03.09.2007
BMW Golfsport: BMW Championship 2007
Die 70 besten Golf-Profis der Welt schlagen bei der BMW Championship ab
Chicago. Die PGA TOUR Playoff-Serie nähert sich ihrem Höhepunkt: Bei der BMW
Championship 2007 messen sich die 70 besten Golf-Profis der Welt und spielen um
ein Preisgeld von sieben Millionen US-Dollar sowie um die Teilnahme am vierten
und letzten Turnier der Serie.
Die BMW Championship 2007 ist das dritte Playoff-Event. Die Serie ist also an
einem Punkt angekommen, an dem der Wettbewerb noch einmal eine neue Stufe
erreicht. Nur die 70 best-platzierten Spieler sind noch übrig geblieben von den
144 Pros, die am 20. August die FedEx-Cup-Play-Offs in Westchester, New York,
begonnen hatten. Nach diesem Turnier qualifizierten sich 120 Spieler für die
nächste Herausforderung in Boston. Zur BMW Championship im Cog Hill Golf &
Country Club in Chicago wurde das Feld abermals auf 70 Spieler reduziert.
Der Druck ist groß, denn an der TOUR Championship in Atlanta, Georgia, dürfen
nur noch 30 Pros teilnehmen. Vier harte Turniere in vier Wochen bedeuten eine
extreme Belastung und zusätzlichen Druck. "Es ist fast so, als würde für mich
ein vierwöchiges Turnier beginnen", schrieb Top-Spieler Stewart Cink kürzlich in
einer Kolumne. "Ich versuche mich auf diesen Marathon einzustellen."
Cink kündigte an, weniger Übungsrunden zu spielen, um Kraft zu sparen: "Ich
möchte frisch bleiben. Vier Turniere in Serie sind die eine Sache. Aber wenn du
vier große Turniere nacheinander spielst, vier entscheidende Wochen lang, und
dann noch sieben Tage später der President's Cup ansteht, dann ermüdest du
mental. Man braucht den Fokus nur ein wenig verlieren, und schon fällt man einen
oder zwei Plätze zurück."
Während die Serie fortschreitet, ändert sich die Ausgangslage für die Spieler.
Die BMW Championship 2007 verspricht einen packenden Wettkampf zwischen den
führenden Vertretern des Golfsports, darunter der Weltranglistenerste Tiger
Woods, der bereits drei Mal in Cog Hill triumphierte. Neben Woods, der bei der
PGA Championship 2007 seinen 12. Major-Titel feiern konnte, werden auch die
anderen drei Major-Sieger des Jahres abschlagen: Der Ire Padraig Harrington (The
Open Championship), Angel Cabrera aus Argentinien (The US Open) und der
US-Amerikaner Zach Johnson (The Masters).
K.J. Choi, Rory Sabbatini, Phil Mickelson, V.J. Singh, Jim Furyk, Adam Scott und
der wieder zu alter Form findende Ernie Els hatten es nach dem ersten
Playoff-Turnier neben Woods und Johnson in die Top Ten geschafft, während sich
Steve Stricker mit dem Sieg bei The Barclays an die Spitze setzte. Woods hatte
bei diesem Turnier auf eine Teilnahme verzichtet.
Woody Austin, der Woods bei der PGA Championship hartnäckig im Nacken gesessen
war, belegte Rang zwölf. Auf dem 17. Platz lag der ehemalige US-Open-Champion
Geoff Ogilvy, nur einen Rang vor dem Spanier Sergio Garcia, der bei der The Open
Championship in Carnoustie seinen ersten Major-Sieg denkbar knapp verpasste.
Harrington ist 23., zwei Plätze dahinter folgt der in Chicago lebende Engländer
Luke Donald, auf Rang 28 wird Stewart Cink geführt.
In seiner Kolumne äußerte sich Cink über seine Platzierung nahe an der
30-Spieler-Grenze: "Es gibt im Ranking großes Potenzial nach oben oder unten, je
nach dem, wie gut man spielt. Da möchte man sich natürlich keinesfalls in die
falsche Richtung bewegen."
Trevor Immelman, der im vergangenen Jahr in Cog Hill gewonnen hatte, hofft
darauf, dass der Kurs auch 2007 ein gutes Omen für ihn ist, denn er muss sich
von Rang 38 aus noch in die Top 30 verbessern.
Dass bei guten Leistungen große Verbesserungen möglichen sind, zeigte sich
bereits bei The Barclays. Steve Stricker, dessen Sieg in New York sein erster
auf der PGA TOUR seit dem Jahr 2001 war, stürmte von Rang 12 an die Spitze der
Rangliste. Der größte Satz aber gelang Rich Beem, der sich mit einem geteilten
siebten Platz vom 134. auf den 113. Rang verbesserte. Ian Poulter erhöhte seine
Chancen auf die Qualifikation für die BMW Championship mit einem geteilten
neunten Platz, der ihm im FedEx-Cup-Ranking einen Sprung um 18 Ränge auf Platz
59 einbrachte. Ebenfalls mit dem geteilten neunten Platz bahnte sich Robert
Garrigus den Weg in die Top 100.
Genau auf der Cut-Linie für die BMW Championship (Rang 70) lag nach dem ersten
Playoff-Turnier Steve Flesch, nachdem er sich mit dem geteilten zwölften Platz
bei The Barclays im Ranking um elf Positionen verbessern konnte.
Quelle: BMW Pressemitteilung vom 03.09.2007
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