicht darauf schließen, dass ein einzelner heute auch nur ansatzweise ein Fahrzeug komplett entwickeln kann. Das ist doch ein sehr komplexer Prozess und ich bin sicher, dass Herr Bitter deswegen auch gerne auf ein fertiges Produkt zurückgegriffen hat.

Insgesamt finde ich, dem Auto fehlt es ein wenig an Ausstrahlung. Denn selbst ein gutes Design wird erst dann stimmig, wenn alle Bauteile darauf abgestimmt sind. Bei dem gezeigten Fahrzeug merkt man sofort, dass der Mittelteil von einem anderen Designer stammt, als die Front. Ich finde sowas unharmonisch.

Gruß,
Christian.
25.10.2007 15:58
Christian Heute erschien anlässlich der Bitter Vero Präsentation noch ein Bericht in unserer Lokalzeitung über Herrn Wilhelm, Vorsitzender des Bitter-Clubs-Interantional.

Bei Interesse kann der Bericht folgend nachgelesen werden:
Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://www.westfaelische-rundschau.d...=WR&dbserver=1

Gruß,
Chriss
25.10.2007 22:37
Denki325i Hallo,

der original Holden Statesman sieht nach meiner Meinung an der Front viel gefälliger aus, das hat der Herr Bitter leider verschlimmbessert.

Ein Freund von mir, der leider vorletztes Jahr verstorben ist, besaß einen Bitter CD. Das Fahrzeug hat er selbst restauriert, und hat dabei große Unterstützung von Herrn Bitter erfahren, leider ist der Wagen nicht fertig geworden.

Gerade den Bitter CD fand ich sehr beeindruckend und zeitlos elegant. Ich habe vor ca. 15 Jahren den CD auch vor der Restaurierung mal gefahren, und hatte einen positiven Eindruck von dem Wagen.

Der Holden Statesman V8 kostet in Australien umgerechnet in Euro ca. 45.000,- incl. aller Extras.

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://www.holden.com.au/www-holden/...w?modelid=7000

Gruß

Dierk
26.10.2007 00:26
Claus Bitter CD... da werden alte Jugenderinnerungen wach, denn unser Nachbar fuhr einen!

Hier sieht man ein paar Bilder und findet Infos über die damaligen Bitter-Automobile:

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://de.wikipedia.org/wiki/Bitter_%28Auto%29

Interessant, dass sich dieser Mann nun an ein neues Projekt wagt - trotz seines Alters von 74 Jahren, in dem manch anderer nur noch auf der Parkbank sitzt.

Gibt es Bilder vom Vero? Ich hab nirgendwo welche gefunden, aber die HP von Erich Bitter ist ja noch im Aufbau:

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://www.bitter-horsepower.de/

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich vom Holden Statesman noch nie etwas gehört hatte! Irgendwie erinnert er mich aber in der Seitenlinie etwas an den E65, oder was meint Ihr?

Gruß, Claus
26.10.2007 00:41
Erich Holden Statesman aus Australien, gibt es schon seit 1971
Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://www.holden.com.au/www-holden/...w?modelid=7000

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://en.wikipedia.org/wiki/Holden_Statesman
Ab 1989 basierte das Holden-Oberklassemodell Holden Statesman auf der Plattform des damaligen Commodore, ferner von 2001 bis 2006 das Coupé Holden Monaro.
Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://de.wikipedia.org/wiki/Holden_Commodore
26.10.2007 00:48
Claus Ah, hier ein kleiner Bericht mit Bildern vom Vero:

Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://www.focus.de/auto/fahrbericht...id_136332.html

Die Focus-Leserkommentare hab ich gleich wieder zugeklappt, als gleich vorne einer mit dem Klima-Geschwalle anfing und von "Dinosauriern" usw. sprach = Neid der Besitzlosen!

NB: Im Bericht wird davon gesprochen, dass der Holden Caprice die Basis sei

Gruß, Claus
26.10.2007 18:20
Adi Ich stell mal nen Bild ein, sonst fragen sich alle anderen auch, um was es hier überhaupt geht.

