07.04.2006
BMW Group erzielt im März neuen Absatzrekord
Historischer Monats-Höchstwert +++ im ersten Quartal 2006 Anstieg der Auslieferungen um 13,9%
München. Die BMW Group hat im März 2006 mehr Automobile verkauft als
jemals zuvor in einem Monat. Der Absatz von Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und
Rolls-Royce stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 13,5% auf
144.316 Einheiten (Vj.: 127.118).
In den ersten drei Monaten 2006 erhöhte sich die Zahl der Auslieferungen der
BMW Group um 13,9% auf die in der Quartalsbetrachtung ebenfalls neue Bestmarke
von 332.923 Fahrzeugen (Vj.: 292.236). Nahezu gleichauf an der Spitze liegen die
USA und der Heimatmarkt Deutschland. In den USA stieg der Absatz per Ende März
auf 72.588 Einheiten (Vj.: 65.536/+10,8%). In Deutschland sind es 72.557 (Vj.:
65.680/+10,5%). Platz drei belegt Großbritannien, wo 40.038 Fahrzeuge
ausgeliefert wurden (Vj.: 39.660/+1,0%). Das im Vergleich der Regionen stärkste
Wachstum erzielte die BMW Group in den chinesischen Märkten. Hier stieg der
Absatz um 64,1% auf 9.926 Automobile (Vj.: 6.050). Bemerkenswert in China ist
nicht nur das Spitzenwachstum beim Volumen, sondern auch der hochwertige
Produktmix. So ist China im ersten Quartal 2006 mit 1.680 Auslieferungen des BMW
7er der nach den USA (4.864) zweitgrößte Markt für das Spitzenmodell der Marke
BMW.
Im Monatsvergleich steigerte die Marke BMW ihren Absatz um 16,8% auf 122.509
Fahrzeuge (Vj.: 104.931).
Im ersten Quartal 2006 legte BMW um 18,3% auf 283.297 verkaufte Fahrzeuge zu.
Beigetragen hat zu diesem Erfolg die gesamte Modellpalette, insbesondere die
Kernbaureihen, der BMW 3er, der BMW 5er und der BMW 7er. Beim 3er erhöhte sich
der Absatz per Ende März 2006 um 54,2% auf 122.691 Fahrzeuge (Vj.: 79.542).
Damit steht die 3er-Modellreihe für 43% des Gesamtabsatzes der Marke BMW in den
ersten drei Monaten 2006. Platz zwei belegt die 5er Reihe mit 57.837
Auslieferungen (Vj.: 54.245/+6,6%). Beim 7er beträgt der Absatz 11.727
Einheiten (Vj.: 8.025), das ist ein Plus von 46,1%.
Der MINI Absatz wird weiter von einem limitierten Angebot bestimmt. Wegen der
bereits kommunizierten Umbaumaßnahmen zur Erweiterung der Jahreskapazität auf
mittelfristig etwa 240.000 Einheiten war die Produktion im britischen Werk
Oxford zwischen Mitte Dezember 2005 und Mitte Januar 2006 unterbrochen worden.
Der Produktmix bei MINI ist nach wie vor sehr hochwertig: Für das Basismodell
MINI One haben sich per Ende März 15.147 Käufer (30%) entschieden und für den
MINI Cooper 20.155 (41%). Fast jeder dritte Käufer (14.217/29%) wählte das
Top-Modell, den MINI Cooper S. Dadurch hat sich der durchschnittliche
Verkaufspreis eines MINI auf jetzt über 21.000 Euro weiter erhöht.
Wegen der durch die Produktionsunterbrechung im MINI Werk bedingten
Lieferengpässe gingen die Verkäufe im März 2006 noch leicht um 1,7% auf 21.760
Automobile zurück (Vj.: 22.133). Per März 2006 wurden 49.519 MINI an Kunden
ausgeliefert (Vj.: 52.698/-6,0%).
Rolls-Royce hat im März 47 Phantom in Kundenhand übergeben (Vj.: 54/-13,0%).
Im ersten Quartal 2006 sind es 107 Exemplare (Vj.: 126/-15,1%).
Witterungsbedingt musste die Auslieferung zahlreicher Motorräder im März 2006
verschoben werden. Zudem sind das Nachfolgemodell der R 1200 S und die neue F
800 S erst ab Mai dieses Jahres verfügbar. Deshalb ging im Segment Motorrad der
Absatz im März auf 9.725 Einheiten zurück (Vj.: 11.793/-17,5%). Per März 2006
wurden 19.051 BMW Motorräder verkauft (Vj: 21.304/-10,6%).
BMW Group Absatz im / per März 2006 auf einen Blick
| |
März 2006 |
Veränderung ggü. Vorjahr |
Januar 2006 -März 2006 |
Veränderung ggü. Vorjahr |
| BMW Group Automobile |
144.316 |
+13,5% |
332.923 |
+13,9% |
| BMW |
122.509 |
+16,8% |
283.297 |
+18,3% |
| MINI |
21.760 |
-13,0% |
49.519 |
-6,0% |
| Rolls-Royce |
47 |
-13,0% |
107 |
-15,1% |
| BMW Motorräder |
9.725 |
-17,5% |
19.051 |
-10,6% |
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 07.04.2006
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