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20.12.2005
BMW Group und das 27. Filmfestival Max Ophüls Preis
Neue Filmreihe im Festival-Programm.

München/Saarbrücken. Seit langem unterstützt die BMW Group neben etablierten und bekannten Filmemachern vor allem junge Nachwuchsfilmer und achtet besonders bei der Bereitstellung von Spiel- und Produktionswagen auf die künstlerische Qualität, die innovativen Ansätze und die kreativen Schrittmacher der Szene.

27. Filmfestival Max Ophüls Preis

Dreharbeiten im Wald: Viktor (Maximilian Waldmann), Kamera (Nikolaus Summerer) und Regisseur (Baran bo Odar)Foto: Dreharbeiten im Wald: Viktor (Maximilian Waldmann), Kamera (Nikolaus Summerer) und Regisseur (Baran bo Odar)

 

Das Filmfestival Max Ophüls Preis, das 2006 vom 23. bis 29. Januar in Saarbrücken stattfindet, gilt als Forum für Nachwuchstalente des deutschsprachigen Raumes. Fachpublikum und über 25.000 interessierte Filmenthusiasten können ein breites Spektrum von Filmen in verschiedene Reihen und im Wettbewerb 16 Lang- und 16 Kurzfilme der unterschiedlichsten Genres ansehen. Die hochrangig besetzte Jury, der in diesem Jahr unter anderen die Regisseurin Hermine Huntgeburt ("Die weiße Massai") und die Ärztin und Schauspielerin Christiane Paul angehören, entscheidet über den renommierten, mit 36.000 Euro dotierten Max Ophüls Preis.

Erstmals BMW Filmreihe beim Filmfestival Max Ophüls Preis

In diesem etwa 90-minütigen Programm werden die sieben Sieger der BMW Kurzfilm Awards der Jahre 2004 und 2005 (externer Link www.bmw.de/kurzfilmaward) sowie die Kurzfilme "Tigerkraut", "Wolfsnacht" und "Leroy räumt auf" gezeigt.

In "Tigerkraut" schildert die Autorenfilmerin Eva Marel Jura die Annäherung einer Tochter an ihre Mutter bei einer gemeinsamen Reise. In "Wolfsnacht" von Florian Cossen trifft eine Familie aufeinander, die es bisher nie gegeben hat. Es ist die Geschichte einer ersten Begegnung nach 30 Jahren: Vater und Sohn verbringen eine Nacht zusammen, in der sie versuchen, Stationen einer Vater-Sohn-Beziehung nachzuholen. "Leroy räumt auf" erzählt vom afrodeutschen Jugendlichen Leroy, der dem in Berlin allgegenwärtigen Rechtsradikalismus begegnen will. Stilistisch knüpft dieser 19-minütige Spielfilm an die US-amerikanische "Blaxploitation"-Bewegung an, die Ende der 60er Jahre entstand. Die Filme wurden explizit für ein schwarzes Publikum produziert und genießen, unter anderen wegen Ihrer Filmmusik, heute Kultcharakter. Der Editor des Kurzfilms, Marty Schenk, wurde kürzlich mit dem "BMW Group Förderpreis Schnitt" ausgezeichnet. "Leroy räumt auf" lebt gerade durch die herausragende Kombination eines "unsichtbaren Schnittes" abgestimmt auf den Rhythmus der Berliner Musikszene.

Baran bo Odar Film „Unter der Sonne”Foto: Baran bo Odar Film "Unter der Sonne" mit Viktor (Maximilian Waldmann) und Frank (Bela Klenze) im Freibad

 

Im Wettbewerb der abendfüllenden Werke treten Celia Rothmund mit ihrem Dokumentarfilm "Zeit ohne Eltern" über die Bewältigung repressiver DDR-Vergangenheit und Baran bo Odar mit seinem Film "Unter der Sonne" an, dem einfühlsamen Portrait eines Jungen, an (siehe Fotos der Dreharbeiten). Baran bo Odars Kurzfilm "Quietsch" läuft Ende Januar im Wettbewerb von Clermont-Ferrand in der expermientellen "Lab Competition".

In den 16 Beiträgen des Kurzfilm-Wettbewerbs finden sich gleichfalls mehrere von BMW unterstützte Filme: Bei "37 ohne Zwiebeln" erzählt André Erkau, vom kleinen Lukas, der sich in der Zeit verliert. In "Hitzschlag" von Christian Bach zieht die sendungsbewusste Hedwig in einen Feldzug gegen die Sünde, beim Film "Goldjunge" von Stephan Fischers geht es um den Anti-Helden Oliver, der bei seiner Rückkehr in den Osten zugeben muss, dass er es nicht geschafft hat. Die Tragikomödie "Wigald" von Timon Modersohn besticht durch schwarzen Humor.

Informationen zum Filmfestival Max Ophüls Preis finden Sie im Internet unter externer Link www.max-ophuels-preis.de.

Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 20.12.05.

 

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