09.01.2006
BMW Group steigert Absatz im Jahr 2005 um 9,9%
Alle Marken gegenüber Vorjahr im Plus +++ MINI verkauft erstmals über 200.000 Automobile
Detroit/München. Die BMW Group hat ihren Absatz im Jahr 2005
deutlich um 9,9% gesteigert. Weltweit wurden 1.328.000 Automobile ausgeliefert (Vj.:
1.208.700). Bei der Marke BMW wurde mit 1.126.800 Fahrzeugen der Vorjahreswert
(1.023.600) um 10,1% übertroffen. Der Absatz der Marke MINI hat gegenüber dem
Jahr 2004 (184.400) um 8,7% zugelegt. Mit 200.400 Auslieferungen wurde zum
ersten Mal die Marke von 200.000 überschritten. Rolls-Royce liegt mit 796
ausgelieferten Phantom leicht über dem Vorjahreswert (792). Auch für 2006
sieht Dr. Helmut Panke, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, Potenzial für
weiteres Absatzwachstum. Auf der Pressekonferenz der BMW Group auf der North
American International Auto Show (NAIAS) sagte er heute: "Wir gehen davon aus,
dass die BMW Group auch im Geschäftsjahr 2006 auf dem Wachstumspfad bleiben
wird. Wir streben deshalb an, beim Absatz weiter zuzulegen und in diesem Jahr
einen neuen Spitzenwert zu erreichen." Mit den jetzt vorgelegten Zahlen ist
die BMW Group weltweit der erfolgreichste Anbieter im Segment der
Premiumautomobile. Das Unternehmen ist 2005 stärker gewachsen als der
Gesamtmarkt und auch stärker als alle relevanten Wettbewerber. Hervorzuheben
ist in diesem Zusammenhang, dass die Marke BMW in ihren Kern-Baureihen 3er, 5er
und 7er im jeweiligen Segment beim Absatz weltweit an der Spitze liegt.
Das meistverkaufte Automobil der BMW Group ist die neue BMW 3er Limousine. Sie
steht mit 229.900 Auslieferungen seit Markteinführung im März 2005 für 17% des
Gesamtabsatzes der BMW Group im Jahr 2005. Der BMW 5er hat im abgelaufenen Jahr
mit 228.400 verkauften Automobilen das hohe Vorjahresniveau (229.600/-0,5%)
gehalten. Auch in der Luxusklasse der Limousinen liegt die Marke BMW vorne: Der
Absatz der BMW 7er Reihe stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,0% auf 50.100
Automobile (Vj.: 47.700). Der BMW X3 hat mit einem Plus von 20,0% auf 110.700
ausgelieferte Fahrzeuge gegenüber dem Vorjahr (92.250) kräftig zugelegt.
Gleichzeitig hat sein "großer Bruder", der BMW X5, im sechsten Jahr nach
Markteinführung im Dezember 1999 mit 101.500 abgesetzten Fahrzeugen das hohe
Vorjahresniveau (105.000/-3,3%) fast erreicht. Für die BMW 1er Reihe war 2005
das erste volle Jahr der Marktpräsenz. Das Unternehmen war im September 2004 mit
diesem Premiumangebot in die von Volumenherstellern dominierte Kompaktklasse
eingetreten. Dieses Angebot erfährt eine beachtliche Nachfrage: Im Jahr 2005
erreichte der Absatz 149.500 Einheiten. Die BMW 6er Reihe hat mit einem
Absatzplus von 10,9% auf 23.340 Einheiten das Vorjahr (21.040) deutlich
übertroffen. Der BMW Z4 Roadster hat im Berichtsjahr mit 28.900 abgesetzten
Fahrzeugen das Vorjahresniveau (38.900/-25,7%) nicht erreicht. In der
Länderbetrachtung stehen die USA auch im Jahr 2005 an der Spitze. Hier wurden
307.000 Automobile der BMW Group abgesetzt (Vj.: 296.100/+3,7%). Mit geringem
Abstand folgt Deutschland mit insgesamt 295.900 verkauften Fahrzeugen (Vj.:
283.600/+4,3%). Es folgen Großbritannien mit 162.550 Auslieferungen (Vj.:
150.900/+7,7%), Italien mit 90.300 (Vj.: 77.200/+17,0%) und Japan mit 58.800 (Vj.:
51.800/+13,5%). Auch für BMW Motorräder war 2005 mit einem Absatz von 97.500
Fahrzeugen ein Spitzenjahr. Gegenüber dem Vorjahr (92.300) wurden 5,6% mehr BMW
Motorräder an Kunden ausgeliefert.
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 09.01.06
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