Gruß Adi

26.10.2007 20:50
JB740
Oh Graus

auf den Bildern aus dem Pferdestall sieht die Front aus wie von einem Korea-Kleinwagen.

Ich kenne den Namen Bitter und seine Produkte auch ohne Auto-Quartett-Spiel seit Jahrzehnten. Aber der Neueste ist wirklich nicht mein Geschmack.

gruss jürgen
27.10.2007 00:33
fullspeedy
Da wird man ja schwermütig bei dem stylistischen Graus

Ist zwar Geschmackssache aber ich dachte spontan an Elemente aus Opel Omega, Peugot, Volvo .... Frankenstein lässt grüssen (viele Leichenteile, dann ordentlich Strom geben ..... und er lebt !)
27.10.2007 11:05
mfk nach zwanzig Jahren Pause will es der Diego Maradona der Veredler nochmal wissen
27.10.2007 13:28
MartinE32 ...mir haben bislang die Bitter Autos gefallen, auch der eher unbeliebte SC (davon gabs auch mal, soweit ich weis, 2 viertürer: klasse !) .... von diesem Fahrzeug habe ich jetzt nur dieses eine, hier eingestellte Bild gesehen und mir den link zu Holden angesehen. Letzterer (Holden) wirkt ein bischen MB und Lexus Style- mäßig ... aber der Bitter ? Das soll ein Bitter sein ?

Bin wirklich enttäuscht, der regt sich rein emotional gar nichts bei mir ....

Gruß
MartinE32
12.11.2007 01:58
Christian Falls sich jemand für den Bitter Vero interessieren sollte: er wird auf der Essen Motor Show im Dezember in Halle 3.0, Stand 122 gezeigt.

Gruß,
Chriss
25.11.2007 12:40
Unregistriert
Bitter Neustart

Hallo,
ich habe Eure Diskussion über den neu vorgestellten Bitter mitverfolgt.
Ich denke man kann sich über die Optik und Leistungswerte streiten.
Jedoch hebt sich der Wagen von dem üblichen Einheitsbrei deutlich ab. Allein durch seine Exclusivität.

Jedoch sollte man sich mal in die Lage des Herrn Erich Bitter hineinversetzen.
Er hat nach einem erfolgreichen Start und mit der Entwicklung eigener Designs auf Opel-Basis vom Markt eine hohe Akzeptanz und Nachfrage erfahren.
Danach kam die Erfahrung das das Vertrauen in seine Mitmenschen vielleicht nicht immer angebracht ist. Die Marke Bitter konnte daraufhin mangels Masse keine Fahrzeuge mehr bauen.
Das Herrn Bitter die Kretivität in der Zeit nicht abhanden gekommen ist, erlebte man an den feinen Entwürfen die er in der Zeit vorstellte aber nicht in Serie umsetzte. Auch diese basierten schon zum Teil auf dem Holden.

Um jetzt mal ein ganz anderes jedoch negatives Beispiel anzuführen welches mit großen Hoffnungen gestartet war:
Cargolifter in Brandenburg. Eine immer noch hervorragende Produktidee fällt der angewandten Strategie dieses vorschnell auf den Markt zu bringen zum Opfer. Statt sich erstmal mit einem bescheidenen aber Geldbringendem Produkt als Zugpferd zu beschäftigen, muss mann direkt das unerreichbare umsetzen. Fazit: kein Geld mehr da und ein ziemlicher Crash folgte.

Und aus Unternehmerischer Sicht sollte man aus solchen Beispielen lernen.
Zumindest wenn man eine langfristige Reinstallation der Marke "Bitter" vor Augen hat.
Ich hoffe und denke das nach erfolgreichem Absatz des momentanen Bitter-Vero neue und eigenständige Designs in Serie umgesetzt werden.
Denn erstmal muss Vertrauen und damit Geld erwirtschaftet werden.


Euch allen Gute Fahrt!
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