27.04.2006
BMW Group engagiert sich für den künstlerischen Dokumentarfilm
Schwerpunkt Indien beim 21. Internationalen Dokumentarfilmfestival München 2006.
München. Die BMW Group unterstützt auch 2006 das 21. Internationale
Dokumentarfilmfestival München, das vom 3. bis 11. Mai stattfindet. Dieses
DOK.FEST unter der Leitung von Dr. Hermann Barth ist ein Festival für den
künstlerischen Dokumentarfilm und zeigt die weltweit renommiertesten
Produktionen des vergangenen Jahres. Etwa 80 Filme treten in verschiedenen
Sparten um diverse Auszeichnungen im Gesamtwert von über 20.000 Euro an.
Indien zwischen Tradition und Globalisierung.
Einen Schwerpunkt dieses Jahres bilden Filme aus und über Indien. Hier zeigt
sich das aufstrebende Land im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. Auf
Einladung der BMW Group und DOK.FEST München (www.dokfest-muenchen.de) sind die
indischen Regisseure bei den Vorführungen anwesend und stellen sich den
kritischen Fragen von Journalisten und Publikum.

21. Internationales
Dokumentarfilmfestival München 2006: Hippie Masala: Bewusstseinserweiternd -
Cesare raucht 10 Chillums pro Tag
Während im preisgekrönten Film "3 Men and a Bulb" von Pankaj Rishi Kumar drei
Männer in den Bergen der nordindischen Provinz Uttaranchal mit einer
traditionellen Wassermühle Korn mahlen, gleichzeitig ökologisch Strom erzeugen
und von einem besseren Leben träumen, sind "John & Jane" im gleichnamigen Film
von Ashim Ahluwalia bereits im Zeitalter der Globalisierung angekommen. Diese
amerikanisierten Inder und ihre Freunde machen die Nacht zum Tage und verkaufen
von einem Call-Center im indischen Mumbai aus telefonisch Topfsets nach Kentucky
in den USA.
Der deutsche Journalist Thomas Wartmann beschäftigt sich in seinem ersten
langen Dokumentarfilm "Between the Lines - Indiens Drittes Geschlecht", der 2006
auf dem Max Ophüls Festival in Saarbrücken ausgezeichnet wurde, mit den "Hijras",
Eunuchen und Transvestiten Bombays. In den Augen vieler Inder besitzen sie die
Gabe, Fruchtbarkeit zu spenden, und dennoch leben sie wie Freiwild am Rande der
Gesellschaft.
In "Angry Monk" zeichnet der Schweizer Luc Schaedler die Geschichte des
tibetanischen Mönches Gendun Choephel nach, der Anfang der 1930-er Jahre sein
Kloster in Tibet verlässt, weil er die von Klerus und Adel selbst gewählte
Isolierung seines Landes nicht versteht.
BMW Group Nachwuchs-Filmtipps.
Die BMW Group engagiert sich bei der Nachwuchsförderung für herausragende
Filme, von denen viele nach ihrer Fertigstellung reüssieren. Im Internationalen
Programm präsentieren die Studenten der Hochschule für Film und Fernsehen
Potsdam-Babelsberg Marc Bauder und Dörte Franke mit ihrem bereits bei der
Berlinale gezeigten Film "Jeder schweigt von etwas anderem" ein Stück
Zeitgeschichte.
In der Reihe "Neue Filme aus Bayern" zeigt der Münchner Filmhochschüler David
Vogel "Yazids Brüder". Während der Europameisterschaft 2004 scheint für eine
Gruppe von jugendlichen Einwanderern im französischen Marseille König Fußball
neben dem Rap der einzige Weg, dem aussichtslosen Ghetto-Dasein in eine bessere
Zukunft zu entkommen. In diesem Dokumentarfilm zeichnen sich bereits die
gesellschaftlichen Umstände ab, die bald darauf zu den sozialen Unruhen in
Frankreich führen sollten.
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 27.04.06
Das könnte Sie auch interessieren:
Z4 by Joshua Davis:
Designprojekt an der Grenze des Möglichen. (News vom 20.02.2006)
Im Fokus der Berlinale:
Europäische Sozialdramen. (News vom 08.02.2006)
BMW Group und das 27.
Filmfestival Max Ophüls Preis. (News vom 20.12.2005)
BMW Group Filmtipp. Kurzfilme
aus Osteuropa. (News vom 15.12.2005)  
|