07.02.2006
BMW Group mit gutem Start ins neue Jahr
14,6% Absatzplus im Januar
München. Mit einem kräftigen Absatzplus von 14,6% ist die BMW Group
ins neue Jahr gestartet. 93.811 Automobile der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce
wurden im Januar an Kunden ausgeliefert (Vj.: 81.863).
Bei der Marke BMW legten die Verkäufe um 20,7% auf 78.239 Automobile (Vj.:
64.833) zu. Haupttreiber des Wachstums sind die neuen Modelle BMW 3er Limousine
und Touring. Die Limousine kam im März 2005 auf den Markt. Das Vorgängermodell
befand sich deshalb im Januar des letzten Jahres am Ende des Modellzyklus.
Ausgehend von der dadurch bedingt niedrigen Basis hat sich der Absatz der 3er
Limousine gegenüber dem Vorjahresmonat mit einem Plus von 94,2% auf 23.391
Auslieferungen (Vj.: 12.042) fast verdoppelt. Ebenfalls überdurchschnittlich
stark stiegen im Januar die Auslieferungen des BMW 3er Touring. Hier ist das
neue Modell seit September des letzten Jahres verfügbar. Der Absatz legte um
72,0% auf 7.434 Einheiten (Vj.: 4.323) zu.
Auch die bezüglich des Absatzvolumens zweitwichtigste Modellreihe der Marke
BMW, der 5er, liegt im Januar mit einem Absatz von 16.400 Automobilen (Vj.:
14.275/+14,9%) deutlich im Plus. Das gilt auch für die BMW 7er Reihe, die
um 23,8% auf 3.116 Einheiten (Vj.: 2.516) zugelegt hat.
Der Absatz des BMW 1er stieg im Januar um 4,2% auf 9.810 (Vj.: 9.411)
Auslieferungen. Im Plus liegt auch der BMW 6er, von dem 1.445 Exemplare verkauft
wurden (Vj.: 1.392/+3,8%). Der BMW X5 entwickelt sich im sechsten Jahr nach
Marktstart Ende 1999 mit 6.740 abgesetzten Fahrzeugen stabil (Vj.: 6.838/-1,4%).
Der BMW X3 liegt ausgehend vom hohen Vorjahresniveau (7.041) mit 6.687
Auslieferungen leicht im Minus (-5,0%). Beim BMW Z4 wurden für März 2006 die
Modellüberarbeitung des Roadster sowie ein M-Roadster angekündigt. Außerdem
kommen im Juni dieses Jahres die neuen Modelle Z4 Coupé und Z4 M Coupé auf den
Markt. Vor diesem Hintergrund ist der Absatz des BMW Z4 im Januar auf 601
Einheiten zurückgegangen (Vj.: 1.355/-55,6%).
MINI Absatz geht wegen Produktionsunterbrechung zurück
Die Produktion im MINI Werk im englischen Oxford wurde von Mitte Dezember
2005 bis Mitte Januar 2006 unterbrochen. Grund sind Investitionen zur
Erweiterung der Kapazität und zur Modernisierung der Produktionsanlagen. Deshalb
konnte die MINI Nachfrage im Januar nicht ausreichend befriedigt werden. Der
Absatz ging um 8,6% auf 15.542 Automobile (Vj.: 16.998) zurück.
Rolls-Royce Motor Cars hat im Januar 2006 das Segment der absoluten
Luxusklasse mit 30 Automobilen bedient (Vj.: 32/-6,3%).
Dr. Michael Ganal, im Vorstand der BMW AG zuständig für Vertrieb und
Marketing: "Nachdem wir im Jahr 2004 mit dem BMW 1er, BMW X3 und BMW 6er jeweils
in neue Segmente eingetreten sind, waren die Wachstumsraten 2005 auch geprägt
von der erstmals ganzjährigen Verfügbarkeit dieser Modelle. Obwohl dieser enorme
Impuls entfällt, wollen wir 2006 den Absatz weiter steigern. Das Januar-Ergebnis
ist ein guter Schritt in diese Richtung."
Auch im Segment Motorräder war die Absatzentwicklung zum Jahresauftakt
erfreulich. Mit 3.950 abgesetzten Einheiten wurden 7,4% mehr Fahrzeuge an Kunden
ausgeliefert als im Vorjahresmonat (3.678).
BMW Group Absatz im Januar 2006 auf einen Blick
| |
Januar 2006 |
Veränderung ggü. Vorjahr |
| BMW Group Automobile |
93.811 |
+14,6% |
| BMW |
78.239 |
+20,7% |
| MINI |
15.542 |
-8,6% |
| Rolls-Royce |
30 |
-6,3% |
| BMW Motorräder |
3.950 |
+7,4% |
Quelle: BMW Presse Mitteilung vom 07.02.06
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